AWO Kreisverband Uckermark e.V.

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Informationen

Aktuelle Meldungen 2016

21.12.2016

Band für Mut und Verständigung 2017

Hinsehen und sich einmischen. Sich engagieren und Verantwortung übernehmen. Dafür braucht man Zivilcourage. So, wie die Preisträger_innen des Bandes für Mut und Verständigung – der jährlichen Auszeichnung für beispielhaftes Handeln gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt und für ein friedliches, respektvolles Miteinander. Das Bündnis für Mut und Verständigung bittet um Ihre Vorschläge.

14.12.2016

AWO fordert Abschiebestopp nach Afghanistan

Nach Medienberichten soll heute die erste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden. „Die AWO lehnt Abschiebungen nach Afghanistan ab, solange dort die Sicherheit der Personen nicht gewährleistet werden kann. Individuelle Menschenrechte dürfen nicht dem politischen Druck nach mehr Abschiebungen geopfert werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

14.12.2016

AWO lehnt geplante Reform der Dublin Verordnung ab

Das Gemeinsame Europäische Asylsystem wird derzeit neu verhandelt. Dabei geht es insbesondere um die Reform des sogenannten Dublin Systems, da dieses mittlerweile als gescheitert betrachtet werden dürfte. „Wir stehen vor einer grundlegenden Änderung der europäischen Asylpolitik. Setzt sich der aktuelle Vorschlag durch, schafft Europa das individuelle Asylrecht ab. Die Europäische Union wird keine Asylpolitik mehr haben, die diesen Namen verdient“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

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13.12.2016

Alle dabei! - Brandenburger Inklusionspreis 2016

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg hat zum zweiten Mal den Brandenburger Inklusionspreis ausgelobt. Das Motto lautete in diesem Jahr „Alle dabei! - Inklusion durch Kinder- und Jugendbeteiligung“. Anliegen der Auslobung war es, die Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu stärken.

07.12.2016

AWO fordert bundesweite Regelungen für Betreuungsqualität

Heute veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Studie, die deutlich zeigt, dass Kita-Eltern sich für bundesweite Standards für Personal, Ausbildung und Essen aussprechen.

05.12.2016

„Jedes Kind ist gleich viel wert“ - Verbände starten Online-Petition gegen Kinderarmut

„Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ –  Mit dieser gemeinsamen Online-Kampagne machen Wohlfahrts- und Sozialverbände gemeinsam mit Familien- und Kinderrechtsorganisationen ab morgen auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam

01.12.2016

Bundesteilhabegesetz – AWO begrüßt Verbesserungen

Heute wird der Bundestag das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung – Bundesteilhabegesetz (BTHG) voraussichtlich verabschieden. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Das Bundesteilhabegesetz ist eines der größten  und komplexesten Gesetze, die in dieser Legislatur verabschiedet werden. Die Kritik daran war im Vorfeld riesig – und berechtigt. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Gesetzgeber einiger großer Kritikpunkte angenommen und diese geändert hat. So begrüßt die AWO ausdrücklich, dass vom Vorrang der Leistungen der Pflegeversicherung abgerückt wurde und stattdessen Pflege- und  Teilhabeleistungen gleichrangig gelten sollen.

27.11.2016

AWO Bundeskonferenz mit wegweisenden Beschlüssen beendet

„Drei ereignisreiche Tage Bundeskonferenz mit vielen engagierten und zukunftsweisenden Beschlüssen für die zukünftige Verbandsarbeit und einer beeindrucken Rede von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel liegen hinter uns“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt zum Abschluss der Bundeskonferenz der AWO in Wolfsburg. Dabei wurden u.a. sozialpolitische Beschlüsse gegen Altersarmut und für gute und kostenfreie Bildung verabschiedet. Für die zukünftige Verbandsausrichtung sind beispielsweise die Beschlüsse „Grundsätze für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung“ und „Die AWO für Vielfalt“ wegweisend.

27.11.2016

AWO Bundeskonferenz: Den Mitglieder- und Engagementverband AWO stärken

Am letzten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) stand die Engagement- und Verbandspolitik im Vordergrund. Hier verabschiedeten die fast 450 Delegierten unter anderem die  Grundsatzerklärung zum Mitgliederverband: „Die AWO als Mitglieder- und Engagementverband stärken“. Dazu erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt: „Der Mitgliederverband kann nicht mit dem wirtschaftlichen Wachstum des AWO Unternehmensbereichs Schritt halten - Steigende Zahlen von hauptamtlich Beschäftigten stehen sinkenden Mitgliederzahlen gegenüber. Deshalb ist es höchste Zeit, unseren Mitgliederverband zu stärken“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt den Hintergrund des Antrages.

26.11.2016

Reform der Kinder- und Jugendhilfe - AWO Bundeskonferenz stellt Forderungen

Am heutigen zweiten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beschlossen die fast 450 Delegierten Forderungen in Bezug auf die angestrebte Reform des SGB VIII. „Kinder und Jugendliche sollen die Hilfe bekommen, die sie benötigen. Reformen zur Kinder- und Jugendhilfe sollten dementsprechend dazu dienen, ihnen die bestmögliche Unterstützung zu geben und nicht in erster Linie darauf abzielen, Einsparungen umzusetzen. Die Arbeiterwohlfahrt fordert ein bedarfsorientiertes, präventives und lebensweltorientiertes Kinder- und Jugendhilfegesetz“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

26.11.2016

AWO Bundeskonferenz fordert gute und kostenfreie Bildung von Kita bis Hochschule sicherzustellen

Am heutigen zweiten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beschlossen die fast 450 Delegierten den Antrag: Chancengerechtigkeit durch Bildung – Chancengerechtigkeit in der Bildung. „Bildung ist ein ganz zentraler Baustein zur Herstellung einer chancengerechten Gesellschaft. Deshalb fordert die AWO die Kostenfreiheit aller öffentlichen Bildungsangebote von der Krippe bis zur Hochschule“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, stellt jedoch zugleich klar: „Kostenfreiheit darf aber nicht zu Lasten der Qualität gehen, deshalb muss es darum gehen, die Qualität von Bildungsangeboten zu sichern.“

25.11.2016

AWO Bundeskonferenz: Wilhelm Schmidt als Präsident wiedergewählt

Als ein „überwältigendes Ereignis“ bezeichnete der alte und neue Präsident der Arbeiterwohlfahrt seine erneute Wiederwahl, die mit einem eindeutigen und überzeugenden Votum von 93 Prozent der Delegiertenstimmen erfolgte. Die Wahl nahm Schmidt: „mit großer Freude“ entgegen. Zu seinen Stellvertretern wurden Dr. Thomas Beyer, Rudi Frick, Iris Spranger und Michael Scheffler gewählt.

25.11.2016

AWO gegen Altersarmut - Bundeskonferenz beschließt Forderungskatalog

Am heutigen ersten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben die fast 450 Delegierten zwei wegweisende Beschlüsse zum Thema Alterssicherung gefasst. Diesbezüglich wird sich der AWO-Bundesverband für eine effektive und nachhaltige Strategie zur Prävention und Bekämpfung von Altersarmut einzusetzen. Fest steht, dass Altersarmut nur durch frühzeitige, vorbeugende Maßnahmen verhindert werden kann. „Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht zum Sozialamt geschickt werden. Die Menschen haben ein Recht auf eine Rente, die einen guten Lebensstandard sichert. Und das muss auch für zukünftige Rentnergenerationen gelten“, stellt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler klar.

25.11.2016

AWO-Bundeskonferenz 2016 – Solidarität für Alle

„Die Bundeskonferenz ist das Parlament der Arbeiterwohlfahrt. Hier treffen die fast 450 Delegierten die zukunftsweisenden Entscheidungen für die Arbeit des Verbandes“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt zur heutigen Eröffnung der  dreitägigen Konferenz in Wolfsburg. „Das anspruchsvolle Konferenzmotto „Solidarität für alle. Die AWO“, zeigt, dass für die AWO aus menschlicher Überzeugung und aus Achtung vor unseren Grundwerten heraus Solidarität ein konkreter Auftrag ist. Deshalb setzen wir uns mit dem großen Einsatz tausender Freiwilliger und Hauptberuflicher für diejenigen ein, die unsere Unterstützung benötigen“, erklärt der AWO Präsident.

15.11.2016

Kinderbetreuung - AWO fordert schnelle Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung

Heute stellt der Bund-Länder-Dialog „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern“ seinen Zwischenbericht vor. „Wir begrüßen, dass der Bund und die Länder die jahrelange Forderung der AWO nach mehr Qualität in der Kinderbetreuung nun unterstützen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Jetzt erwarten wir konkrete Maßnahmen, die so schnell wie möglich umgesetzt werden. Lippenbekenntnisse helfen weder den Kindern noch den Beschäftigten.“

11.11.2016

AWO fordert abgestimmtes Bildungskonzept und mehr Investitionen

Heute wird im Bundestag der Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ beraten. Dieser macht die vielen Baustellen in der deutschen Bildungslandschaft deutlich: „Der Befund ist weder neu noch überraschend: Das deutsche Bildungssystem ist von Chancengerechtigkeit weit entfernt“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Die AWO fordert Bund, Länder und Kommunen auf, ein abgestimmtes Bildungskonzept sowohl im frühkindlichen als auch im schulischen Bereich zu erarbeiten und dieses im Rahmen einer Föderalismusreform zu regeln und für eine auskömmliche Finanzierung zu sorgen.“

03.11.2016

AWO zu Armutszahlen– Zu viele Menschen abgehängt und ausgeschlossen

Heute veröffentlichte das Statistische Bundesamt  die Ergebnisse der Erhebung Leben in Europa. Demnach war in Deutschland 2015 jeder Fünfte von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

17.10.2016

Keine Ausreden mehr: Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland endlich bekämpfen!

Heute am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut ruft die AWO gemeinsam mit 40 Verbänden und Nichtregierungsorganisationen die Politik dazu auf, konkrete Schritte gegen die Kinderarmut in Deutschland zu unternehmen.

05.10.2016

AWO fordert Rentenhöhe auf heutigem Niveau festzuschreiben

Zu den aktuellen Vorschlägen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zum Rentenniveau erklärt Wolfgang Stadler: „Auch wer heute 30 oder 40 Jahre alt ist, muss sich darauf verlassen können, später selbst eine auskömmliche Rente beziehen zu können. Deshalb begrüßen wir die aktuellen Pläne der Bundesarbeitsministerin Nahles für eine so genannte Haltelinie als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Die AWO fordert, die Haltelinie auf dem Niveau der heutigen Rente festzuschreiben. Nur wenn das aktuelle Rentenniveau wenigstens stabilisiert wird, können die heutigen Beschäftigten auf eine verlässliche erste Säule bauen.

11.08.2016

AWO fordert Doppelpass beizubehalten

Mehrstaatigkeit gehört zu einem Einwanderungsland

26.07.2016

„Weil uns mehr verbindet - als uns trennt!“ – AWO sucht Paten für Geflüchtete

Unter dem Motto „Weil uns mehr verbindet - als uns trennt!“ führt der AWO Bundesverband eine Kampagne durch, mit deren Hilfe Patenschaften für Geflüchtete initiiert werden sollen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass ehrenamtliche Patenschaften das Ankommen von Geflüchteten in der Gesellschaft enorm unterstützen können“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Wir bieten engagierten und verantwortungsbewussten Menschen an über 50 Standorten in der Bundesrepublik ein Engagement als Patin oder Pate.“ Die Kampagne #wasunsverbindet wird ihren Schwerpunkt in den Sozialen Medien haben.

06.07.2016

AWO fordert deutliche Verbesserungen für Alleinerziehende

Studie zeigt hohe Armutsgefährdung

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01.07.2016

Deutsches Kinderhilfswerk und Land Brandenburg unterstützen Projekt „Das sind meine, deine, unsere Rechte“ in Beeskow mit 5.000 Euro

Der Gemeinschaftsfonds „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Demokratie und Wahlen“ des Deutschen Kinderhilfswerkes und des Landes Brandenburg unterstützt den Workshop „Das sind meine, deine, unsere Rechte“ des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. in Beeskow mit 5.000 Euro.

29.06.2016

Mangelhafte Personalausstattung in vielen deutschen Kitas

AWO Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme

28.06.2016

Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst – Erfolgreiche Ergänzung zum Freiwilligen Sozialen Jahr

Am 01. Juli jährt sich die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). „Nach fünf Jahren hat sich der BFD neben dem schon über 50-jährigen Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gut etabliert, die Nachfrage ist hoch“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Der Einschnitt 2011 - besonders für die Einsatzstellen - war groß. Viele  Einsatzfelder mussten attraktiver werden, um Freiwillige gewinnen zu können. Im Endeffekt haben davon aber alle profitiert. Freiwillige und Einsatzstellen“, betont Stadler. Jedes Jahr absolvieren ca. 5.000 Menschen einen Freiwilligendienst bei der AWO – davon 3.000 ein Freiwilliges Soziales Jahr und 2.000 einen Bundesfreiwilligendienst.

26.06.2016

AWO fordert: Suchtprävention zu stärken

AWO zum Weltdrogentag

24.06.2016

AWO fordert Mindestlohn weiter zu stärken

Bundestagsantrag:  „Mindestlohn sichern – Umgehungen verhindern“

24.06.2016

Mehr Soziales Europa wagen!

Die AWO zur Entscheidung Großbritanniens

20.06.2016

AWO engagiert sich für Vielfalt und gegen Rassismus

Internationaler Tag des Flüchtlings

17.06.2016

AWO unterstützt mit Aktionswoche die Initiative „Hand in Hand gegen Rassismus“ im Netz

Die AWO ruft im Rahmen ihrer zweiten Aktionswoche unter dem Motto „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO“ noch bis Sonntag ihre Gliederungen und Einrichtungen dazu auf, bei ihren Veranstaltungen und Festen Menschenketten für „Hand in Hand gegen Rassismus“ zu bilden.

16.06.2016

Bildungsbericht 2016 bestätigt wieder große Ungleichheit

AWO fordert mehr Chancengerechtigkeit

10.06.2016

Bundesweite AWO Aktionswoche startet am 11. Juni 2016

„Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ – ist das zentrale Motto der bundesweiten Aktionswoche, die nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, nun zum zweiten Mal durchgeführt wird. Engagement ist tief in der Tradition der AWO verwurzelt und nicht zuletzt der Impuls, vom 11. - 19. Juni 2016 die  Aktionswoche durchzuführen, in deren Rahmen auch die Arbeit der haupt- und ehrenamtlich bei der AWO engagierten Menschen gewürdigt werden soll. „Wir werden in dieser Woche bundesweit unsere Türen öffnen, um unsere engagierte, soziale Arbeit zu präsentieren“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt und ergänzt: „Die Aktionswoche zeigt den Menschen, dass wir ein Verband sind, der Solidarität lebt. Ein Verband, der zugleich traditionell und modern, der  lebendig, innovativ, dynamisch und vielfältig ist und warum es für alle Generationen richtig und wichtig ist, sich in der AWO zu engagieren.“

09.06.2016

AWO fordert – kein Nachlassen in Sachen Aufklärung

AWO zum Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2016

06.06.2016

Qualität der Kinderbetreuung bundeseinheitlich regeln - Studie zeigt große regionale Unterschiede

Gestern veröffentlichte die Bertelsmanns-Stiftung eine Sonderauswertung des „Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme“ zur Situation der Leitungskräfte von Kitas. Im Ergebnis: Zu wenige Kita-Leitungen haben ein Zeitbudget für notwendige Führungsaufgaben. „Die Qualität der Kindertagesbetreuung sicherzustellen, ist die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre. Die Kita-Leitung spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie ist zuständig für die pädagogische Qualität ebenso wie für das Personal, das Budget und die Öffentlichkeitsarbeit“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Klar sei, dass die Leitungsaufgaben Zeit erfordern würden. Diese stünde aber laut der Studie häufig nicht oder nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung.

31.05.2016

AWO fordert – gesellschaftliche Teilhabe von armen Kindern verbessern - In jedem 7. Kinderzimmer spielt die Armut mit

Nach neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren im vergangenen Jahr im Schnitt 1,54 Millionen unter 15-Jährige von Hartz-IV-Leistungen abhängig. Damit rund 30.000 Kinder und Jugendliche mehr als noch im Vorjahr. „Wenn über eineinhalb Millionen Kinder in Haushalten aufwachsen, die von Sozialleistungen abhängig sind, ist das allein schon ein erschreckender Befund. Darüber hinaus bedeutet das, dass über eineinhalb Millionen Kinder in Deutschland von einem chancengerechten Aufwachsen nur träumen können“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Denn schon die AWO-ISS-Langzeit Studie* zu den Folgen von Kinderarmut zeigt, dass die gesellschaftliche Teilhabe unter Armutsbedingungen viel schlechter gelingt.

31.05.2016

AWO fordert umfassendes Verbot von Tabakwerbung

Am heutigen Welt-Nichtrauchertag macht die AWO auf ihre Forderung nach einem umfassenden Tabakwerbeverbot aufmerksam, für das sie sich gemeinsam mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), der Deutschen Krebshilfe und des Aktionsbündnisses Nichtrauchen e.V. (ABNR) stark macht. „Der Einfluss von Tabakwerbung ist erwiesenermaßen auf Jugendliche und junge Erwachsene besonders groß. Die Werbung verleitet zum Rauchen und erschwert es später, mit dem Rauchen wieder aufzuhören“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Unterstützung der AWO und ergänzt: „Tabak sollte nicht mehr als Genussmittel inszeniert werden dürfen, sondern als das dargestellt werden, was es ist: ein Suchtstoff mit schweren gesundheitsschädigenden Konsequenzen.“

30.05.2016

Gute Pflege muss gewährleistet werden - AWO zum Gesetz zur Reform der Pflegeberufe

Heute findet im Bundestag die Anhörung zum Gesetz zur Reform der Pflegeberufe statt. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO hat das ehrgeizige Gesetzesvorhaben der Zusammenlegung von drei Ausbildungen zu einem neuen Pflegeberuf intensiv begleitet. Das zentrale Motiv dafür ist und bleibt, dass gute Pflege für ältere Menschen auch zukünftig gesichert sein muss. Neben einer qualitativ guten Ausbildung gehören dazu ebenso genügend Fachkräfte. Deshalb ist es wichtig, dass sowohl für die Ausbildung selbst als auch für die Ausbildungseinrichtungen attraktive Rahmenbedingungen gelten müssen.

30.05.2016

Pflegestärkungsgesetz – AWO fordert Kommunen stärker in die Verantwortung zu nehmen

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag zum Dritten Pflegestärkungsgesetz - PSG III (Drittes Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung):

27.05.2016

AWO fordert – Rechtsvereinfachung im SGB II nicht auf Kosten der Familien

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt zu der am Montag im Bundestag stattfindenden Anhörung zur Rechtsvereinfachung im SGB II die Position der AWO:

13.05.2016

Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht - AWO zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

In über 130 Ländern wird am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (kurz IDAHOT) gefeiert. Ziel des Tages ist es, international auf die Probleme und Herausforderungen von queeren Menschen aufmerksam zu machen und für mehr Akzeptanz einzutreten. „Wir verstehen Gleichberechtigung als ein Menschenrecht - unabhängig von der sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung. Aufgrund einer nicht heterosexuellen Lebensweise verfolgt, inhaftiert oder gar getötet zu werden, ist keinesfalls hinnehmbar“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Die AWO engagiert sich seit ihrer Gründung für die Geschlechtergerechtigkeit. Daher ist es für die AWO selbstverständlich die queere Bürgerrechtsbewegung zu unterstützen.“

11.05.2016

Behindertengleichstellungsgesetz – AWO fordert Privatwirtschaft einzubeziehen

Am morgigen Donnerstag beschäftigt sich der Bundestag wieder mit dem Gesetz zur Gleichstellung Behinderter. Die AWO begrüßt zwar,  dass im reformierten Behindertengleichstellungsgesetz Barrierefreiheit umfänglicher berücksichtigt werden soll als bisher, kritisiert aber, dass private Unternehmen nicht in den Geltungsbereich des Gesetzes fallen sollen. „Es ist nicht nachvollziehbar warum zum Beispiel Supermärkte oder Kinos  nicht dazu verpflichtet werden, eine umfassende Barrierefreiheit herzustellen“, kritisiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ergänzt: „Wir fordern verbindliche Übergangsfristen für den privatwirtschaftlichen Bereich. Das Leben der Betroffenen findet nicht nur in Behörden statt.“

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03.05.2016

AWO Umfrage zeigt – Dreiviertel aller Befragten meinen: Schulen sind nicht auf inklusives Lernen vorbereitet

Die Ergebnisse des aktuellen AWO Sozialbarometers setzen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai ein deutliches Zeichen: „Die derzeitigen Schulen sind nicht bereit für ihren inklusiven Lehrauftrag. Wenn 78 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger davon überzeugt sind, das die Schulen nicht darauf vorbereitet sind, Kindern und Jugendlichen mit und ohne Lernbehinderung ein gemeinsames Lernen zu ermöglichen, ist die Politik gefordert, Schulen noch viel mehr zu unterstützen. Gefragt sind vor allem ausgebildete Fachkräften und ein inklusiv ausgerichtetes Rahmenkonzept“, meint der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Die AWO macht schon seit längerem darauf aufmerksam, dass die meisten  Regelschulen weder strukturell noch pädagogisch-fachlich inklusiv sind.“

02.05.2016

Zukunftstag im Seniorenzentrum „Märkische Heide“

Die Schule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern das Wissen, mit dem sie später erfolgreich einen Beruf erlernen oder studieren können. Was eine Schule weniger gut vermitteln kann, ist das Gefühl  dafür, was denn der richtige Beruf sein könnte.

20.04.2016

AWO zur Rentenerhöhung - gesetzliche Rentenversicherung und Ostrenten stärken

Anlässlich der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Rentenanpassung zum 1.Juli 2016 erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im letzten Jahr dürfen sich ab Juli dieses Jahres mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland über höhere Rentenbezüge freuen. Die außergewöhnlich hohe Rentenanpassung von 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten darf aber nicht zu dem Trugschluss führen, dass es mit den Renten ab jetzt wieder aufwärts geht und Altersarmut kein Thema mehr ist.

19.04.2016

Grundsicherung im Alter: AWO fordert überfällige Rentenreform

Heute gab das Statistische Bundesamt bekannt, das die Zahl der Beziehenden von Grundsicherung im Alter erneut gestiegen ist. Demnach waren  im Dezember 2015 schon deutlich über eine Million Menschen (1.038.000) auf die Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen.

15.04.2016

AWO fordert echten Bürokratieabbau

Heute wird in erster Lesung die sog. Rechtsvereinfachung im SGB II in den Bundestag eingebracht. Der Gesetzentwurf aus dem Februar 2016, wurde Ende März bereits im Bundesrat beraten und setzt die konsensualen Vorschläge einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Vereinfachung des Leistungs- und Verfahrensrechts im SGB II um. „Ob die vorgeschlagenen Maßnahmen tatsächlich dazu beitragen, den Verwaltungsaufwand zu senken, erscheint mehr als fraglich. Ein tatsächlicher  Bürokratieabbau ist nicht zu erkennen“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das Reformvorhaben und ergänzt: „Mit dem Gesetzentwurf werden zwar eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen umgesetzt, doch ein klares Konzept fehlt. Zielführender wären für die Betroffenen mehr Übersichtlichkeit und Transparenz.“

14.04.2016

Integration noch stärker in den Fokus stellen

AWO zum Integrationsgesetz

12.04.2016

Alterssicherung: AWO fordert Rentenniveau abzusichern

"Verhindern wir eine weitere Absenkung des Rentenniveaus nicht, gerät das gesamte System der Rentenversicherung ins Wanken“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Ergebnisse einer WDR-Recherche zum Thema Altersarmut. Demnach droht fast jedem zweiten Bundesbürger, der ab 2030 in Rente geht, die Altersarmut. „Die Beschäftigten müssen sich darauf verlassen können, später von ihrer Rente leben zu können. Die AWO fordert jedes weitere Absinken des Rentenniveaus zu stoppen und das Rentenniveau wieder zu verbessern“, betont Stadler.

06.04.2016

Weltgesundheitstag – Menschen mit niedrigem Sozialstatus besonders gefährdet

Mit dem jährlich stattfindenden Weltgesundheitstag am 7. April stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in diesem Jahr das Thema Diabetes in den Fokus. Die Zahl der Diabetes-Erkrankten steigt weltweit rasant. „Besonders besorgniserregend ist neben der immer weiter steigenden Zahl von Fällen, die Tatsache, dass Menschen mit niedrigem Sozialstatus ein viel höheres Erkrankungsrisiko haben. Hier brauchen wir mehr Aufklärung für die Bevölkerung zu Entstehungsbedingungen und Prävention, denn die meisten Diabetes-Erkrankungen können vermieden werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. So kann eine gesunde Lebensweise Diabetes verzögern oder sogar verhindern.

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04.04.2016

Haltbarkeitsdatum der Partnerschaft verlängert

AWO Brandenburg und IKK BB besiegeln Gesundheitsinitiative GEMEINSAM GESUND

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21.03.2016

Mitmenschlichkeit ist, was zählt - zeigen Sie Herz!

Aktionstag der Initiative „Brandenburg zeigt Herz“ zum Internationalen Tag gegen Rassismus

21.03.2016

AWO gegen Rassismus

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Rassismus plädiert die AWO für einen selbstkritischen Umgang mit Rassismus: „Wir neigen dazu, Rassismus am rechtsextremen Rand der Gesellschaft und damit weit weg von uns selbst zu verorten. Doch müssen wir uns die Frage stellen, was Rassismus mit uns selbst zu tun hat“, erklärt der Bundesvorsitzende der AWO Wolfgang Stadler auch angesichts immer weiter steigender Übergriffe auf Flüchtlingseinrichtungen. So würden wissenschaftliche Studien zeigen, dass rassistische Gewalt immer dann steigt, wenn einzelne Täter sich als Vertreter eines vermeintlichen Mehrheitswillens fühlen.

18.03.2016

Rechtsvereinfachung im SGB II: AWO fordert noch mehr Chancen der Reform zu nutzen

Heute steht erstmals im Bundesrat das Neunte SGB II-Änderungsgesetz, die sog. Rechtsvereinfachung zur Verhandlung. „Das vorliegende Gesetz lässt viele Chancen ungenutzt. Etliche sinnvolle Reformvorschläge wurden nicht beachtet“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das geplante Gesetz. So scheitere die wohl  größte Rechtsvereinfachung, nämlich die Abschaffung der bürokratisch aufwendigen Sondersanktionen für unter 25-Jährige, am Veto eines einzigen Bundeslandes. Nachweislich verschärfen aber die besonders scharfen Sanktionsregelungen für junge Menschen deren schwierige soziale Verhältnisse und persönlichen Leidensdruck. „Das eigentliche Ziel der Reform, das Leistungs- und Verfahrensrecht zu vereinfachen, wird so verfehlt“, bedauert Stadler.

16.03.2016

Equal Pay Day: AWO fordert Maßnahmenbündel gegen Lohndiskriminierung

Immer noch erhalten Frauen in Deutschland weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Laut den heute vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen ist der Lohnunterschied 2015 nur um einen Prozentpunkt - auf noch immer nicht zu rechtfertigende 21 Prozent - gesunken. „Es ist höchste Zeit, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern nicht nur einmal jährlich zu beklagen, sondern es anzupacken, diese Diskriminierung endgültig zu beenden. Lohngerechtigkeit muss zur Realität werden,“ betont  der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des Equal Pay Days am 19. März. Dieses Datum markiert den Termin bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus in Deutschland arbeiten müssen, damit sie auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt der Männer kommen. Um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, fordert Stadler ein ganzes Maßnahmenbündel, wie zum Beispiel: „Ein Entgeltgleichheitsgesetz, die sozialversicherungspflichtige Absicherung aller Arbeitsverhältnisse und die Abschaffung solcher Regelungen, die eine traditionelle Rollenverteilung fördern, wie beispielsweise das Ehegattensplitting.“

07.03.2016

AWO zum Frauentag - Jeder Tag ist Frauentag

Die AWO setzt sich jeden Tag des Jahres für die Gleichberechtigung aller Geschlechter und für Frauenrechte ein. Ihre bundesweiten Schwangerschaftsberatungsstellen, frauenspezifischen Gesundheitsangebote, Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen und vielen anderen sozialen Dienstleistungen unterstützen Frauen jeden Alters in jeder Lebenslage. „Der Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns 365 Tage im Jahr stellen müssen“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des morgigen  Internationalen Frauentages.

18.02.2016

7. Sozialkonferenz der AWO - Neues Grundsatzprogramm entwickeln

„Die Arbeiterwohlfahrt ist in ihrer Geschichte einem Grundsatz gefolgt: Nie passiv in der Gesellschaft treiben, sondern vorwärtsstrebend die Umstände verbessern. Dieser Grundsatz bleibt bestehen, wenn wir uns mit der 7. Sozialkonferenz aufmachen, ein neues Grundsatzprogramm zu erarbeiten“, erklärt AWO Präsident Wilhelm Schmidt. Klar ist dabei: Die Grundwerte der AWO weisen den Weg auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Sie bilden das Fundament für die kommenden Debatten. Die 7. Sozialkonferenz wird am 27. Februar 2016 in Koblenz stattfinden.

02.02.2016

Kinderbetreuung benötigt bundeseinheitliche Qualitätsregeln

Das statistische Bundesamt veröffentlichte heute Zahlen zur regionalen Betreuungsquote unter 3-jähriger Kinder in der Bundesrepublik. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die Kinderbetreuung in Kita und Kindertagespflege zur gesellschaftlichen Realität geworden ist. Leider hinken die politischen Rahmenbedingungen dieser Realität immer weiter hinterher“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Zwar besuchen im Osten nach wie vor viel mehr Kinder eine Kita als im Westen, doch auch dort gehört die Kita immer mehr zum Alltag. Ein Problem sieht Stadler in der regional sehr unterschiedlichen Betreuungsqualität: „Jedes Kind hat einen Anspruch auf gute Bildung, Betreuung und Erziehung unabhängig davon, wo es aufwächst. Davon sind wir derzeit meilenweit entfernt“, kritisiert Stadler und führt aus: „Wir benötigen bundeweit einheitliche Qualitätsstandards“. Orientiert an pädagogischen Empfehlungen wären das bei Kindern unter drei Jahren max. drei Kinder pro Erzieherin und bei Kindern über drei Jahren bis zu acht Kinder pro Fachkraft.

27.01.2016

Ausschreibung „Band für Mut und Verständigung 2016“

Zum 23. Mal verleiht das Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit das "Band für Mut und Verständigung" an Menschen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor fremdenfeindlichen Gewalttaten beschützt oder durch ihre engagierte Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben.

20.01.2016

AWO, DCV und GEW: Qualitätsgesetz für Kitas ist möglich und nötig

Ein Bundesqualitätsgesetz für Kitas ist möglich: Der Bund verfüge über die notwendige Gesetzgebungskompetenz, die Länder seien für die Umsetzung zuständig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten von Prof. Joachim Wieland von der Universität für Verwaltungsrecht Speyer, das er heute im Rahmen einer Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt hat. Eine bundesgesetzliche Regelung sei erforderlich, um gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen sowie die Rechts- und Wirtschaftseinheit in Deutschland zu wahren, erklärte Wieland. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hatte die Expertise in Absprache mit dem Deutschen Caritasverband (DCV) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Auftrag gegeben. „Rechtlich ist damit der Weg frei für ein Bundesqualitätsgesetz“, stellen die drei Organisationen fest. „Jetzt ist der politische Wille von Bund, Ländern und Kommunen erforderlich, um die Qualität in den Kindertageseinrichtungen in den Vordergrund zu rücken“, unterstreicht der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer.

19.01.2016

AWO unterstützt ehrenamtliches Patenschaftsprogramm

Heute wird das Bundesprogramm zur Förderung ehrenamtlicher Patenschaften durch die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgestellt. Damit sollen vor allem für Kinder und junge Menschen bundesweit 25.000 Patenschaften gestiftet werden. „Die AWO wird sich mit bis zu 6.000 Patenschaften beteiligen, die an mindestens 120 Standorten umgesetzt werden“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Der Verband organisiert seit vielen Jahren die verschiedensten ehrenamtlichen Patenschaftsprojekte. Da die AWO vielerorts Trägerin von Einrichtungen für Flüchtlinge ist, entstehen solche Patenschaften häufig gerade rund um Flüchtlingsunterkünfte oder Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass ehrenamtliche Patenschaften das Ankommen von Geflüchteten in der deutschen Gesellschaft enorm unterstützen können“, zeigt sich Stadler überzeugt.

18.01.2016

Weltweite Ungleichheit: AWO fordert politische Maßnahmen

„Es läuft etwas schief – und zwar weltweit“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Ergebnisse der gerade veröffentlichten Oxfam-Studie zur sozialen Ungleichheit. „Auch wenn die Ergebnisse nicht überraschen, ist das Ausmaß der Ungleichheit absolut schockierend“, erklärte Stadler weiter. Oxfam berichtet, dass die 62 reichsten Menschen so viel besitzen würden wie die gesamte Hälfte der Weltbevölkerung. Im Trend nehme die Ungleichheit seit Jahren zu und verhindere effektive Armutsbekämpfung und realistische Entwicklungsszenarien. Oxfam macht als eine der Hauptursache Steueroasen aus. Stadler bestätigt diesen Befund auch für Deutschland: „Auch bei uns ist der Standortwettbewerb um Großunternehmen häufig das zentrale Argument gegen eine effektivere und höhere Besteuerung. Große Konzerne folgen den Subventionen und zahlen wenig Steuern, obwohl gerade sie von der Infrastruktur und dem hohen Bildungsniveau profitieren.“ Diese Entwicklung, die wir in Deutschland erkennen, führe uns Oxfam nun im weltweiten Maßstab einmal mehr vor Augen.

13.01.2016

AWO setzt sich gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus ein. #ausnahmslos

Viele Frauen haben in der Nacht zum neuen Jahr in Köln und anderen deutschen Städten sexualisierte Gewalt und Belästigung erfahren. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) solidarisiert sich mit den Betroffenen und fordert neben einer umfassenden Aufklärung endlich die Schließung der Schutzlücken im Sexualstrafrecht. Sie wehrt sich allerdings gegen die Instrumentalisierung der Kölner Vorfälle für rassistische Abwehrstrategien gegen Flüchtlinge und setzt sich gegen einen Generalverdacht gegen nicht-deutsche Männer ein. „Sexualisierte Belästigung und Gewalt muss ausnahmslos und überall geahndet werden. Aus diesem Grunde unterstütze ich die Aktion #ausnahmslos und fordere eine kritische und differenzierte Auseinandersetzung ein“, sagt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler.

13.01.2016

AWO zur Reform der Pflegeberufe

Heute verabschiedet das Bundeskabinett das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe. Aus den eigenständigen Berufsausbildungen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wird eine einheitliche Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann. Mit der neuen Pflegeausbildung will die Bundesregierung den Pflegeberuf attraktiver machen. „Erfreulich ist, dass mit der Reform das Schulgeld für die neue Ausbildung aufgehoben wird. Genauso werden Anleitung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler refinanziert“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Diese Veränderungen sind gerade vor dem Hintergrund des massiven Bedarfs an Auszubildenden in diesem Bereich entscheidend.

09.01.2016

16. gemeinsames Neujahrskonzert der AWO Landesverbände Berlin und Brandenburg in der Berliner Philharmonie

Die Arbeiterwohlfahrt Landesverbände Brandenburg und Berlin und die AWO Reisedienst GmbH – Reisen mit Herz veranstalten am Samstag, den 09. Januar 2016 um 14.00 Uhr zum 16. Mal ihr Neujahrskonzert in der Berliner Philharmonie.