AWO Kreisverband Uckermark e.V.

Sie befinden sich hier: StartseiteAWO Uckermark Aktuell / Aktuelle Meldungen / Gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern... 

Informationen

Gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung

23.05.2014 „Bund und Länder müssen sich ihrer gemeinsamen Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung stellen", erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heute endenden Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) sowie der Beratung des Bundestags zum Antrag „Qualität in der frühkindlichen Bildung fördern“.  Die JFMK hat sich zum Ziel gesetzt, dass von den 6 Milliarden Euro, die der Bund zur Entlastung von Ländern und Kommunen zugesagt hat, mindestens 2 Milliarden Euro in den Bereich des Qualitätsausbaus der frühkindlichen Bildung fließen. „Wir begrüßen, dass noch in diesem Jahr eine erste Bund-Länder-Konferenz zur Kindertagesbetreuung stattfinden soll“, so Stadler unter Bezugnahme auf eine heute veröffentlichte Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

„Die Debatte im Bundestag zur Betreuungsqualität muss nun zeigen, dass das in Wahlprogrammen und in der Koalitionsvereinbarung der Regierung  gegebene Versprechen auch umgesetzt wird", unterstreicht Stadler. „Es wurden erste Schritte hin zu Qualitätsverbesserungen wie beispielsweise beim Fachkraft-Kind-Schlüssel benannt“, führt Stadler aus. „Natürlich müssen wir noch deutlich mehr regeln als im derzeitigen Antrag vorgesehen. Wir brauchen an pädagogischen Erfordernissen ausgerichtete Standards in den Rahmenbedingungen, dazu gehören auch Fragen wie Vor- und Nachbereitungszeit, Gruppengröße und Fachberatung. Die vergangen Jahre  haben gezeigt, dass die Entwicklung in den Ländern immer weiter auseinanderläuft. Nicht Pädagogik, sondern der Wohnort und kommunale Haushalte sowie Landeshaushalte entscheiden über die Art und den Umfang der Betreuungsangebote. Um dies zu durchbrechen und das Projekt des Betreuungsausbaus zu vollenden braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen. Die AWO ist bereit ihren Teil dazu bei zu tragen“.