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Fachtag verabschiedet Resolution zu Sparbeschlüssen der Bundesregierung

14.09.2010 Im Rahmen der jährlichen Fachtagung zur Verbesserung der Unterstützungs- und Hilfeangebote im Land Brandenburg verabschiedeten die Teilnehmer von AWO, DRK, Profamilia und Landesstiftung eine Resolution an die Brandenburger Bundestagsabgeordneten.

Im Rahmen der jährlichen Fachtagung zur Verbesserung der Unterstützungs- und Hilfeangebote im Land Brandenburg verabschiedeten die Teilnehmer von AWO, DRK, Profamilia und Landesstiftung eine Resolution an die Brandenburger Bundestagsabgeordneten.

Inhalt der Resolution, die mit heutigem Tage allen Bundestagsabgeordneten aus Brandenburg übergeben wird, sind folgende Punkte:

Keine Anrechnung des Elterngeldes auf Sozialleistungen!

Keine Kürzung beim Elterngeld!

Keine Kürzungen beim Rentenzuschuss beim Arbeitslosengeld II dem Heizkostenzuschuss beim Wohngeld!


Die Abgeordneten sind aufgefordert, den von der Bundesregierung vorgeschlagenen gravierenden Einschnitten für Familien nicht zuzustimmen! Gerade Familien mit geringem Einkommen und arbeitslose Eltern brauchen für ein chancengerechtes Aufwachsen ihrer Kinder die Unterstützung und die Solidarität der Gesellschaft.

„Wir dürfen es nicht zulassen, dass einmal mehr auf dem Rücken der Schwächsten die Einsparungen für die fatalen Geschäftsgebaren von Bankern und Finanzleuten ausgetragen werden“, sagt die AWO-Vorsitzende Dr. Margrit Spielmann. „Wir wundern uns über die wachsende Politikverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger – woher sollen Geringverdiener und hilfebedürftige Menschen bei dieser schwarz-gelben Politik das Vertrauen nehmen? 40 % des 80 Mrd. schweren Sparpakets sollen eben diese Menschen tragen. Dies ist zutiefst unsozial und zeigt, dass Solidarität für die Bundesregierung keine Rolle mehr spielt“, so Spielmann weiter.