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AWO warnt vor geplanter Nullrunde bei den Renten

11.11.2009 Die angekündigte Nullrunde bei den Renten und das Vorhaben der Bundesregierung, die Arbeitgeberbeiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung einzufrieren, ist aus Sicht der Arbeiterwohlfahrt ein Schlag ins Gesicht der 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner.

„Die sogenannte Nullrunde ist de facto eine Rentenkürzung“, sagt AWO Landesvorsitzende Margrit Spielmann. „Im vergangenen Jahr betrug die Steigerung des Verbraucherpreisindex‘, also der Lebenshaltungskosten 2,5 % - diese 2,5 % muss jede Rentnerin und jeder Rentner aufwenden, um den Lebensstandart aufrecht zu erhalten“, erklärt Spielmann weiter.

„Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin beschließt große Steuergeschenke an Unternehmen, Erben und Familien – unsere Rentnerinnen und Rentner werden dabei einfach ignoriert. Besonders im Osten werden wir in den kommenden Jahren aufgrund der wendebedingten Brüche in den Erwerbsbiografien mit steigender Altersarmut zu kämpfen haben“, so Spielmann weiter.

Die Arbeiterwohlfahrt fordert, dass der viel gepriesene „Schutzschirm“ auch zu Gunsten der Rentnerinnen und Rentner in Anwendung gebrachte wird, anstatt übereilt Klientelpolitik zu betreiben.