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Geschichte bewegt Zukunft: AWO Sozialkonferenz zu Frauen- und Gleichstellungspolitik

18.09.2015
„Die AWO sieht sich in der Verantwortung, eine inklusive Vision von Geschlechtergerechtigkeit zu entwickeln, die alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, Herkunft, Religion, Alter und gesundheitlicher Befähigung einschließt. Dafür werden wir uns in den nächsten Jahren verstärkt einsetzen“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die Bewegründe für die 6. Sozialkonferenz der AWO. Die morgen in Hamburg stattfindende bundesweite Konferenz „Vom Frauenwahlrecht zur Gleichstellungspolitik–Geschichte bewegt Zukunft“ möchte Frauen- und Gleichstellungspolitik als Querschnittsthema des Verbandes stärken und weiterentwickeln.

Nach der  Eröffnung der Konferenz durch den Präsidenten der AWO wird der Erste Bürgermeister Hamburgs die rund 270 Delegierten der AWO begrüßen: „Die Sozial- und Gleichstellungspolitik der AWO ist professionell geworden. Das bedeutet mehr Anerkennung, schafft neue Berufs- und Erwerbsmöglichkeiten und geht einher mit einer Systematisierung des Wissens“, lobt Scholz das Engagement der AWO.

Die Delegierten werden gemeinsam mit Politikerinnen, Politikern und Fachfrauen darüber diskutieren, wie das Ziel der Gründerinnen der AWO, Frauen darin zu unterstützen, eigenverantwortlich zu leben und selbstbewusst zu gestalten, noch besser umgesetzt werden kann. Neben der Sichtbarmachung von zentralen AWO-Frauenbiographien und frauenpolitischen Errungenschaften, zu denen die AWO beigetragen hat, werden auf der Konferenz entlang der Begriffe Selbstbestimmung und Solidarität Themen wie Entgeltgleichheit, Zeitsouveränität, körperliche Selbstbestimmung und Vermögensverteilung behandelt. Durch die Verknüpfung von Geschichte und Zukunft will die AWO an ihre eigene frauenpolitische Tradition erinnern und Mut machen für neue Themen.

Die Arbeiterwohlfahrt setzt sich seit ihrer Gründung durch Marie Juchacz im Jahre 1919 für eine geschlechtergerechte Gesellschaft ein. Im Bewusstsein ihres eigenen Beitrags zur Gleichstellung der Geschlechter und der nach wie vor vorhandenen Benachteiligung von Frauen will die AWO mit der Konferenz ein Zeichen setzen.