AWO Kreisverband Uckermark e.V.

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Informationen

Aktuelle Meldungen 2017

07.12.2017

Bündnis „Reichtum Umverteilen“ fordert notwendige Standfestigkeit von der SPD

Auf dem SPD-Parteitag fordert heute das Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ die Parteispitze auf, die soziale Handlungsfähigkeit des Staates auch in Zukunft sicherzustellen, indem eine Neuausrichtung der Steuer- und Finanzpolitik zur solidarischen Finanzierung des Gemeinwesens und der Einhaltung sozialstaatlicher Verpflichtungen fest in den Blick genommen wird.

06.12.2017

Pflege in Not in Brandenburg: Bewohner_innen von Pflegeeinrichtungen tragen allein die Lasten angemessener und wertschätzender Löhne

AWO Landesverband Brandenburg e.V. und Tarifgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt Brandenburg fordern Politik zum Handeln auf

06.12.2017

AWO fordert mehr Schutz für Geflüchtete mit Behinderungen

Heute stellt das Deutsche Institut für Menschenrechte seinen 2. Bericht zur Lage der Menschenrechte in Deutschland vor. Der Bericht beschäftigt sich auch mit der Versorgungs- und Unterbringungssituation von im Jahr 2016 nach Deutschland geflüchteten Menschen mit Behinderungen.

05.12.2017

AWO gegen neue Abschiebungen nach Afghanistan

Angesichts der am 7./8. Dezember tagenden Innenministerkonferenz, plädiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Unter den aktuellen Umständen darf die Bundesrepublik keine weiteren Abschiebungen nach Afghanistan oder Rückführungen nach Syrien durchführen. Die AWO fordert einen verantwortungsvolleren Umgang mit den schutzsuchenden Menschen bis sich die Lage in deren Heimatländern gebessert hat und damit sicherer ist.“ Eine Abschiebung nach Afghanistan geht im Hinblick auf die landesweit zunehmend eskalierende Gewalt mit unkalkulierbaren Risiken* für die Betroffenen einher.

30.11.2017

AWO stellt 12 Forderungen an zukünftige Bundesregierung

Die AWO hat ihre 12 zentralen Forderungen für die 19. Legislaturperiode an die im Bundestag vertretenden Politikerinnen und Politiker aller demokratischen Parteien geschickt.

30.11.2017

Freie Fahrt für Freiwillige - Zentralstellen unterstützen Forderung der Freiwilligen anlässlich des Deutschen Engagement -Tags am 05.12.

#freiefahrtfuerfreiwillige – die Zentralstellen des FSJ, FÖJ und BFD unterstützen die Forderung von Freiwilligen nach kostenfreien oder kostengünstigen ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen in Deutschland in ihrem jeweiligen Bundesland. Rund 100.000 Freiwillige in ganz Deutschland engagieren sich pro Jahr in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Sie nehmen dabei Wege zur Einsatzstelle in Kauf, für die sie auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Busse und Bahnen sind die Verkehrsmittel Nr. 1 für viele Freiwillige.

29.11.2017

Mindestsicherung: AWO fordert Sozialen Arbeitsmarkt

Anlässlich der heute veröffentlichten Zahl der Mindestsicherungsempfangenden 2016 erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es ist erfreulich, dass die Zahl der Beziehenden von sozialen Mindestsicherungsleistungen zurückgegangen ist. Trotzdem sind 7,9 Millionen Betroffene immer noch viel zu viel. Die gute konjunkturelle Lage und der Aufschwung am Arbeitsmarkt gehen an zu vielen Menschen vorbei. Auch wenn die Zahl leicht gesunken ist, ist es völlig inakzeptabel, dass in Deutschland trotz der außergewöhnlich guten Ausgangslage noch immer rund 7,9 Millionen Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.

28.11.2017

AWO verabschiedet neue Compliance- Richtlinie

Der Bundesausschuss* der AWO hat nach einem intensiven Diskussionsprozess einstimmig „Verbindliche Richtlinien der AWO in Deutschland für eine verantwortungsvolle Verbands- und Unternehmensführung und -kontrolle“ (AWO Governance-Kodex) beschlossen und damit sein verbandliches Regelwerk entscheidend ergänzt.

24.11.2017

AWO für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Verband

Heute beschloss der AWO Bundesausschuss den 1. Gleichstellungsbericht der AWO. „Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt sind Themen, mit denen sich die AWO auseinandersetzen muss, wenn sie langfristig als zukunftsfähiger Wohlfahrtsverband bestehen möchte“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt. Stadler sieht den Gleichstellungsbericht als Grundlage für einen nachhaltigen Veränderungsprozess: „Das Ziel ist mehr Geschlechtergerechtigkeit in der AWO.“

24.11.2017

AWO fordert Sozialleistungen nicht an der Supermarktkasse auszahlen

Nach eingehender Prüfung möchte sich die AWO zu dem Vorschlag der Bundesagentur für Arbeit (BA) äußern, im kommenden Jahr Arbeitslosengeld II auch an Supermarktkassen auszahlen zu lassen. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Haben Menschen Ansprüche auf Sozialleistungen, ist es die Pflicht des Staates, diese Mittel in einem geschützten Bereich auszuzahlen. Eine Kasse in einem Supermarkt ist dazu in keinster Weise geeignet. Leistungsbeziehenden im SGB II dürfen grundsätzlich nicht stigmatisiert werden.

22.11.2017

Schulsozialarbeit systematisch ausbauen und professionell etablieren

Schulsozialarbeit als Angebot der Jugendhilfe ist für viele Schulen unverzichtbar geworden. Deshalb veranstaltet der AWO Bundesverband heute die Fachtagung „Schulsozialarbeit als sozialräumlich ausgerichtetes Jugendhilfeangebot an der Schule.“ Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Schulsozialarbeit kann eine wichtige pädagogische Unterstützung bieten und eine Vernetzung der Schule mit dem sozialen Umfeld und den Eltern positiv befördern. Die hohen Anforderungen an die Schule lassen eine ganzheitliche Bildung notwendig werden, die das Individuum mit seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten ebenso ernst nimmt wie das soziale Lernen in der Gemeinschaft der Schulkinder.“

22.11.2017

AWO und FES gemeinsam gegen Altersarmut

Anlässlich der heutigen gemeinsamen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und des AWO Bundesverbandes „Alterssicherung von Geringverdienenden: Herausforderungen und Optionen für eine zukunftsfeste Altersvorsorge – Aufgabe für die 19. Legislaturperiode erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt: In der letzten Legislaturperiode wurde rentenpolitisch einiges auf den Weg gebracht. Trotzdem besteht die Gefahr von Altersarmut fort, vor allem für Geringverdienende. Hier hat die große Koalition trotz der Ankündigungen im Koalitionsvertrag nicht geliefert. Dabei steht schon heute fest, dass vor allem Geringverdienende von Altersarmut betroffen sein werden. Sie leisten niedrige Beiträge und erhalten dafür niedrige Renten. Hinzu kommt, dass das Rentenniveau schrittweise sinken und damit die Lage der Geringverdienenden im Alter weiter verschlechtern wird. Schon heute muss ein Durchschnittsverdiener rund 29 Jahre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichten, um im Alter eine Rente auf Grundsicherungsniveau zu bekommen. Geringverdienende müssen entsprechen länger Beiträge entrichten. Da ist Altersarmut programmiert.

20.11.2017

Heimerziehung – AWO fordert mehr Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, ist die Zahl der von den Jugendämtern eingeleiteten Hilfen in Heimen oder anderen betreuten Wohnformen wieder gestiegen. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler fordert mehr Aufmerksamkeit für diese Betreuungsform: „Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Eltern leben können, brauchen erheblich mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit als dies bisher der Fall ist. Die nun erneut gestiegene Zahl der Hilfeeinleitungen in solche Wohnformen belegen, dass viele Eltern und Alleinerziehende sehr oft mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Zum anderen wird deutlich, dass die zu uns geflüchteten unbegleiteten Minderjährigen eine sichere stationäre Betreuung benötigen.

14.11.2017

Geflüchtete nicht dauerhaft in Großunterkünften unterbringen

Mit großer Sorge betrachtet der AWO Bundesverband die Aktivitäten mehrerer Bundesländer Geflüchtete dauerhaft in Großeinrichtungen unterbringen zu wollen. Auch wenn dies gesetzlich bis zu 24 Monaten erlaubt ist, kritisiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker diese Möglichkeit: „Die betroffenen Geflüchteten werden dadurch dauerhaft ausgegrenzt und sozial isoliert, eine Integration ist so unmöglich. Zudem kann so kaum ein menschenwürdiges Leben geführt werden.“ Darüber hinaus befürchtet die AWO, dass durch Großunterkünfte die Ressentiments in der Bevölkerung vor Ort deutlich ansteigen könnten.

09.11.2017

Weiterer Geschlechtseintrag - AWO begrüßt Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

„Die AWO begrüßt die Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht, das Personenstandsrecht um einen weiteren positiven Geschlechtseintrag zu erweitern. Durch dieses Urteil wird wieder ein Stück mehr Gleichstellung von Menschen unabhängig ihres Geschlechts erreicht“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Leider kommen vom Gesetzgeber zu wenig eigene Impulse, aktiv Regelungen zu schaffen, um Lebensrealitäten anzuerkennen und Diskriminierungen zu verhindern. Immer wieder ist es das Bundesverfassungsgericht, das im Bereich der queeren Bewegung die Gleichstellung vorantreibt.“

08.11.2017

Steigendes Armutsrisiko - AWO fordert Politikwechsel

Das Statistische Bundesamt veröffentlichte heute Zahlen zu Armut oder sozialer Ausgrenzung in Deutschland und Europa für das Jahr 2016. „Die Wahrscheinlichkeit in Zukunft von Armut betroffen zu sein, wächst noch immer“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Zahlen. In Deutschland stieg der Anteil der Armutsgefährdeten auf 19,7 Prozent der Gesamtbevölkerung an. In der Europäischen Union lag er bei 23,5 Prozent. Stadler sieht die Verantwortung dafür in den politischen Rahmenbedingungen: „Die Bundesregierung muss sich fragen lassen, wieso trotz sprudelnder Steuereinnahmen und immer neuer Beschäftigungsrekorde, die Armutsgefährdung in der Bundesrepublik seit Jahren zunimmt.“ Damit teile sich Deutschland, eines der führenden Industrieländer der Erde, immer weiter auf in wenige Gewinner und viele Verlierer. „Nur ein Politikwechsel kann diese Entwicklung stoppen“, betont Stadler und führt aus: „Wir müssen weg von der Niedriglohnpolitik und einem Minijobsystem, dass sich für immer mehr Menschen zur Armutsfalle entwickelt.“

30.10.2017

AWO fordert: Mehr Investitionen in Bildung!

Bei den Sondierungsgesprächen der Parteien wird heute unter anderem über das Thema Bildung diskutiert. Das Dogma eines ausgeglichenen Haushaltes wird auch diese Verhandlungen beeinflussen. Der staatliche Sparzwang schadet einer gerechten Bildung. Die AWO fordert stattdessen deutlich mehr Investitionen in Bildung.

26.10.2017

AWO fordert: Aussetzung des Familiennachzugs abschaffen

Die AWO fordert anlässlich der heutigen Sondierungsgespräche zu den Themen Migration, Integration und Flucht, dass die Aussetzung des Familiennachzugs abgeschafft wird.

26.10.2017

AWO veröffentlicht Handbuch für Blindenreportage im Fußball

Der AWO Bundesverband hat mit Unterstützung der Aktion Mensch ein Handbuch über die Blindenreportage im Fußball herausgegeben. „Seit fast 100 Jahren setzt sich die AWO für Chancengleichheit und ein soziales Miteinander in der Gesellschaft ein. Sport und damit Fußball und seine Fans gehören selbstverständlich dazu“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Spätestens mit der Dortmunder Erklärung im Jahr 2013 formulierte die AWO Inklusion als eine ihrer Leitideen sowie als Aufgabe für sämtliche Arbeits- und Gesellschaftsbereiche.

24.10.2017

Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!

Anlässlich der ersten Sondierungsrunde CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/ Die Grünen zu den Themen „Haushalt, Finanzen und Steuern“ fordert ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen eine stärkere Besteuerung sehr hoher Einkommen, Vermögen und Erbschaften, um die soziale Handlungsfähigkeit des Staates auch in Zukunft sicherzustellen.

23.10.2017

AWO fordert die zukünftige Bundesregierung auf: Kinderarmut endlich ernst nehmen und bekämpfen!

Anlässlich der heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung „Armutsmuster in Kindheit und Jugend“ fordert der AWO Bundesverband e.V. die zukünftige Regierung auf, Kinderarmut endlich ernst zu nehmen und zu bekämpfen.

17.10.2017

AWO fordert: Gute Ganztagsschulen für alle Schüler ausbauen

Fast jedes zweite Kind (40 Prozent) besucht derzeit eine Ganztagsschule. „Der bundesweite starke Ausbau von Ganztagsschulen war mit dem Versprechen verbunden, Kinder besser individuell zu fördern, Bildungsbenachteiligungen abzubauen und mehr Chancengerechtigkeit herzustellen. Aber dieses Versprechen auf eine bessere Bildung wird nur unzureichend eingelöst“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Nach Meinung der AWO gibt es hierfür klare Gründe: „Auf die Qualität wird zu wenig Wert gelegt, denn zu oft geht es nur darum, Betreuungsplätze zu schaffen. Die Finanzierung ist häufig unzureichend und  erschwert eine kontinuierliche und gute pädagogische Ganztagsbetreuung. Die AWO fordert deshalb eine Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen in Verbindung mit der Einführung eines Rechtsanspruchs auf ganztägige Bildung und Betreuung.“ Dafür veröffentlicht die AWO heute das Positionspapier „Der AWO geht es um mehr! Gute Förderung junger Menschen bedarf bester Ressourcen!“ zur Verbesserung der Arbeitssituation der Jugendhilfe in der Ganztagsbetreuung.

16.10.2017

Armutsrisiko Geschlecht - Armut von Frauen in Deutschland nicht länger hinnehmen

Eines der größten Armutsrisiken ist es, eine Frau zu sein. Als Mitglied der Nationalen Armutskonferenz (nak) möchte die AWO dies nicht länger stillschweigend hinnehmen. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die Hälfte unserer Bevölkerung hat schlechtere Chancen, sich selbst zu verwirklichen und auf eigenen Beinen zu stehen. Um das zu ändern, muss erstens der sogenannte Gender-Pay-Gap geschlossen werden. Das bedeutet den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und auch mehr Vollzeitjobs für Frauen. Zweitens fordern wir, dass Berufe, in denen vorwiegend Frauen tätig sind, wie im Sozial- bzw. Gesundheitswesen, dringend gesellschaftlich wie finanziell besser gestellt werden. Und drittens darf die Verantwortung zu tragen, für ein Kind oder einen zu pflegenden Angehörigen, nicht länger ein Armutsrisiko bedeuten.“

14.10.2017

AWO Brandenburg fordert Allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag Pflege

Die 7. ordentliche Landeskonferenz des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. hat heute verschiedene wegweisende Beschlüsse gefasst. Diesbezüglich wird sich der AWO Landesverband Brandenburg e.V. für eine Wiederaufnahme des Prozesses zum Abschluss eines Allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrages Pflege einsetzen.

14.10.2017

AWO Brandenburg fordert gesunde Ernährung von Anfang an

Die 7. ordentliche Landeskonferenz des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. hat heute verschiedene wegweisende Beschlüsse gefasst. Diesbezüglich wird sich der AWO Landesverband Brandenburg e.V. künftig für die Sicherstellung einer „qualitativ hochwertigen und ausgewogenen Ernährung“ im Kita-Gesetz des Landes Brandenburg wie auch im Gesetz zur Ausführung des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe (AGKJHG) einsetzen.

14.10.2017

AWO Brandenburg und Berlin verleihen Regine-Hildebrandt-Medaille

Die Vorstände der Landesverbände der Arbeiterwohlfahrt Brandenburg und Berlin haben heute - in Anwesenheit des Chefs der Staatskanzlei und Beauftragten für Medien des Landes Brandenburg, Hrn. Thomas Kralinski - Dr. Margrit Spielmann die Regine-Hildebrandt-Medaille verliehen.

14.10.2017

Monika Kilian als Vorsitzende gewählt

Monika Kilian, langjährige Vorsitzende des AWO Kreisverbandes Fürstenwalde e.V. und stellvertretende Vorsitzende des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V., ist zur Vorsitzenden des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. gewählt worden und löst damit nach langjährigem Engagement Dr. Margrit Spielmann ab.

12.10.2017

AWO Bundesverband ist Demenz Partnerin

Beim AWO Bundesverband führten zwei Mitarbeiterinnen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft einen Kompaktkurs zum Thema Demenz durch, der auf großes Interesse bei den Beschäftigten der AWO stieß (Foto Teilnehmende). Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Wir wollten an der Aktion Demenz Partner teilnehmen, da wir als inklusiver Verband, zu einem  besseren Verständnis des Krankheitsbildes Demenz beitragen möchten. Dafür ist es wichtig, darüber nachzudenken, wie ein gesellschaftliches Miteinander gestaltet sein muss, damit es Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft besser geht. Die Aktion Demenz Partner möchte allen Menschen Sicherheit im Umgang mit Demenzkranken geben. Sie reiht sich ein in die Aktivitäten der AWO zum Thema Inklusion. Wir sehen uns als ein Teil einer inklusiven Gesellschaft, an deren Realisierung wir uns tagtäglich aktiv beteiligen möchten. Dafür stellen wir uns der Verantwortung alle aktiv teilhaben zu lassen – auch Menschen mit Demenz. Doch das funktioniert nicht allein über Bereitschaft, dafür braucht es Wissen.“

29.09.2017

AWO fordert: Recht auf Asyl muss garantiert werden

Anlässlich des heutigen Welttages des Flüchtlings erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Für die AWO ist klar, dass das individuelle Recht auf Asyl unantastbar sein muss. Jeder Mensch muss das Recht haben, darzulegen, inwieweit er schutzbedürftig ist. Daraus folgt, das der legale Zugang nach Europa möglich sein muss und der Einzelne in einem fairen Verfahren die Chance erhalten muss, seine Fluchtgründe mithilfe eines vertrauenswürdigen Dolmetschers umfassend vortragen zu können. Eine zahlenmäßige Obergrenze für den Zuzug von Menschen auf der Flucht ist folgerichtig im Rahmen der bestehenden rechtlichen Verpflichtungen nicht möglich. Sie würde mit den Grundsätzen des individuellen Rechts auf Asyl brechen. Deshalb lehnt die AWO jede Form von Obergrenzen ab.

25.09.2017

AWO zur Bundestagswahl: Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen

Zum Ergebnis der Bundestagswahl 2017 erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Das Ergebnis der Bundestagswahl und der Einzug der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in den Deutschen Bundestags ist für die Bundesrepublik ein Einschnitt. Der Einzug der AfD zeigt auch, dass die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD viel Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern verloren hat und die Unzufriedenheit im Land gewachsen ist. Als Arbeiterwohlfahrt bekennen wir uns zum demokratischen Diskurs mit Vertreterinnen und Vertretern anderer politischer Überzeugungen. Die Grenze ziehen wir jedoch dort, wo durch Äußerungen Menschenrechte infrage gestellt werden, denn wir bekämpfen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus. Von den etablierten Parteien erwarten wir eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Ergebnissen.

20.09.2017

Weltkindertag – Mehr Rechte für Kinder!

Zum heutigen Weltkindertag erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler:
„In einem Land wie Deutschland sollten alle Kinder im Wohlergehen aufwachsen können und gleichermaßen gute Chancen auf Bildung und eine erfüllte und selbstbestimmte Lebensführung haben – unabhängig von Herkunft, Familienform, sozialem Status und Bildungsstand der Eltern. Doch davon sind wir noch immer weit entfernt. Aus Sicht der AWO ist ein Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Denn Visionen, Perspektiven und Ideen für eine kinderfreundlichere Gesellschaft in Deutschland und in der Welt sollten nicht nur heute am Weltkindertag ganz oben auf der Agenda stehen.

19.09.2017

Gerda, Alfred , Anna und Leo werden neue Mitbewohner_innen und Helfer_innen in den AWO-Senioreneinrichtungen

Die IKK Brandenburg und Berlin (IKK BB) sorgt für liebenswerte Unterstützung im Rahmen der AWO-Gesundheitsinitiative GEMEINSAM GESUND und hat aus der Ausbildung der Mitarbeiter_innen zu Gesundheitsmoderator_innen eine wunderbare Idee zur Arbeit mit den Pflegebedürftigen aufgegriffen.

18.09.2017

AWO fordert: Sozialwirtschaft aufwerten

In knapp einer Woche gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die zwölfte und letzte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. In dieser letzten Woche vor der Bundestagswahl dreht sich alles um die Sozialwirtschaft. „Obwohl die Sozialwirtschaft eine der größten Wirtschaftsbranchen im Lande ist, fristet sie ein Schattendasein“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler im Drei-Fragen-Interview der Woche. Als die unmittelbar größten Herausforderungen für die Wohlfahrtsbranche bezeichnet er es, aus der Digitalisierung den bestmöglichen Nutzen zu ziehen und die Einführung von Branchentarifverträgen Soziales.

15.09.2017

AWO fördert: Inklusion durch Kooperation

Für die Weiterentwicklung von sozialen Organisationen stellt Inklusion eine wichtige Zielsetzung dar. Am 14. und 15. September 2017 fand in Berlin das erste bundesweite Netzwerktreffen Inklusion statt. Geladen waren Inklusionsakteure der AWO genauso wie Prozessbegleitende aus dem Netzwerk der Montagstiftung Jugend und Gesellschaft sowie Vertreter aus Kommunen und Bildungseinrichtungen. „Um als Organisation inklusiver zu werden, muss ein  Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozess eingeleitet werden, der Vernetzung vor Ort erfordert. Geteiltes Wissen fördert Inklusion über Kooperation“, ist AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker überzeugt und betont: „Wir müssen uns stets bewusst machen, dass wir eine lernende Organisation sind und Strukturen schaffen müssen, die den Grad der Inklusion immer wieder kritisch reflektiert. Dieses sollten wir gemeinsam mit anderen tun:“ so Döcker.

13.09.2017

AWO und ver.di für mehr Wertschätzung sozialer Berufe

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und Sylvia Bühler, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für das Sozial- und Gesundheitswesen, trafen sich heute (Foto) am neu errichteten Denkmal der AWO-Gründerin Marie Juchacz. Gemeinsam wollten sie an die Ziele von Marie Juchacz erinnern, die auch heute noch aktuell sind: Die Gleichberechtigung der Frauen und die Aufwertung sozialer Berufe. Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Gesundheit, Pflege, Erziehung und Bildung – all diese Bereiche würden ohne den engagierten beruflichen Einsatz von Frauen nicht funktionieren. Die hohe gesellschaftliche Bedeutung von sozialen Berufen wird heutzutage von niemandem mehr bestritten, ihre schlechten Rahmenbedingungen stehen dazu im klaren Widerspruch.“ Auch ver.di sieht dringenden Handlungsbedarf, so erklärt Sylvia Bühler: „Die Arbeitsbedingungen im Sozial- und Gesundheitswesen müssen verbessert werden. Neben fairen Löhnen braucht es in den Kitas, in der Altenpflege und im Krankenhaus wesentlich mehr Personal.“ Marie Juchacz war die erste Frau, die nach der Erlangung des Frauenwahlrechts als Parlamentarierin vor der Nationalversammlung gesprochen hat. „Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgerufen, am 24. September zur Wahl zu gehen und diejenigen zu unterstützen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen“, werben Stadler und Bühler für eine große Wahlbeteiligung.

12.09.2017

Neues Kindergeld: Existenzminimum sichern, Teilhabe gewähren!

Anlässlich der heutigen Vorstellung des Konzeptes für ein nach Einkommen gestaffeltes, neues Kindergeld durch die Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley fordern AWO und ZFF die Bekämpfung von Kinderarmut entschieden anzugehen. Das neue Kindergeld ist ein erster Schritt. Mehr Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und eine Kindergrundsicherung müssen aber dringend folgen.

11.09.2017

AWO fordert Armutsbekämpfung durch Umverteilung

In zwei Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die elfte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Armutsbekämpfung. „Trotz der guten Lage in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Jetzt müssen die richtigen politischen Konsequenzen gezogen werden“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt im Drei-Fragen-Interview der Woche. Dazu gehören nach Meinung der AWO Einkommensreichtum und Vermögen stärker zu besteuern und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

07.09.2017

Digitalisierung im Sozialen Sektor - Bundesfamilienministerin Barley und die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege verstärken Zusammenarbeit

Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in allen Lebensbereichen – damit verbunden sind einerseits große Chancen, zugleich aber auch Risiken sozialer Spaltung, die frühzeitig erkannt und begrenzt werden müssen. Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley hat deshalb heute in Berlin bei einem Treffen mit den Spitzen der Freien Wohlfahrtspflege vereinbart, die Zusammenarbeit in der digitalen Transformation zu verstärken.

06.09.2017

Gute Arbeit bedeutet mehr als nur Geld verdienen

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts „Qualität der Arbeit. Geld verdienen und was sonst noch zählt 2017“ erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO setzt sich seit Langem für gute Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft ein. Dafür fordert sie vor allem folgende Maßnahmen umzusetzen:  eine Gleichstellung der sozialen und technischen Berufe im Hinblick auf Qualifizierung und Bezahlung, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen wie Männer, eine verbesserte Honorierung der Sorgearbeit für Kinder und pflegebedürftige Angehörige und das Rückkehrrecht von der Teilzeit in die Vollzeit und auf den gleichen Arbeitsplatz. Grundsätzlich müssen Kindererziehungs- und Pflegezeiten in der Alterssicherung aufgewertet und stärker anerkannt werden, um zu vermeiden, dass familienbedingte Unterbrechungen der Erwerbsarbeit in Altersarmut münden. Für den sozialen Dienstleistungsbereich fordert die AWO allgemeinverbindliche Tarifverträge für soziale Berufe.

05.09.2017

Familiäre Fürsorge lässt Frauen im Alter verarmen

Frauen sind schon heute in besonderer Weise von Altersarmut bedroht. So waren im Juni 2016 rund 59 Prozent der Personen, die Grundsicherung im Alter bezogen, Frauen. Der Grund liegt darin, dass sie in den meisten Fällen die Versorgung und Erziehung von Kindern sowie die Versorgung, Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger übernehmen und auf eine eigene Erwerbstätigkeit verzichten. „Wer sich entscheidet, einen Angehörigen selber zu pflegen und dafür seine Berufstätigkeit reduziert, verzichtet auf Einkommen. Wer seinen Job ganz aufgibt, kann im schlimmsten Fall auf Hartz-IV bzw. die Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Damit dürfen wir nicht einverstanden sein“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

04.09.2017

AWO fordert: Gute Pflege braucht Zuwendung und Zeit

In drei Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die zehnte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Pflege. „Satt, sauber, trocken reicht nicht. Gute Pflege braucht Zuwendung und Zeit“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker im Drei-Fragen-Interview der Woche.

31.08.2017

AWO fordert allgemeinverbindliche Tarifverträge für die sozialen Berufe

Anlässlich der heutigen Vorstellung des „Aktionsprogramms zur Aufwertung sozialer Berufe“, das von Katarina Barley, Malu Dreyer und Andrea Nahles initiiert wurde, erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO begrüßt das Aktionsprogramm. Denn soziale Berufe, die vor allem von Frauen ausgeübt werden, sind trotz eines steigenden gesellschaftlichen Bedarfs z. B. an Pflege- und Gesundheitsfachkräften nach wie vor zu gering geschätzt und zu schlecht  bezahlt. Niedrige Löhne, mangelnde Aufstiegschancen und fehlende gesellschaftliche Anerkennung machen diese Berufe unattraktiver als zum Beispiel die technischen Berufe.

29.08.2017

AWO zum Flüchtlingsgipfel: Abschottung statt sichere Fluchtwege

Beim gestrigen Flüchtlingsgipfel einigten sich Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien auf die „Unterstützung Europas für Tschad, Niger und Libyen bei der Kontrolle und gesteuerten Verwaltung der Migrationsströme“. „Leider hat sich die EU auf das Prinzip Abschottung geeinigt, anstatt sichere Fluchtwege einzuführen“, bewertet AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker das Gipfelergebnis und kritisiert: „Das Recht eines Jeden auf eine individuelle Prüfung der Fluchtgründe dürfte damit nicht gewährleistet werden, da die angewendeten Kriterien anhand derer Asylsuchende identifiziert und ausgewählt werden sollen, unklar bleiben. Die AWO lehnt ein derart intransparentes Verfahren ab.“

29.08.2017

AWO fordert mehr Qualität in Kleinkindbetreuung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern bundeseinheitliche Regelungen, um die Qualität der Kleinkindbetreuung in deutschen Kitas zu gewährleisten. In einem bereits von mehr als 50 Professorinnen und Professoren unterzeichneten Aufruf, über den die WELT in ihrer gestrigen Ausgabe berichtete, fordern renommierte Frühpädagoginnen, Bindungsforscherinnen und Erziehungswissenschaftlerinnen die kommende Bundesregierung auf, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen. Die AWO hat den Aufruf initiiert. Ihr Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Die breite Unterstützung für unseren Aufruf zeigt den längst überfälligen Handlungsbedarf.“

28.08.2017

AWO aktiv gegen Rassismus

In vier Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die neunte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um die Themen Rassismus und Rechtsradikalismus. „Die Auseinandersetzung mit und die Bekämpfung des Rechtsextremismus und die Demokratieförderung sind für die AWO seit knapp 100 Jahren ein Kern ihrer Arbeit“, erklärt die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer im Drei-Fragen-Interview der Woche.

28.08.2017

In Brandenburg muss endlich an den richtigen Rädchen gedreht werden

„Leider wird uns heute noch einmal sehr eindrucksvoll bestätigt, dass in Brandenburg nicht nur die Chance auf einen Kita-Platz, sondern auch die Kita-Qualität und damit die Bildungschancen der Kinder in erheblichem Maße vom Wohnort abhängig sind“, kommentiert Anne Böttcher, Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V., die heute von der Bertelsmann Stiftung im Rahmen des Ländermonitors Frühkindliche Bildung veröffentlichten Zahlen. Der Ländermonitor weist für die Kindertagesbetreuung in Brandenburg einige sehr kritische Zahlen auf. So wird dem Land Brandenburg trotz der vergangenen Personalschlüsselverbesserungen wiederholt attestiert, dass die Betreuungsrelation in Brandenburg nicht kindgerecht ist und Brandenburg im Vergleich zu anderen Bundesländern mit Sachsen das Schlusslicht bildet. Und nicht nur das: Es gibt eine erhebliche Spannbreite zwischen den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten in unserem Bundesland, so dass die Bertelsmann Stiftung zu dem Schluss kommt, dass in Brandenburg zukünftige Reformmaßnahmen die Unterschiede in den Kreisen in den Blick nehmen müssen.

23.08.2017

AWO fordert Kinderschutz ernster nehmen

Heute veröffentlichte das Statistische Bundesamt Zahlen zu den 2016 durchgeführten vorläufigen Inobhutnahmen. Demnach ist die Zahl auf 84 200 gestiegen. Die AWO sieht darin vor allem zwei Gründe: Zu viele dauerhaft überlastete Mütter und Väter und viele unbegleitete Minderjährige, die in Deutschland Zuflucht suchen. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Es zeigt sich, dass zu viele Familienstrukturen überlastet sind und leider nicht zum Wohle ihrer Kinder beitragen. Es gibt viele Gründe dafür, dass Eltern damit überfordert sein können, sich um das Wohl ihrer Kinder zu kümmern. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss deshalb als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernster genommen werden. Daher müssen wir überall dort Unterstützungsstrukturen ausbauen, wo Familien diese benötigen.“

22.08.2017

AWO fordert wachsende Lohnungleichheit zu bekämpfen

Anlässlich des aktuellen Faktenblatts des Bundeswirtschaftsministeriums zur Lohnungleichheit in Deutschland erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Trotz der zuletzt wieder gestiegenen Reallöhne zeigt sich in Deutschland eine wachsende Lohnungleichheit. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sondern vielmehr das Ergebnis einer jahrzehntelangen Umverteilungspolitik von unten nach oben. Gerade im Niedriglohnbereich hat es in den vergangenen Jahren keine ausreichenden Lohnzuwächse gegeben. Diese Entwicklung ist für uns nicht hinnehmbar. Der Kluft zwischen arm und reich in unserem Land muss mit einer Debatte um eine gerechte Einkommensverteilung begegnet werden. Zudem bedarf es einer ausgewogenen Steuer- und Sozialpolitik, um die wachsende Lohnungleichheit zu bekämpfen.

21.08.2017

AWO fordert: Bei Bildung und Erziehung Qualität in den Fokus stellen

In fünf Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die achte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um Bildung und Erziehung. Für die AWO ist klar, dass es in Punkto Qualität noch Nachholbedarf gibt. So fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler in dem Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Eine hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ist von bundesweitem Interesse und darf nicht der Kleinstaaterei und der örtlichen Finanzlage überlassen bleiben. Wir brauchen ein Bundesqualitätsgesetz, in dem die Standards für die Kindertagesbetreuung länderübergreifend und verbindlich festgeschrieben werden.“

18.08.2017

AWO Denkmal für Marie Juchacz feierlich enthüllt

Marie Juchacz war zu einer Zeit politisch hochengagiert, in der Frauen Politik gänzlich verboten war. Doch ihr Wirken sollte die deutsche Geschichte verändern. „Jetzt bekommt Marie Juchacz endlich das Denkmal, das ihre Leistungen würdigt. Ihre Errungenschaften dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt. Aus diesem Anlass kamen heute über 200 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zusammen. „Ein sehr bewegender Moment“, erklärte Wilhelm Schmidt, nachdem das Tuch, das das Denkmal verhüllte, weggezogen wurde. Auch dabei war die Urgroßnichte Marie Juchacz Lydia Struck.

16.08.2017

AWO Denkmal für Marie Juchacz auf Fundamente gestellt

Die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Marie Juchacz gehört zu den bedeutenden Frauen der deutschen Geschichte. „Die Liste der Errungenschaften von Marie Juchacz ist lang. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten, möchten wir mit diesem Denkmal dauerhaft an die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt erinnern“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt die Gründe, warum sich die AWO seit langem dafür engagiert, ihrer Gründerin ein Denkmal zu setzen.

14.08.2017

AWO fordert: Gesundheit darf nicht vom Einkommen abhängen

In sechs Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die siebte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Gesundheit. Für die AWO ist klar, dass Gesundheit nicht vom Einkommen abhängen darf.

08.08.2017

AWO bedauert missglückte Kommunikation – keine Frageverbote zu keinem Thema

Der SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz besuchte heute in Jena eine Einrichtung der AWO. Sein ursprünglicher Besuchsplan umfasste auch den Besuch einer Flüchtlingseinrichtung, der Plan musste gekürzt werden. Der Fokus sollte nun dem Thema Generationengerechtigkeit gelten. Leider resultierte hieraus eine unglückliche Kommunikationsempfehlung der ansässigen AWO.

08.08.2017

AWO lehnt pauschalen Ausschluss bei Blutspenden ab

Zur aktuellen Diskussion um die Lockerung der Vorschriften zur Blutspende durch die Bundesärztekammer erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir begrüßen, dass sich die Bundesärztekammer diesem Thema angenommen hat. Der pauschale Ausschluss von Männern, die Sex mit Männern haben, ist jedoch nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht haltbar. Die derzeitige Praxis, diese Personengruppe pauschal unter einer Risikogruppe zusammenzufassen, stellt eine klare Diskriminierung dar. Entscheidend darf nicht die sexuelle Orientierung sondern das individuelle Risikoverhalten von potenziellen Blutspendenden sein.

07.08.2017

AWO fordert: Rahmenbedingungen für Engagement verbessern

In sieben Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die sechste Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Bürgerschaftliches Engagement. Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, betont zum Auftakt der Woche in dem Drei-Fragen-Interview die große Bedeutung von freiwilligem Engagement für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

02.08.2017

AWO erklärt zum Sozialbericht: Soziale Dienstleistungen müssen neu bewertet werden

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Sozialberichts im Bundeskabinett erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Trotz der guten wirtschaftlichen Lage und Rekordbeschäftigung am Arbeitsmarkt muss Deutschland mittlerweile mehr als 900 Mrd. Euro an Sozialausgaben aufbringen. Dies zeigt, welche Dimension die soziale Ungleichheit in Deutschland inzwischen erreicht hat. Sozialausgaben sind unverzichtbar, damit prekäre Beschäftigung, Krankheit, Behinderung, Alter oder Pflegebedürftigkeit nicht zur Armutsfalle werden. Wir brauchen keine Debatte um Leistungskürzungen, sondern um die Frage, wie soziale Ungleichheit in einem so reichen Land wie Deutschland besser beseitigt werden kann.

31.07.2017

Einwanderung gestalten

In acht Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die fünfte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns: Migration und Flucht. Der Beginn der Themenwoche steht nun unter dem Eindruck der Ereignisse von Hamburg.

29.07.2017

AWO kritisiert Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht scharf

Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes, erklärt zum heute in Kraft tretenden Gesetz: „Das »Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht« ist das Gegenteil einer integrationsorientierten Flüchtlingspolitik. Die AWO kritisiert es deshalb entschieden. Es befördert in großen Teilen systematisch die Ausgrenzung und Isolierung von Flüchtlingen in "Ausreisezentren", verhindert Bemühungen der Betroffenen, eine selbstständige Lebensführung umzusetzen und konterkariert jegliche nachhaltige Integration.

24.07.2017

AWO fordert konsequente Gleichstellungspolitik

In neun Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die vierte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um Fragen von Frauen- und Familienpolitik.

21.07.2017

AWO fordert Frauen zum Wählen auf

Neun Wochen vor der Bundestagswahl ruft die AWO gemeinsam mit über 40 Frauenverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Frauen in Deutschland dazu auf, bei der Bundestagswahl 2017 ihre Stimmen abzugeben.

19.07.2017

Potenziale Geflüchteter zur Fachkräftesicherung nutzen - Zugang zur Ausbildung für geflüchtete Personen erleichtern

Ein Zusammenschluss von Bildungs- und Integrationsträgern, Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kammern und Gewerkschaften (DGB-Regionen Ost-, Süd- und Westbrandenburg) im Land Brandenburg fordert den Zugang zu Ausbildungsverhältnissen für Geflüchtete zu erleichtern und vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres die „Ausbildungsduldung“ landesweit einheitlich und praxisorientiert im Sinne eines aktiven Integrationsgedankens umzusetzen. Dazu bedarf es unbedingt einer regulären statusunabhängigen Ausbildungsförderung für alle Auszubildenden.

19.07.2017

Pflegemindestlohn – AWO fordert Entgelttarifvertrag Soziales

Das Bundeskabinett wird heute einen höheren Mindestlohn  für Pflegehilfskräfte beschließen.

17.07.2017

AWO fordert engagierte Arbeitsmarktpolitik für alle Bevölkerungsgruppen

In zehn Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die dritte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche  steht die Arbeitsmarktpolitik im Fokus. „Im Leben der meisten Menschen hat die Arbeit einen hohen Stellenwert, es geht nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern auch darum teilzuhaben an der Gesellschaft“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt erklärt dazu in dem Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Die guten Arbeitsmarktzahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es viele verfestigte Arbeitslosenverhältnisse gibt, gegen die etwas getan werden muss.“ Die AWO sieht die Lösung darin, Beschäftigung öffentlich zu fördern und damit einen sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen.

12.07.2017

AWO fordert Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen

Fast jedes zweite Kind (40 Prozent) besucht in Deutschland eine Ganztagsschule. Doch das damit verbundene Versprechen auf bessere individuelle Förderung und mehr Chancengerechtigkeit für die Kinder wird kaum eingelöst. Für den AWO Bundesvorsitzenden Wolfgang Stadler liegen die Gründe auf der Hand: „Zu oft geht es nur darum, Plätze zu schaffen. Auf die Qualität und die Ausgestaltung dieser Plätze wird zu wenig geachtet. Auch erschwert die vielfach unzureichende Finanzierung die kontinuierliche und gute pädagogische Ganztagsbetreuung. Die AWO fordert eine Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen.“ In diesem Sinne initiierte die Freie Wohlfahrtspflege NRW unter dem Vorsitz der AWO im März 2017 die Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein! Qualität sichern. Standards ausbauen“, die heute vor dem Düsseldorfer Landtag ihren Abschluss findet.

11.07.2017

AWO fordert Sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose

Hartz-IV-Beziehende sind nach einem Zeitungsbericht immer länger arbeitslos. „Alle Menschen müssen die Möglichkeit erhalten, in das Arbeitsleben integriert zu werden und das ermöglicht nur ein Sozialer Arbeitsmarkt. Klar ist, dass eine gute wirtschaftliche Lage für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen kein Selbstläufer ist. Um langzeitarbeitslose Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen, braucht es passgenaue Maßnahmen und einen langen Atem. Die AWO sieht die Lösung in einem Sozialen Arbeitsmarkt“,  erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Für Langzeitarbeitslose ist der Soziale Arbeitsmarkt eine echte Chance, am Arbeitsleben teilzuhaben.“

06.07.2017

Ehegattenbeistandsgesetz – AWO fordert Verabschiedung

Morgen steht im Bundesrat das so genannte Ehegattenbeistandsgesetz* auf der Tagesordnung. Daran verknüpft ist eine längst überfällige und dringend notwendige Reglung zur Erhöhung der Stundensätze im Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz.

03.07.2017

AWO fordert: Senken des Rentenniveaus sofort stoppen

In zwölf Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen, deshalb startet die AWO heutet ihren Wahlcountdown. Das heißt bis zum Wahltag am 24. September 2017: jede Woche neu, 12 Forderungen an die Politik, eingebettet in 12 Themenwochen. Los geht’s heute mit der ersten Themenwoche zum Thema Alterssicherung. „Die AWO fordert, ein weiteres Absinken des Rentenniveaus sofort zu stoppen“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die erste Forderung der AWO. In seinem Drei-Fragen-Interview erklärt Schmidt dazu: „In den nächsten Jahren wird das Rentenniveau erheblich sinken, wenn die zukünftige Bundesregierung nicht gegensteuert. Die AWO fordert aus diesem Anlass von den Parteien ein klares Bekenntnis zum Schutz des Rentenniveaus.“

30.06.2017

AWO startet am 03. Juli Wahlcountdown: 12 Wochen = 12 Forderungen

Am 24. September 2017 wird der neue Bundestag gewählt. Die AWO will die Zeit bis dahin nicht ungenutzt verstreichen lassen. „Wir starten einen AWO Wahlcountdown. Das bedeutet: ab dem 03. Juli 2017, jede Woche neu, 12 Forderungen an die Politik, bis zum Wahltag am 24. September 2017. Die 12 Forderungen setzen wir gleich mit 12 Themenwochen. In diesen Themenwochen setzt sich die AWO intensiv mit jeweils einem Thema auseinander. Eingeleitet werden sie immer montags durch ein Drei-Fragen-Interview, das die AWO auf ihrer Homepage awo.org und in ihren Social-Media-Kanälen streut“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Kampagne wird im Netz unter dem Hashtag #awobtw17 gebündelt. Los geht´s nächsten Montag, am 03. Juli mit dem Thema Rente.

30.06.2017

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz kommt – ein kleiner Schritt statt einer echten Reform

In der vergangenen Nacht hat der Bundestag das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz beschlossen. Am 7. Juli wird der Bundesrat noch zustimmen, so dass es zum 1. Januar 2018 in Kraft treten kann.

29.06.2017

Sechs Jahre Bundesfreiwilligendienst – 3/4 aller Teilnehmenden würden Dienst bei AWO weiter empfehlen

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde am 01. Juli 2011 eingeführt. „Die AWO war von Anfang an dabei und hat zahlreiche Plätze für Freiwillige jeden Alters geschaffen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „78 Prozent unserer Freiwilligen würden uns sofort uneingeschränkt weiterempfehlen¹. Auf diesen Wert sind wir sehr stolz.“ Dazu kommt, dass bei zwei Dritteln der Freiwilligen das Interesse für soziale Arbeit wuchs, während sie ihren Dienst bei der AWO absolvierten.

27.06.2017

Ehe für alle – Gleichstellung umsetzen und Lebensrealitäten anerkennen

Der beharrliche und stetige Kampf der queeren Bürgerrechtsbewegung scheint nun auch in Deutschland Erfolg zu haben. Gestern teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit, dass sich die CDU/CSU, als letzte vertretene Fraktion im Deutschen Bundestag, nicht mehr gegen die Ehe für alle stellen würde. „Es gibt keine Berechtigung dafür, eine Eheschließung nur  gleichgeschlechtlichen Paaren zu ermöglichen. Die Ehe für alle ist ein längst überfälliger Schritt, der die Gerechtigkeit und Gleichstellung vielfältiger Lebensweisen anerkennt“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Wir erwarten jetzt noch vor der Bundestagswahl im September eine Abstimmung im Deutschen Bundestag.“

23.06.2017

AWO zum Weltdrogentag: Prävention statt Kriminalisierung

Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland und Europa im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Nach neuesten Studien war die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum neuer psychoaktiver Stoffe (NPS) besonders hoch. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Wir müssen Lösungen suchen, die die Menschen gar nicht erst zu Drogen greifen lassen. Doch diejenigen, die Drogen nehmen, einfach als kriminell abzustempeln, hilft weder den Missbrauch noch Abhängigkeiten zu verhindern.“ Einen Lösungsansatz sieht Döcker stattdessen in Beratungsgesprächen: „Jeder, der zum ersten Mal mit einer verbotenen Substanz aufgegriffen wird, muss zu einem umfassenden Beratungsgespräch verpflichtet werden. Wichtig ist es, Hilfe anzubieten.“

22.06.2017

AWO zur Reform der Pflegeberufe

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker kommentiert die heutige Verabschiedung der Reform der Pflegeberufe: „Das lange Ringen um die Ausbildung in den Pflegeberufen endet heute mit einem Kompromiss. Auch wenn bei vielen Regelungen noch nicht klar ist, wie sie umgesetzt werden können, steht fest, dass auf die Einrichtungen und Dienste in der Pflege und die Pflegeschulen viel Arbeit zukommen wird. Deshalb ist es wichtig, dass die Umsetzung des Gesetzes durch ein breites Monitoring der Akteure in der Alten- und Krankenpflege intensiv begleitet wird, um eventuelle Fehlentwicklungen schnell korrigieren zu können.

19.06.2017

Weltflüchtlingstag - AWO sieht humanitäre Verpflichtung gegenüber allen Menschen

Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist auch eine Geschichte der Flucht. „In Zeiten des Nationalsozialismus mussten viele unserer Mitglieder fliehen und in anderen Ländern um Asyl bitten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages. Nachdem der Zweite Weltkrieg beendet war, unterstützte die AWO Vertriebene genauso wie sie während des Jugoslawienkrieges nach Deutschland geflohenen Menschen half. „Die gemeinsame Richtschnur für unser Handeln war gestern wie heute unsere humanitäre Verpflichtung dem einzelnen Menschen gegenüber“, betont Brigitte Döcker.

07.06.2017

AWO unterstützt Rentenkonzept der SPD

Die klare Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung ist zu begrüßen

02.06.2017

AWO bekennt sich klar zum Klimaschutz

Gestern verkündete der US-Präsident Donald Trump, dass die   USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen werden. „Aus ökologischer wie auch aus humanitärer Sicht ist der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen eine Katastrophe. Dass sich gerade diese Nation auf Grundlage vermeintlicher wirtschaftlicher Eigeninteressen ihrer globalen Verantwortung entzieht, macht sprachlos“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Entscheidung. Als weltweit zweitgrößter Verursacher von Treibhausgasen spielen die Vereinigten Staaten eine entscheidende Rolle, wenn es um das Erreichen der 2015 vereinbarten Klimaschutzziele geht.

02.06.2017

Auch junge Erwachsene – gleich welcher Herkunft – brauchen eine Jugendhilfeperspektive

In der heutigen Sitzung des Bundesrats wird das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz behandelt.

01.06.2017

Internationaler Kindertag: Kampf gegen Kinderarmut ist staatliche Verpflichtung

Anlässlich des heutigen Internationalen Kindertages fordert die AWO allen Kindern ein Aufwachsen in Wohlergehen zu ermöglichen.

31.05.2017

AWO zum Weltelterntag – Mehr Unterstützung für Familien nötig

2012 riefen die Vereinten Nationen den Weltelterntag ins Leben, um jährlich am 01. Juni Eltern in der Erziehung,  Bildung und Begleitung ihrer Kinder zu stärken und sie für ihre unermüdliche Arbeit wertzuschätzen.

30.05.2017

Abschiebungen nach Afghanistan stoppen – Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren gefährden Menschenleben

Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein, Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Neue Richtervereinigung e. V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein e. V. kritisieren die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden.

23.05.2017

Teilzeitrechtsreform gescheitert - Eine Niederlage für alle Familien

Laut Angaben des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) ist die im Koalitionsvertrag vereinbarte Reform des Teilzeitrechts am Veto des Bundeskanzleramts gescheitert.

19.05.2017

AWO begrüßt Eckpunkte für Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz

In ihrer heutigen Sitzung hat die Jugend- und Familienministerkonferenz die Eckpunkte für ein Qualitätsentwicklungsgesetz in der Kindertagesbetreuung beschlossen.

18.05.2017

AWO lehnt „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ ab

Heute soll im Bundestag das „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht" verabschiedet werden.

18.05.2017

Neues Kinder- und Jugendstärkungsgesetz: Verlierer sind die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) ist vom Bundeskabinett auf den parlamentarischen Weg gebracht worden. Morgen findet die erste Lesung im Bundestag statt, die Verabschiedung des Gesetzes ist noch für Juli geplant.

17.05.2017

IDAHOT – Familien sind vielfältig und bunt

Heute wird in über 130 Ländern der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (kurz IDAHOT) begangen. „Es ist nach wie vor traurige Realität, dass sich Familienformen jenseits des heterosexuellen Familienkonzepts mit beachtlichen rechtlichen Hürden und gesellschaftlichen Vorurteilen auseinandersetzen müssen. Doch überall leben Menschen in verschiedensten Familienformen zusammen. Eine moderne Familienpolitik muss sich diesen Realitäten stellen und alle Formen des Zusammenlebens als gleichwertig akzeptieren“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und führt aus: „Die AWO ist diesem Prinzip schon lange verbunden. So verabschiedete sie 1987 ein Grundsatzprogramm, in dem es hieß, dass Familienpolitik und Familienförderung den veränderten Lebensentwürfen von Familien Rechnung tragen müssen und sich nicht länger ausschließlich an der Institution Ehe oder an einem bestimmten Familientypus orientieren dürfen.“

16.05.2017

SPD-Bundestagsfraktion unterstützt AWO-Aktionswoche

In dieser Woche führt die Arbeiterwohlfahrt bereits zum dritten Mal in Folge ihre bundesweite Aktionswoche durch. Unter dem Motto „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ werden noch bis zum 21. Mai 2017 zahlreiche Aktionen in den Einrichtungen der AWO durchgeführt. „Uns geht es darum zu zeigen, wie wichtig Engagement und Ehrenamt für den Zusammenhalt der Gesellschaft sind. Deshalb öffnen wir unsere Türen und zeigen auf, wie bei uns Engagement gelebt werden kann. Wir wollen Menschen zusammen bringen und Begegnungen ermöglichen. So entsteht Solidarität mit und Verständnis für den anderen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

13.05.2017

Bundesweite AWO Aktionswoche 2017 startet heute

„Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ – ist wieder das zentrale Motto der bundesweiten Aktionswoche, die nun schon zum dritten Mal  durchgeführt wird. „Die Aktionswoche der AWO zeigt und feiert lebendiges Engagement, das bei der AWO vielfältige Formen annimmt. Es ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unerlässlich, dass Menschen sich füreinander engagieren – heute vielleicht mehr denn je. Und die AWO ist ein Verband, der Solidarität lebt“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt. Im Rahmen der Aktionswoche soll deshalb die Arbeit der haupt- und ehrenamtlich bei der AWO engagierten Menschen gewürdigt werden.

11.05.2017

Tag der Pflegenden - AWO fordert bessere Lohn- und Personalausstattung

Allein in der Bundesrepublik sind mittlerweile über eine Million Menschen in Pflegeheimen und in ambulanten Pflegediensten tätig. Den morgigen Internationalen Tag der Pflegenden möchte die AWO nutzen, um auf die schwierige Situation der beruflich Pflegenden aufmerksam zu machen. „Die Pflegenden sichern Lebensqualität und ein würdevolles Altern von kranken sowie hilfe-und pflegebedürftigen Menschen. Damit dies so bleibt, fordert die AWO bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen und eine deutlich bessere Personalausstattung“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

09.05.2017

AWO fordert Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan

Anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der AWO Flüchtlingssozialarbeit bekräftigten die Teilnehmenden ihr Nein zu weiteren Zwangsabschiebungen von nach Deutschland Geflüchteten nach Afghanistan. Unterstützt wurde diese Forderungen durch die Einschätzung der Afghanistan-Expertin Friederike Stahlmann vom Max Planck Institut für ethnologische Forschung Halle (Saale). Deshalb erklärte AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO fordert für nach Deutschland geflohene Afghaninnen und Afghanen einen sofortigen Abschiebestopp und stattdessen einen gleichberechtigten Zugang zu Integrationsangeboten.“

28.04.2017

AWO zum 1. Mai: Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen

Der 1. Mai als Tag der Arbeit steht für die historischen Errungenschaften der internationalen Arbeiterbewegung. Dass diese Errungenschaften und die Auseinandersetzung um gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung immer wieder verteidigt und neu geführt werden müssen, zeigt der aktuelle Wandel der Arbeitswelt durch die fortschreitende Digitalisierung. So betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es gilt, den digitalen Wandel der Arbeitswelt zu gestalten. Zwar ist die Flexibilität eine riesige Chance für viele Beschäftigte, dennoch muss hier darauf geachtet werden, dass der Erreichbarkeit bewusst Grenzen gesetzt werden. Es darf von Beschäftigten nicht erwartet werden, dass sie rund um die Uhr erreichbar sein müssen. Zudem ist klar, dass nicht alle Arbeitsplätze mobil gestaltet werden können. Hier gilt es, darauf zu achten, dass keine Zwei-Klassen-Gesellschaft von Mitarbeitenden entsteht. Klar ist auch, dass Arbeitsplätze verloren gehen werden. Dem kann und muss durch eine noch stärkere Förderung von Aus- und  Weiterbildung entgegengewirkt werden.“

28.04.2017

Soziales Europa – Erwartungen wurden nicht erfüllt

Nach eineinhalb Jahren eines intensiv geführten Bürger-Dialoges darüber, wie das soziale Europa gestärkt werden kann, stellte die Europäische Kommission ihre Pläne für die Ausgestaltung eines zukünftigen sozialen Europas vor. Die zuständige EU- Sozialkommissarin Marianne Thyssen stellte sich gestern in Berlin in einem Bürgerdialog den Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger zur Ausgestaltung eines soziale Europas. „Die Erwartungen an ein soziales Europa waren groß. Leider wurden sie nicht erfüllt“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende und ergänzt: „Die bisherigen Bemühungen der EU-Kommission und deren Vorschläge für ein soziales Europa sind nicht ausreichend.“

27.04.2017

Erwerbsminderungsrenten - AWO fordert weitere Verbesserungen

Die Bundesregierung möchte die Erwerbsminderungsrenten verbessern. Morgen findet dazu im Bundestag die erste Lesung des entsprechenden Gesetzentwurfes statt.

25.04.2017

Mehr Männer in die Kita – AWO zum Girls und Boys Day

Der morgige Kids bzw. Boys und Girls Day soll dazu dienen, Mädchen und Jungen an Berufe oder Tätigkeitsbereiche heranzuführen, die für ihr Geschlecht als vermeintlich untypisch gelten. „Die AWO macht sich für eine Berufswahl fernab jeglicher Geschlechterklischees stark“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. So engagiert sich die AWO unter anderem dafür, dass mehr Männer in der Kindertagesbetreuung beschäftigt werden. Deren Anteil liegt nach einer heute veröffentlichten Zahl  des Statistischen  Bundesamtes, trotz großer Steigerungen, bei noch immer nur 5,2 Prozent. „Bildung, Betreuung und Erziehung ist nicht nur Frauensache. Der Anteil der Männer, die beruflich in der Kindertagesbetreuung tätig sind, ist zu gering“, findet der AWO Bundesvorsitzende.

21.04.2017

AWO-Bundesverband und Microsoft Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ starten bundesweite Kooperation

Der AWO-Bundesverband und die Microsoft Initiative Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache starten eine bundesweite Kooperation zur Sprachförderung von Kindern. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Schlaumäuse-App im vergangenen Jahr führt Microsoft eine bundesweite Kampagne zur Förderung der frühkindlichen Sprachentwicklung durch, in deren Fokus die Unterstützung der Arbeit mit geflüchteten Kindern steht. Zum Start der Kooperation übergibt die Initiative 75 Schlaumäuse-Starterpakete für AWO Einrichtungen, inklusive Tablets und Fortbildungen für die pädagogischen Fachkräfte.

12.04.2017

Stellungnahme der AWO zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des 5. Armuts- und Reichtumsberichts im Bundeskabinett erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Der 5. Armuts- und Reichtumsbericht ist ein deutliches Alarmsignal. Er liefert wichtige Daten zur Entwicklung von Armut und Reichtum in Deutschland. Die Vermögensungleichverteilung hat sogar zugenommen und ist inzwischen eine der größten im gesamten Euroraum. Es ist in höchstem Maße besorgniserregend, dass sich die Spreizung der Löhne trotz der positiven Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den letzten Jahren verfestigt hat.

06.04.2017

Kinder brauchen mehr! - Bündnis erneuert Forderung nach Kindergrundsicherung

2017 Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert eine sozial gerechte Kindergrundsicherung von 573 Euro im Monat. Die Höhe der Kindergrundsicherung wurde wegen des gestiegenen Existenzminimums neu berechnet. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG unterstreicht: Nur die Kindergrundsicherung gibt allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.

04.04.2017

AWO verschickt Wahlprüfsteine an Bundestags-Parteien

Die Arbeiterwohlfahrt stellt anlässlich der im September anstehenden Bundestagswahl die Politik auf den Prüfstand. Dafür hat sie 31 Fragen zu den dringendsten sozialen Problemen als so genannte Wahlprüfsteine zusammengetragen, die an die vier derzeit im Bundestag vertretenden Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, SPD) geschickt werden. „Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen und wir wollen wissen, wie die Parteien diese lösen wollen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Beweggründe für die Erstellung der Wahlprüfsteine. Aus Sicht der AWO müssen weitere soziale Verbesserungen für die Menschen in Deutschland im Mittelpunkt der nächsten Legislaturperiode stehen. Nur so kann die zunehmende soziale und politische Spaltung überwunden und der spür-baren Verunsicherung entgegengewirkt werden. Die Antworten der Parteien werden ausgewertet und auf awo.org veröffentlicht.

04.04.2017

Ein selbstbestimmtes Leben ist die Würde des Menschen

Gestern stellte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ein Modell zur Familienarbeitszeit vor. „Deutschland befindet sich in Bezug auf das fürsorgliche Miteinander in einer Krise. Die anstehenden Fragen verlangen eine gesamtgesellschaftliche Debatte zur Organisation von Fürsorge sowohl im privaten als auch im professionellen Bereich“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Der Vorschlag Schwesigs für die Erziehung von Kindern und die Pflege von Angehörigen neben einer vollzeitnahen Berufstätigkeit eine Familienarbeitszeit zu etablieren, geht auf diese Fragen ein und stößt damit aus Sicht der AWO wichtige Debatten an. Insbesondere das Neue am Vorschlag - die Einführung einer dreimonatigen Pflege- Freistellung und das Familiengeld für Pflege, setzt aus Sicht der AWO richtige Schwerpunkte in der Diskussion.

30.03.2017

Engagement benötigt gute lokale Strukturen

Das Bundeskabinett beschloss gestern die Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung. Grundlage war der im Mai vergangenen Jahres abgegebene Sachverständigenbericht. „Die Bundesrepublik verfügt über eine lebendige und innovative Zivilgesellschaft“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den Bericht, kann aber die uneingeschränkt positive Einschätzung des federführenden Bundesfamilienministeriums nicht teilen: „Der Bericht zeigt deutlich, dass viele Kommunen dabei sind, den Anschluss zu verlieren. Engagement ist kein Selbstläufer. Fehlendes Engagement bedeutet noch lange keine mangelnde Bereitschaft sich zu engagieren, sondern weist in erster Linie auf mangelnde Strukturen hin: es fehlt an Infrastruktur, an einer sozialen Durchmischung und häufig an einer grundsätzlichen Perspektive für die Menschen.“

29.03.2017

AWO fordert: Betreuungsvereine nicht aufs Spiel setzen

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts sollte die Vergütung für rechtlich geführte Betreuungen um 15 Prozent erhöht werden. Auf Drängen der Justizminister der Bundesländer wird dieser Beschluss vorerst nicht wie geplant im Bundestag beraten. „Wir fordern seit Jahren, die Vergütungspauschale für rechtlich geführte Betreuungen zu erhöhen. Sonst wird leichtfertig die Existenz vieler Betreuungsvereine aufs Spiel gesetzt. Einen weiteren Aufschub werden etliche Betreuungsvereine finanziell nicht mehr verkraften und noch dieses Jahr schließen müssen“, kritisiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

28.03.2017

AWO fordert - Asylentscheid darf nicht vom Wohnort abhängen

Eine  heute veröffentliche Studie „Asyl: Zentral gesteuert – föderal interpretiert“ der Universität Konstanz kommt zu dem Ergebnis, dass in den einzelnen Bundesländern sehr uneinheitlich über Asylanträge entschieden wird.

28.03.2017

Verbände fordern einheitliche Qualitätsstandards für Kitas

Anlässlich des Starts des 16. Kinder- und Jugendhilfetags in Düsseldorf fordern 27 Wohlfahrts-, Familien- und Kinderrechtsverbände sowie Gewerkschaften und Kita-Träger gemeinsam die Einführung von verbindlichen, bundesweit einheitlichen und wissenschaftlich fundierten Qualitätsstandards für Kitas. Die beteiligten Verbände begrüßen die von Bund und Ländern bereits erzielten Ergebnisse und gehen davon aus, dass noch in dieser Legislaturperiode verbindliche Umsetzungsschritte erarbeitet werden, die bestehende Prozesse der Kita-Qualitätsentwicklungen in den Ländern mit aufgreifen. Ziel ist es, in absehbarer Zeit überall in Deutschland eine hohe Betreuungsqualität sicherzustellen.

24.03.2017

60 Jahre Römische Verträge - Europäische Union ist der Garant für europäischen Frieden

Zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) erlangten als Römische Verträge Bekanntheit.  Am 25. März 1957 legten damit Frankreich, Italien, die drei BENELUX-Staaten und Deutschland den Grundstein für das heutige geeinte Europa. Seit der Unterzeichnung hat sich die politische und sozioökonomische Landkarte des einst kriegsgebeutelten Kontinents radikal geändert. Wesentlich dabei sind unter anderem die Errichtung des Europäischen Binnenmarktes mit seinen vier Grundfreiheiten, die friedlichen Revolutionen von 1989/90 in Osteuropa, die den Weg zu einer Einigung Europas frei gemacht haben, die Währungsunion und der Wegfall der innereuropäischen Grenzkontrollen durch das Schengener Abkommen.

24.03.2017

Kinder- und Jugendstärkungsgesetz: Änderungsgesetz statt Reform

Der AWO-Bundesverband hat eine Stellungnahme zum vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Gesetzesentwurf eines Kinder- und Jugendstärkungsgesetz verfasst.

24.03.2017

Kitas leisten gute Arbeit!

Die ARD sendete gestern im Rahmen ihres Politikmagazins Panorama einen Beitrag namens „Blackbox Kita: Was passiert mit den Kindern?“. Dort wurde der Eindruck vermittelt, Kitas würden das Wohl von Kindern regelmäßig gefährden.

22.03.2017

Integrationspreis 2017 – Zusammenleben mit neuen Nachbarn

Der "Integrationspreis 2017" zeichnet hervorragende Projekte aus, die in den Wohnquartieren Voraussetzungen dafür schaffen, dass lebendige Nachbarschaften erhalten, Ausgrenzung vermieden und Integration unterstützt wird. Die 11-köpfige Fachjury hat unter dem Vorsitz des ZDF-Fernsehmoderators Mitri Sirin jetzt aus dem großen Feld der qualitätsvollen Bewerbungen die besten Projekte ausgewählt.

21.03.2017

AWO gegen Rassismus - Diskussionsforum: Vorurteile, Ressentiments, Populismus

Am heutigen 21. März – dem Internationalen Tag gegen Rassismus findet beim AWO Bundesverband ein Diskussionsforum statt. „Der politische Diskurs wird immer häufiger durch Vorurteile, Ressentiments und Populismus bestimmt. Den Internationalen Tag gegen Rassismus nehmen wir deshalb zum Anlass auf diese Entwicklung hinzuweisen und über Lösungen und Handlungsoptionen zu diskutieren“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Es entspricht der grundsätzlichen Überzeugung und Einstellung der AWO sich deutlich gegen rechtsextreme und menschenverachtende Ideologien zu positionieren und ihre Rolle als demokratische Akteurin der Zivilgesellschaft wahrzunehmen.

17.03.2017

Equal Pay Day: AWO fordert Ungleichheit zu beenden

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des „Equal Pay Day“ am 18. März 2017 mitteilte, lag der durchschnittliche Bruttoverdienst von Frauen in der Bunderepublik 2016 mehr als ein Fünftel unter dem der Männer. „In Sachen Gleichstellung ist und bleibt Deutschland ein Entwicklungsland. Durchschnittlich 21 Prozent weniger Gehalt, so sieht für Frauen in Deutschland noch immer die Realität aus. Das ist eine Ungerechtigkeit, die wir so nicht hinnehmen können“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des morgigen Equal Pay Days. Abhilfe schaffen, könnte die Einführung eines Tarifvertrag Soziales.

16.03.2017

Arm und selber schuld? Nein!

Über die Definition von Armut und über Armutssymptome wird viel gesprochen. Aus Sicht der AWO ist es aber mindestens genauso wichtig die Ursachen - also die Gründe für Armut zu untersuchen. Das hat die  AWO getan und veröffentlicht  heute eine umfassende Analyse von institutionellen und strukturellen Armutsursachen mit dem Titel: „Selber schuld? Analyse der AWO von strukturellen und institutionellen Armutsursachen“. „Die Analyse von Armutsursachen zeigt klar, dass strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen Armut und soziale Ungleichheit verursachen und den sozialen Aufstieg verhindern. Es ist an der Zeit, das zu ändern“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.  Aus diesem Grund werden im Anschluss an die Analyse politische Schlussfolgerungen abgeleitet.

15.03.2017

Perspektive der Kinder und Jugendlichen fehlt

Das Bundeskabinett beschloss heute den ersten Bericht zur Situation unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher. „Auch wenn die AWO die Möglichkeit hatte, vorab Herausforderungen aus der Praxis für diesen Bericht mitzuteilen*, fehlt doch die Perspektive derjenigen, um die es im Bericht geht. Nur wenn man die Kinder und Jugendlichen gefragt hätte, könnte der Bericht die Situation vollständig erfassen. Und eine derartige empirisch fundierte Wissensbasis über die Bedarfe, Bewältigungsstrategien und Lebenslagen unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher in Deutschland würde einen enorm wichtigen Beitrag leisten, um Hilfs- und Unterstützungsangebote bedarfsgerecht aus- bzw. aufzubauen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

13.03.2017

AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 13. März bis 26. März 2017 gegen Rassismus. Gliederungen und Einrichtungen der AWO sind aufgerufen,  mit kreativen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und sich zu beteiligen. „Die AWO ist auch 2017 wieder Kooperationspartnerin der Internationalen Wochen gegen Rassismus, denn als Organisation der Zivilgesellschaft sehen wir uns in der Pflicht, konsequent gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Rassismus steht im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

09.03.2017

Konzept der sicheren Herkunftsländer widerspricht individuellem Recht auf Asyl

Morgen wird der Bundesrat erneut das „Gesetz zur Einstufung von Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten“ beraten. „Die Arbeiterwohlfahrt lehnt das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten grundsätzlich ab. Jeder Mensch muss ein Recht auf ein faires Asylverfahren haben, unabhängig davon aus welchem Land er kommt. Auch in Algerien, Marokko und Tunesien beklagen  Menschenrechtsorganisationen anhaltende Missstände. Dazu gehören Folter, Unterdrückung der Opposition, Verfolgung von Homosexuellen und Missachtung von Frauenrechten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

09.03.2017

AWO und SPD-Bundestagsfraktion tauschen sich aus

In einer gemeinsamen Veranstaltung haben gestern die SPD-Bundestagsfraktion und die AWO bisher bekannt gewordene Fakten des 5. Armuts- und Reichtumsberichts als Grundlage für einen intensiven sozial- und  gesellschaftspolitischen Diskurs mit knapp 100 Teilnehmenden genutzt. So bezeichnete der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann den Armuts- und Reichtumsbericht als: „Soziales Fieberthermometer, dass auch dazu dienen soll, eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen.“ Der AWO Präsident Wilhelm Schmidt erklärt seine Erwartungshaltung ganz klar mit den Worten: „Es geht darum, soziale Gerechtigkeit herzustellen.“

07.03.2017

AWO bedauert Ablehnung humanitärer Visa durch EuGH

Die Mitgliedstaaten der EU müssen in ihren Auslandsbotschaften keine Visa für Flüchtlinge ausstellen, damit diese in Europa Asyl beantragen können. Das hat der Europäische Gerichtshof heute in Luxemburg entschieden.

07.03.2017

AWO – Ohne Frauenrechte keine Demokratie

„Der Einsatz für eine geschlechtergerechte Gesellschaft und gegen Diskriminierung ist eine Kernaufgabe der Demokratie, der sich Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam stellen müssen“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler aus Anlass des morgigen Internationalen Frauentages.

06.03.2017

AWO fordert - Leitung einer Kita darf kein Nebenjob sein

Heute wurde von der Bertelsmann-Stiftung eine Studie veröffentlicht, nach der viele Kita-Leitungen ihre Einrichtung quasi nebenbei leiten müssen. 11 Prozent aller bundesdeutschen Kitas stellen wohl überhaupt keine Ressourcen für Leitungs- und Verwaltungsaufgaben zur Verfügung. „Die heute veröffentlichten Zahlen sind erschreckend und problematisch. Eine Kita kann man nicht so nebenbei leiten. Leitungsaufgaben in Kindertageseinrichtungen sind dafür zu vielfältig“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Ursache für den unterschiedlichen Umgang mit Leitungsfreistellungen liegt in der uneinheitlichen Finanzierung der Kitas durch die Länder und Kommunen. „Die Qualität und die Rahmenbedingungen der Arbeit, die in Kitas geleistet wird, sollten wir nicht Länderfinanzen überlassen, sondern mit einem Bundesgesetz einheitlich sicherstellen“, fordert deshalb Wolfgang Stadler.

04.03.2017

8. Sozialkonferenz der AWO: Kinder- und Jugendpolitik im Fokus

Unter dem Motto „Stark für Kinder und Jugendliche. Wir. Die AWO.“ findet heute die 8. Sozialkonferenz der AWO in Düsseldorf statt. An der Konferenz nehmen über 300 Delegierte und Gäste teil. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnete die Konferenz mit einem   Grundsatzreferat, nachdem der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die Teilnehmenden begrüßt hat. „Kinder und Jugendliche sind ein Herzens-Thema der AWO. Mit unserem Haupt- und ehrenamtlichen Engagement  in den vielen Einrichtungen und Diensten und auf bundes- und landespolitischer Ebene setzen wir uns dafür ein, die Bedingungen für ein gelingendes Aufwachsen zu verbessern und durch unsere Angebote mit sicherzustellen“, erklärte Wilhelm Schmidt zum Auftakt der Konferenz.

02.03.2017

EU-Kindergeldanpassung: Falsches Signal für Europa!

Anlässlich der morgigen Tagung des Europäischen Rates fordern AWO und ZFF eine Abkehr von den Plänen der Bundesregierung, das Kindergeld für EU-Ausländer zu kürzen. In diesem Zusammenhang raten sie dringend davon ab, auf EU-Ebene einer solchen Änderung im Rahmen der "Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit" den Weg zu bereiten.

28.02.2017

AWO fordert mehr Investitionen in Jugendarbeit

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2015 140 500 Angebote der Jugendarbeit von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe bundesweit durchgeführt.

22.02.2017

Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen

Anlässlich der heutigen Beratung des Gesetzentwurfes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht durch das Bundeskabinett fordern 20 Verbände und Organisationen (s. Anlage), dass im Rahmen des Gesetzesvorhabens das Wohl der betroffenen Kinder vorrangig berücksichtigt wird.

21.02.2017

Gesundheitsausgaben – AWO fordert Reform des Versicherungssystems

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, sind die Gesundheitsausgaben des Jahres 2015 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent auf 344 Milliarden gestiegen. Die größten Ausgaben verursacht dabei die gesetzliche Krankenversicherung mit 200 Milliarden Euro. Die Ausgaben für die soziale Pflegeversicherung stiegen sogar um 10 Prozent. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Wir kommen nicht um eine Reform des Krankenversicherungssystems herum. Es muss zukunftssicher, stabil und gerecht aufgestellt werden. Ein stetiger Anstieg der Ausgaben muss eine Erhöhung der Einnahmebasis mit sich führen. Die AWO steht für die Einführung einer paritätischen und sozialen Kranken- und Pflegeversicherung, in der die gesetzliche und private Krankenversicherung in eine integrierte Bürgerversicherung zusammengeführt werden.“

17.02.2017

AWO fordert Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe für alle

Am 20. Februar wird der von der UN initiierte Welttag der sozialen Gerechtigkeit begangen. „Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit. Die AWO fordert, dass soziale Gerechtigkeit als Leitprinzip unserer staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung unbedingte und umfassende Beachtung finden muss“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

15.02.2017

Leitbild für Einwanderungsgesellschaft – AWO steht für Vielfalt

Deutschland ist seit langem ein Einwanderungsland. Zu einer echten Einwanderungsgesellschaft muss das Land erst noch werden. Das „Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft“, das die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin vorgestellt hat, versteht sich als Richtschnur und Impulsgeber für die Gestaltung dieses notwendigen Prozesses. Das Leitbild und die daran geknüpfte Agenda mit integrationspolitischen Forderungen ruft dazu auf, Einwanderung aktiv zu gestalten, um deren Potenziale zu nutzen – und Risiken zu begegnen. Der Kommission, die das Leitbild erarbeitet hat, gehörten 38 Expertinnen und Experten aus Politik und Verwaltung, Verbänden und Gewerkschaften, Wissenschaft, Medien und Kultur, Zivilgesellschaft und Religionsgemeinschaften an. Die AWO war an dem Prozess aktiv beteiligt.

15.02.2017

Versorgung und Unterbringung von geflüchteten Menschen mit Behinderungen muss verbessert werden

Die Monitoring-Stelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention führt heute eine öffentlichen Anhörung zur Versorgungs- und Unterbringungssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen durch. Ziel der Anhörung ist eine umfassende Bestandsaufnahme zur Versorgungs- und Unterbringungssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen. Die AWO hat sich mit einem Fachbeitrag an der Konsultation beteiligt und wird heute als Sachverständige befragt.

14.02.2017

Reform des Teilzeitrechts längst überfällig

Am Mittwoch wird im Bundeskabinett der Gesetzentwurf zur Reform des Teilzeitrechts beraten. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Das bisherige Teilzeitrecht ist veraltet, vor allem weil es so unflexibel ist. Familien brauchen ein Teilzeitrecht, das sich ihren jeweils aktuellen Bedürfnissen anpasst. Von daher begrüßt die AWO die anstehende Reform. Familien müssen über Zeitsouveränität verfügen. Insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist ein modernes Teilzeitrecht ein bedeutender Aspekt, der es Beschäftigten überhaupt erst ermöglicht, Fürsorgeaufgaben wahrnehmen zu können. So fallen in Familien vielfältige und zum Teil unvorhersehbare Aufgaben an, für die es Zeit und Flexibilität braucht. Der vorliegende Gesetzentwurf ist daher ein Schritt in die richtige Richtung.

07.02.2017

Jeder dritte Schüler mit Migrationshintergrund – AWO fordert gleiche Bildungschancen für alle Kinder

33 Prozent aller Schulkinder an allgemeinbildenden Schulen hatten im Jahr 2015 einen Migrationshintergrund. Damit lag ihr Anteil deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung (21 Prozent).

03.02.2017

AWO fordert: Langzeitarbeitslose individuell fördern

„Wir können es uns aus humanen Gründen nicht leisten, Menschen über 10 Jahr im Leistungsbezug zu belassen“, sagt AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler angesichts der Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.

02.02.2017

AWO begrüßt verbesserten Blick auf das Jugendalter im 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung.

„Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt sehr, dass das Jugendalter als eigenständige Lebensphase im Kinder- und Jugendbericht hervorgehoben wird“, erläutert Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes. „Die Bundesregierung muss aber der Ankündigung, die Interessen der 12- bis 27-Jährigen in den Fokus politischen Handelns zu setzen, weitere Taten folgen lassen. Das betrifft die Beteiligung und Chancengleichheit ebenso wie die digitale Teilhabe und die Aufnahme bzw. Integration von geflüchteten Jugendlichen.“

30.01.2017

Kontinuität unter neuem Namen - Aus der ElternService AWO GmbH wird die awo lifebalance GmbH.

Die Förderung einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat sich die 2006 gegründete ElternService AWO GmbH auf ihre Fahne geschrieben. Dafür bietet sie eine Vielzahl unterstützender Dienstleistungen an – von der Kinderbetreuung bis zur Pflege von Angehörigen. Ab dem 1. Februar dieses Jahres agiert das Unternehmen unter neuem Namen: awo lifebalance GmbH.

30.01.2017

Mindestlohn – Geringfügig Beschäftigte sind keine Beschäftigten zweiter Klasse

Die Zahlung des Mindestlohns bei Minijobs wird häufig umgangen –so lautet das Fazit einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

27.01.2017

AWO gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus und verteidigt die Erinnerungskultur

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert die AWO an das millionenfache Verbrechen während dieser Zeit und mahnt, die gesellschaftliche Verantwortung für die deutsche Geschichte niemals in Frage zu stellen. Sie bedeutet die Stärke unseres freiheitlich-demokratischen Grundverständnisses. Der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt erklärt dazu: „Angesichts der zunehmenden populistischen Hetze und Hasskriminalität, der Einschüchterung und Bedrohung von Personen, die sich für Menschenrechte einsetzen sowie des Erstarkens rechtspopulistischer Bewegungen wird leider zunehmend deutlich, dass die Würde des Menschen, die Achtung der Menschrechte und das Leben in einer pluralistischen, demokratischen Gesellschaft nicht selbstverständlich sind.“

24.01.2017

AWO begrüßt verbesserten Unterhaltsvorschuss: Armut von Alleinerziehenden muss bekämpft werden

Bund und Länder haben sich auf Drängen der Bundesfamilienministerin Manuela Schweig auf eine Reform des Unterhaltsvorschusses geeinigt. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Der neue Unterhaltsvorschuss ist ein richtiges Signal. Endlich wird die Altersgrenze von 12 auf 18 Jahre erhöht. Zudem wird die Höchstbezugsdauer aufgehoben. Als Kritikpunkt sieht die AWO allerdings, dass viele Kinder von Hartz-IV-Beziehenden bei dieser Reform leer ausgehen werden.“

18.01.2017

AWO Bundesverband mit neuer Internetpräsenz

„Ich freue mich über unsere neue Internetseite awo.org“, erklärt der AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler anlässlich der heute vorgestellten neukonzipierten Webseiten des AWO Bundesverbandes. „Die Vielfalt an Inhalten und Dienstleistungsangeboten der AWO sind für die Nutzerinnen und Nutzer mit wenigen Klicks zu erreichen. Aufgrund der unkomplizierten Menüführung und der angenehmen Gestaltung regen die Seiten dazu an, sich in die neue Internetpräsenz zu vertiefen.“ Die neue Internetseite awo.org ist barrierefrei, auf allen Endgeräten (responsive design) einsehbar und gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit und Angebote der AWO.

16.01.2017

Pflegestatistik: Mehr Pflegebedürftige benötigen mehr Personal

Die heute veröffentlichten Zahlen der Pflegestatistik zeigen, dass im Vergleich zu 2013 die Zahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2015 um knapp 10 Prozent gestiegen ist. Angesichts der demografischen Entwicklung wird sich dieser Trend fortsetzen. Für AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker ergeben sich aus diesen Zahlen folgende zentrale Forderungen: „Wir benötigen insgesamt mehr Personal – sowohl Fachkräfte als auch Hilfskräfte und der Pflegeberuf muss attraktiver und die Finanzierung der Pflege auch für die Zukunft gesichert werden.“

12.01.2017

AWO unterstützt Themenjahr für sexuelle Vielfalt

Zum heutigen Auftakt des von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ausgerufenen Themenjahres für sexuelle Vielfalt unter dem Motto „Gleiches Recht für jede Liebe“ erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es freut uns, dass die Antidiskriminierungsstelle den Fokus auf geschlechtliche und sexuelle Gleichstellung richtet. Für die AWO war und ist das Thema Gleichstellung immer ein zentrales Anliegen gewesen. Neben der Gleichstellung von Mann und Frau ist uns auch wichtig, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt anzuerkennen und als gleichwertig zu verstehen. Die AWO unterstützt das Themenjahr mit Nachdruck und steht für eine bedingungslose gesetzliche Gleichstellung nicht-heterosexueller Lebensweisen.“

11.01.2017

AWO begrüßt Gesetz zur Lohngerechtigkeit

Der Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Schwesig zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern soll heute im Bundeskabinett beschlossen werden. „Das Gesetz ist ein Meilenstein in der Geschichte der Frauenpolitik“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Von dem Gesetz erhofft sich Stadler weniger von Altersarmut betroffene Frauen: „Wer heute weniger verdient, bekommt morgen weniger Rente. Das Gesetz zur Lohngerechtigkeit beseitigt damit für viele Frauen nicht nur eine nicht zu erklärende Ungerechtigkeit, sondern verschafft ihnen auch ein besseres Einkommen und damit eine bessere Rente.“ Klar ist aber auch, dass viele Frauen von dem Gesetz nicht profitieren, da vor allem Frauen in kleinen und mittleren Betrieben arbeiten, die weniger als 200 Mitarbeitende beschäftigen. „Die Grenze von 200 Beschäftigten ist zu hoch gegriffen. Hier muss nachgebessert werden“, kritisiert Stadler.

10.01.2017

Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

AWO fordert tatsächliche Konsequenzen - Vizepräsident Beyer sieht "verpasste Chance"

05.01.2017

Willkommen in unserer Kita: Elterninformationsformulare helfen, dies zu erleichtern

Wie können wir die Kommunikation zwischen den Mitarbeiter_innen in Kindertagesstätten und Eltern erleichtern und typische Sprachbarrieren bei der Aufnahme von Kindern mit Migrations- oder gar Fluchthintergrund zwischen Kindertagesstätten und Eltern bzw. Personensorgeberechtigten abbauen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigten sich zeitgleich Fachberaterinnen der AWO in Brandenburg sowie die Plattform Mehrsprachigkeit im Landkreis Dahme-Spreewald. Durch einen glücklichen Zufall erhielten sie den Hinweis, dass sie parallel an der Entwicklung einer Begrüßungsmappe arbeiten. Nach einem ersten Austausch mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg war es dann auch schnell beschlossen: Ideen, Expertise und Ressourcen werden zusammengebracht und eine finanzielle Unterstützung des Ministeriums sichert die Umsetzung eines gemeinsamen Projektes.

02.01.2017

AWO fordert - Soziale Gerechtigkeit stärker in den Fokus rücken

Die Politik des Jahres 2017 wird ganz im Zeichen der im Herbst stattfindenden Bundestagswahl stehen. Trotz der allgemein guten wirtschaftlichen Lage wird die neu zu wählende Bundesregierung vor großen Herausforderungen stehen. „Es gilt nicht weniger, als die bundesdeutsche Gesellschaft zusammenzuhalten. Es gibt zu viele Menschen, die nicht an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben konnten“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Hinzu kommen gesellschaftliche Entwicklungen, die neue Verteilungsfragen aufwerfen: So wird der demografische Wandel die Sozialwirtschaft in doppelter Hinsicht fordern. Zum einen im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen für ältere Menschen und zum anderen im Hinblick auf den Fachkräftemangel, der in vielen Einrichtungen und Diensten schon heute spürbar ist. Gleichzeitig schotten sich Deutschland und Europa immer weiter ab und die Angst vor Geflüchteten nimmt zu. „Die Antwort kann nur darin liegen, mehr Demokratie zu leben und mehr Vielfalt zu wagen“, betont der AWO Bundesvorsitzende.