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„Weil uns mehr verbindet - als uns trennt!“ – AWO sucht Paten für Geflüchtete

26.07.2016
Unter dem Motto „Weil uns mehr verbindet - als uns trennt!“ führt der AWO Bundesverband eine Kampagne durch, mit deren Hilfe Patenschaften für Geflüchtete initiiert werden sollen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass ehrenamtliche Patenschaften das Ankommen von Geflüchteten in der Gesellschaft enorm unterstützen können“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Wir bieten engagierten und verantwortungsbewussten Menschen an über 50 Standorten in der Bundesrepublik ein Engagement als Patin oder Pate.“ Die Kampagne #wasunsverbindet wird ihren Schwerpunkt in den Sozialen Medien haben.

„Wir wollten herausfinden, was uns verbindet. Deshalb sind wir einmal quer durch Deutschland gereist, um Menschen kennen zu lernen, die sich solidarisch mit und für Flüchtlinge engagieren“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende. So wurden fünf Städte besucht und das Engagement vor Ort erkundet.

Ab diesem Donnerstag, dem 28.7., werden fünf Wochen lang in Videos Geflüchtete und Ehrenamtliche in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit vorgestellt. Einen Überblick über die 50 Patenschafts-Standorte der AWO gibt es auf dieser Landkarte.

Patenschaften unterstützen die geflüchteten Menschen im Alltag, bei der Orientierung im Sozialraum und in der Gesellschaft sowie beim Erlernen der deutschen Sprache. Zudem helfen sie beim Knüpfen neuer sozialer Kontakte. Aber auch die Patinnen und Paten profitieren stark, indem sie durch ihre sinnstiftende Tätigkeit viel über andere Kulturen und über Menschen mit einer Fluchtgeschichte lernen und einen wirksamen Beitrag zu mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leisten können. Die AWO verfügt über vielfältiges Wissen und umfangreiche Erfahrungen bei der Initiierung und Begleitung ehrenamtlicher Patenschaften. „Zu unseren Konzepten von Patenschaften gehören hohe Qualitätsstandards, vor allem eine gute Vorbereitung und Begleitung der Paten durch Fortbildung, kollegialen Austausch und Supervision sowie die Gewährleistung aller Aspekte des Kinderschutzes“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende.

Die AWO organisiert seit vielen Jahren die verschiedensten ehrenamtlichen Patenschaftsprojekte. Deshalb war es für sie selbstverständlich, am aktuellen Patenschaftsprogramm der Bundesregierung für Geflüchtete mitzuwirken. Themen einer Patenschaft sind häufig Schule, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Familie, Kultur, Sport, Freizeit u. ä und natürlich das Lernen der deutschen Sprache. Hierfür treffen Sie sich regelmäßig einige Stunden pro Woche.

Auf der Homepage der Patenschaftskampagne #wasunsverbindet werden Geschichten vom Engagement und der Integrationsarbeit der AWO sowie von den geflüchteten Menschen selbst erzählt. Interessierte können sich dort informieren und den Kontakt zur AWO vor Ort finden.