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Antrittsbesuch von Daniela Schadt als neue Schirmfrau des Müttergenesungswerkes

25.09.2012 Beim gestrigen Antrittsbesuch von Daniela Schadt in der Mutter-Kind-Kur-Einrichtung der AWO „Seenlandklinik Lindenhof“ im bayerischen Gunzenhausen, konnte sich die Lebenspartnerin des Bundespräsidenten, Daniela Schadt, in ihrer Funktion als neue Schirmherrin des Müttergenesungswerkes (MGW) von der Bedeutung von Mutter-Kind-Maßnahmen überzeugen. 
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„Mütter sollten an die eigene Gesundheit denken und zwar bevor all ihre Kraftreserven aufgebraucht sind. Solche Einrichtungen bieten Müttern und Kindern eine hervorragende Möglichkeit, ihre Gesundheit zu stärken“, erklärt Frau Schadt nach ihrem Besuch.
Zu viele Frauen scheuen sich, auch wenn die Voraussetzungen für eine Vorsorge- bzw. Rehamaßnahme vorliegen, einen Antrag zu stellen. Dabei werden die hilfesuchenden Frauen in den Einrichtungen mit einem komplexen therapeutischen Ansatz behandelt. „Die Heilverfahren verbessern die Gesundheit der Mütter erheblich und stärken sie damit in ihrer zentralen familiären Rolle“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Ein noch nachhaltigerer Effekt würde erzielt, wenn es gelänge, die Nachsorge durch die Krankenkassen finanziert zu bekommen. So könnte das in der Kur Erlernte durch Begleitung zu Hause gefestigt werden.
Während des Rundgangs durch die Klinik in Begleitung der Kuratoriumsvorsitzenden des Müttergenesungswerkes, Marlene Rupprecht, MdB und der Einrichtungsleiterin Anna Dörrfuss wurde das Konzept der Einrichtung erörtert, das aktuelle Ergebnisse der Frauengesundheitsforschung einbezieht.

Im Gespräch mit Frauen, die derzeit eine Mutter- bzw. Mutter-Kind-Maßnahme in der Einrichtung durchführen, konnte sich Frau Schadt ein Bild von deren Situation machen. Dabei waren auch die Belastungen alleinerziehender Mütter ein wichtiges Thema. Der Spagat zwischen beruflichen Anforderungen einerseits und der oftmals alleinigen Verantwortung für die Familienarbeit andererseits kostet viel Kraft. Wenn schwierige finanzielle Verhältnisse hinzukommen, kann sich der permanente Stress schnell auf die Gesundheit und die Mutter-Kind-Beziehung auswirken.

Neben der Seenlandklinik unterhält die AWO 20 weitere Mutter- bzw. Mutter-Kind- Einrichtungen, einige davon führen auch Vater-Kind-Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation durch. Die rund 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände, darunter 170 Beratungsstellen der AWO, unterstützen Frauen bei der Antragsstellung und bei der Suche nach einer geeigneten Klinik.

Quelle: AWO Bundesverband