AWO Kreisverband Uckermark e.V.

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Informationen

Aktuelle Meldungen 2013

18.12.2013

AWO zum Internationalen Tag der Migranten

„Roma sind die größte ethnische Minderheit in Europa. Die Europäische Union hat die Mitgliedsstaaten aufgefordert, nationale Roma-Strategien zu entwickeln. Es ist erschreckend, dass die Bundesrepublik dem bislang nicht nachgekommen ist“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Zum Internationalen Tag der Migranten unterstreicht Stadler: „Wir lehnen die Differenzierung in ‚nützliche‘ und ‚minderwertige‘ Einwanderer entschieden ab.“

17.12.2013

AWO gratuliert der neuen Bundesregierung

„Die heutige Wahl der Bundeskanzlerin und die Ernennung der Ministerinnen und Minister ist der Startschuss, die herausfordernden sozialen Aufgaben in Deutschland tatkräftig anzugehen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Arbeiterwohlfahrt gratuliert der Kanzlerin als auch den Ministerinnen und Ministern zu ihren neuen, anspruchsvollen Aufgaben. „Jedem einzelnen Mitglied der neuen Bundesregierung ist alles Gute, Kraft und Erfolg in ihrer neuen Position zu wünschen“, betont Stadler.

13.12.2013

AWO verleiht Heinrich-Albertz-Friedenspreis an Egon Bahr

Mit der heutigen Verleihung des Heinrich-Albertz-Friedenspreises wurde das Wirken und Handeln von Prof. Dr. Egon Bahr gewürdigt. Der AWO Präsident Wilhelm Schmidt sprach zu Beginn seine Anerkennung aus. Er hob hervor, dass es ,,dem Preisträger wie kaum einem zweiten gelungen war, die politische Gleichgültigkeit in diesem Land zu durchbrechen''. Und in der Tat, Egon Bahr hat wie kaum ein Politiker die Bundesrepublik Deutschland geprägt. Als Journalist, als Bundestagsabgeordneter und als Minister zeichnete ihn seine stetige Haltung für Gerechtigkeit und Solidarität einzutreten in besonderer Weise aus. Als politischer Vordenker hat er den „Wandel durch Annäherung“ entscheidend geprägt und den Weg zur deutschen Wiedervereinigung geebnet.

13.12.2013

„Preis Soziale Stadt 2014“ ausgeschrieben

„Eine entscheidende Frage für die Zukunft der Städte wird sein, wie wir soziale Probleme vor Ort lösen, Entmischung fördern und nachhaltig Integrationserfolge sichern. Hier setzt der ‚Preis Soziale Stadt 2014‘ ein richtiges Zeichen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

09.12.2013

AWO Ansicht: Rassismus thematisieren

Massiver Protest gegen Flüchtlingsheime in Berlin, unwürdige Diskussionen um die Anzahl von Flüchtlingen, die Deutschland aufnehmen kann, zunehmende rechtsextremistische Gewalttaten. „Keine Frage, wir müssen Rassismus und Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft erkennen und bekämpfen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der Ausgabe 4-2013 der AWO Ansicht zum Thema „Kein Platz für Rassismus“.

06.12.2013

Ankündigung Heinrich-Albertz-Friedenspreis

„Das AWO Präsidium ehrt seit 1999 mit dem Heinrich-Albertz-Friedenspreis Persönlichkeiten, die Solidarität und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen“, erklärt AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler.

04.12.2013

AWO Landesverbände Berlin und Brandenburg vereinbaren enge Zusammenarbeit in 2014

Auf ihrer gestrigen gemeinsamen Vorstandssitzung haben die AWO Landesverbände Berlin und Brandenburg eine verstärkte Zusammenarbeit im neuen Jahr, vor allem beim Thema Fachkräftemangel in der Pflege beschlossen. „Gemeinsam sind wir sichtbarer und finden mehr Gehör. Die räumliche sowie inhaltliche Nähe der beiden Landesverbände wollen wir nutzen, um wichtige Themen und Anliegen öffentlich zu machen und uns gemeinsam für sozialpolitische Belange einzusetzen. Deshalb wollen wir unter anderem auch die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit intensivieren“, so Dr. Margrit Spielmann, Landesvorsitzende der AWO in Brandenburg.

04.12.2013

Die Innenminister müssen handeln

„Nach der heute beginnenden Innenministerkonferenz in Osnabrück müssen Taten folgen. Wir brauchen mehr als schöne Worte beim Flüchtlingsschutz“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Es stimmt zuversichtlich, dass sich zuvor mehrere Bundesländer für eine weitere Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien ausgesprochen haben. Insbesondere der Vorsitzende der Innenministerkonferenz Boris Pistorius hat sich dafür stark gemacht.

04.12.2013

Engagement schätzen und schützen

„Bürgerschaftliches Engagement heißt für uns, dass Menschen freiwillig und selbstbestimmt Verantwortung für andere und für das Gemeinwesen übernehmen. Ohne Engagement gibt es keine funktionierende Demokratie und keine lebendige Zivilgesellschaft“, erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Anlass die Bedeutung des Engagements zu betonen, ist der morgige „Internationale Tag des Ehrenamts“.

03.12.2013

AWO unterstützt Berufliche Integration

„Der dringende Handlungsbedarf ergibt sich aus der Tatsache, dass in Deutschland 7,5 Millionen Menschen zu den sogenannten funktionalen Analphabeten zählen“, erklärt AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler. Das hatte die leo.-Studie der Universität Hamburg herausgestellt. Zu funktionalen Analphabeten zählen Menschen, die zwar einzelne Buchstaben, Wörter oder auch Sätze schreiben können, ihre Kenntnisse reichen jedoch nicht aus, um Texte zu schreiben oder sinnerfassend zu lesen. Nur 56 Prozent der funktionalen Analphabeten gelingt es eine qualifizierende Ausbildung abzuschließen. Das erschwert den Zugang zum Arbeitsmarkt.

02.12.2013

Die Einheit braucht starke Sozialpolitik

„Es sind die positiven Entwicklungen, die uns antreiben sollten. Das Ziel der Deutschen Einheit bleibt es gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen“, erklärt AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Einige Zahlen im Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2013 bieten hierfür Grund: „Es ist erfreulich, dass seit 2005 die Arbeitslosenquote von 18,7 auf 10,7 Prozent gesunken und zugleich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um 9,9 Prozent gestiegen ist“, ergänzt Stadler. Genauso stimmt die gestiegene Geburtenrate für die Zukunft zuversichtlich. „In den nächsten Jahren kommt es darauf an, allen Kindern Chancen und Perspektiven zu bieten. Dafür brauchen wir auch im Osten eine sozial gerechte Politik“, unterstreicht der Bundesvorsitzende.

02.12.2013

Wenn zwei sich streiten, leidet das Kind

Brandenburger Wohlfahrtsverbände nehmen die Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder in den Blick

02.12.2013

Behindertenrechte jetzt umsetzen

„Wir fordern die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Unsere Gesellschaft grenzt noch immer Menschen aus“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Grund diese Forderung zu unterstreichen ist der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“, der morgen am 3. Dezember begangen wird. „Die Gleichstellung in allen Lebensbereichen für Menschen muss ein Kernanliegen der 18. Legislatur im Bundestag sein“, ergänzt Döcker.

25.11.2013

AWO Forderungen an die Bundesregierung. Soziales braucht Mut

„Die nächste Bundesregierung muss sich gezielt für eine sozial gerechte Gesellschaft einsetzen“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Die politische Arbeit bewerten wir danach, inwiefern unsere fachlichen Forderungen mit der aktiven Politik übereinstimmen“, ergänzt Stadler. Derzeit sieht die Arbeiterwohlfahrt die soziale Gerechtigkeit in Deutschland gefährdet. Der Maßstab ist der AWO Forderungskatalog, der 20 zusammengefasste zentrale Forderungen umfasst. „Die Arbeiterwohlfahrt wird in kritischer Zusammenarbeit die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung in der 18. Legislaturperiode begleiten“, macht Stadler deutlich.

22.11.2013

NEIN zu Gewalt an Frauen – AWO fordert Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe

„Frauen und Mädchen sind in hohem Maße körperlicher Gewalt und struktureller Benachteiligung ausgesetzt“, sagt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Deshalb ist es wichtig, dass wie jedes Jahr am 25. November der „Internationale Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ begangen wird. Denn weltweit ist Gewalt gegen Frauen und Kinder die häufigste Form von Gewalt.

13.11.2013

Aus der Krise die richtigen Schlüsse ziehen: AWO fordert Bekämpfung der Ungleichheit

„Die rückläufige soziale Mobilität ist ernüchternd und zugleich ein Handlungsauftrag an die Politik“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Einkommensungleichheit. Diese verdeutlichen, dass die höchsten Einkommen überdurchschnittliche reale Einkommenszuwächse erzielen, während die unteren Einkommen um bis zu fünf Prozent geschrumpft sind. „Zweifellos ist die aufklaffende soziale Schere Ergebnis einer unsozialen Politik. Während die Tariflöhne in den letzten Jahren hinter der Preissteigerung zurückblieben, der Niedriglohnsektor sich weiter ausdehnte, steigen erstmals seit der Finanzkrise wieder die Kapitaleinkommen“, führt Stadler aus.

08.11.2013

AWO fordert ein familienfreundliches Deutschland

„Es verwundert nicht, dass immer mehr Frauen in Deutschland kinderlos bleiben. Die Bundesrepublik tut einfach zu wenig für ein familienfreundliches Klima“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Hintergrund sind die jüngst veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland. Die jährliche Geburtenrate bleibt mit 1,4 Kindern zu niedrig und die Prognose der Experten zeigt, dass ab 2020 die Geburtenzahl sogar abnehmen wird. „Deshalb sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die eine bessere Vereinbarkeit von Kinderbetreuung, Pflege und Beruf für Mütter und Väter und eine gleichberechtigte Verantwortung für familiäre Sorgearbeit ermöglichen“, fordert Stadler.

04.11.2013

AWO stärkt Personalbindung und Fachkräftesicherung

„Als Arbeitgeber ist die Zufriedenheit unseres Personals auch zentral, um dem Fachkräftemangel in sozialen Berufen aktiv entgegen zu wirken“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der heute in Berlin stattfindenden Fachtagung „So wertvoll wie nie zuvor – Personalbindung und Fachkräftesicherung in der AWO“. Klar ist: Nur wenn wir selbst die Herausforderungen annehmen, die der demographische Wandel für die Einrichtungen in der Altenpflege und in den Kindertageseinrichtungen mit sich bringt, können wir glaubhaft für die Verbesserungen der Rahmenbedingungen   wie beispielsweise einer Bezahlung nach Tarif   in den Arbeitsfelder und zur Imageverbesserung der Berufe eintreten. Deshalb steht für Döcker „die Bindung des eigenen Personals und die Gewinnung neuer Mitarbeiter für die AWO im Vordergrund“. Um Potentiale vor Ort zu nutzen, sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die bereits in Deutschland leben.

31.10.2013

Für mehr verständliche Sprache. Die AWO im Netzwerk Leichte Sprache

„Wir freuen uns Gastgeber des dreitägigen Netzwerktreffens Leichte Sprache zu sein“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Damit unterstützt der AWO Bundesverband den Verein Netzwerk Leichte Sprache, der sich für die Verbreitung von Leichter Sprache im deutschsprachigen Raum einsetzt. Alle wichtigen Informationen wie Anträge, Gesetze, Gebrauchsanleitungen, Nachrichten und vieles mehr soll es auch in Leichter Sprache geben.

31.10.2013

Für mehr verständliche Sprache. Die AWO im Netzwerk Leichte Sprache

„Wir freuen uns Gastgeber des dreitägigen Netzwerktreffens Leichte Sprache zu sein“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Damit unterstützt der AWO Bundesverband den Verein Netzwerk Leichte Sprache, der sich für die Verbreitung von Leichter Sprache im deutschsprachigen Raum einsetzt. Alle wichtigen Informationen wie Anträge, Gesetze, Gebrauchsanleitungen, Nachrichten und vieles mehr soll es auch in Leichter Sprache geben.

30.10.2013

AWO im Müttergenesungswerk: offen für Väter und pflegende Angehörige

„Mit diesem Schritt hat sich das Müttergenesungswerk der gesellschaftlichen Entwicklung  weiter geöffnet“, begrüßt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker im Namen der AWO Trägergruppe die Gründung der  sogenannten „Zustiftung  Sorgearbeit“ des Müttergenesungswerkes. Nun können in einigen der früheren „Mutter-Kind-Kur-Einrichtungen“, auch Väter und pflegende Angehörige Hilfe und Unterstützung erhalten.

25.10.2013

Umwelt- und Sozialverbände fordern von künftiger Bundesregierung Verknüpfung von schneller Energiewende mit engagierter Sozialpolitik - „Charta zur sozial gerechten Energiewende“ vorgestellt

In einer gemeinsamen Charta fordern Umwelt-, Wohlfahrts- und Sozialverbände von der künftigen Bundesregierung eine gerechtere Verteilung der Kosten der Energiewende und für einkommensschwache Haushalte dafür geeignete sozialpolitische Lösungen. Energie- und Sozialpolitik dürften nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Vielmehr müssten in den Koalitionsverhandlungen die Weichen für eine konsequent ökologische und zugleich sozial gerechte Energiewende gestellt werden.

25.10.2013

Steigendes Armutsrisiko - AWO fordert Politikwechsel

„Die Wahrscheinlichkeit in Zukunft von Armut betroffen zu sein, wächst noch immer“, kommentiert Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armutsgefährdung in Europa. In Deutschland stieg die Zahl der Armutsgefährdeten auf 16,1 Prozent der Gesamtbevölkerung an. Stadler sieht die Verantwortung dafür in den politischen Rahmenbedingungen: „Die alte Bundesregierung muss sich fragen lassen, wieso trotz sprudelnder Steuereinnahmen und immer neuer Beschäftigungsrekorde, die Armutsgefährdung in der Bundesrepublik seit Jahren zunimmt.“ Damit teile sich Deutschland, eines der führenden Industrieländer der Erde, immer weiter auf in wenige Gewinner und viele Verlierer. „Nur ein Politikwechsel kann diese Entwicklung stoppen“, betont Stadler und führt aus: „Wir müssen weg von der Niedriglohnpolitik, ausufernder Leiharbeit und dem Minijobsystem, das sich für immer mehr Menschen zur Armutsfalle entwickelt.“

25.10.2013

Wohlfahrtsverbände bekräftigten ihre Haltung zum Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfestrukturen

Die Arbeiterwohlfahrt hat gemeinsam mit den anderen Verbänden der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg im Rahmen einer Anhörung im Bildungsausschuss des Landtages nochmals Stellung zum aktuellen Gesetzentwurf der Landesregierung bezogen. In der gemeinsamen Stellungnahme bekräftigten die Wohlfahrtsverbände die Notwendigkeit der gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen für eine hohe Beteiligungsqualität aller in der Kinder- und Jugendhilfe relevanten Akteure. Zugleich betonten sie vor dem Hintergrund der Integration des Landesjugendamtes in das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport die enorme Bedeutung von Bildung und die Wahrung der Grundlagen für landeseinheitliche Qualitätsstandards und die Gesamtverantwortung, die Gewährleistungsverpflichtung und Planungsverantwortung des Landes.

24.10.2013

AWO fordert ungerechte und unterfinanzierte Kita-Finanzierung grundlegend zu ändern

„Das heutige System der Kita-Finanzierung ist ungerecht, unterfinanziert und nicht mehr zeitgemäß. Es stammt aus einer Zeit, in der in Westdeutschland Kita-Betreuung eher die Ausnahme als die Regel war“, erklärt der  AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Arbeiterwohlfahrt zum Thema „Ungerechte Kita-Finanzierung – Mehr Verantwortung für den Bund“ und ergänzt: „Die finanzielle Unterstützung einer Kita und damit auch die Qualität der Kinderbetreuung darf aber nicht von der Finanzkraft bzw. der Prioritätensetzung einer Kommune abhängen.“ „Die bisherige Kita-Finanzierung muss geändert und die Kommunen dadurch entlastet werden“, betont auch Prof. Stefan Sell, der im Rahmen der heutigen Pressekonferenz ein neues Modell zur Kita-Finanzierung vorstellte.

23.10.2013

AWO Dialog beim AWO Kreisverband Eberswalde

Der Tradition folgend fand am 22.10.2013 in Eberswalde der AWO Dialog statt. Dr. Margrit Spielmann (Landesvorsitzender), Monika Kilian (Stellv. Landesvorsitzende) und Anne Böttcher (Landesgeschäftsführerin) waren zum Kreisverband Eberswalde gekommen, um mit den haupt- und ehrenamtlichen AWO-Freunden ins Gespräch zu kommen und die Einrichtungen des Verbandes zu besuchen.

23.10.2013

Instrumentalisierung des Themas Missbrauch durch Rechtsextreme

Rechtsextreme instrumentalisieren immer wieder das hochemotionale Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs. Darauf weist der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs hin. Als Teil ihrer Normalisierungsstrategie versuchen Rechtsextreme so Anschluss an die Mitte der Gesellschaft zu finden und treten als „Kümmerer“ auf. Drastische rechtsextreme Forderungen wie „Todesstrafe für Kindesschänder“ werden als vermeintlich tatkräftige Alternative präsentiert ohne jedoch Hilfsmöglichkeiten für die Opfer sexuellen Missbrauchs aufzuzeigen. 

22.10.2013

Grundsicherung im Alter: AWO fordert Rentenniveau anheben

„Wir brauchen dringend eine Anhebung des Rentenniveaus“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zur Grundsicherung im Alter. Demnach stieg die Zahl der Empfänger im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent. Fast eine halbe Million Ältere sind auf das Sozialamt angewiesen. Dazu komme, dass sehr viele Menschen, die eigentlich einen Anspruch auf die Grundsicherung im Alter hätten, diesen Anspruch nicht wahrnehmen*. Die einzige Möglichkeit, diese Entwicklung zu stoppen, sieht Stadler in einer Rentenreform, in deren Mittelpunkt die Anhebung des Rentenniveaus steht: „Ohne eine Rentenreform droht in paar Jahren Millionen Rentnern der Gang zum Sozialamt.“

16.10.2013

AWO unterstützt Forderungen nach verbessertem Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge

„Dies wäre endlich eine tatsächliche Erleichterung und praktische Hilfe für die Betroffenen und ihre Familien“, erklärt AWO Vorstandsmitglied  Brigitte Döcker in Bezug auf die Forderungen verschiedener Parteien und des Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zu prüfen, in wie fern qualifizierte Flüchtlinge eine Möglichkeit zum Arbeitsaufenthalt auch bei aussichtslosem Asylverfahren erhalten können. Die AWO fordert seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Flüchtlingen ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben mit gleichberechtigtem Zugang zu Bildung, Ausbildung und drei Monate nach ihrer Einreise einen freien Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. 

15.10.2013

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse – Inländische Potentiale bleiben ungenutzt

Anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse erklärt  AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die heute veröffentlichten Zahlen zeigen, dass das Gesetz seine ursprüngliche Zielsetzung verfehlt hat. Die  Intention war es,  hier lebende Fachkräfte aus Drittstaaten durch Anerkennung ihrer Abschlüsse zu gewinnen. In der Einwanderungs- und Integrationspolitik sollte der  Fokus nicht nur auf hochqualifizierte Einwanderung aus dem Ausland gerichtet sein, sondern verstärkt auf die ungenutzten Potentiale hier im Lande. Diese sollten viel stärker aktiviert und genutzt werden. 

11.10.2013

AWO fordert Hartz-IV-Regelsatz von 450 Euro

Dass der Hartz-IV-Satz zu einem Zeitpunkt erhöht wird, in dem zwei Verfahren* zu seiner Höhe anhängig sind, hält die AWO nicht für einen Zufall. „Es scheint fast so, als solle den Kritikern mit dieser marginalen Erhöhung der Wind aus den Segeln genommen werden“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den heute im Bundesrat zu erwartenden Beschluss zur Hartz-IV-Erhöhung und ergänzt: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Regelbedarfe im Sinne des Bundesverfassungsgerichts-Urteils von 2010 neu berechnet werden. Die AWO geht davon aus, dass der tatsächliche und begründbare Bedarf bei mindestens 450 Euro liegt.“ Zur Neuermittlung werde  ein  transparenteres Verfahren mit Experten verschiedener Fachrichtungen benötigt. 

09.10.2013

AWO-Umfrage zeigt: Bürger fordern von künftiger Bundesregierung sichere Arbeitsverhältnisse und gerechtere Löhne

Unabhängig davon, welche Parteien künftig die Bundesregierung bilden werden, erwarten die Bürger laut aktuellem AWO Sozialbarometer eine Politik, die sichere Arbeitsverhältnisse ermöglicht, Löhne von denen man Leben kann gewährleistet und Altersarmut verhindert. „Die Menschen spüren, dass es ihnen im Alltag oftmals nicht so gut geht, wie ihnen bestimmte Interessenvertreter glauben machen wollen“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Die deutlich belegte Erwartungshaltung der Menschen erfordert deshalb eine sozial ausgewogene Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und verbietet jegliche Forderungen nach einem Sozialabbau“, betont Stadler.

02.10.2013

Familienleistungen: Kita-Ausbau weiter vorantreiben

„Die wirksamste familienpolitische Leistung ist der Kita-Ausbau“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Vorstellung der „Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen“ und stimmt darin mit den Studienautoren der drei Wirtschaftsforschungsinstitute DIW, Ifo und ZEW überein. „Familien benötigen in erster Linie qualitativ hochwertige Betreuungsangebote, die eine frühe Förderung der Kinder ermöglicht, damit die Bildungsgerechtigkeit verbessert und dazu beiträgt, dass Eltern ihre Familie mit einem Beruf vereinbaren können.“

01.10.2013

AWO Stellungnahme zu Regelbedarfen für Kinder

Der Bundesverband der AWO übermittelte gestern dem Bundesverfassungsgericht seine Stellungnahme zur Verfassungsbeschwerde gegen die Urteile des Bundessozialgerichts und des Sozialgerichts Oldenburg*, die sich mit der Bemessung der Regelbedarfe für leistungsberechtigte Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres befasst. „Aus Sicht des AWO Bundesverbandes ist das Existenzminimum weiterhin nicht durch die Regelbedarfe abgedeckt, deshalb stimmt die AWO den Beschwerdeführern zu“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

26.09.2013

AWO fordert Solidarität mit Flüchtlingen

Zum morgigen Internationalen Tag des Flüchtlings fordert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Alle EU-Staaten müssen Flüchtlingen solidarischen und unbürokratischen Schutz gewähren und ihnen eine menschwürdige Lebensführung ermöglichen.“ Nach Schätzungen des UNHCR waren Ende 2012 über 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Davon war fast die Hälfte (46 Prozent) unter 18 Jahren alt. Minderjährige Flüchtlinge sind die  verletzlichsten Opfer mit einem besonderen Schutz- und Sicherheitsbedürfnis. „Die Unterbringung  der jungen Flüchtlinge muss altersgerecht und derart gestaltet werden, dass sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können“, betont Döcker.

26.09.2013

EU-Sozialkommissar trifft AWO-Geschäftsführer: Mehr Investitionen in sozialen Sektor sind unumgänglich

"Investitionen in den sozialen Sektor sind unbedingt nötig und zahlen sich vielfach aus", erklärte der EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration Laszlo Andor bei seinem Treffen mit der Runde der AWO-Geschäftsführer  am Mittwoch in Brüssel. AWO-Präsident Wilhelm Schmidt mahnt an, dass viele von Europa ausgehende anteilige Förderimpulse in Deutschland nicht ankommen, weil auf nationaler Ebene zu wenige Eigenmittel als Gegenfinanzierung bereitgestellt werden. In diesem Zusammenhang fordert der EU-Kommissar Andor die AWO auf, sich weiter dafür einzusetzen, dass Deutschland mit seiner Wirtschaftskraft soziale Investitionen unterstützt. Andor sieht große Gefahren in einem weiteren Auseinanderdriften zwischen Reichen und von Armut betroffenen Menschen in Europa. Die Europäische Idee bräuchte Zusammenhalt, der gestärkt werden müsse. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler betonte während des Treffens: "Die AWO wird sich auch bei einer neuen Bundesregierung dafür stark machen, die zunehmende Ungleichheit in Deutschland und Europa zu bekämpfen."

23.09.2013

AWO fordert eine Legislaturperiode der sozialen Gerechtigkeit

„Die AWO gratuliert allen Parteien, die sich erfolgreich um die Stimmen der Menschen in diesem Land beworben haben und die nun in den 18. Deutschen Bundestag einziehen können“, erklärt der  AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Von der sich neu zu bildenden  Bundesregierung erwarten wir, dass sie sich wieder für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzt. Es gilt nun, keine Zeit zu verlieren und die vielen vor uns liegenden wichtigen sozialen Zukunftsfragen anzupacken.“

20.09.2013

AWO fordert vom Bundesrat Programme gegen Rechtsextremismus dauerhaft weiterzuführen

„Die Finanzierung der gesellschaftlich wichtigen Arbeit gegen Rechtsextremismus muss dauerhaft garantiert werden“, fordert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker angesichts der heute im Bundesrat anstehenden Abstimmung zur Weiterförderung des XENOS-Sonderprogramms „Ausstieg zum Einstieg“. Das Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten wird bis Ende 2013 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Bundes finanziert. Nachfolgeprogramme sind bislang nicht in Sicht. „Es ist absolut unverständlich und nicht zu akzeptieren, Bildungs- und Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus zeitlich zu befristen“, erklärt Döcker und ergänzt: „Anstatt sich auf die Förderung einzelner Projekte wie „Ausstieg zum Einstieg“ oder „EXIT“ zu beschränken, benötigen wir eine zielgerichtete Gesamtstrategie, die Initiativen und Programme gegen Rechtsextremismus in dauerhafte und zuverlässige Strukturen überführt.“

20.09.2013

Bundesrat - AWO unterstützt Weiterführung des Bleiberechtsprogramms

 „Dem Programm ist es seit seinem Bestehen 2010 nachweislich gelungen, bestehende ausländer- und arbeitsmarktrechtliche Diskrepanzen zu überwinden und Asylbewerber und Bleibeberechtigte erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker warum die AWO den Antrag Niedersachsen in der heutigen Bundesratssitzung zur Weiterführung des Bleiberechtsprogramms unterstützt. Die Bundesregierung plant derzeit das Programm in seiner jetzigen Form einzustellen. „Für die AWO stellt es einen grundsätzlichen Widerspruch dar, wenn Menschen, die hier leben und arbeiten möchten, nicht arbeiten dürfen und stattdessen im Ausland aufwändige Fachkräfterekrutierungsprogramme durchgeführt werden, um Beschäftigte anzuwerben“, betont Döcker.

18.09.2013

AWO-Pflegeberatung veröffentlicht neue Informationsblätter

„Wer zum ersten Mal eine Pflegeberatung in Anspruch nimmt, erhält viele neue und wichtige Informationen auf einmal“, so AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der heute erschienenen Informationsblätter der AWO Pflegeberatung und erklärt weiter: „Wer sich noch nicht mit dem Thema Pflege befasst hat, wird diese kaum alle behalten und nutzen können.“

18.09.2013

Betreuungsausbau – Der Weg zum Erfolg ist noch lang

 „Der Ausbau ist ein Erfolg, der aber vielerorts auf Kosten der Qualität geht. Viele  neu geschaffene Plätze liegen zum Teil erheblich unter den pädagogisch geforderten Standards“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heute sowohl vom Statistischen Bundesamt als auch vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Zahlen zur Betreuung von unter Dreijährigen. Zudem zeigten die reinen Platzzahlen des Bundesministeriums nicht, ob die Plätze dort entstanden sind, wo sie tatsächlich gebraucht werden und vor allem, ob sie zum Beispiel den zeitlichen Bedürfnissen der Eltern und Kinder entsprechen. Grundsätzlich begrüßt die AWO aber den Vorschlag der Bundesministerin für bundesweit geltende Kita-Qualitätsstandards. „Ein Qualitätsgesetz ist längst überfällig und hätte zeitgleich mit dem Rechtsanspruch in Kraft hätte treten müssen. Nur damit kann sichergestellt werden, dass alle Kinder eine gute Betreuung erhalten“, betont Stadler.

17.09.2013

Kreativ sein und gewinnen! - Tolle Preise beim Wettbewerb zu Inklusion

Attraktive Preise können Kinder und Jugendliche beim Wettbewerb „InklusivKreativ“ der Aktion Mensch und des AWO Bundesverbandes gewinnen. Der erste Preis, der insgesamt sechs Mal vergeben wird, sind Gruppen- oder Klassenfahrten nach Berlin  bzw. Hamburg mit zwei Übernachtungen. Aber auch die jeweils Zweit- und Drittplatzierten können sich über erlebnisreiche Gruppenaktionen freuen, wie zum Beispiel eine Geocaching-Tour und ein Zirkusworkshop.

14.09.2013

20 Jahre Kinder- und Jugendhof Beeskow

Dieses Fest war auch ein Dankeschön an alle, die sich in der Vergangenheit für den Hof engagiert hatten. Freunde, Unterstützer, ehemalige Mitarbeiter und Gäste waren zum Jubiläum eingeladen und viele waren der Einladung gefolgt.

14.09.2013

Kinder entdecken die Welt - 40 Jahre AWO Regel-und Integrationskita "Bummi"

Kleine Kinder werden groß und werden Korbmacher oder Koch oder Landschaftsgestalter oder Polizist oder Optiker. Interessante Berufe für sich entdecken war das Motto der großen Geburtstagsfeier anlässlich 40 Jahren AWO Regel- und Integrationskita „Bummi“ in Bad Freienwalde.

12.09.2013

Wahlprüfsteine des Bündnisses für GUTE PFLEGE: Das sagen die Parteien zur Pflege alter Menschen

Das Bündnis für GUTE PFLEGE fordert, dass eine künftige Bundesregie-rung langfristig Vorsorge für ein würdevolles Leben im Falle der Pflegebe-dürftigkeit trifft und die Reform der Pflege alter Menschen zu einem Schwerpunkt in der nächsten Legislaturperiode macht. Dazu hat das Bünd-nis für Wahlprüfsteine an die im Bundestag vertretenen Parteien u. a. zu den Themen „Teilhaberecht älterer und pflegebedürftiger Menschen“, „Um-setzung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs“, „Stärkung der unabhän-gigen Pflegeberatung“, „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ und „Bessere Arbeitsbedingungen für berufliche Pflegende“ versandt und um Antwort gebeten.

09.09.2013

AWO schult Aktiv gegen den Fachkräftemangel - Erste Qualifizierungsreihe in Berlin gestartet

 „Die Zufriedenheit des Personals, welches bei uns tätig ist,  ist zentral für uns als Arbeitgeber, um dem Fachkräftemangel in sozialen Berufen aktiv entgegen zu wirken“, so AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der heute in Berlin gestarteten Qualifizierungsreihe Aktiv gegen den Fachkräftemangel.

06.09.2013

LIGA und LJR fordern auch künftig einen starken Landesjugendhilfeausschuss

Wohlfahrtsverbände und Landesjugendring erneuern Forderung nach Fortbestand der Beschlussrechte bei einem Fachdialog zum Gesetzesvorhaben der Landesregierung

06.09.2013

AWO Positionspapier „Anwerbung ausländischer Fachkräfte in der Pflege"

In den letzten Monaten wird die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften als notwendige Strategie gegen den Fachkräftemangel in der Pflege verstärkt in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Bundesregierung initiiert Programme, mit denen modellhaft die Ausbildung von Personen aus dem europäischen Ausland und aus Drittstaaten gefördert wird. Dabei wird zum Teil vermittelt, man befinde sich im Wettbewerb mit anderen „Aufnahmestaaten“, die erheblich intensiver die Anwerbung betreiben. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) beschließt verstärkt weitere Vermittlungsabsprachen mit Staaten zur Anwerbung von Pflegekräften. Die privaten Arbeitgeber in der Pflege fordern öffentlichkeitswirksam weitere Aktivitäten von Seiten der Bundesregierung sowie den Abbau möglicher Hindernisse.

04.09.2013

AWO fordert: Hartz-IV-Satz muss auf 450 Euro steigen

„Eine kaum spürbare Erhöhung, die den Druck auf die betroffenen Menschen kaum lindert“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes von ca. acht Euro, die heute vom Bundeskabinett beschlossen werden wird. Durch die anstehende  Steigerung der Hartz-IV-Sätze zum Jahreswechsel erhalten die rund 6,1 Millionen SGB-II-Leistungsempfänger durchschnittlich 2,3 Prozent mehr Geld. „Das hilft ein bisschen, ist aber nicht genug. Die AWO ist sich sicher, dass der tatsächliche Bedarf bei mindestens 450 Euro liegt“, stellt Stadler klar. Leben zwei Erwachsene in einer Bedarfsgemeinschaft, so erhalten sie künftig jeweils 353 Euro, acht Euro mehr als bisher.

04.09.2013

Familiensplitting – CDU-Modell nur für wohlhabende Familien

„Der CDU Vorschlag zum Familiensplitting ist ein weiterer Schritt zur Umverteilung von unten nach oben“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der heute veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Familien in der niedrigsten Einkommensklasse nicht von dem Splittingmodell profitieren würde. „Die Erziehungsleistung bedürftiger Familien darf dem Staat nicht weniger wert sein, als die der wohlhabenden Familien“, betont Stadler und ergänzt: „Die Mittel sollten besser in den Kita-Ausbau investiert werden. So kommt das Geld bei denen an, die es tatsächlich benötigen.“

02.09.2013

AWO Stellungnahme zu Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigenden Existenzminimums

Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) übermittelt heute dem Bundesverfassungsgericht seine Stellungnahme zu den Beschlüssen des Sozialgerichts Berlin* und dem sich daraus ergebenden Grundrecht auf Gewährleistung eines  menschenwürdigenden Existenzminimums. Der AWO Bundesverband folgt nach  eingehender Prüfung dem Berliner Sozialgericht: „Das Gesetz zur Ermittlung von Regelbedarfen zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch vom 24. März 2011 ist nicht verfassungskonform“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Stadler und verweist unter anderem darauf, dass das Verfahren insgesamt intransparent und die Berechnung der Regelbedarfe nicht sachgerecht sei. Die AWO legt darüber hinaus dar, dass das SGB II soziale Teilhabe behindert: „Die Sicherung eines menschenwürdigen und ausreichenden Existenzminimums ist eine der Kernaufgaben unseres Sozialstaats. Hierbei geht es nicht nur um die Befähigung zur Selbsthilfe, sondern auch um die Gewährleistung sozialer Teilhabe.“ Schon jetzt zeige sich einhergehend mit dem Grundsicherungsbezug ein besorgniserregender Trend des sozialen Rückzuges.

29.08.2013

Armutsgefährdung - Armutszeugnis für Deutschland

 „Das Risiko in einem wohlhabenden Land, wie Deutschland arm zu sein, steigt. Es ist höchste Zeit zu handeln", kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armutsgefährdung. Demnach ist seit 2005 die Gefahr von Armut betroffen zu sein, in der gesamten Bundesrepublik gestiegen. So ist im Osten Deutschlands jeder fünfte und in den westdeutschen Bundesländern immerhin noch jeder siebente Bürger armutsgefährdet. „Diese Entwicklung ist nicht hinnehmbar. Die Bundesregierung sollte mit einer ausgewogenen Steuer- und Sozialpolitik die Kluft zwischen arm und reich in unserem Land bekämpfen“, fordert Stadler.

28.08.2013

AWO fordert atypische Beschäftigung gezielt zu begrenzen

„Noch immer ist jeder fünfte Beschäftigte schlecht abgesichert, sowohl während der Erwerbsphase, als auch danach“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur so genannten atypischen Beschäftigung im Jahr 2012. Demnach ging der Anteil atypischer Beschäftigter zwischen 2011 und 2012 von 22,4 Prozent auf 21,8 Prozent zurück, während die Anzahl der Normalarbeitsverhältnisse minimal stieg. „Trotz der positiven Entwicklung brauchen wir eine klare politische Strategie zum konsequenten und gezielten Abbau atypischer Beschäftigung. Der  Gesetzgeber darf sich dabei nicht allein auf Arbeitsmarktentwicklungen verlassen", betont Stadler.

27.08.2013

AWO lehnt Vorschlag Bahrs zur Privaten Krankenversicherung ab

„Hier wird uns wieder mal eine Wahlfreiheit vorgegaukelt, die keine ist“, lehnt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den heute öffentlich gewordenen Plan von Bundesgesundheitsminister Bahr zur Öffnung der Privaten Krankenversicherungen für Jedermann ab. Besonders der Vorschlag, dass alle Versicherten ihre Rechnungen erst einmal selber bezahlen sollten, verspottet nicht nur Geringverdiener. „Herr Bahr sollte wissen, dass die Mehrheit der Bürger mal nicht eben mehrere hundert Euro auf den Tisch legen kann“, erklärt Döcker. 

19.08.2013

Bewegt und mobil älter werden im Land Brandenburg - Sammlung guter Praxis des Bündnis Gesund Älter werden im Land Brandenburg

Gesund alt werden – ein Wunsch, den viele Menschen teilen. Regelmäßige Bewegung kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten! Vor allem die gemeinsame Aktivität mit anderen, z.B. in der Bewegungs- oder Tanzgruppe aber auch der alltägliche Spaziergang hat sich als wertvoll für ein gesundes Altern erwiesen.

19.08.2013

„Darum lieben wir unsere Kita“

… und für die Kinder in zwei AWO-Einrichtungen in Ostprignitz-Ruppin wurde durch eine Liebeserklärung auf Video unter diesem Motto ein Traum wahr. 

15.08.2013

AWO-Internetseite jetzt auch in leichter Sprache

„Wir freuen uns, dass seit heute die Grundinformationen zur Arbeiterwohlfahrt (AWO) auch in leichter Sprache unter www.awo.org/leichte-sprache zu finden sind“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Freischaltung der AWO-Internetseite in leichter Sprache.

15.08.2013

AWO-Internetseite jetzt auch in leichter Sprache

„Wir freuen uns, dass seit heute die Grundinformationen zur Arbeiterwohlfahrt (AWO) auch in leichter Sprache unter www.awo.org/leichte-sprache zu finden sind“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Freischaltung der AWO-Internetseite in leichter Sprache.

14.08.2013

AWO fordert Abbau von Ausgrenzungsmechanismen für mehr Teilhabe in unserer Gesellschaft – Zweiter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

„Die wissenschaftliche Untersuchung belegt, in welchem Maße Diskriminierung und Ausgrenzung in Kernbereichen unserer Gesellschaft verankert sind“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den gestern vorgelegten Zweiten Gemeinsamen Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zu Diskriminierungen im Bildungsbereich und im Arbeitsleben.

12.08.2013

Gemeinsame deutschlandweite Standards für die Qualität der Kinderbetreuung – Bundesfamilienministerin Schröder greift Forderung der AWO auf

„Der AWO Bundesverband forderte bereits Ende Mai 2013 auf seiner Bundespressekonferenz zum Thema Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr, dass dieser Rechtsanspruch nicht auf Kosten der Betreuungsqualität umgesetzt werden darf“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den heute veröffentlichten Vorschlag von Bundesfamilienministerin Christina Schröder für eine bundesweite Qualitätsoffensive in den Kitas. „Wir sind froh, dass unsere Forderungen nun aufgegriffen werden.“

09.08.2013

AWOlino-Mitmachaktion 2013 – „Immer in Bewegung“

Die Kinder der AWO Einrichtungen sind immer in Bewegung. Egal ob sie im Wald wandern, beim Sportfest ihr Können beweisen oder zu ihrer Lieblingsmusik tanzen. Fest steht: sie sind immer mit viel Spaß dabei und am liebsten in der Gemeinschaft!

07.08.2013

„Wo Leichte Sprache drauf steht, soll auch Leichte Sprache drin sein!“ - Das Netzwerk Leichte Sprache ist jetzt ein Verein

 Seit August 2013 ist das Netzwerk Leichte Sprache ein Verein. 27 Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten haben den Verein gegründet. Sie vertreten große und kleine Organisationen aus ganz Deutschland und Österreich. Sie alle setzen sich schon lange für Leichte Sprache ein. Seit sieben Jahren arbeiten sie als Netzwerk Leichte Sprache zusammen. In dieser Zeit hat das Netzwerk die Regeln für Leichte Sprache entwickelt. Diese Regeln stehen jetzt auch im Ratgeber für Leichte Sprache vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

07.08.2013

Inobhutnahmen – Kinderschutz nicht als reinen Kostenfaktor betrachten

 „Die aktuelle Statistik spiegelt auf drastische Weise wieder, dass sich viele familiäre Strukturen unter einer Dauerbelastung befinden“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Zahlen des Statischen Bundesamtes für vorläufige Schutzmaßnahmen durch das Jugendamt. Demnach wurde 2012 ein neuer Rekordstand erreicht: Für über 40.000 Kinder und Jugendliche musste das Jugendamt zumindest übergangsweise die Obhut übernehmen. Nicht  einmal jedes zweite Kind (39 Prozent) konnte danach zu seinen Eltern zurück. „Mehr Inobhutnahmen bedeuten mehr Kosten. Doch Jugendhilfe muss zuerst die Menschen im Blick haben und darf nicht auf die Finanzen fixiert sein. Hilfe und Unterstützung für Eltern und Kinder darf nicht nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisiert werden.“

07.08.2013

„Wo Leichte Sprache drauf steht, soll auch Leichte Sprache drin sein!“ - Das Netzwerk Leichte Sprache ist jetzt ein Verein

 Seit August 2013 ist das Netzwerk Leichte Sprache ein Verein. 27 Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten haben den Verein gegründet. Sie vertreten große und kleine Organisationen aus ganz Deutschland und Österreich. Sie alle setzen sich schon lange für Leichte Sprache ein. Seit sieben Jahren arbeiten sie als Netzwerk Leichte Sprache zusammen. In dieser Zeit hat das Netzwerk die Regeln für Leichte Sprache entwickelt. Diese Regeln stehen jetzt auch im Ratgeber für Leichte Sprache vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

06.08.2013

AWO fordert mehr Mittel in den Sozialen Wohnungsbau zu investieren

„Damit wird vielen Menschen, die Chance auf eine bezahlbares Zuhause genommen“, kritisierte der AWO Bundesvorsitzende, dass, wie heute bekannt wurde, einige Bundesländer die vom Bund für den Sozialen Wohnungsbau bereitgestellten Zuschüsse zweckentfremdet verwenden. „Angesichts der in den letzten Jahren zum Teil drastisch gestiegenen Mieten in den meisten deutschen Städten muss der soziale Wohnungsbau intensiviert werden. Ihn zu vernachlässigen bedeutet die Menschen zu vernachlässigen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Bedürftige an die Stadtränder verdrängt werden“, erklärt Stadler und ergänzt: „Neben einem ausreichenden Einkommen ist eine sichere, angemessene und dauerhaft finanzierbare Wohnung die unabdingbare Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben.“

31.07.2013

Arbeiterwohlfahrt sieht Neustrukturierung des Landesjugendhilfeausschusses und Auflösung des Landesjugendamtes kritisch

Die Brandenburgische Landesregierung hat per Kabinettsbeschluss am 30.07.2013 die Auflösung des Landejugendamtes in seinen bisherigen Strukturen frei gemacht. Zum 01.01.2014 sollen die Aufgaben des Landesjugendamtes direkt in das Potsdamer Jugendministerium eingegliedert werden. Zugleich plant die Landesregierung, den bisherigen Landesjugendhilfeausschuss in seinen Aufgaben zu beschneiden und stattdessen einen Landes- und Jugendausschuss zu bilden.

31.07.2013

Otto Fichtner verstorben - Ein Nachruf

Am 08. Juli 2013 verstarb Otto Fichtner, der von 1989 bis 1991 Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt war. Bereits seit seiner Jugend war er eng mit der AWO verbunden.

30.07.2013

Kita-Rechtsanspruch - Alle Kinder verdienen guten Betreuungsplatz

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) beglückwünscht alle Kinder und deren Eltern, die mit Beginn des am 01. August in Kraft tretenden Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung einen ihren Bedürfnissen entsprechenden Kita-Platz gefunden haben. „Eine qualitativ gute Kinderbetreuung, darf kein Sechser im Lotto sein, sondern muss zum Normalzustand werden“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Alle Eltern, die bisher noch keinen geeigneten Platz gefunden haben, ermutigt Stadler, am Ball zu bleiben und sich nicht  mit dem Betreuungsgeld abspeisen zu lassen.

25.07.2013

AWO fordert: Entwicklung zum Niedriglohnland stoppen

Deutsch, männlich und mit einer abgeschlossene Berufsausbildung – das sind nach einer heute veröffentlichten europäischen Vergleichsstudie des IABs (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) die Hauptkriterien, um in Deutschland kein Niedriglohnverdiener zu werden. „Wenn das die Voraussetzung für gute Bezahlung und sichere Arbeitsbedingungen sind, dann schließen wir einen großen Teil unserer Bevölkerung komplett aus“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den Fakt, dass rund ein Viertel aller Beschäftigten - größtenteils Frauen - in Deutschland im Niedriglohnbereich tätig sind und damit weniger als 9,54 Euro brutto pro Stunde verdienen. „Wir brauchen die notwendigen politischen Rahmenbedingungen, damit nicht noch mehr Menschen im Niedriglohnbereich arbeiten müssen“, erklärt Stadler. Dazu gehörten die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen und eine gesetzliche Begrenzung des Niedriglohnbereichs.

04.07.2013

Länderreport Frühkindliche Bildung – Personalmangel belastet Qualität der Kinderbetreuung

„Wenn die Betreuungsqualität derart leidet, dass Kinder in ihrer Entwicklung Schaden nehmen könnten, müssen Konsequenzen gezogen werden“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Ergebnisse des heute veröffentlichten „Länderreports Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann-Stiftung. Demnach zeigt die jährlich erscheinende Untersuchung, dass kein einziges Bundesland den pädagogisch empfohlenen Kind-Betreuer-Schlüssel einhält. „Qualitätsstandards dürfen nicht aufgegeben und am Fachkräfteprinzip muss festgehalten werden“, appelliert Stadler an alle Verantwortlichen sich nun nicht mit vermeintlichen Übergangs- oder Notlösungen zufrieden zu geben. 

03.07.2013

AWO fordert ehrliche Debatte um sozial gerechte Energiewende

 „Nur, wenn wir dafür sorgen, dass die Energiewende sozialverträglich gestaltet wird, kann sie gelingen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des morgen im Bundesumweltministerium stattfindenden Treffens „Die Stromsparinitiative“. Nach Vorstellung von Bundesumweltminister Altmaier sollen die beteiligten Institutionen eine gemeinschaftliche Charta zur Umsetzung der Energiewende als „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ verabschieden. Döcker kritisiert jedoch den zentralen Lösungsansatz des Ministeriums, der in erster Linie Stromeinsparungen in privaten Haushalten vorsieht, als völlig unzureichend: „Privathaushalte werden hier einerseits in die Verantwortung genommen und dann wiederum durch Industrieprivilegien stark belastet. Die Kosten für die Energiewende müssen auf alle  Gesellschaftsakteure gerecht verteilt werden.“

28.06.2013

„Inklusion – auch bei uns!“ – 4. Sozialkonferenz der Arbeiterwohlfahrt

„Inklusion darf weder zu einer Reduzierung von Ansprüchen noch zu einer Verschlechterung der Qualität der Angebote führen“, stellt der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt anlässlich der heute stattfindenden 4. AWO Sozialkonferenz in Dortmund klar. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler ergänzt: „Zwar initiieren Bund und Länder derzeit eine Vielzahl von Maßnahmen unter dem Begriff „Inklusion“, bedenken aber die daraus resultierenden Konsequenzen nicht“. Und der Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen Michael Scheffler betont: „Inklusion kann nicht ohne zusätzliche Mittel und Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen gelingen.“

27.06.2013

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - AWO fordert neue Regeln

„Die knapp eine Million Leiharbeiter in Deutschland verdienen  bessere gesetzliche Regelungen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler mit Blick auf die heutige Diskussion im Bundestag und ergänzt: „Leiharbeiter dürfen tariflich beschäftigtes Stammpersonal nicht ersetzen, sondern immer nur ergänzen. Die AWO fordert zudem eine klare Einhaltung des Prinzips „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.

27.06.2013

Abschlussbericht Pflegebedürftigkeitsbeirat – Mut und Weitblick fehlen

Nach sieben langen Jahren liegt der Bericht des Beirates zur Entwicklung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und eines neuen Pflegebegutachtungsinstrumentes vor. „Die AWO hat auf einen Paradigmenwechsel in der Pflege gehofft“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker, doch diesen wird es leider nicht geben. „Auch wenn der Bericht deutlich macht, dass eine zweite Beiratsarbeit notwendig war und auch nach Einführung des neuen Systems Anpassungen erforderlich sein werden, fehlt es insgesamt an Mut und Weitblick“, fasst Döcker zusammen.

27.06.2013

Pflegedebatte im Bundestag – Vier verlorene Jahre für Pflegebedürftige

„Es ist bezeichnend, dass das gesellschaftspolitisch so relevante Thema der Pflege nur Dank mehrerer Anträge der Opposition auf der heutigen Tagesordnung des Bundestages steht,“ kritisiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ergänzt: „Obwohl die Zeit drängt, hat die Bundesregierung bei den wichtigsten Aspekten der Pflege - ihrer dauerhaft sicheren Finanzierung und der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes - versagt. Die letzten vier Jahre sind verlorene Jahre für alle Pflegebedürftigen und ihre Pflegenden.“

25.06.2013

AWO unterstützt den Aufruf des DGB - Für eine Reform der Minijobs

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) unterstützt den Aufruf des DGB Bundesvorstandes, die Minijobs in Deutschland zu reformieren. „Immer mehr Bürger sind in der Minijobfalle gefangen“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Minijobs müssen eingedämmt, statt ausgebaut werden. Sie erfüllen nur selten die vielzitierte Brückenfunktion in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, sondern erweisen sich oft als Sackgasse“, bemängelt Stadler. In Deutschland gibt es sieben Millionen Minijobs. Auf den ersten Blick scheinen sie attraktiv. Doch die Sonderregelungen haben schwerwiegende „Nebenwirkungen“. So verkehren sich die scheinbaren Vorteile schnell ins Gegenteil.

18.06.2013

Wahlprüfsteine des AWO Bundesverbandes zur Bundestagswahl 2013

 „Die Politik steht vor großen Herausforderungen und wir wollen wissen, wie die Parteien diese lösen wollen“, erklärte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler Mitte April die Beweggründe für die Erstellung der Wahlprüfsteine. Heute nun wurden die ausgewerteten Antworten der Parteien in Form einer Synopse an die Parteien verschickt.

05.06.2013

Hilfe für Hochwasserbetroffene – AWO startet Spendenaktion

In Solidarität mit den Betroffenen möchte der AWO Bundesverband angesichts der Situation in den Hochwassergebieten auf einen Spendenaufruf des AWO Landesverbandes Sachsen sowie eine Spenden-Aktion des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt hinweisen. Auch „Aktion Deutschland Hilft“, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, in welchem AWO International, der Fachverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, Mitglied ist, ruft zu Spenden auf.

04.06.2013

„InklusivKreativ“: Aktion Mensch und AWO suchen kreative Ideen - Neuer Wettbewerb zu Inklusion für Kinder und Jugendliche

Die Aktion Mensch und der AWO Bundesverband rufen bundesweit Kinder und Jugendliche auf, ab sofort bis Ende November 2013 am Wettbewerb „InklusivKreativ“ teilzunehmen. Unter www.inklusivkreativ.de können Schulklassen sowie Kinder- und Jugendgruppen aus ganz Deutschland ihre Ideen für eine inklusive Gesellschaft einreichen. In den Kategorien Text, Bild und Film können die Gruppen zeigen, was Inklusion für sie bedeutet und wie ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Alltag aussehen kann. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder zwischen zehn und 13 und Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Als Hauptpreis winkt in jeder Kategorie und Altersstufe jeweils eine Gruppen- oder Klassenfahrt nach Berlin.

04.06.2013

Die Bundesregierung ist zum Handeln aufgefordert - Anhörung zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht

„Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Die Bundesregierung ist zum Handeln aufgefordert“, so der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der gestrigen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestags zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, zu der die AWO als Sachverständige eingeladen wurde. „Der Bericht stellt völlig richtig dar, dass die Einkommen der Niedrigverdiener und Sozialleistungsempfänger sinken, die Einkommen der Reichen hingegen steigen. Von Armut betroffene Personen benötigen Schutz und Leistungen zur Überwindung ihrer Problemlagen“.

03.06.2013

Ungleiche Chancen in Deutschland

53 Prozent der Befragten sind laut aktuellem AWO Sozialbarometer der Ansicht, dass Alter, Herkunft oder Behinderung Gründe für ungleiche Chancen auf eine gute Bildung sind. 72 Prozent der Bürger sehen darin so gar Gründe für Benachteiligung bei der Arbeitsplatzsuche. „Das sind leider sehr ernüchternde Ergebnisse“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Zugleich legen sie schonungslos offen, dass wir es in einem Land wie Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht schaffen, Chancengleichheit für alle herstellen zu können.“

31.05.2013

Maßgebliche finanzielle Beteiligung des Bundes an der Kita Finanzierung notwendig

„Die öffentliche Reaktion auf das gestern von der AWO aufgegriffene Thema der Qualität frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung zeigt, dass dieses Thema dringend wieder auf die Tagesordnung gehört“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die vielen und unterschiedlichen Reaktionen auf die gestrige Pressekonferenz. Dabei sei die Frage nach einem Mindeststandard für Personalschlüssel und einem Fachkraft-Kind-Schlüssel leicht zu verwechseln. Über einen Fachkraft-Kind-Schlüssel verfügten alle Bundesländer, über einen Mindeststandard für den Personalschlüssel  jedoch nicht. 

29.05.2013

20 Jahre nach Solinger Brandanschlag – Gesellschaftliches Klima für Zuwanderung verbessern

„Rassismus ist damals wie heute ein großes gesellschaftliches Problem, das nicht nur am rechten Rand vorkommt“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des 20. Jahrestags des rassistischen Brandanschlags auf das Haus der Familie Genç in Solingen am 29. Mai 1993. Fünf Türkei stämmige Personen kamen ums Leben und acht weitere wurden zum Teil schwer verletzt. „Klar ist, dass solche Verbrechen nur in einem gesellschaftlichen Klima entstehen können, in denen Zuwanderung als Bedrohung dargestellt wird“, betont Döcker.

28.05.2013

Erfolgreiche AWO Tagung: Sozialpolitik vor Ort stärken

„Menschen suchen dort Hilfe und Unterstützung, wo sie es gewohnt sind, diese Unterstützung zu finden. Die Freie Wohlfahrtspflege  steht gemeinsam mit den Kommunen in der Pflicht, entsprechende Angebote zu bieten“, erklärte der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler auf der heutigen Tagung von AWO und der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt mit dem Titel „Sozialpolitik vor Ort stärken“. „In den Kommunen konkretisieren und konzentrieren sich alle gesellschaftlichen Problemlagen“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt Prof. Dr. Sesselmeier.

23.05.2013

SPD-Vorsitzender Gabriel auf AWO Bundesausschuss

Die diesjährige Bundestagswahl am 22. September wirf bereits jetzt ihre Schatten voraus. Dem kann und will sich die AWO nicht entziehen. „Die Politik steht vor großen Herausforderungen, es gilt die Folgen des demografischen Wandels und viele weitere gesellschaftspolitische Herausforderungen zu bewältigen“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt. Deshalb möchte die AWO die Politik auf den Prüfstand stellen und hat dafür den SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel zu ihrem morgen und übermorgen stattfindenden Bundesauschuss eingeladen. „Wir wollen hören, welche Antworten die SPD auf die dringendsten sozialen Fragen hat“, betont Schmidt.

16.05.2013

Prozesskostenhilfe –Gesetzentwurf schießt über Ziel hinaus

„Der Gesetzentwurf, mit dem in erster Linie der Missbrauch der Beihilfen eingedämmt werden soll, schießt über das Ziel hinaus und droht, von Armut betroffene Menschen vom Recht auszuschließen“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der am heutigen Donnerstag stattfindenden Bundestags-Beratung zum Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferecht. „Die AWO lehnt es ab, die Empfänger von Prozesskostenhilfe stärker an den Kosten zu beteiligen, denn das trifft nur die Schwächsten. Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, werden zu Ratenzahlungen gezwungen, die sie sich eigentlich nicht leisten können“, ergänzt Stadler seine Kritik.

15.05.2013

AWO Tagung: Sozialpolitik vor Ort stärken

„Uns als AWO bewegt die Frage, wie künftig vor Ort die  Daseinsvorsorge gesichert werden kann“, erklärte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der Tagung „Kommunale Sozialpolitik“, die am 28. Mai vom AWO Bundesverband und der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt in Berlin veranstaltet wird. „Unsere Kommunen stehen vor gravierenden Herausforderungen: Bezahlbarer Wohnraum in Ballungsgebieten, steigende Energiekosten, zunehmende Altersarmut und demografische Veränderungen, Fachkräftemangel in sozialen Berufen und noch einiges mehr. Wir wollen die Kommunen dabei unterstützen, diese Probleme zu bewältigen“, betont Stadler.

14.05.2013

AWO-Minigolf-Wanderpokal 2013

Am Sonntag, den 16. Juni 2013, sind alle AWO-Mitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich eingeladen, ab 10:00 Uhr am AWO-Minigolf-Wanderpokal 2013 in Woltersdorf teilzunehmen. Neben der regulären Spielrunde, die in das Rennen um den begehrten Pokal einfließen wird, gibt es ein leckeres Grillbuffet und ein Getränk. Der ausrichtende AWO Kreisverband Fürstenwalde e.V. freut sich auf eine rege Teilnehmerzahl. Anmeldeschluss ist Montag, der 10. Juni 2013, um 12:00 Uhr. Die Startgebühr beträgt 12,50 € und ist im Vorfeld in der Geschäftsstelle oder in den Ortsvereinen zu entrichten.

14.05.2013

Alle Familien als Fundament und Leistungsträger der Gesellschaft fördern

Anlässlich des morgigen Internationalen Tages der Familie fordert die AWO, verstärkt den Blick auf die Lebensrealitäten und Bedürfnisse aller Familien und Kindern zu lenken. „Eine moderne Familienpolitik kann nicht nur eine Familienform bevorzugen und fördern, sondern muss sich der heutigen Vielfalt von Familien stellen“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Der Begriff Familienfreundlichkeit muss mit konkreten Inhalten und Maßnahmen gefüllt werden.“

13.05.2013

Betreuungsgeldergänzungsgesetz: Kinder haben nichts davon

Zur heutigen öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum so genannten Betreuungsgeldergänzungsgesetz erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die beste Investition von Staat und Eltern in Kinder ist die Investition in frühkindliche Bildung, wie sie in jedem Kindergarten mit hoher Betreuungsqualität, tagtäglich erbracht wird. Das Betreuungsgeldergänzungsgesetz lehnt die AWO ab, weil hiermit das Fernhalten der Kinder aus der Bildungseinrichtung Kita noch höher prämiert wird, als es das Betreuungsgeld ohnehin schon tut.

10.05.2013

Internationaler Tag der Pflege – Beschäftigte würdigen

Der diesjährige Internationale Tag der Pflege am 12. Mai steht unter dem Motto „Die Gesundheitslücken schließen“.  „An diesem Tag sollten insbesondere die Menschen im Fokus stehen, die in der Pflege beschäftigt sind, sei es nun in Heimen, Krankenhäusern oder auch bei den Betroffenen zu Hause, “ fordert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ergänzt: „Die Bevölkerung schätzt die Pflegenden sehr, aber deren Arbeitsalltag ist seit Jahren von chronischer Überlastung, hohem Zeitdruck und geringer Autonomie geprägt. Will man mehr Menschen für die Pflegeberufe gewinnen, muss man genau an diesen Stellschrauben drehen.“

07.05.2013

Feriencamps mit Qualität und Sicherheit

Die AWO-Tours Kinder- und Jugendreisen Strausberg bereitet sich mit ihren Betreuer/innen auf einen spannenden Feriensommer vor.

07.05.2013

Berufsbildungsbericht 2013 – AWO fordert die 1,4 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss zu fördern

„Die hohe Zahl an unbesetzten Ausbildungsstellen verschleiert die Tatsache, dass es derzeit 1,4 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss gibt, für die dringendst geeignete Ausbildungsstellen angeboten werden müssen“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts bekannt gewordener Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht 2013, der heute vom Bundeskabinett beschlossen werden soll. Demnach ist eine Rekordzahl von Lehrstellen unbesetzt. „Die AWO fordert das Recht auf Ausbildung für alle. Die demografische Entwicklung muss zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit genutzt werden“, betont Stadler.

03.05.2013

Mindestlohn jetzt! AWO fordert zum Handeln auf

 „Von der Einführung eines allgemeinen Mindestlohnes profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Sozialkassen“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die AWO unterstützt einen Antrag der so genannten A-Länder, der heute im Bundesrat beraten wird. Der Antrag fordert gesetzliche Änderungen, wie beispielsweise die Einführung eines flächendeckenden allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes von mindestens 8,50 Euro. Allerdings haben neueste Angaben der Bundesregierung gezeigt, dass die Einführung eines Mindestlohns nicht bedeutet, dass er auch gezahlt werde. „Die Bundesregierung muss dafür Sorge tragen, dass der Mindestlohn auch tatsächlich bezahlt wird“, fordert Stadler.

26.04.2013

Bildungspaket durch Investitionen in Kinder- und Jugendhilfe ersetzen

„Das Bildungspaket kommt bei zu vielen armen Kindern nicht an“, stellt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Bundesministerin Ursula von der Leyen zur Mittelverwendung und Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepakets für 2012 fest. „Schuld daran ist der unverhältnismäßig hohe bürokratische Aufwand“, zeigt sich Stadler überzeugt und ergänzt: „Die AWO fordert, das Bildungspaket durch Investitionen in die Kinder- und Jugendhilfe zu ersetzen. Nur dann kommt die Unterstützung tatsächlich bei denen an, die sie am nötigsten brauchen.“ Als erste Sofortmaßnahme fordert Stadler, die 2012 nicht verwendeten Mittel in Schulsozialarbeiterstellen zu investieren. Die Finanzierung dieser erfolgreichen Maßnahme des Bildungspaketes würde sonst zum Jahresende auslaufen.

25.04.2013

AWO fordert Mindestlohn einführen und überprüfen

„Von der Einführung eines allgemeinen Mindestlohnes profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Sozialkassen“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler zur heutigen Bundestagsdebatte über die Festsetzung eines Mindestlohnes in Höhe von 8,50 Euro. Allerdings hätten neueste Angaben der Bundesregierung gezeigt, dass die Einführung eines Mindestlohns nicht bedeute, dass er auch gezahlt würde. „Die Bundesregierung muss dafür Sorge tragen, dass der Mindestlohn tatsächlich bezahlt wird“, fordert Stadler. Dazu müsse beispielsweise der Zoll mit entsprechenden Kapazitäten ausgestattet werden.

25.04.2013

AWO für Verbot aller rechtsradikaler Parteien

 „Rechtsextreme Parteien wie die NPD dürfen nicht länger die Vorzüge eines demokratischen Gemeinwesens genießen, wenn sie dieses verachten und mit allen Mitteln bekämpfen“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die heutigen Beratungen im Deutschen Bundestag zu den Erkenntnissen von Bund und Ländern zur Verfassungswidrigkeit der NPD. Auch wenn die Verfassungsfeindlichkeit der NPD kaum bezweifelt werden könne, sei ein Parteiverbot allein keine Lösung im Kampf gegen Rechtsradikalismus. „Wir benötigen eine bessere Förderung präventiver Programme gegen Rechtsextremismus, damit  eine bewusste Präventionsarbeit vor Ort mit den Menschen stattfinden kann“, erklärt Döcker.

22.04.2013

AWO eröffnete Tagespflege „Am Mühlenberg“ in Strausberg

MEINen Tag verbringe ich gern IN GESELLSCHAFT… den Abend lieber bei mir zu Hause!
Unter diesem Motto wurde am 22. April 2013, eine neue Tagespflegeeinrichtung „Am Mühlenberg“, Otto-Grotewohl-Ring 1, in Strausberg eingeweiht. Die etwa 560 m² große Einrichtung ist ein Neubau.

18.04.2013

AWO fordert mehr Zeitsouveränität für Teilzeitbeschäftigte

„Teilzeitbeschäftigung ist für viele Menschen wichtig, wenn aber ganze Branchen, wie das Gaststättengewerbe fast ausschließlich geringfügig oder in Teilzeit beschäftigen, hat das nichts mehr mit der individuellen Entscheidung der Beschäftigten zu tun“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die AWO begrüßt deshalb den heute im Bundestag zur Beratung stehenden Antrag „Mehr Zeitsouveränität für Beschäftige - Teilzeitarbeit gestalten“. „Geringfügig Beschäftigte, also auch Minijobber, müssen das Recht haben, ihre Arbeitszeit ausweiten können, wenn es die Kapazitäten des Betriebs entsprechend zulassen“, betont Stadler.

17.04.2013

Verspätete Frauenquote verzögert Gleichstellung

„Gleichstellung ist kein Geschenk an Frauen, sondern sie gehört zu einer erfolgreichen und modernen Gesellschaft. Mit ihrem Quoten-Kompromiss verzögert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion diese erneut“, bedauert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die nun morgen im Bundestag zu erwartende Ablehnung der Gesetzesinitiative der Opposition zum Thema Frauenquote. Auch wenn der flexible Umgang der CDU/CSU mit der Flexi-Quote grundsätzlich zu begrüßen sei, zeige er jedoch, dass die Regierungskoalition keine  gleichstellungspolitischen Zeichen setzen könne und wolle.

15.04.2013

"Inklusives Projekt: Drachenbootrennen für Menschen mit und ohne Behinderung"

Die AWO Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Fürstenwalde e.V. und der Drachenbootverein "SpreeCoyoten" Pneumant haben ein gemeinsames Projekt gefördert durch "AKTION MENSCH" ins Leben gerufen.

15.04.2013

Sozialer Arbeitsmarkt: Arbeit statt Hartz IV

„Wir wissen seit langem, dass viele Menschen, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, absehbar keinen Job bekommen werden und die so genannte Aktivierung deswegen einfach ins Leere läuft“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag zum Thema: Sozialer Arbeitsmarkt und ergänzt: „Es liegt in der Verantwortung unserer Gesellschaft, die Würde der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen zu bewahren und zu stärken.“ Deshalb unterstütze die AWO, wie die anderen in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) organisierten Verbände, die Forderungen nach einem Sozialen Arbeitsmarkt.

12.04.2013

AWO verschickt Wahlprüfsteine an die sechs größten Parteien

Die Arbeiterwohlfahrt möchte anlässlich der kommenden Bundestagswahl 2013 die Politik auf den Prüfstand stellen. Dafür hat sie 37 Fragen zu den dringendsten sozialen Problemen als so genannte Wahlprüfsteine zusammengetragen und heute an die sechs größten Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP, Piratenpartei, SPD) geschickt. „Die Politik steht vor großen Herausforderungen und wir wollen wissen, wie die Parteien diese lösen wollen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Beweggründe für die Erstellung der Wahlprüfsteine. Die Antworten aller Parteien werden ausgewertet und in Form einer Synopse Anfang Juni auf www.awo.org zu finden sein.

10.04.2013

Unicef-Studie: Starke Bildungsinstitutionen können Kinder stärken

„Zu viele Kinder wachsen in Armut auf und noch mehr Kinder haben Zukunftsangst“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute von UNICEF veröffentlichte „Studie zur Lage der Kinder in Industrieländern 2013“, nach der deutsche Kinder zwar leistungsstark, aber eher unglücklich wären. „In Deutschland hängt der Bildungserfolg zu sehr vom Elternhaus ab. Dieser Trend hat sich nicht nur verfestigt, sondern verstärkt“, kritisiert Stadler und fordert: „Wir müssen die Bildungsinstitutionen - beginnend bei der Kita -  stärken, damit diese den Kindern geben können, was Familien eventuell nicht leisten können.“

22.03.2013

5 Jahre AWO-Treff in der Wildauer Fichte 105

Im März 2008 erfolgte die Schlüsselübergabe durch den Geschäftsführer der WIWO Frank Kerber an unsere Vorsitzende Angela Homuth. Mieter ist die Wildauer Service Gesellschaft (WSG), die uns die Räumlichkeiten für unsere Aktivitäten kostenlos zur Verfügung stellt. Dafür ein Dankeschön von uns an den WSG-Geschäftsführer Andreas Beckmann.

22.03.2013

Bildungspaket – Schulsozialarbeit darf nicht aufgegeben werden

„Auch wenn der Bundesrat heute positive Gesetzesänderungen in Bezug auf das Bildungspaket verabschiedet, wird völlig übersehen, dass derzeit vielerorts ein Herzstück des Bildungs- und Teilhabepaketes geopfert wird – die Schulsozialarbeiter werden still und leise  abgeschafft“,  kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Durch den gesellschaftlichen Wandel,  die Zunahme von Schülern mit Migrationshintergrund, aber auch das vermehrte Auftreten von gewalttätigen Konflikten in der Schule nimmt die Bedeutung von Schulsozialarbeit immer weiter zu. Die Schulsozialarbeit darf nicht aufgegeben, sondern muss fest etabliert werden“, fordert Stadler.

22.03.2013

AWO fordert: Bundesrat soll Chance zur Aufhebung des Betreuungsgeldes nutzen

„Das wäre ein wichtiges Signal kurz vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz am 01. August diesen Jahres“, appelliert  der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler an alle Ländervertreter die Gesetzesinitiative einiger Bundesländer die heute im Bundesrat die Aufhebung des von der Bundesregierung geplanten Betreuungsgeldes fordert, zu unterstützen.

21.03.2013

Equal Pay Day: Reformen sind überfällig

„In Sachen Gleichstellung ist und bleibt Deutschland ein Entwicklungsland“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des morgigen Equal Pay Days, der auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern aufmerksam machen möchte.

20.03.2013

Tierische Ostern in Beeskow

Wie auch in den vergangenen Jahren wird zum Saisonauftakt der SchäfereiErlebniswelt in Beeskow am 01. April ein großes Osterfest stattfinden. Um 10.00 Uhr geht es los. Für Kinder bis 14 Jahren ist der Eintritt frei.

13.03.2013

Bezirksverband Brandenburg Ost: GesundheitsTicket für AWO Mitarbeiter im Pflegebereich

Was wünschen sich Menschen? Gesundheit! 

Gesundheit steht in der Rangliste aller Altersgruppen, unabhängig vom Geschlecht, weit oben. Egal, ob Arbeitnehmer oder Vorruheständler, jeder Mensch möchte möglichst lange gesund und geistig wie auch körperlich fit bleiben. Da ist Eigeninitiative gefragt, um den inneren Schweinehund zu überwinden und einen geeigneten Bewegungs-, Entspannungs- oder Sportkurs zu finden.

12.03.2013

4. Sozialkonferenz der AWO: Inklusion - Auch bei uns!

Im Mittelpunkt der in Kooperation mit dem AWO Bezirksverband Westliches Westfalen - stattfindenden vierten Sozialkonferenz soll am 28. Juni in Dortmund das Thema Inklusion stehen.

08.03.2013

Erfolgreiche Konferenz der Vorsitzenden der AWO Landes- und Bezirksverbände

Große Herausforderungen für den sozialen Bereich in Deutschland

Im Gespräch mit Minister Baaske (Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg) diskutierten die Vorsitzenden der AWO Landes- und Bezirksverbände aus ganz Deutschland die derzeitigen sowie zukünftigen Herausforderungen für die sozialen Träger.

07.03.2013

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen gestartet

„Das kostenlose Hilfetelefon für gewaltbetroffene Frauen ist eine große Errungenschaft und wir hoffen, dass damit Frauen erreicht werden können, die bisher die Hilfemöglichkeiten von Frauenhäusern oder von Fachberatungsstellen nicht nutzen konnten“, begrüßt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den heutigen Start des „Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betrieben wird.

06.03.2013

Armuts- und Reichtumsbericht – AWO fordert Konsequenzen

„Selbst die geschönten Fakten des Berichtes offenbaren, dass unserer Gesellschaft die Spaltung in einige Gewinner und viele Verlierer droht“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, dass das Bundeskabinett heute einen vorab mehrfach geänderten und damit schöngefärbten Armuts- und Reichtumsbericht beschließen möchte. „Werden die Ergebnisse nicht ernst genommen, verspielt Deutschland seine Zukunft“, warnt Stadler.

02.03.2013

Es ist höchste Zeit für den Mindestlohn

„Es ist höchste Zeit, wir brauchen endlich einen verbindlichen Mindestlohn“, kommentiert AWO-Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die heutige Mindestlohndebatte im Bundesrat. Fast sieben Millionen Menschen arbeiten nach einer Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) in Deutschland für Stundenlöhne unter 8,50 Euro, viele von ihnen in Dienstleistungsberufen.

22.02.2013

Brandenburgischen Frauenwoche startet am 2. März

Die Brandenburgische Frauenwoche ist der Höhepunkt der frauenpolitischen Arbeit im Land Brandenburg. Unter dem Motto „FRAUEN STIMMEN GEWINNEN“ wird am 2. März mit der landesweiten Auftaktveranstaltung in der Kulturkirche der Fontanestadt Neuruppin die 23. Brandenburgische Frauenwoche eröffnet.

21.02.2013

Es ist Zeit zu handeln!

„Es geht nicht nur um die Armutsberichterstattung: Wir sind seit Jahren auf einem Irrweg“, erklärte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler am Donnerstag in Berlin anlässlich der Debatte im Deutschen Bundestag zum vierten Armuts- und Reichtumsbericht, den die AWO in verschiedenen Stellungnahmen und Mitteilungen umfassend kommentiert hat.

13.02.2013

Kein Raum für Missbrauch! - AWO unterstützt Kampagne gegen Kindesmissbrauch

Kinder bedürfen eines umfassenden Schutzes vor jeglicher Form von Gewalt. Dieser Grundsatz bestimmt die Arbeit der AWO seit ihrem Bestehen. Ob Kindertagesstätte oder stationäre Einrichtung - Aufwachsen im Wohlergehen gelingt nur an sicheren Orten. Deshalb unterstützt die AWO die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindermissbrauchs der Bundesregierung mit allen Kräften und aus voller Überzeugung.

04.02.2013

Familienpolitische Leistungen sind realitätsfern

Eine schallende Ohrfeige, die aber niemanden mehr überraschen konnte“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die bekannt gewordenen Ergebnisse eines Zwischenberichtes einer von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie zur Wirksamkeit familienpolitischer Leistungen

01.02.2013

Ausschreibung "Band für Mut und Verständigung 2013"

Zum 20. Mal verleiht das Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit das „Band für Mut und  Verständigung“ an Menschen aus Berlin und Brandenburg, die ...

28.01.2013

6. ordentliche Landeskonferenz der AWO in Kemlitz

Ein neu gewählter Landesvorstand, Abstimmungen über Anträge und Satzungsänderungen sowie ein Vortrag zur Zukunft der Pflege im Land Brandenburg durch den Staatssekretär im Sozialministerium, Prof. Dr. Wolfgang Schroeder… die Arbeiterwohlfahrt stellt im sonnig winterlichen Kemlitz die Weichen für die Zukunft ...

26.01.2013

Arbeiterwohlfahrt Brandenburg für einen allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag Soziale Dienste

Im Rahmen der 6. Ordentlichen Landeskonferenz am 26.01.2013 in Kemlitz (Teltow-Fläming) beschlossen die Delegierten einen Antrag zur Einführung eines allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrages Soziale Dienste.

26.01.2013

AWO-Landeskonferenz wählt neuen Vorstand- Dr. Margrit Spielmann als Landesvorsitzende mit großartigem Ergebnis wieder gewählt

Am 26. Januar 2013 fand die 6. Ordentliche Landeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt Brandenburg in Kemlitz (Teltow-Fläming) statt.
Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde Frau Dr. Margrit Spielmann mit 85,25 %  durch die Delegierten in ihrem Amt der Vorstandsvorsitzenden des Arbeiterwohlfahrt Landesverbandes bestätigt.

23.01.2013

AWO kritisiert Fortschrittsbericht der Bundesregierung

„Nach wie vor bleiben die Potentiale zu vieler Menschen ungenutzt“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Haupterkenntnis des heute vom Bundekabinett gebilligten Zwischenberichtes des Fachkräftekonzeptes der Bundesarbeitsministerin.

23.01.2013

Webportal Inklusion-Brandenburg ist gestartet

Bildungsministerin Martina Münch hat am vergangenen Freitag das Webportal www.inklusion-brandenburg.de gestartet. Mit dem Webportal bietet das Bildungsministerium des Landes Brandenburg ein umfangreiches Informationsangebot zum Thema Inklusion.

23.01.2013

Mehr Pflegebedürftige benötigen bessere Perspektiven

Gemeinsame Pressemitteilung "Bündnis für gute Pflege"

Pflege wird in den kommenden Jahren zu einer der drängendsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen der Pflegestatistik 2011.

14.01.2013

Aktuelles AWO Sozialbarometer zum Thema Armut

Furcht vor finanzieller und sozialer Not im Alter nimmt zu

Nach Ihren persönlichen Zukunftssorgen gefragt, überwiegt bei den Bürgern laut aktuellem AWO Sozialbarometer vor allem die Sorge vor finanzieller und sozialer Not im Alter...

11.01.2013

AWO Neujahrskonzert in der Philharmonie

13. gemeinsames Neujahrskonzert der AWO Landesverbände Berlin und Brandenburg in der Berliner Philharmonie – Schirmherren sind Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck.

08.01.2013

AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler übernimmt BAGFW-Präsidentschaft

Wolfgang Stadler, Vorsitzender des Vorstandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO), tritt eine zweijährige Amtszeit als neuer Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) an. Er löste damit turnusgemäß zum 1. Januar 2013 Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, Präsident der Diakonie Deutschland, ab.