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Aktuelle Meldungen

Was gibt es Neues bei der AWO? Was tut sich auf sozialpolitischer Ebene? Finden Sie hier alle aktuellen Meldungen der Arbeiterwohlfahrt auf einen Blick.

Aktuelle Meldungen 2015

20.09.2017

Weltkindertag – Mehr Rechte für Kinder!

Zum heutigen Weltkindertag erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler:
„In einem Land wie Deutschland sollten alle Kinder im Wohlergehen aufwachsen können und gleichermaßen gute Chancen auf Bildung und eine erfüllte und selbstbestimmte Lebensführung haben – unabhängig von Herkunft, Familienform, sozialem Status und Bildungsstand der Eltern. Doch davon sind wir noch immer weit entfernt. Aus Sicht der AWO ist ein Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Denn Visionen, Perspektiven und Ideen für eine kinderfreundlichere Gesellschaft in Deutschland und in der Welt sollten nicht nur heute am Weltkindertag ganz oben auf der Agenda stehen.

18.09.2017

AWO fordert: Sozialwirtschaft aufwerten

In knapp einer Woche gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die zwölfte und letzte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. In dieser letzten Woche vor der Bundestagswahl dreht sich alles um die Sozialwirtschaft. „Obwohl die Sozialwirtschaft eine der größten Wirtschaftsbranchen im Lande ist, fristet sie ein Schattendasein“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler im Drei-Fragen-Interview der Woche. Als die unmittelbar größten Herausforderungen für die Wohlfahrtsbranche bezeichnet er es, aus der Digitalisierung den bestmöglichen Nutzen zu ziehen und die Einführung von Branchentarifverträgen Soziales.

15.09.2017

AWO fördert: Inklusion durch Kooperation

Für die Weiterentwicklung von sozialen Organisationen stellt Inklusion eine wichtige Zielsetzung dar. Am 14. und 15. September 2017 fand in Berlin das erste bundesweite Netzwerktreffen Inklusion statt. Geladen waren Inklusionsakteure der AWO genauso wie Prozessbegleitende aus dem Netzwerk der Montagstiftung Jugend und Gesellschaft sowie Vertreter aus Kommunen und Bildungseinrichtungen. „Um als Organisation inklusiver zu werden, muss ein  Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozess eingeleitet werden, der Vernetzung vor Ort erfordert. Geteiltes Wissen fördert Inklusion über Kooperation“, ist AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker überzeugt und betont: „Wir müssen uns stets bewusst machen, dass wir eine lernende Organisation sind und Strukturen schaffen müssen, die den Grad der Inklusion immer wieder kritisch reflektiert. Dieses sollten wir gemeinsam mit anderen tun:“ so Döcker.

13.09.2017

AWO und ver.di für mehr Wertschätzung sozialer Berufe

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und Sylvia Bühler, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für das Sozial- und Gesundheitswesen, trafen sich heute (Foto) am neu errichteten Denkmal der AWO-Gründerin Marie Juchacz. Gemeinsam wollten sie an die Ziele von Marie Juchacz erinnern, die auch heute noch aktuell sind: Die Gleichberechtigung der Frauen und die Aufwertung sozialer Berufe. Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Gesundheit, Pflege, Erziehung und Bildung – all diese Bereiche würden ohne den engagierten beruflichen Einsatz von Frauen nicht funktionieren. Die hohe gesellschaftliche Bedeutung von sozialen Berufen wird heutzutage von niemandem mehr bestritten, ihre schlechten Rahmenbedingungen stehen dazu im klaren Widerspruch.“ Auch ver.di sieht dringenden Handlungsbedarf, so erklärt Sylvia Bühler: „Die Arbeitsbedingungen im Sozial- und Gesundheitswesen müssen verbessert werden. Neben fairen Löhnen braucht es in den Kitas, in der Altenpflege und im Krankenhaus wesentlich mehr Personal.“ Marie Juchacz war die erste Frau, die nach der Erlangung des Frauenwahlrechts als Parlamentarierin vor der Nationalversammlung gesprochen hat. „Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgerufen, am 24. September zur Wahl zu gehen und diejenigen zu unterstützen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen“, werben Stadler und Bühler für eine große Wahlbeteiligung.

12.09.2017

Neues Kindergeld: Existenzminimum sichern, Teilhabe gewähren!

Anlässlich der heutigen Vorstellung des Konzeptes für ein nach Einkommen gestaffeltes, neues Kindergeld durch die Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley fordern AWO und ZFF die Bekämpfung von Kinderarmut entschieden anzugehen. Das neue Kindergeld ist ein erster Schritt. Mehr Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und eine Kindergrundsicherung müssen aber dringend folgen.

11.09.2017

AWO fordert Armutsbekämpfung durch Umverteilung

In zwei Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die elfte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Armutsbekämpfung. „Trotz der guten Lage in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Jetzt müssen die richtigen politischen Konsequenzen gezogen werden“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt im Drei-Fragen-Interview der Woche. Dazu gehören nach Meinung der AWO Einkommensreichtum und Vermögen stärker zu besteuern und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

07.09.2017

Digitalisierung im Sozialen Sektor - Bundesfamilienministerin Barley und die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege verstärken Zusammenarbeit

Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in allen Lebensbereichen – damit verbunden sind einerseits große Chancen, zugleich aber auch Risiken sozialer Spaltung, die frühzeitig erkannt und begrenzt werden müssen. Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley hat deshalb heute in Berlin bei einem Treffen mit den Spitzen der Freien Wohlfahrtspflege vereinbart, die Zusammenarbeit in der digitalen Transformation zu verstärken.

06.09.2017

Gute Arbeit bedeutet mehr als nur Geld verdienen

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts „Qualität der Arbeit. Geld verdienen und was sonst noch zählt 2017“ erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO setzt sich seit Langem für gute Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft ein. Dafür fordert sie vor allem folgende Maßnahmen umzusetzen:  eine Gleichstellung der sozialen und technischen Berufe im Hinblick auf Qualifizierung und Bezahlung, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen wie Männer, eine verbesserte Honorierung der Sorgearbeit für Kinder und pflegebedürftige Angehörige und das Rückkehrrecht von der Teilzeit in die Vollzeit und auf den gleichen Arbeitsplatz. Grundsätzlich müssen Kindererziehungs- und Pflegezeiten in der Alterssicherung aufgewertet und stärker anerkannt werden, um zu vermeiden, dass familienbedingte Unterbrechungen der Erwerbsarbeit in Altersarmut münden. Für den sozialen Dienstleistungsbereich fordert die AWO allgemeinverbindliche Tarifverträge für soziale Berufe.

05.09.2017

Familiäre Fürsorge lässt Frauen im Alter verarmen

Frauen sind schon heute in besonderer Weise von Altersarmut bedroht. So waren im Juni 2016 rund 59 Prozent der Personen, die Grundsicherung im Alter bezogen, Frauen. Der Grund liegt darin, dass sie in den meisten Fällen die Versorgung und Erziehung von Kindern sowie die Versorgung, Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger übernehmen und auf eine eigene Erwerbstätigkeit verzichten. „Wer sich entscheidet, einen Angehörigen selber zu pflegen und dafür seine Berufstätigkeit reduziert, verzichtet auf Einkommen. Wer seinen Job ganz aufgibt, kann im schlimmsten Fall auf Hartz-IV bzw. die Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Damit dürfen wir nicht einverstanden sein“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

04.09.2017

AWO fordert: Gute Pflege braucht Zuwendung und Zeit

In drei Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die zehnte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Pflege. „Satt, sauber, trocken reicht nicht. Gute Pflege braucht Zuwendung und Zeit“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker im Drei-Fragen-Interview der Woche.

31.08.2017

AWO fordert allgemeinverbindliche Tarifverträge für die sozialen Berufe

Anlässlich der heutigen Vorstellung des „Aktionsprogramms zur Aufwertung sozialer Berufe“, das von Katarina Barley, Malu Dreyer und Andrea Nahles initiiert wurde, erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO begrüßt das Aktionsprogramm. Denn soziale Berufe, die vor allem von Frauen ausgeübt werden, sind trotz eines steigenden gesellschaftlichen Bedarfs z. B. an Pflege- und Gesundheitsfachkräften nach wie vor zu gering geschätzt und zu schlecht  bezahlt. Niedrige Löhne, mangelnde Aufstiegschancen und fehlende gesellschaftliche Anerkennung machen diese Berufe unattraktiver als zum Beispiel die technischen Berufe.

29.08.2017

AWO zum Flüchtlingsgipfel: Abschottung statt sichere Fluchtwege

Beim gestrigen Flüchtlingsgipfel einigten sich Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien auf die „Unterstützung Europas für Tschad, Niger und Libyen bei der Kontrolle und gesteuerten Verwaltung der Migrationsströme“. „Leider hat sich die EU auf das Prinzip Abschottung geeinigt, anstatt sichere Fluchtwege einzuführen“, bewertet AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker das Gipfelergebnis und kritisiert: „Das Recht eines Jeden auf eine individuelle Prüfung der Fluchtgründe dürfte damit nicht gewährleistet werden, da die angewendeten Kriterien anhand derer Asylsuchende identifiziert und ausgewählt werden sollen, unklar bleiben. Die AWO lehnt ein derart intransparentes Verfahren ab.“

29.08.2017

AWO fordert mehr Qualität in Kleinkindbetreuung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern bundeseinheitliche Regelungen, um die Qualität der Kleinkindbetreuung in deutschen Kitas zu gewährleisten. In einem bereits von mehr als 50 Professorinnen und Professoren unterzeichneten Aufruf, über den die WELT in ihrer gestrigen Ausgabe berichtete, fordern renommierte Frühpädagoginnen, Bindungsforscherinnen und Erziehungswissenschaftlerinnen die kommende Bundesregierung auf, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen. Die AWO hat den Aufruf initiiert. Ihr Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Die breite Unterstützung für unseren Aufruf zeigt den längst überfälligen Handlungsbedarf.“

28.08.2017

AWO aktiv gegen Rassismus

In vier Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die neunte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um die Themen Rassismus und Rechtsradikalismus. „Die Auseinandersetzung mit und die Bekämpfung des Rechtsextremismus und die Demokratieförderung sind für die AWO seit knapp 100 Jahren ein Kern ihrer Arbeit“, erklärt die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer im Drei-Fragen-Interview der Woche.

28.08.2017

In Brandenburg muss endlich an den richtigen Rädchen gedreht werden

„Leider wird uns heute noch einmal sehr eindrucksvoll bestätigt, dass in Brandenburg nicht nur die Chance auf einen Kita-Platz, sondern auch die Kita-Qualität und damit die Bildungschancen der Kinder in erheblichem Maße vom Wohnort abhängig sind“, kommentiert Anne Böttcher, Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V., die heute von der Bertelsmann Stiftung im Rahmen des Ländermonitors Frühkindliche Bildung veröffentlichten Zahlen. Der Ländermonitor weist für die Kindertagesbetreuung in Brandenburg einige sehr kritische Zahlen auf. So wird dem Land Brandenburg trotz der vergangenen Personalschlüsselverbesserungen wiederholt attestiert, dass die Betreuungsrelation in Brandenburg nicht kindgerecht ist und Brandenburg im Vergleich zu anderen Bundesländern mit Sachsen das Schlusslicht bildet. Und nicht nur das: Es gibt eine erhebliche Spannbreite zwischen den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten in unserem Bundesland, so dass die Bertelsmann Stiftung zu dem Schluss kommt, dass in Brandenburg zukünftige Reformmaßnahmen die Unterschiede in den Kreisen in den Blick nehmen müssen.

23.08.2017

AWO fordert Kinderschutz ernster nehmen

Heute veröffentlichte das Statistische Bundesamt Zahlen zu den 2016 durchgeführten vorläufigen Inobhutnahmen. Demnach ist die Zahl auf 84 200 gestiegen. Die AWO sieht darin vor allem zwei Gründe: Zu viele dauerhaft überlastete Mütter und Väter und viele unbegleitete Minderjährige, die in Deutschland Zuflucht suchen. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Es zeigt sich, dass zu viele Familienstrukturen überlastet sind und leider nicht zum Wohle ihrer Kinder beitragen. Es gibt viele Gründe dafür, dass Eltern damit überfordert sein können, sich um das Wohl ihrer Kinder zu kümmern. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss deshalb als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernster genommen werden. Daher müssen wir überall dort Unterstützungsstrukturen ausbauen, wo Familien diese benötigen.“

22.08.2017

AWO fordert wachsende Lohnungleichheit zu bekämpfen

Anlässlich des aktuellen Faktenblatts des Bundeswirtschaftsministeriums zur Lohnungleichheit in Deutschland erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Trotz der zuletzt wieder gestiegenen Reallöhne zeigt sich in Deutschland eine wachsende Lohnungleichheit. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sondern vielmehr das Ergebnis einer jahrzehntelangen Umverteilungspolitik von unten nach oben. Gerade im Niedriglohnbereich hat es in den vergangenen Jahren keine ausreichenden Lohnzuwächse gegeben. Diese Entwicklung ist für uns nicht hinnehmbar. Der Kluft zwischen arm und reich in unserem Land muss mit einer Debatte um eine gerechte Einkommensverteilung begegnet werden. Zudem bedarf es einer ausgewogenen Steuer- und Sozialpolitik, um die wachsende Lohnungleichheit zu bekämpfen.

21.08.2017

AWO fordert: Bei Bildung und Erziehung Qualität in den Fokus stellen

In fünf Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die achte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um Bildung und Erziehung. Für die AWO ist klar, dass es in Punkto Qualität noch Nachholbedarf gibt. So fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler in dem Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Eine hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ist von bundesweitem Interesse und darf nicht der Kleinstaaterei und der örtlichen Finanzlage überlassen bleiben. Wir brauchen ein Bundesqualitätsgesetz, in dem die Standards für die Kindertagesbetreuung länderübergreifend und verbindlich festgeschrieben werden.“

18.08.2017

AWO Denkmal für Marie Juchacz feierlich enthüllt

Marie Juchacz war zu einer Zeit politisch hochengagiert, in der Frauen Politik gänzlich verboten war. Doch ihr Wirken sollte die deutsche Geschichte verändern. „Jetzt bekommt Marie Juchacz endlich das Denkmal, das ihre Leistungen würdigt. Ihre Errungenschaften dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt. Aus diesem Anlass kamen heute über 200 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zusammen. „Ein sehr bewegender Moment“, erklärte Wilhelm Schmidt, nachdem das Tuch, das das Denkmal verhüllte, weggezogen wurde. Auch dabei war die Urgroßnichte Marie Juchacz Lydia Struck.

16.08.2017

AWO Denkmal für Marie Juchacz auf Fundamente gestellt

Die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Marie Juchacz gehört zu den bedeutenden Frauen der deutschen Geschichte. „Die Liste der Errungenschaften von Marie Juchacz ist lang. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten, möchten wir mit diesem Denkmal dauerhaft an die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt erinnern“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt die Gründe, warum sich die AWO seit langem dafür engagiert, ihrer Gründerin ein Denkmal zu setzen.

14.08.2017

AWO fordert: Gesundheit darf nicht vom Einkommen abhängen

In sechs Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die siebte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Gesundheit. Für die AWO ist klar, dass Gesundheit nicht vom Einkommen abhängen darf.

08.08.2017

AWO bedauert missglückte Kommunikation – keine Frageverbote zu keinem Thema

Der SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz besuchte heute in Jena eine Einrichtung der AWO. Sein ursprünglicher Besuchsplan umfasste auch den Besuch einer Flüchtlingseinrichtung, der Plan musste gekürzt werden. Der Fokus sollte nun dem Thema Generationengerechtigkeit gelten. Leider resultierte hieraus eine unglückliche Kommunikationsempfehlung der ansässigen AWO.

08.08.2017

AWO lehnt pauschalen Ausschluss bei Blutspenden ab

Zur aktuellen Diskussion um die Lockerung der Vorschriften zur Blutspende durch die Bundesärztekammer erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir begrüßen, dass sich die Bundesärztekammer diesem Thema angenommen hat. Der pauschale Ausschluss von Männern, die Sex mit Männern haben, ist jedoch nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht haltbar. Die derzeitige Praxis, diese Personengruppe pauschal unter einer Risikogruppe zusammenzufassen, stellt eine klare Diskriminierung dar. Entscheidend darf nicht die sexuelle Orientierung sondern das individuelle Risikoverhalten von potenziellen Blutspendenden sein.

07.08.2017

AWO fordert: Rahmenbedingungen für Engagement verbessern

In sieben Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die sechste Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Bürgerschaftliches Engagement. Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, betont zum Auftakt der Woche in dem Drei-Fragen-Interview die große Bedeutung von freiwilligem Engagement für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

02.08.2017

AWO erklärt zum Sozialbericht: Soziale Dienstleistungen müssen neu bewertet werden

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Sozialberichts im Bundeskabinett erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Trotz der guten wirtschaftlichen Lage und Rekordbeschäftigung am Arbeitsmarkt muss Deutschland mittlerweile mehr als 900 Mrd. Euro an Sozialausgaben aufbringen. Dies zeigt, welche Dimension die soziale Ungleichheit in Deutschland inzwischen erreicht hat. Sozialausgaben sind unverzichtbar, damit prekäre Beschäftigung, Krankheit, Behinderung, Alter oder Pflegebedürftigkeit nicht zur Armutsfalle werden. Wir brauchen keine Debatte um Leistungskürzungen, sondern um die Frage, wie soziale Ungleichheit in einem so reichen Land wie Deutschland besser beseitigt werden kann.

31.07.2017

Einwanderung gestalten

In acht Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die fünfte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns: Migration und Flucht. Der Beginn der Themenwoche steht nun unter dem Eindruck der Ereignisse von Hamburg.

29.07.2017

AWO kritisiert Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht scharf

Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes, erklärt zum heute in Kraft tretenden Gesetz: „Das »Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht« ist das Gegenteil einer integrationsorientierten Flüchtlingspolitik. Die AWO kritisiert es deshalb entschieden. Es befördert in großen Teilen systematisch die Ausgrenzung und Isolierung von Flüchtlingen in "Ausreisezentren", verhindert Bemühungen der Betroffenen, eine selbstständige Lebensführung umzusetzen und konterkariert jegliche nachhaltige Integration.

24.07.2017

AWO fordert konsequente Gleichstellungspolitik

In neun Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die vierte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um Fragen von Frauen- und Familienpolitik.

21.07.2017

AWO fordert Frauen zum Wählen auf

Neun Wochen vor der Bundestagswahl ruft die AWO gemeinsam mit über 40 Frauenverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Frauen in Deutschland dazu auf, bei der Bundestagswahl 2017 ihre Stimmen abzugeben.

19.07.2017

Potenziale Geflüchteter zur Fachkräftesicherung nutzen - Zugang zur Ausbildung für geflüchtete Personen erleichtern

Ein Zusammenschluss von Bildungs- und Integrationsträgern, Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kammern und Gewerkschaften (DGB-Regionen Ost-, Süd- und Westbrandenburg) im Land Brandenburg fordert den Zugang zu Ausbildungsverhältnissen für Geflüchtete zu erleichtern und vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres die „Ausbildungsduldung“ landesweit einheitlich und praxisorientiert im Sinne eines aktiven Integrationsgedankens umzusetzen. Dazu bedarf es unbedingt einer regulären statusunabhängigen Ausbildungsförderung für alle Auszubildenden.

19.07.2017

Pflegemindestlohn – AWO fordert Entgelttarifvertrag Soziales

Das Bundeskabinett wird heute einen höheren Mindestlohn  für Pflegehilfskräfte beschließen.

17.07.2017

AWO fordert engagierte Arbeitsmarktpolitik für alle Bevölkerungsgruppen

In zehn Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die dritte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche  steht die Arbeitsmarktpolitik im Fokus. „Im Leben der meisten Menschen hat die Arbeit einen hohen Stellenwert, es geht nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern auch darum teilzuhaben an der Gesellschaft“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt erklärt dazu in dem Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Die guten Arbeitsmarktzahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es viele verfestigte Arbeitslosenverhältnisse gibt, gegen die etwas getan werden muss.“ Die AWO sieht die Lösung darin, Beschäftigung öffentlich zu fördern und damit einen sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen.

12.07.2017

AWO fordert Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen

Fast jedes zweite Kind (40 Prozent) besucht in Deutschland eine Ganztagsschule. Doch das damit verbundene Versprechen auf bessere individuelle Förderung und mehr Chancengerechtigkeit für die Kinder wird kaum eingelöst. Für den AWO Bundesvorsitzenden Wolfgang Stadler liegen die Gründe auf der Hand: „Zu oft geht es nur darum, Plätze zu schaffen. Auf die Qualität und die Ausgestaltung dieser Plätze wird zu wenig geachtet. Auch erschwert die vielfach unzureichende Finanzierung die kontinuierliche und gute pädagogische Ganztagsbetreuung. Die AWO fordert eine Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen.“ In diesem Sinne initiierte die Freie Wohlfahrtspflege NRW unter dem Vorsitz der AWO im März 2017 die Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein! Qualität sichern. Standards ausbauen“, die heute vor dem Düsseldorfer Landtag ihren Abschluss findet.

11.07.2017

AWO fordert Sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose

Hartz-IV-Beziehende sind nach einem Zeitungsbericht immer länger arbeitslos. „Alle Menschen müssen die Möglichkeit erhalten, in das Arbeitsleben integriert zu werden und das ermöglicht nur ein Sozialer Arbeitsmarkt. Klar ist, dass eine gute wirtschaftliche Lage für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen kein Selbstläufer ist. Um langzeitarbeitslose Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen, braucht es passgenaue Maßnahmen und einen langen Atem. Die AWO sieht die Lösung in einem Sozialen Arbeitsmarkt“,  erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Für Langzeitarbeitslose ist der Soziale Arbeitsmarkt eine echte Chance, am Arbeitsleben teilzuhaben.“

06.07.2017

Ehegattenbeistandsgesetz – AWO fordert Verabschiedung

Morgen steht im Bundesrat das so genannte Ehegattenbeistandsgesetz* auf der Tagesordnung. Daran verknüpft ist eine längst überfällige und dringend notwendige Reglung zur Erhöhung der Stundensätze im Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz.

03.07.2017

AWO fordert: Senken des Rentenniveaus sofort stoppen

In zwölf Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen, deshalb startet die AWO heutet ihren Wahlcountdown. Das heißt bis zum Wahltag am 24. September 2017: jede Woche neu, 12 Forderungen an die Politik, eingebettet in 12 Themenwochen. Los geht’s heute mit der ersten Themenwoche zum Thema Alterssicherung. „Die AWO fordert, ein weiteres Absinken des Rentenniveaus sofort zu stoppen“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die erste Forderung der AWO. In seinem Drei-Fragen-Interview erklärt Schmidt dazu: „In den nächsten Jahren wird das Rentenniveau erheblich sinken, wenn die zukünftige Bundesregierung nicht gegensteuert. Die AWO fordert aus diesem Anlass von den Parteien ein klares Bekenntnis zum Schutz des Rentenniveaus.“

30.06.2017

AWO startet am 03. Juli Wahlcountdown: 12 Wochen = 12 Forderungen

Am 24. September 2017 wird der neue Bundestag gewählt. Die AWO will die Zeit bis dahin nicht ungenutzt verstreichen lassen. „Wir starten einen AWO Wahlcountdown. Das bedeutet: ab dem 03. Juli 2017, jede Woche neu, 12 Forderungen an die Politik, bis zum Wahltag am 24. September 2017. Die 12 Forderungen setzen wir gleich mit 12 Themenwochen. In diesen Themenwochen setzt sich die AWO intensiv mit jeweils einem Thema auseinander. Eingeleitet werden sie immer montags durch ein Drei-Fragen-Interview, das die AWO auf ihrer Homepage awo.org und in ihren Social-Media-Kanälen streut“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Kampagne wird im Netz unter dem Hashtag #awobtw17 gebündelt. Los geht´s nächsten Montag, am 03. Juli mit dem Thema Rente.

30.06.2017

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz kommt – ein kleiner Schritt statt einer echten Reform

In der vergangenen Nacht hat der Bundestag das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz beschlossen. Am 7. Juli wird der Bundesrat noch zustimmen, so dass es zum 1. Januar 2018 in Kraft treten kann.

29.06.2017

Sechs Jahre Bundesfreiwilligendienst – 3/4 aller Teilnehmenden würden Dienst bei AWO weiter empfehlen

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde am 01. Juli 2011 eingeführt. „Die AWO war von Anfang an dabei und hat zahlreiche Plätze für Freiwillige jeden Alters geschaffen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „78 Prozent unserer Freiwilligen würden uns sofort uneingeschränkt weiterempfehlen¹. Auf diesen Wert sind wir sehr stolz.“ Dazu kommt, dass bei zwei Dritteln der Freiwilligen das Interesse für soziale Arbeit wuchs, während sie ihren Dienst bei der AWO absolvierten.

27.06.2017

Ehe für alle – Gleichstellung umsetzen und Lebensrealitäten anerkennen

Der beharrliche und stetige Kampf der queeren Bürgerrechtsbewegung scheint nun auch in Deutschland Erfolg zu haben. Gestern teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit, dass sich die CDU/CSU, als letzte vertretene Fraktion im Deutschen Bundestag, nicht mehr gegen die Ehe für alle stellen würde. „Es gibt keine Berechtigung dafür, eine Eheschließung nur  gleichgeschlechtlichen Paaren zu ermöglichen. Die Ehe für alle ist ein längst überfälliger Schritt, der die Gerechtigkeit und Gleichstellung vielfältiger Lebensweisen anerkennt“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Wir erwarten jetzt noch vor der Bundestagswahl im September eine Abstimmung im Deutschen Bundestag.“

23.06.2017

AWO zum Weltdrogentag: Prävention statt Kriminalisierung

Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland und Europa im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Nach neuesten Studien war die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum neuer psychoaktiver Stoffe (NPS) besonders hoch. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Wir müssen Lösungen suchen, die die Menschen gar nicht erst zu Drogen greifen lassen. Doch diejenigen, die Drogen nehmen, einfach als kriminell abzustempeln, hilft weder den Missbrauch noch Abhängigkeiten zu verhindern.“ Einen Lösungsansatz sieht Döcker stattdessen in Beratungsgesprächen: „Jeder, der zum ersten Mal mit einer verbotenen Substanz aufgegriffen wird, muss zu einem umfassenden Beratungsgespräch verpflichtet werden. Wichtig ist es, Hilfe anzubieten.“

22.06.2017

AWO zur Reform der Pflegeberufe

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker kommentiert die heutige Verabschiedung der Reform der Pflegeberufe: „Das lange Ringen um die Ausbildung in den Pflegeberufen endet heute mit einem Kompromiss. Auch wenn bei vielen Regelungen noch nicht klar ist, wie sie umgesetzt werden können, steht fest, dass auf die Einrichtungen und Dienste in der Pflege und die Pflegeschulen viel Arbeit zukommen wird. Deshalb ist es wichtig, dass die Umsetzung des Gesetzes durch ein breites Monitoring der Akteure in der Alten- und Krankenpflege intensiv begleitet wird, um eventuelle Fehlentwicklungen schnell korrigieren zu können.

19.06.2017

Weltflüchtlingstag - AWO sieht humanitäre Verpflichtung gegenüber allen Menschen

Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist auch eine Geschichte der Flucht. „In Zeiten des Nationalsozialismus mussten viele unserer Mitglieder fliehen und in anderen Ländern um Asyl bitten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages. Nachdem der Zweite Weltkrieg beendet war, unterstützte die AWO Vertriebene genauso wie sie während des Jugoslawienkrieges nach Deutschland geflohenen Menschen half. „Die gemeinsame Richtschnur für unser Handeln war gestern wie heute unsere humanitäre Verpflichtung dem einzelnen Menschen gegenüber“, betont Brigitte Döcker.

07.06.2017

AWO unterstützt Rentenkonzept der SPD

Die klare Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung ist zu begrüßen

02.06.2017

AWO bekennt sich klar zum Klimaschutz

Gestern verkündete der US-Präsident Donald Trump, dass die   USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen werden. „Aus ökologischer wie auch aus humanitärer Sicht ist der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen eine Katastrophe. Dass sich gerade diese Nation auf Grundlage vermeintlicher wirtschaftlicher Eigeninteressen ihrer globalen Verantwortung entzieht, macht sprachlos“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Entscheidung. Als weltweit zweitgrößter Verursacher von Treibhausgasen spielen die Vereinigten Staaten eine entscheidende Rolle, wenn es um das Erreichen der 2015 vereinbarten Klimaschutzziele geht.

02.06.2017

Auch junge Erwachsene – gleich welcher Herkunft – brauchen eine Jugendhilfeperspektive

In der heutigen Sitzung des Bundesrats wird das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz behandelt.

01.06.2017

Internationaler Kindertag: Kampf gegen Kinderarmut ist staatliche Verpflichtung

Anlässlich des heutigen Internationalen Kindertages fordert die AWO allen Kindern ein Aufwachsen in Wohlergehen zu ermöglichen.

31.05.2017

AWO zum Weltelterntag – Mehr Unterstützung für Familien nötig

2012 riefen die Vereinten Nationen den Weltelterntag ins Leben, um jährlich am 01. Juni Eltern in der Erziehung,  Bildung und Begleitung ihrer Kinder zu stärken und sie für ihre unermüdliche Arbeit wertzuschätzen.

30.05.2017

Abschiebungen nach Afghanistan stoppen – Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren gefährden Menschenleben

Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein, Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Neue Richtervereinigung e. V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein e. V. kritisieren die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden.

23.05.2017

Teilzeitrechtsreform gescheitert - Eine Niederlage für alle Familien

Laut Angaben des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) ist die im Koalitionsvertrag vereinbarte Reform des Teilzeitrechts am Veto des Bundeskanzleramts gescheitert.

19.05.2017

AWO begrüßt Eckpunkte für Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz

In ihrer heutigen Sitzung hat die Jugend- und Familienministerkonferenz die Eckpunkte für ein Qualitätsentwicklungsgesetz in der Kindertagesbetreuung beschlossen.

18.05.2017

AWO lehnt „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ ab

Heute soll im Bundestag das „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht" verabschiedet werden.

18.05.2017

Neues Kinder- und Jugendstärkungsgesetz: Verlierer sind die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) ist vom Bundeskabinett auf den parlamentarischen Weg gebracht worden. Morgen findet die erste Lesung im Bundestag statt, die Verabschiedung des Gesetzes ist noch für Juli geplant.

17.05.2017

IDAHOT – Familien sind vielfältig und bunt

Heute wird in über 130 Ländern der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (kurz IDAHOT) begangen. „Es ist nach wie vor traurige Realität, dass sich Familienformen jenseits des heterosexuellen Familienkonzepts mit beachtlichen rechtlichen Hürden und gesellschaftlichen Vorurteilen auseinandersetzen müssen. Doch überall leben Menschen in verschiedensten Familienformen zusammen. Eine moderne Familienpolitik muss sich diesen Realitäten stellen und alle Formen des Zusammenlebens als gleichwertig akzeptieren“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und führt aus: „Die AWO ist diesem Prinzip schon lange verbunden. So verabschiedete sie 1987 ein Grundsatzprogramm, in dem es hieß, dass Familienpolitik und Familienförderung den veränderten Lebensentwürfen von Familien Rechnung tragen müssen und sich nicht länger ausschließlich an der Institution Ehe oder an einem bestimmten Familientypus orientieren dürfen.“

16.05.2017

SPD-Bundestagsfraktion unterstützt AWO-Aktionswoche

In dieser Woche führt die Arbeiterwohlfahrt bereits zum dritten Mal in Folge ihre bundesweite Aktionswoche durch. Unter dem Motto „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ werden noch bis zum 21. Mai 2017 zahlreiche Aktionen in den Einrichtungen der AWO durchgeführt. „Uns geht es darum zu zeigen, wie wichtig Engagement und Ehrenamt für den Zusammenhalt der Gesellschaft sind. Deshalb öffnen wir unsere Türen und zeigen auf, wie bei uns Engagement gelebt werden kann. Wir wollen Menschen zusammen bringen und Begegnungen ermöglichen. So entsteht Solidarität mit und Verständnis für den anderen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

13.05.2017

Bundesweite AWO Aktionswoche 2017 startet heute

„Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ – ist wieder das zentrale Motto der bundesweiten Aktionswoche, die nun schon zum dritten Mal  durchgeführt wird. „Die Aktionswoche der AWO zeigt und feiert lebendiges Engagement, das bei der AWO vielfältige Formen annimmt. Es ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unerlässlich, dass Menschen sich füreinander engagieren – heute vielleicht mehr denn je. Und die AWO ist ein Verband, der Solidarität lebt“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt. Im Rahmen der Aktionswoche soll deshalb die Arbeit der haupt- und ehrenamtlich bei der AWO engagierten Menschen gewürdigt werden.

11.05.2017

Tag der Pflegenden - AWO fordert bessere Lohn- und Personalausstattung

Allein in der Bundesrepublik sind mittlerweile über eine Million Menschen in Pflegeheimen und in ambulanten Pflegediensten tätig. Den morgigen Internationalen Tag der Pflegenden möchte die AWO nutzen, um auf die schwierige Situation der beruflich Pflegenden aufmerksam zu machen. „Die Pflegenden sichern Lebensqualität und ein würdevolles Altern von kranken sowie hilfe-und pflegebedürftigen Menschen. Damit dies so bleibt, fordert die AWO bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen und eine deutlich bessere Personalausstattung“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

09.05.2017

AWO fordert Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan

Anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der AWO Flüchtlingssozialarbeit bekräftigten die Teilnehmenden ihr Nein zu weiteren Zwangsabschiebungen von nach Deutschland Geflüchteten nach Afghanistan. Unterstützt wurde diese Forderungen durch die Einschätzung der Afghanistan-Expertin Friederike Stahlmann vom Max Planck Institut für ethnologische Forschung Halle (Saale). Deshalb erklärte AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO fordert für nach Deutschland geflohene Afghaninnen und Afghanen einen sofortigen Abschiebestopp und stattdessen einen gleichberechtigten Zugang zu Integrationsangeboten.“

28.04.2017

AWO zum 1. Mai: Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen

Der 1. Mai als Tag der Arbeit steht für die historischen Errungenschaften der internationalen Arbeiterbewegung. Dass diese Errungenschaften und die Auseinandersetzung um gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung immer wieder verteidigt und neu geführt werden müssen, zeigt der aktuelle Wandel der Arbeitswelt durch die fortschreitende Digitalisierung. So betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es gilt, den digitalen Wandel der Arbeitswelt zu gestalten. Zwar ist die Flexibilität eine riesige Chance für viele Beschäftigte, dennoch muss hier darauf geachtet werden, dass der Erreichbarkeit bewusst Grenzen gesetzt werden. Es darf von Beschäftigten nicht erwartet werden, dass sie rund um die Uhr erreichbar sein müssen. Zudem ist klar, dass nicht alle Arbeitsplätze mobil gestaltet werden können. Hier gilt es, darauf zu achten, dass keine Zwei-Klassen-Gesellschaft von Mitarbeitenden entsteht. Klar ist auch, dass Arbeitsplätze verloren gehen werden. Dem kann und muss durch eine noch stärkere Förderung von Aus- und  Weiterbildung entgegengewirkt werden.“

28.04.2017

Soziales Europa – Erwartungen wurden nicht erfüllt

Nach eineinhalb Jahren eines intensiv geführten Bürger-Dialoges darüber, wie das soziale Europa gestärkt werden kann, stellte die Europäische Kommission ihre Pläne für die Ausgestaltung eines zukünftigen sozialen Europas vor. Die zuständige EU- Sozialkommissarin Marianne Thyssen stellte sich gestern in Berlin in einem Bürgerdialog den Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger zur Ausgestaltung eines soziale Europas. „Die Erwartungen an ein soziales Europa waren groß. Leider wurden sie nicht erfüllt“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende und ergänzt: „Die bisherigen Bemühungen der EU-Kommission und deren Vorschläge für ein soziales Europa sind nicht ausreichend.“

27.04.2017

Erwerbsminderungsrenten - AWO fordert weitere Verbesserungen

Die Bundesregierung möchte die Erwerbsminderungsrenten verbessern. Morgen findet dazu im Bundestag die erste Lesung des entsprechenden Gesetzentwurfes statt.

25.04.2017

Mehr Männer in die Kita – AWO zum Girls und Boys Day

Der morgige Kids bzw. Boys und Girls Day soll dazu dienen, Mädchen und Jungen an Berufe oder Tätigkeitsbereiche heranzuführen, die für ihr Geschlecht als vermeintlich untypisch gelten. „Die AWO macht sich für eine Berufswahl fernab jeglicher Geschlechterklischees stark“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. So engagiert sich die AWO unter anderem dafür, dass mehr Männer in der Kindertagesbetreuung beschäftigt werden. Deren Anteil liegt nach einer heute veröffentlichten Zahl  des Statistischen  Bundesamtes, trotz großer Steigerungen, bei noch immer nur 5,2 Prozent. „Bildung, Betreuung und Erziehung ist nicht nur Frauensache. Der Anteil der Männer, die beruflich in der Kindertagesbetreuung tätig sind, ist zu gering“, findet der AWO Bundesvorsitzende.

21.04.2017

AWO-Bundesverband und Microsoft Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ starten bundesweite Kooperation

Der AWO-Bundesverband und die Microsoft Initiative Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache starten eine bundesweite Kooperation zur Sprachförderung von Kindern. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Schlaumäuse-App im vergangenen Jahr führt Microsoft eine bundesweite Kampagne zur Förderung der frühkindlichen Sprachentwicklung durch, in deren Fokus die Unterstützung der Arbeit mit geflüchteten Kindern steht. Zum Start der Kooperation übergibt die Initiative 75 Schlaumäuse-Starterpakete für AWO Einrichtungen, inklusive Tablets und Fortbildungen für die pädagogischen Fachkräfte.

12.04.2017

Stellungnahme der AWO zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des 5. Armuts- und Reichtumsberichts im Bundeskabinett erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Der 5. Armuts- und Reichtumsbericht ist ein deutliches Alarmsignal. Er liefert wichtige Daten zur Entwicklung von Armut und Reichtum in Deutschland. Die Vermögensungleichverteilung hat sogar zugenommen und ist inzwischen eine der größten im gesamten Euroraum. Es ist in höchstem Maße besorgniserregend, dass sich die Spreizung der Löhne trotz der positiven Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den letzten Jahren verfestigt hat.

06.04.2017

Kinder brauchen mehr! - Bündnis erneuert Forderung nach Kindergrundsicherung

2017 Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert eine sozial gerechte Kindergrundsicherung von 573 Euro im Monat. Die Höhe der Kindergrundsicherung wurde wegen des gestiegenen Existenzminimums neu berechnet. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG unterstreicht: Nur die Kindergrundsicherung gibt allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.

04.04.2017

AWO verschickt Wahlprüfsteine an Bundestags-Parteien

Die Arbeiterwohlfahrt stellt anlässlich der im September anstehenden Bundestagswahl die Politik auf den Prüfstand. Dafür hat sie 31 Fragen zu den dringendsten sozialen Problemen als so genannte Wahlprüfsteine zusammengetragen, die an die vier derzeit im Bundestag vertretenden Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, SPD) geschickt werden. „Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen und wir wollen wissen, wie die Parteien diese lösen wollen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Beweggründe für die Erstellung der Wahlprüfsteine. Aus Sicht der AWO müssen weitere soziale Verbesserungen für die Menschen in Deutschland im Mittelpunkt der nächsten Legislaturperiode stehen. Nur so kann die zunehmende soziale und politische Spaltung überwunden und der spür-baren Verunsicherung entgegengewirkt werden. Die Antworten der Parteien werden ausgewertet und auf awo.org veröffentlicht.

04.04.2017

Ein selbstbestimmtes Leben ist die Würde des Menschen

Gestern stellte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ein Modell zur Familienarbeitszeit vor. „Deutschland befindet sich in Bezug auf das fürsorgliche Miteinander in einer Krise. Die anstehenden Fragen verlangen eine gesamtgesellschaftliche Debatte zur Organisation von Fürsorge sowohl im privaten als auch im professionellen Bereich“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Der Vorschlag Schwesigs für die Erziehung von Kindern und die Pflege von Angehörigen neben einer vollzeitnahen Berufstätigkeit eine Familienarbeitszeit zu etablieren, geht auf diese Fragen ein und stößt damit aus Sicht der AWO wichtige Debatten an. Insbesondere das Neue am Vorschlag - die Einführung einer dreimonatigen Pflege- Freistellung und das Familiengeld für Pflege, setzt aus Sicht der AWO richtige Schwerpunkte in der Diskussion.

30.03.2017

Engagement benötigt gute lokale Strukturen

Das Bundeskabinett beschloss gestern die Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung. Grundlage war der im Mai vergangenen Jahres abgegebene Sachverständigenbericht. „Die Bundesrepublik verfügt über eine lebendige und innovative Zivilgesellschaft“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den Bericht, kann aber die uneingeschränkt positive Einschätzung des federführenden Bundesfamilienministeriums nicht teilen: „Der Bericht zeigt deutlich, dass viele Kommunen dabei sind, den Anschluss zu verlieren. Engagement ist kein Selbstläufer. Fehlendes Engagement bedeutet noch lange keine mangelnde Bereitschaft sich zu engagieren, sondern weist in erster Linie auf mangelnde Strukturen hin: es fehlt an Infrastruktur, an einer sozialen Durchmischung und häufig an einer grundsätzlichen Perspektive für die Menschen.“

29.03.2017

AWO fordert: Betreuungsvereine nicht aufs Spiel setzen

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts sollte die Vergütung für rechtlich geführte Betreuungen um 15 Prozent erhöht werden. Auf Drängen der Justizminister der Bundesländer wird dieser Beschluss vorerst nicht wie geplant im Bundestag beraten. „Wir fordern seit Jahren, die Vergütungspauschale für rechtlich geführte Betreuungen zu erhöhen. Sonst wird leichtfertig die Existenz vieler Betreuungsvereine aufs Spiel gesetzt. Einen weiteren Aufschub werden etliche Betreuungsvereine finanziell nicht mehr verkraften und noch dieses Jahr schließen müssen“, kritisiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

28.03.2017

AWO fordert - Asylentscheid darf nicht vom Wohnort abhängen

Eine  heute veröffentliche Studie „Asyl: Zentral gesteuert – föderal interpretiert“ der Universität Konstanz kommt zu dem Ergebnis, dass in den einzelnen Bundesländern sehr uneinheitlich über Asylanträge entschieden wird.

28.03.2017

Verbände fordern einheitliche Qualitätsstandards für Kitas

Anlässlich des Starts des 16. Kinder- und Jugendhilfetags in Düsseldorf fordern 27 Wohlfahrts-, Familien- und Kinderrechtsverbände sowie Gewerkschaften und Kita-Träger gemeinsam die Einführung von verbindlichen, bundesweit einheitlichen und wissenschaftlich fundierten Qualitätsstandards für Kitas. Die beteiligten Verbände begrüßen die von Bund und Ländern bereits erzielten Ergebnisse und gehen davon aus, dass noch in dieser Legislaturperiode verbindliche Umsetzungsschritte erarbeitet werden, die bestehende Prozesse der Kita-Qualitätsentwicklungen in den Ländern mit aufgreifen. Ziel ist es, in absehbarer Zeit überall in Deutschland eine hohe Betreuungsqualität sicherzustellen.

24.03.2017

60 Jahre Römische Verträge - Europäische Union ist der Garant für europäischen Frieden

Zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) erlangten als Römische Verträge Bekanntheit.  Am 25. März 1957 legten damit Frankreich, Italien, die drei BENELUX-Staaten und Deutschland den Grundstein für das heutige geeinte Europa. Seit der Unterzeichnung hat sich die politische und sozioökonomische Landkarte des einst kriegsgebeutelten Kontinents radikal geändert. Wesentlich dabei sind unter anderem die Errichtung des Europäischen Binnenmarktes mit seinen vier Grundfreiheiten, die friedlichen Revolutionen von 1989/90 in Osteuropa, die den Weg zu einer Einigung Europas frei gemacht haben, die Währungsunion und der Wegfall der innereuropäischen Grenzkontrollen durch das Schengener Abkommen.

24.03.2017

Kinder- und Jugendstärkungsgesetz: Änderungsgesetz statt Reform

Der AWO-Bundesverband hat eine Stellungnahme zum vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Gesetzesentwurf eines Kinder- und Jugendstärkungsgesetz verfasst.

24.03.2017

Kitas leisten gute Arbeit!

Die ARD sendete gestern im Rahmen ihres Politikmagazins Panorama einen Beitrag namens „Blackbox Kita: Was passiert mit den Kindern?“. Dort wurde der Eindruck vermittelt, Kitas würden das Wohl von Kindern regelmäßig gefährden.

22.03.2017

Integrationspreis 2017 – Zusammenleben mit neuen Nachbarn

Der "Integrationspreis 2017" zeichnet hervorragende Projekte aus, die in den Wohnquartieren Voraussetzungen dafür schaffen, dass lebendige Nachbarschaften erhalten, Ausgrenzung vermieden und Integration unterstützt wird. Die 11-köpfige Fachjury hat unter dem Vorsitz des ZDF-Fernsehmoderators Mitri Sirin jetzt aus dem großen Feld der qualitätsvollen Bewerbungen die besten Projekte ausgewählt.

21.03.2017

AWO gegen Rassismus - Diskussionsforum: Vorurteile, Ressentiments, Populismus

Am heutigen 21. März – dem Internationalen Tag gegen Rassismus findet beim AWO Bundesverband ein Diskussionsforum statt. „Der politische Diskurs wird immer häufiger durch Vorurteile, Ressentiments und Populismus bestimmt. Den Internationalen Tag gegen Rassismus nehmen wir deshalb zum Anlass auf diese Entwicklung hinzuweisen und über Lösungen und Handlungsoptionen zu diskutieren“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Es entspricht der grundsätzlichen Überzeugung und Einstellung der AWO sich deutlich gegen rechtsextreme und menschenverachtende Ideologien zu positionieren und ihre Rolle als demokratische Akteurin der Zivilgesellschaft wahrzunehmen.

17.03.2017

Equal Pay Day: AWO fordert Ungleichheit zu beenden

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des „Equal Pay Day“ am 18. März 2017 mitteilte, lag der durchschnittliche Bruttoverdienst von Frauen in der Bunderepublik 2016 mehr als ein Fünftel unter dem der Männer. „In Sachen Gleichstellung ist und bleibt Deutschland ein Entwicklungsland. Durchschnittlich 21 Prozent weniger Gehalt, so sieht für Frauen in Deutschland noch immer die Realität aus. Das ist eine Ungerechtigkeit, die wir so nicht hinnehmen können“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des morgigen Equal Pay Days. Abhilfe schaffen, könnte die Einführung eines Tarifvertrag Soziales.

16.03.2017

Arm und selber schuld? Nein!

Über die Definition von Armut und über Armutssymptome wird viel gesprochen. Aus Sicht der AWO ist es aber mindestens genauso wichtig die Ursachen - also die Gründe für Armut zu untersuchen. Das hat die  AWO getan und veröffentlicht  heute eine umfassende Analyse von institutionellen und strukturellen Armutsursachen mit dem Titel: „Selber schuld? Analyse der AWO von strukturellen und institutionellen Armutsursachen“. „Die Analyse von Armutsursachen zeigt klar, dass strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen Armut und soziale Ungleichheit verursachen und den sozialen Aufstieg verhindern. Es ist an der Zeit, das zu ändern“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.  Aus diesem Grund werden im Anschluss an die Analyse politische Schlussfolgerungen abgeleitet.

15.03.2017

Perspektive der Kinder und Jugendlichen fehlt

Das Bundeskabinett beschloss heute den ersten Bericht zur Situation unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher. „Auch wenn die AWO die Möglichkeit hatte, vorab Herausforderungen aus der Praxis für diesen Bericht mitzuteilen*, fehlt doch die Perspektive derjenigen, um die es im Bericht geht. Nur wenn man die Kinder und Jugendlichen gefragt hätte, könnte der Bericht die Situation vollständig erfassen. Und eine derartige empirisch fundierte Wissensbasis über die Bedarfe, Bewältigungsstrategien und Lebenslagen unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher in Deutschland würde einen enorm wichtigen Beitrag leisten, um Hilfs- und Unterstützungsangebote bedarfsgerecht aus- bzw. aufzubauen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

13.03.2017

AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 13. März bis 26. März 2017 gegen Rassismus. Gliederungen und Einrichtungen der AWO sind aufgerufen,  mit kreativen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und sich zu beteiligen. „Die AWO ist auch 2017 wieder Kooperationspartnerin der Internationalen Wochen gegen Rassismus, denn als Organisation der Zivilgesellschaft sehen wir uns in der Pflicht, konsequent gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Rassismus steht im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

09.03.2017

Konzept der sicheren Herkunftsländer widerspricht individuellem Recht auf Asyl

Morgen wird der Bundesrat erneut das „Gesetz zur Einstufung von Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten“ beraten. „Die Arbeiterwohlfahrt lehnt das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten grundsätzlich ab. Jeder Mensch muss ein Recht auf ein faires Asylverfahren haben, unabhängig davon aus welchem Land er kommt. Auch in Algerien, Marokko und Tunesien beklagen  Menschenrechtsorganisationen anhaltende Missstände. Dazu gehören Folter, Unterdrückung der Opposition, Verfolgung von Homosexuellen und Missachtung von Frauenrechten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

09.03.2017

AWO und SPD-Bundestagsfraktion tauschen sich aus

In einer gemeinsamen Veranstaltung haben gestern die SPD-Bundestagsfraktion und die AWO bisher bekannt gewordene Fakten des 5. Armuts- und Reichtumsberichts als Grundlage für einen intensiven sozial- und  gesellschaftspolitischen Diskurs mit knapp 100 Teilnehmenden genutzt. So bezeichnete der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann den Armuts- und Reichtumsbericht als: „Soziales Fieberthermometer, dass auch dazu dienen soll, eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen.“ Der AWO Präsident Wilhelm Schmidt erklärt seine Erwartungshaltung ganz klar mit den Worten: „Es geht darum, soziale Gerechtigkeit herzustellen.“

07.03.2017

AWO bedauert Ablehnung humanitärer Visa durch EuGH

Die Mitgliedstaaten der EU müssen in ihren Auslandsbotschaften keine Visa für Flüchtlinge ausstellen, damit diese in Europa Asyl beantragen können. Das hat der Europäische Gerichtshof heute in Luxemburg entschieden.

07.03.2017

AWO – Ohne Frauenrechte keine Demokratie

„Der Einsatz für eine geschlechtergerechte Gesellschaft und gegen Diskriminierung ist eine Kernaufgabe der Demokratie, der sich Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam stellen müssen“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler aus Anlass des morgigen Internationalen Frauentages.

06.03.2017

AWO fordert - Leitung einer Kita darf kein Nebenjob sein

Heute wurde von der Bertelsmann-Stiftung eine Studie veröffentlicht, nach der viele Kita-Leitungen ihre Einrichtung quasi nebenbei leiten müssen. 11 Prozent aller bundesdeutschen Kitas stellen wohl überhaupt keine Ressourcen für Leitungs- und Verwaltungsaufgaben zur Verfügung. „Die heute veröffentlichten Zahlen sind erschreckend und problematisch. Eine Kita kann man nicht so nebenbei leiten. Leitungsaufgaben in Kindertageseinrichtungen sind dafür zu vielfältig“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Ursache für den unterschiedlichen Umgang mit Leitungsfreistellungen liegt in der uneinheitlichen Finanzierung der Kitas durch die Länder und Kommunen. „Die Qualität und die Rahmenbedingungen der Arbeit, die in Kitas geleistet wird, sollten wir nicht Länderfinanzen überlassen, sondern mit einem Bundesgesetz einheitlich sicherstellen“, fordert deshalb Wolfgang Stadler.

04.03.2017

8. Sozialkonferenz der AWO: Kinder- und Jugendpolitik im Fokus

Unter dem Motto „Stark für Kinder und Jugendliche. Wir. Die AWO.“ findet heute die 8. Sozialkonferenz der AWO in Düsseldorf statt. An der Konferenz nehmen über 300 Delegierte und Gäste teil. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnete die Konferenz mit einem   Grundsatzreferat, nachdem der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die Teilnehmenden begrüßt hat. „Kinder und Jugendliche sind ein Herzens-Thema der AWO. Mit unserem Haupt- und ehrenamtlichen Engagement  in den vielen Einrichtungen und Diensten und auf bundes- und landespolitischer Ebene setzen wir uns dafür ein, die Bedingungen für ein gelingendes Aufwachsen zu verbessern und durch unsere Angebote mit sicherzustellen“, erklärte Wilhelm Schmidt zum Auftakt der Konferenz.

02.03.2017

EU-Kindergeldanpassung: Falsches Signal für Europa!

Anlässlich der morgigen Tagung des Europäischen Rates fordern AWO und ZFF eine Abkehr von den Plänen der Bundesregierung, das Kindergeld für EU-Ausländer zu kürzen. In diesem Zusammenhang raten sie dringend davon ab, auf EU-Ebene einer solchen Änderung im Rahmen der "Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit" den Weg zu bereiten.

28.02.2017

AWO fordert mehr Investitionen in Jugendarbeit

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2015 140 500 Angebote der Jugendarbeit von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe bundesweit durchgeführt.

22.02.2017

Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen

Anlässlich der heutigen Beratung des Gesetzentwurfes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht durch das Bundeskabinett fordern 20 Verbände und Organisationen (s. Anlage), dass im Rahmen des Gesetzesvorhabens das Wohl der betroffenen Kinder vorrangig berücksichtigt wird.

21.02.2017

Gesundheitsausgaben – AWO fordert Reform des Versicherungssystems

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, sind die Gesundheitsausgaben des Jahres 2015 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent auf 344 Milliarden gestiegen. Die größten Ausgaben verursacht dabei die gesetzliche Krankenversicherung mit 200 Milliarden Euro. Die Ausgaben für die soziale Pflegeversicherung stiegen sogar um 10 Prozent. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Wir kommen nicht um eine Reform des Krankenversicherungssystems herum. Es muss zukunftssicher, stabil und gerecht aufgestellt werden. Ein stetiger Anstieg der Ausgaben muss eine Erhöhung der Einnahmebasis mit sich führen. Die AWO steht für die Einführung einer paritätischen und sozialen Kranken- und Pflegeversicherung, in der die gesetzliche und private Krankenversicherung in eine integrierte Bürgerversicherung zusammengeführt werden.“

17.02.2017

AWO fordert Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe für alle

Am 20. Februar wird der von der UN initiierte Welttag der sozialen Gerechtigkeit begangen. „Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit. Die AWO fordert, dass soziale Gerechtigkeit als Leitprinzip unserer staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung unbedingte und umfassende Beachtung finden muss“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

15.02.2017

Leitbild für Einwanderungsgesellschaft – AWO steht für Vielfalt

Deutschland ist seit langem ein Einwanderungsland. Zu einer echten Einwanderungsgesellschaft muss das Land erst noch werden. Das „Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft“, das die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin vorgestellt hat, versteht sich als Richtschnur und Impulsgeber für die Gestaltung dieses notwendigen Prozesses. Das Leitbild und die daran geknüpfte Agenda mit integrationspolitischen Forderungen ruft dazu auf, Einwanderung aktiv zu gestalten, um deren Potenziale zu nutzen – und Risiken zu begegnen. Der Kommission, die das Leitbild erarbeitet hat, gehörten 38 Expertinnen und Experten aus Politik und Verwaltung, Verbänden und Gewerkschaften, Wissenschaft, Medien und Kultur, Zivilgesellschaft und Religionsgemeinschaften an. Die AWO war an dem Prozess aktiv beteiligt.

15.02.2017

Versorgung und Unterbringung von geflüchteten Menschen mit Behinderungen muss verbessert werden

Die Monitoring-Stelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention führt heute eine öffentlichen Anhörung zur Versorgungs- und Unterbringungssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen durch. Ziel der Anhörung ist eine umfassende Bestandsaufnahme zur Versorgungs- und Unterbringungssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen. Die AWO hat sich mit einem Fachbeitrag an der Konsultation beteiligt und wird heute als Sachverständige befragt.

14.02.2017

Reform des Teilzeitrechts längst überfällig

Am Mittwoch wird im Bundeskabinett der Gesetzentwurf zur Reform des Teilzeitrechts beraten. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Das bisherige Teilzeitrecht ist veraltet, vor allem weil es so unflexibel ist. Familien brauchen ein Teilzeitrecht, das sich ihren jeweils aktuellen Bedürfnissen anpasst. Von daher begrüßt die AWO die anstehende Reform. Familien müssen über Zeitsouveränität verfügen. Insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist ein modernes Teilzeitrecht ein bedeutender Aspekt, der es Beschäftigten überhaupt erst ermöglicht, Fürsorgeaufgaben wahrnehmen zu können. So fallen in Familien vielfältige und zum Teil unvorhersehbare Aufgaben an, für die es Zeit und Flexibilität braucht. Der vorliegende Gesetzentwurf ist daher ein Schritt in die richtige Richtung.

07.02.2017

Jeder dritte Schüler mit Migrationshintergrund – AWO fordert gleiche Bildungschancen für alle Kinder

33 Prozent aller Schulkinder an allgemeinbildenden Schulen hatten im Jahr 2015 einen Migrationshintergrund. Damit lag ihr Anteil deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung (21 Prozent).

03.02.2017

AWO fordert: Langzeitarbeitslose individuell fördern

„Wir können es uns aus humanen Gründen nicht leisten, Menschen über 10 Jahr im Leistungsbezug zu belassen“, sagt AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler angesichts der Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.

02.02.2017

AWO begrüßt verbesserten Blick auf das Jugendalter im 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung.

„Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt sehr, dass das Jugendalter als eigenständige Lebensphase im Kinder- und Jugendbericht hervorgehoben wird“, erläutert Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes. „Die Bundesregierung muss aber der Ankündigung, die Interessen der 12- bis 27-Jährigen in den Fokus politischen Handelns zu setzen, weitere Taten folgen lassen. Das betrifft die Beteiligung und Chancengleichheit ebenso wie die digitale Teilhabe und die Aufnahme bzw. Integration von geflüchteten Jugendlichen.“

30.01.2017

Kontinuität unter neuem Namen - Aus der ElternService AWO GmbH wird die awo lifebalance GmbH.

Die Förderung einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat sich die 2006 gegründete ElternService AWO GmbH auf ihre Fahne geschrieben. Dafür bietet sie eine Vielzahl unterstützender Dienstleistungen an – von der Kinderbetreuung bis zur Pflege von Angehörigen. Ab dem 1. Februar dieses Jahres agiert das Unternehmen unter neuem Namen: awo lifebalance GmbH.

30.01.2017

Mindestlohn – Geringfügig Beschäftigte sind keine Beschäftigten zweiter Klasse

Die Zahlung des Mindestlohns bei Minijobs wird häufig umgangen –so lautet das Fazit einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

27.01.2017

AWO gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus und verteidigt die Erinnerungskultur

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert die AWO an das millionenfache Verbrechen während dieser Zeit und mahnt, die gesellschaftliche Verantwortung für die deutsche Geschichte niemals in Frage zu stellen. Sie bedeutet die Stärke unseres freiheitlich-demokratischen Grundverständnisses. Der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt erklärt dazu: „Angesichts der zunehmenden populistischen Hetze und Hasskriminalität, der Einschüchterung und Bedrohung von Personen, die sich für Menschenrechte einsetzen sowie des Erstarkens rechtspopulistischer Bewegungen wird leider zunehmend deutlich, dass die Würde des Menschen, die Achtung der Menschrechte und das Leben in einer pluralistischen, demokratischen Gesellschaft nicht selbstverständlich sind.“

24.01.2017

AWO begrüßt verbesserten Unterhaltsvorschuss: Armut von Alleinerziehenden muss bekämpft werden

Bund und Länder haben sich auf Drängen der Bundesfamilienministerin Manuela Schweig auf eine Reform des Unterhaltsvorschusses geeinigt. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Der neue Unterhaltsvorschuss ist ein richtiges Signal. Endlich wird die Altersgrenze von 12 auf 18 Jahre erhöht. Zudem wird die Höchstbezugsdauer aufgehoben. Als Kritikpunkt sieht die AWO allerdings, dass viele Kinder von Hartz-IV-Beziehenden bei dieser Reform leer ausgehen werden.“

18.01.2017

AWO Bundesverband mit neuer Internetpräsenz

„Ich freue mich über unsere neue Internetseite awo.org“, erklärt der AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler anlässlich der heute vorgestellten neukonzipierten Webseiten des AWO Bundesverbandes. „Die Vielfalt an Inhalten und Dienstleistungsangeboten der AWO sind für die Nutzerinnen und Nutzer mit wenigen Klicks zu erreichen. Aufgrund der unkomplizierten Menüführung und der angenehmen Gestaltung regen die Seiten dazu an, sich in die neue Internetpräsenz zu vertiefen.“ Die neue Internetseite awo.org ist barrierefrei, auf allen Endgeräten (responsive design) einsehbar und gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit und Angebote der AWO.

16.01.2017

Pflegestatistik: Mehr Pflegebedürftige benötigen mehr Personal

Die heute veröffentlichten Zahlen der Pflegestatistik zeigen, dass im Vergleich zu 2013 die Zahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2015 um knapp 10 Prozent gestiegen ist. Angesichts der demografischen Entwicklung wird sich dieser Trend fortsetzen. Für AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker ergeben sich aus diesen Zahlen folgende zentrale Forderungen: „Wir benötigen insgesamt mehr Personal – sowohl Fachkräfte als auch Hilfskräfte und der Pflegeberuf muss attraktiver und die Finanzierung der Pflege auch für die Zukunft gesichert werden.“

12.01.2017

AWO unterstützt Themenjahr für sexuelle Vielfalt

Zum heutigen Auftakt des von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ausgerufenen Themenjahres für sexuelle Vielfalt unter dem Motto „Gleiches Recht für jede Liebe“ erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es freut uns, dass die Antidiskriminierungsstelle den Fokus auf geschlechtliche und sexuelle Gleichstellung richtet. Für die AWO war und ist das Thema Gleichstellung immer ein zentrales Anliegen gewesen. Neben der Gleichstellung von Mann und Frau ist uns auch wichtig, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt anzuerkennen und als gleichwertig zu verstehen. Die AWO unterstützt das Themenjahr mit Nachdruck und steht für eine bedingungslose gesetzliche Gleichstellung nicht-heterosexueller Lebensweisen.“

11.01.2017

AWO begrüßt Gesetz zur Lohngerechtigkeit

Der Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Schwesig zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern soll heute im Bundeskabinett beschlossen werden. „Das Gesetz ist ein Meilenstein in der Geschichte der Frauenpolitik“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Von dem Gesetz erhofft sich Stadler weniger von Altersarmut betroffene Frauen: „Wer heute weniger verdient, bekommt morgen weniger Rente. Das Gesetz zur Lohngerechtigkeit beseitigt damit für viele Frauen nicht nur eine nicht zu erklärende Ungerechtigkeit, sondern verschafft ihnen auch ein besseres Einkommen und damit eine bessere Rente.“ Klar ist aber auch, dass viele Frauen von dem Gesetz nicht profitieren, da vor allem Frauen in kleinen und mittleren Betrieben arbeiten, die weniger als 200 Mitarbeitende beschäftigen. „Die Grenze von 200 Beschäftigten ist zu hoch gegriffen. Hier muss nachgebessert werden“, kritisiert Stadler.

10.01.2017

Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

AWO fordert tatsächliche Konsequenzen - Vizepräsident Beyer sieht "verpasste Chance"

05.01.2017

Willkommen in unserer Kita: Elterninformationsformulare helfen, dies zu erleichtern

Wie können wir die Kommunikation zwischen den Mitarbeiter_innen in Kindertagesstätten und Eltern erleichtern und typische Sprachbarrieren bei der Aufnahme von Kindern mit Migrations- oder gar Fluchthintergrund zwischen Kindertagesstätten und Eltern bzw. Personensorgeberechtigten abbauen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigten sich zeitgleich Fachberaterinnen der AWO in Brandenburg sowie die Plattform Mehrsprachigkeit im Landkreis Dahme-Spreewald. Durch einen glücklichen Zufall erhielten sie den Hinweis, dass sie parallel an der Entwicklung einer Begrüßungsmappe arbeiten. Nach einem ersten Austausch mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg war es dann auch schnell beschlossen: Ideen, Expertise und Ressourcen werden zusammengebracht und eine finanzielle Unterstützung des Ministeriums sichert die Umsetzung eines gemeinsamen Projektes.

02.01.2017

AWO fordert - Soziale Gerechtigkeit stärker in den Fokus rücken

Die Politik des Jahres 2017 wird ganz im Zeichen der im Herbst stattfindenden Bundestagswahl stehen. Trotz der allgemein guten wirtschaftlichen Lage wird die neu zu wählende Bundesregierung vor großen Herausforderungen stehen. „Es gilt nicht weniger, als die bundesdeutsche Gesellschaft zusammenzuhalten. Es gibt zu viele Menschen, die nicht an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben konnten“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Hinzu kommen gesellschaftliche Entwicklungen, die neue Verteilungsfragen aufwerfen: So wird der demografische Wandel die Sozialwirtschaft in doppelter Hinsicht fordern. Zum einen im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen für ältere Menschen und zum anderen im Hinblick auf den Fachkräftemangel, der in vielen Einrichtungen und Diensten schon heute spürbar ist. Gleichzeitig schotten sich Deutschland und Europa immer weiter ab und die Angst vor Geflüchteten nimmt zu. „Die Antwort kann nur darin liegen, mehr Demokratie zu leben und mehr Vielfalt zu wagen“, betont der AWO Bundesvorsitzende.

21.12.2016

Band für Mut und Verständigung 2017

Hinsehen und sich einmischen. Sich engagieren und Verantwortung übernehmen. Dafür braucht man Zivilcourage. So, wie die Preisträger_innen des Bandes für Mut und Verständigung – der jährlichen Auszeichnung für beispielhaftes Handeln gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt und für ein friedliches, respektvolles Miteinander. Das Bündnis für Mut und Verständigung bittet um Ihre Vorschläge.

14.12.2016

AWO fordert Abschiebestopp nach Afghanistan

Nach Medienberichten soll heute die erste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden. „Die AWO lehnt Abschiebungen nach Afghanistan ab, solange dort die Sicherheit der Personen nicht gewährleistet werden kann. Individuelle Menschenrechte dürfen nicht dem politischen Druck nach mehr Abschiebungen geopfert werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

14.12.2016

AWO lehnt geplante Reform der Dublin Verordnung ab

Das Gemeinsame Europäische Asylsystem wird derzeit neu verhandelt. Dabei geht es insbesondere um die Reform des sogenannten Dublin Systems, da dieses mittlerweile als gescheitert betrachtet werden dürfte. „Wir stehen vor einer grundlegenden Änderung der europäischen Asylpolitik. Setzt sich der aktuelle Vorschlag durch, schafft Europa das individuelle Asylrecht ab. Die Europäische Union wird keine Asylpolitik mehr haben, die diesen Namen verdient“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

13.12.2016

Alle dabei! - Brandenburger Inklusionspreis 2016

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg hat zum zweiten Mal den Brandenburger Inklusionspreis ausgelobt. Das Motto lautete in diesem Jahr „Alle dabei! - Inklusion durch Kinder- und Jugendbeteiligung“. Anliegen der Auslobung war es, die Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu stärken.

07.12.2016

AWO fordert bundesweite Regelungen für Betreuungsqualität

Heute veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Studie, die deutlich zeigt, dass Kita-Eltern sich für bundesweite Standards für Personal, Ausbildung und Essen aussprechen.

05.12.2016

„Jedes Kind ist gleich viel wert“ - Verbände starten Online-Petition gegen Kinderarmut

„Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ –  Mit dieser gemeinsamen Online-Kampagne machen Wohlfahrts- und Sozialverbände gemeinsam mit Familien- und Kinderrechtsorganisationen ab morgen auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam

01.12.2016

Bundesteilhabegesetz – AWO begrüßt Verbesserungen

Heute wird der Bundestag das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung – Bundesteilhabegesetz (BTHG) voraussichtlich verabschieden. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Das Bundesteilhabegesetz ist eines der größten  und komplexesten Gesetze, die in dieser Legislatur verabschiedet werden. Die Kritik daran war im Vorfeld riesig – und berechtigt. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Gesetzgeber einiger großer Kritikpunkte angenommen und diese geändert hat. So begrüßt die AWO ausdrücklich, dass vom Vorrang der Leistungen der Pflegeversicherung abgerückt wurde und stattdessen Pflege- und  Teilhabeleistungen gleichrangig gelten sollen.

27.11.2016

AWO Bundeskonferenz mit wegweisenden Beschlüssen beendet

„Drei ereignisreiche Tage Bundeskonferenz mit vielen engagierten und zukunftsweisenden Beschlüssen für die zukünftige Verbandsarbeit und einer beeindrucken Rede von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel liegen hinter uns“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt zum Abschluss der Bundeskonferenz der AWO in Wolfsburg. Dabei wurden u.a. sozialpolitische Beschlüsse gegen Altersarmut und für gute und kostenfreie Bildung verabschiedet. Für die zukünftige Verbandsausrichtung sind beispielsweise die Beschlüsse „Grundsätze für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung“ und „Die AWO für Vielfalt“ wegweisend.

27.11.2016

AWO Bundeskonferenz: Den Mitglieder- und Engagementverband AWO stärken

Am letzten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) stand die Engagement- und Verbandspolitik im Vordergrund. Hier verabschiedeten die fast 450 Delegierten unter anderem die  Grundsatzerklärung zum Mitgliederverband: „Die AWO als Mitglieder- und Engagementverband stärken“. Dazu erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt: „Der Mitgliederverband kann nicht mit dem wirtschaftlichen Wachstum des AWO Unternehmensbereichs Schritt halten - Steigende Zahlen von hauptamtlich Beschäftigten stehen sinkenden Mitgliederzahlen gegenüber. Deshalb ist es höchste Zeit, unseren Mitgliederverband zu stärken“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt den Hintergrund des Antrages.

26.11.2016

Reform der Kinder- und Jugendhilfe - AWO Bundeskonferenz stellt Forderungen

Am heutigen zweiten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beschlossen die fast 450 Delegierten Forderungen in Bezug auf die angestrebte Reform des SGB VIII. „Kinder und Jugendliche sollen die Hilfe bekommen, die sie benötigen. Reformen zur Kinder- und Jugendhilfe sollten dementsprechend dazu dienen, ihnen die bestmögliche Unterstützung zu geben und nicht in erster Linie darauf abzielen, Einsparungen umzusetzen. Die Arbeiterwohlfahrt fordert ein bedarfsorientiertes, präventives und lebensweltorientiertes Kinder- und Jugendhilfegesetz“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

26.11.2016

AWO Bundeskonferenz fordert gute und kostenfreie Bildung von Kita bis Hochschule sicherzustellen

Am heutigen zweiten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beschlossen die fast 450 Delegierten den Antrag: Chancengerechtigkeit durch Bildung – Chancengerechtigkeit in der Bildung. „Bildung ist ein ganz zentraler Baustein zur Herstellung einer chancengerechten Gesellschaft. Deshalb fordert die AWO die Kostenfreiheit aller öffentlichen Bildungsangebote von der Krippe bis zur Hochschule“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, stellt jedoch zugleich klar: „Kostenfreiheit darf aber nicht zu Lasten der Qualität gehen, deshalb muss es darum gehen, die Qualität von Bildungsangeboten zu sichern.“

25.11.2016

AWO Bundeskonferenz: Wilhelm Schmidt als Präsident wiedergewählt

Als ein „überwältigendes Ereignis“ bezeichnete der alte und neue Präsident der Arbeiterwohlfahrt seine erneute Wiederwahl, die mit einem eindeutigen und überzeugenden Votum von 93 Prozent der Delegiertenstimmen erfolgte. Die Wahl nahm Schmidt: „mit großer Freude“ entgegen. Zu seinen Stellvertretern wurden Dr. Thomas Beyer, Rudi Frick, Iris Spranger und Michael Scheffler gewählt.

25.11.2016

AWO gegen Altersarmut - Bundeskonferenz beschließt Forderungskatalog

Am heutigen ersten Tag der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben die fast 450 Delegierten zwei wegweisende Beschlüsse zum Thema Alterssicherung gefasst. Diesbezüglich wird sich der AWO-Bundesverband für eine effektive und nachhaltige Strategie zur Prävention und Bekämpfung von Altersarmut einzusetzen. Fest steht, dass Altersarmut nur durch frühzeitige, vorbeugende Maßnahmen verhindert werden kann. „Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht zum Sozialamt geschickt werden. Die Menschen haben ein Recht auf eine Rente, die einen guten Lebensstandard sichert. Und das muss auch für zukünftige Rentnergenerationen gelten“, stellt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler klar.

25.11.2016

AWO-Bundeskonferenz 2016 – Solidarität für Alle

„Die Bundeskonferenz ist das Parlament der Arbeiterwohlfahrt. Hier treffen die fast 450 Delegierten die zukunftsweisenden Entscheidungen für die Arbeit des Verbandes“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt zur heutigen Eröffnung der  dreitägigen Konferenz in Wolfsburg. „Das anspruchsvolle Konferenzmotto „Solidarität für alle. Die AWO“, zeigt, dass für die AWO aus menschlicher Überzeugung und aus Achtung vor unseren Grundwerten heraus Solidarität ein konkreter Auftrag ist. Deshalb setzen wir uns mit dem großen Einsatz tausender Freiwilliger und Hauptberuflicher für diejenigen ein, die unsere Unterstützung benötigen“, erklärt der AWO Präsident.

15.11.2016

Kinderbetreuung - AWO fordert schnelle Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung

Heute stellt der Bund-Länder-Dialog „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern“ seinen Zwischenbericht vor. „Wir begrüßen, dass der Bund und die Länder die jahrelange Forderung der AWO nach mehr Qualität in der Kinderbetreuung nun unterstützen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Jetzt erwarten wir konkrete Maßnahmen, die so schnell wie möglich umgesetzt werden. Lippenbekenntnisse helfen weder den Kindern noch den Beschäftigten.“

11.11.2016

AWO fordert abgestimmtes Bildungskonzept und mehr Investitionen

Heute wird im Bundestag der Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ beraten. Dieser macht die vielen Baustellen in der deutschen Bildungslandschaft deutlich: „Der Befund ist weder neu noch überraschend: Das deutsche Bildungssystem ist von Chancengerechtigkeit weit entfernt“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Die AWO fordert Bund, Länder und Kommunen auf, ein abgestimmtes Bildungskonzept sowohl im frühkindlichen als auch im schulischen Bereich zu erarbeiten und dieses im Rahmen einer Föderalismusreform zu regeln und für eine auskömmliche Finanzierung zu sorgen.“

03.11.2016

AWO zu Armutszahlen– Zu viele Menschen abgehängt und ausgeschlossen

Heute veröffentlichte das Statistische Bundesamt  die Ergebnisse der Erhebung Leben in Europa. Demnach war in Deutschland 2015 jeder Fünfte von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

17.10.2016

Keine Ausreden mehr: Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland endlich bekämpfen!

Heute am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut ruft die AWO gemeinsam mit 40 Verbänden und Nichtregierungsorganisationen die Politik dazu auf, konkrete Schritte gegen die Kinderarmut in Deutschland zu unternehmen.

05.10.2016

AWO fordert Rentenhöhe auf heutigem Niveau festzuschreiben

Zu den aktuellen Vorschlägen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zum Rentenniveau erklärt Wolfgang Stadler: „Auch wer heute 30 oder 40 Jahre alt ist, muss sich darauf verlassen können, später selbst eine auskömmliche Rente beziehen zu können. Deshalb begrüßen wir die aktuellen Pläne der Bundesarbeitsministerin Nahles für eine so genannte Haltelinie als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Die AWO fordert, die Haltelinie auf dem Niveau der heutigen Rente festzuschreiben. Nur wenn das aktuelle Rentenniveau wenigstens stabilisiert wird, können die heutigen Beschäftigten auf eine verlässliche erste Säule bauen.

11.08.2016

AWO fordert Doppelpass beizubehalten

Mehrstaatigkeit gehört zu einem Einwanderungsland

26.07.2016

„Weil uns mehr verbindet - als uns trennt!“ – AWO sucht Paten für Geflüchtete

Unter dem Motto „Weil uns mehr verbindet - als uns trennt!“ führt der AWO Bundesverband eine Kampagne durch, mit deren Hilfe Patenschaften für Geflüchtete initiiert werden sollen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass ehrenamtliche Patenschaften das Ankommen von Geflüchteten in der Gesellschaft enorm unterstützen können“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Wir bieten engagierten und verantwortungsbewussten Menschen an über 50 Standorten in der Bundesrepublik ein Engagement als Patin oder Pate.“ Die Kampagne #wasunsverbindet wird ihren Schwerpunkt in den Sozialen Medien haben.

01.07.2016

Deutsches Kinderhilfswerk und Land Brandenburg unterstützen Projekt „Das sind meine, deine, unsere Rechte“ in Beeskow mit 5.000 Euro

Der Gemeinschaftsfonds „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Demokratie und Wahlen“ des Deutschen Kinderhilfswerkes und des Landes Brandenburg unterstützt den Workshop „Das sind meine, deine, unsere Rechte“ des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. in Beeskow mit 5.000 Euro.

29.06.2016

Mangelhafte Personalausstattung in vielen deutschen Kitas

AWO Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme

28.06.2016

Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst – Erfolgreiche Ergänzung zum Freiwilligen Sozialen Jahr

Am 01. Juli jährt sich die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). „Nach fünf Jahren hat sich der BFD neben dem schon über 50-jährigen Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gut etabliert, die Nachfrage ist hoch“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Der Einschnitt 2011 - besonders für die Einsatzstellen - war groß. Viele  Einsatzfelder mussten attraktiver werden, um Freiwillige gewinnen zu können. Im Endeffekt haben davon aber alle profitiert. Freiwillige und Einsatzstellen“, betont Stadler. Jedes Jahr absolvieren ca. 5.000 Menschen einen Freiwilligendienst bei der AWO – davon 3.000 ein Freiwilliges Soziales Jahr und 2.000 einen Bundesfreiwilligendienst.

24.06.2016

AWO fordert Mindestlohn weiter zu stärken

Bundestagsantrag:  „Mindestlohn sichern – Umgehungen verhindern“

24.06.2016

Mehr Soziales Europa wagen!

Die AWO zur Entscheidung Großbritanniens

17.06.2016

AWO unterstützt mit Aktionswoche die Initiative „Hand in Hand gegen Rassismus“ im Netz

Die AWO ruft im Rahmen ihrer zweiten Aktionswoche unter dem Motto „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO“ noch bis Sonntag ihre Gliederungen und Einrichtungen dazu auf, bei ihren Veranstaltungen und Festen Menschenketten für „Hand in Hand gegen Rassismus“ zu bilden.

10.06.2016

Bundesweite AWO Aktionswoche startet am 11. Juni 2016

„Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ – ist das zentrale Motto der bundesweiten Aktionswoche, die nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, nun zum zweiten Mal durchgeführt wird. Engagement ist tief in der Tradition der AWO verwurzelt und nicht zuletzt der Impuls, vom 11. - 19. Juni 2016 die  Aktionswoche durchzuführen, in deren Rahmen auch die Arbeit der haupt- und ehrenamtlich bei der AWO engagierten Menschen gewürdigt werden soll. „Wir werden in dieser Woche bundesweit unsere Türen öffnen, um unsere engagierte, soziale Arbeit zu präsentieren“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt und ergänzt: „Die Aktionswoche zeigt den Menschen, dass wir ein Verband sind, der Solidarität lebt. Ein Verband, der zugleich traditionell und modern, der  lebendig, innovativ, dynamisch und vielfältig ist und warum es für alle Generationen richtig und wichtig ist, sich in der AWO zu engagieren.“

09.06.2016

AWO fordert – kein Nachlassen in Sachen Aufklärung

AWO zum Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2016

06.06.2016

Qualität der Kinderbetreuung bundeseinheitlich regeln - Studie zeigt große regionale Unterschiede

Gestern veröffentlichte die Bertelsmanns-Stiftung eine Sonderauswertung des „Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme“ zur Situation der Leitungskräfte von Kitas. Im Ergebnis: Zu wenige Kita-Leitungen haben ein Zeitbudget für notwendige Führungsaufgaben. „Die Qualität der Kindertagesbetreuung sicherzustellen, ist die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre. Die Kita-Leitung spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie ist zuständig für die pädagogische Qualität ebenso wie für das Personal, das Budget und die Öffentlichkeitsarbeit“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Klar sei, dass die Leitungsaufgaben Zeit erfordern würden. Diese stünde aber laut der Studie häufig nicht oder nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung.

31.05.2016

AWO fordert – gesellschaftliche Teilhabe von armen Kindern verbessern - In jedem 7. Kinderzimmer spielt die Armut mit

Nach neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren im vergangenen Jahr im Schnitt 1,54 Millionen unter 15-Jährige von Hartz-IV-Leistungen abhängig. Damit rund 30.000 Kinder und Jugendliche mehr als noch im Vorjahr. „Wenn über eineinhalb Millionen Kinder in Haushalten aufwachsen, die von Sozialleistungen abhängig sind, ist das allein schon ein erschreckender Befund. Darüber hinaus bedeutet das, dass über eineinhalb Millionen Kinder in Deutschland von einem chancengerechten Aufwachsen nur träumen können“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Denn schon die AWO-ISS-Langzeit Studie* zu den Folgen von Kinderarmut zeigt, dass die gesellschaftliche Teilhabe unter Armutsbedingungen viel schlechter gelingt.

31.05.2016

AWO fordert umfassendes Verbot von Tabakwerbung

Am heutigen Welt-Nichtrauchertag macht die AWO auf ihre Forderung nach einem umfassenden Tabakwerbeverbot aufmerksam, für das sie sich gemeinsam mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), der Deutschen Krebshilfe und des Aktionsbündnisses Nichtrauchen e.V. (ABNR) stark macht. „Der Einfluss von Tabakwerbung ist erwiesenermaßen auf Jugendliche und junge Erwachsene besonders groß. Die Werbung verleitet zum Rauchen und erschwert es später, mit dem Rauchen wieder aufzuhören“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Unterstützung der AWO und ergänzt: „Tabak sollte nicht mehr als Genussmittel inszeniert werden dürfen, sondern als das dargestellt werden, was es ist: ein Suchtstoff mit schweren gesundheitsschädigenden Konsequenzen.“

30.05.2016

Gute Pflege muss gewährleistet werden - AWO zum Gesetz zur Reform der Pflegeberufe

Heute findet im Bundestag die Anhörung zum Gesetz zur Reform der Pflegeberufe statt. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO hat das ehrgeizige Gesetzesvorhaben der Zusammenlegung von drei Ausbildungen zu einem neuen Pflegeberuf intensiv begleitet. Das zentrale Motiv dafür ist und bleibt, dass gute Pflege für ältere Menschen auch zukünftig gesichert sein muss. Neben einer qualitativ guten Ausbildung gehören dazu ebenso genügend Fachkräfte. Deshalb ist es wichtig, dass sowohl für die Ausbildung selbst als auch für die Ausbildungseinrichtungen attraktive Rahmenbedingungen gelten müssen.

30.05.2016

Pflegestärkungsgesetz – AWO fordert Kommunen stärker in die Verantwortung zu nehmen

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag zum Dritten Pflegestärkungsgesetz - PSG III (Drittes Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung):

27.05.2016

AWO fordert – Rechtsvereinfachung im SGB II nicht auf Kosten der Familien

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt zu der am Montag im Bundestag stattfindenden Anhörung zur Rechtsvereinfachung im SGB II die Position der AWO:

13.05.2016

Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht - AWO zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

In über 130 Ländern wird am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (kurz IDAHOT) gefeiert. Ziel des Tages ist es, international auf die Probleme und Herausforderungen von queeren Menschen aufmerksam zu machen und für mehr Akzeptanz einzutreten. „Wir verstehen Gleichberechtigung als ein Menschenrecht - unabhängig von der sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung. Aufgrund einer nicht heterosexuellen Lebensweise verfolgt, inhaftiert oder gar getötet zu werden, ist keinesfalls hinnehmbar“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Die AWO engagiert sich seit ihrer Gründung für die Geschlechtergerechtigkeit. Daher ist es für die AWO selbstverständlich die queere Bürgerrechtsbewegung zu unterstützen.“

11.05.2016

Behindertengleichstellungsgesetz – AWO fordert Privatwirtschaft einzubeziehen

Am morgigen Donnerstag beschäftigt sich der Bundestag wieder mit dem Gesetz zur Gleichstellung Behinderter. Die AWO begrüßt zwar,  dass im reformierten Behindertengleichstellungsgesetz Barrierefreiheit umfänglicher berücksichtigt werden soll als bisher, kritisiert aber, dass private Unternehmen nicht in den Geltungsbereich des Gesetzes fallen sollen. „Es ist nicht nachvollziehbar warum zum Beispiel Supermärkte oder Kinos  nicht dazu verpflichtet werden, eine umfassende Barrierefreiheit herzustellen“, kritisiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ergänzt: „Wir fordern verbindliche Übergangsfristen für den privatwirtschaftlichen Bereich. Das Leben der Betroffenen findet nicht nur in Behörden statt.“

03.05.2016

AWO Umfrage zeigt – Dreiviertel aller Befragten meinen: Schulen sind nicht auf inklusives Lernen vorbereitet

Die Ergebnisse des aktuellen AWO Sozialbarometers setzen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai ein deutliches Zeichen: „Die derzeitigen Schulen sind nicht bereit für ihren inklusiven Lehrauftrag. Wenn 78 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger davon überzeugt sind, das die Schulen nicht darauf vorbereitet sind, Kindern und Jugendlichen mit und ohne Lernbehinderung ein gemeinsames Lernen zu ermöglichen, ist die Politik gefordert, Schulen noch viel mehr zu unterstützen. Gefragt sind vor allem ausgebildete Fachkräften und ein inklusiv ausgerichtetes Rahmenkonzept“, meint der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Die AWO macht schon seit längerem darauf aufmerksam, dass die meisten  Regelschulen weder strukturell noch pädagogisch-fachlich inklusiv sind.“

02.05.2016

Zukunftstag im Seniorenzentrum „Märkische Heide“

Die Schule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern das Wissen, mit dem sie später erfolgreich einen Beruf erlernen oder studieren können. Was eine Schule weniger gut vermitteln kann, ist das Gefühl  dafür, was denn der richtige Beruf sein könnte.

20.04.2016

AWO zur Rentenerhöhung - gesetzliche Rentenversicherung und Ostrenten stärken

Anlässlich der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Rentenanpassung zum 1.Juli 2016 erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im letzten Jahr dürfen sich ab Juli dieses Jahres mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland über höhere Rentenbezüge freuen. Die außergewöhnlich hohe Rentenanpassung von 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten darf aber nicht zu dem Trugschluss führen, dass es mit den Renten ab jetzt wieder aufwärts geht und Altersarmut kein Thema mehr ist.

19.04.2016

Grundsicherung im Alter: AWO fordert überfällige Rentenreform

Heute gab das Statistische Bundesamt bekannt, das die Zahl der Beziehenden von Grundsicherung im Alter erneut gestiegen ist. Demnach waren  im Dezember 2015 schon deutlich über eine Million Menschen (1.038.000) auf die Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen.

15.04.2016

AWO fordert echten Bürokratieabbau

Heute wird in erster Lesung die sog. Rechtsvereinfachung im SGB II in den Bundestag eingebracht. Der Gesetzentwurf aus dem Februar 2016, wurde Ende März bereits im Bundesrat beraten und setzt die konsensualen Vorschläge einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Vereinfachung des Leistungs- und Verfahrensrechts im SGB II um. „Ob die vorgeschlagenen Maßnahmen tatsächlich dazu beitragen, den Verwaltungsaufwand zu senken, erscheint mehr als fraglich. Ein tatsächlicher  Bürokratieabbau ist nicht zu erkennen“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das Reformvorhaben und ergänzt: „Mit dem Gesetzentwurf werden zwar eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen umgesetzt, doch ein klares Konzept fehlt. Zielführender wären für die Betroffenen mehr Übersichtlichkeit und Transparenz.“

12.04.2016

Alterssicherung: AWO fordert Rentenniveau abzusichern

"Verhindern wir eine weitere Absenkung des Rentenniveaus nicht, gerät das gesamte System der Rentenversicherung ins Wanken“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Ergebnisse einer WDR-Recherche zum Thema Altersarmut. Demnach droht fast jedem zweiten Bundesbürger, der ab 2030 in Rente geht, die Altersarmut. „Die Beschäftigten müssen sich darauf verlassen können, später von ihrer Rente leben zu können. Die AWO fordert jedes weitere Absinken des Rentenniveaus zu stoppen und das Rentenniveau wieder zu verbessern“, betont Stadler.

06.04.2016

Weltgesundheitstag – Menschen mit niedrigem Sozialstatus besonders gefährdet

Mit dem jährlich stattfindenden Weltgesundheitstag am 7. April stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in diesem Jahr das Thema Diabetes in den Fokus. Die Zahl der Diabetes-Erkrankten steigt weltweit rasant. „Besonders besorgniserregend ist neben der immer weiter steigenden Zahl von Fällen, die Tatsache, dass Menschen mit niedrigem Sozialstatus ein viel höheres Erkrankungsrisiko haben. Hier brauchen wir mehr Aufklärung für die Bevölkerung zu Entstehungsbedingungen und Prävention, denn die meisten Diabetes-Erkrankungen können vermieden werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. So kann eine gesunde Lebensweise Diabetes verzögern oder sogar verhindern.

04.04.2016

Haltbarkeitsdatum der Partnerschaft verlängert

AWO Brandenburg und IKK BB besiegeln Gesundheitsinitiative GEMEINSAM GESUND

21.03.2016

Mitmenschlichkeit ist, was zählt - zeigen Sie Herz!

Aktionstag der Initiative „Brandenburg zeigt Herz“ zum Internationalen Tag gegen Rassismus

21.03.2016

AWO gegen Rassismus

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Rassismus plädiert die AWO für einen selbstkritischen Umgang mit Rassismus: „Wir neigen dazu, Rassismus am rechtsextremen Rand der Gesellschaft und damit weit weg von uns selbst zu verorten. Doch müssen wir uns die Frage stellen, was Rassismus mit uns selbst zu tun hat“, erklärt der Bundesvorsitzende der AWO Wolfgang Stadler auch angesichts immer weiter steigender Übergriffe auf Flüchtlingseinrichtungen. So würden wissenschaftliche Studien zeigen, dass rassistische Gewalt immer dann steigt, wenn einzelne Täter sich als Vertreter eines vermeintlichen Mehrheitswillens fühlen.

18.03.2016

Rechtsvereinfachung im SGB II: AWO fordert noch mehr Chancen der Reform zu nutzen

Heute steht erstmals im Bundesrat das Neunte SGB II-Änderungsgesetz, die sog. Rechtsvereinfachung zur Verhandlung. „Das vorliegende Gesetz lässt viele Chancen ungenutzt. Etliche sinnvolle Reformvorschläge wurden nicht beachtet“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das geplante Gesetz. So scheitere die wohl  größte Rechtsvereinfachung, nämlich die Abschaffung der bürokratisch aufwendigen Sondersanktionen für unter 25-Jährige, am Veto eines einzigen Bundeslandes. Nachweislich verschärfen aber die besonders scharfen Sanktionsregelungen für junge Menschen deren schwierige soziale Verhältnisse und persönlichen Leidensdruck. „Das eigentliche Ziel der Reform, das Leistungs- und Verfahrensrecht zu vereinfachen, wird so verfehlt“, bedauert Stadler.

16.03.2016

Equal Pay Day: AWO fordert Maßnahmenbündel gegen Lohndiskriminierung

Immer noch erhalten Frauen in Deutschland weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Laut den heute vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen ist der Lohnunterschied 2015 nur um einen Prozentpunkt - auf noch immer nicht zu rechtfertigende 21 Prozent - gesunken. „Es ist höchste Zeit, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern nicht nur einmal jährlich zu beklagen, sondern es anzupacken, diese Diskriminierung endgültig zu beenden. Lohngerechtigkeit muss zur Realität werden,“ betont  der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des Equal Pay Days am 19. März. Dieses Datum markiert den Termin bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus in Deutschland arbeiten müssen, damit sie auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt der Männer kommen. Um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, fordert Stadler ein ganzes Maßnahmenbündel, wie zum Beispiel: „Ein Entgeltgleichheitsgesetz, die sozialversicherungspflichtige Absicherung aller Arbeitsverhältnisse und die Abschaffung solcher Regelungen, die eine traditionelle Rollenverteilung fördern, wie beispielsweise das Ehegattensplitting.“

07.03.2016

AWO zum Frauentag - Jeder Tag ist Frauentag

Die AWO setzt sich jeden Tag des Jahres für die Gleichberechtigung aller Geschlechter und für Frauenrechte ein. Ihre bundesweiten Schwangerschaftsberatungsstellen, frauenspezifischen Gesundheitsangebote, Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen und vielen anderen sozialen Dienstleistungen unterstützen Frauen jeden Alters in jeder Lebenslage. „Der Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns 365 Tage im Jahr stellen müssen“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des morgigen  Internationalen Frauentages.

18.02.2016

7. Sozialkonferenz der AWO - Neues Grundsatzprogramm entwickeln

„Die Arbeiterwohlfahrt ist in ihrer Geschichte einem Grundsatz gefolgt: Nie passiv in der Gesellschaft treiben, sondern vorwärtsstrebend die Umstände verbessern. Dieser Grundsatz bleibt bestehen, wenn wir uns mit der 7. Sozialkonferenz aufmachen, ein neues Grundsatzprogramm zu erarbeiten“, erklärt AWO Präsident Wilhelm Schmidt. Klar ist dabei: Die Grundwerte der AWO weisen den Weg auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Sie bilden das Fundament für die kommenden Debatten. Die 7. Sozialkonferenz wird am 27. Februar 2016 in Koblenz stattfinden.

02.02.2016

Kinderbetreuung benötigt bundeseinheitliche Qualitätsregeln

Das statistische Bundesamt veröffentlichte heute Zahlen zur regionalen Betreuungsquote unter 3-jähriger Kinder in der Bundesrepublik. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die Kinderbetreuung in Kita und Kindertagespflege zur gesellschaftlichen Realität geworden ist. Leider hinken die politischen Rahmenbedingungen dieser Realität immer weiter hinterher“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Zwar besuchen im Osten nach wie vor viel mehr Kinder eine Kita als im Westen, doch auch dort gehört die Kita immer mehr zum Alltag. Ein Problem sieht Stadler in der regional sehr unterschiedlichen Betreuungsqualität: „Jedes Kind hat einen Anspruch auf gute Bildung, Betreuung und Erziehung unabhängig davon, wo es aufwächst. Davon sind wir derzeit meilenweit entfernt“, kritisiert Stadler und führt aus: „Wir benötigen bundeweit einheitliche Qualitätsstandards“. Orientiert an pädagogischen Empfehlungen wären das bei Kindern unter drei Jahren max. drei Kinder pro Erzieherin und bei Kindern über drei Jahren bis zu acht Kinder pro Fachkraft.

27.01.2016

Ausschreibung „Band für Mut und Verständigung 2016“

Zum 23. Mal verleiht das Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit das "Band für Mut und Verständigung" an Menschen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor fremdenfeindlichen Gewalttaten beschützt oder durch ihre engagierte Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben.

20.01.2016

AWO, DCV und GEW: Qualitätsgesetz für Kitas ist möglich und nötig

Ein Bundesqualitätsgesetz für Kitas ist möglich: Der Bund verfüge über die notwendige Gesetzgebungskompetenz, die Länder seien für die Umsetzung zuständig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten von Prof. Joachim Wieland von der Universität für Verwaltungsrecht Speyer, das er heute im Rahmen einer Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt hat. Eine bundesgesetzliche Regelung sei erforderlich, um gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen sowie die Rechts- und Wirtschaftseinheit in Deutschland zu wahren, erklärte Wieland. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hatte die Expertise in Absprache mit dem Deutschen Caritasverband (DCV) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Auftrag gegeben. „Rechtlich ist damit der Weg frei für ein Bundesqualitätsgesetz“, stellen die drei Organisationen fest. „Jetzt ist der politische Wille von Bund, Ländern und Kommunen erforderlich, um die Qualität in den Kindertageseinrichtungen in den Vordergrund zu rücken“, unterstreicht der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer.

19.01.2016

AWO unterstützt ehrenamtliches Patenschaftsprogramm

Heute wird das Bundesprogramm zur Förderung ehrenamtlicher Patenschaften durch die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgestellt. Damit sollen vor allem für Kinder und junge Menschen bundesweit 25.000 Patenschaften gestiftet werden. „Die AWO wird sich mit bis zu 6.000 Patenschaften beteiligen, die an mindestens 120 Standorten umgesetzt werden“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Der Verband organisiert seit vielen Jahren die verschiedensten ehrenamtlichen Patenschaftsprojekte. Da die AWO vielerorts Trägerin von Einrichtungen für Flüchtlinge ist, entstehen solche Patenschaften häufig gerade rund um Flüchtlingsunterkünfte oder Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass ehrenamtliche Patenschaften das Ankommen von Geflüchteten in der deutschen Gesellschaft enorm unterstützen können“, zeigt sich Stadler überzeugt.

18.01.2016

Weltweite Ungleichheit: AWO fordert politische Maßnahmen

„Es läuft etwas schief – und zwar weltweit“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Ergebnisse der gerade veröffentlichten Oxfam-Studie zur sozialen Ungleichheit. „Auch wenn die Ergebnisse nicht überraschen, ist das Ausmaß der Ungleichheit absolut schockierend“, erklärte Stadler weiter. Oxfam berichtet, dass die 62 reichsten Menschen so viel besitzen würden wie die gesamte Hälfte der Weltbevölkerung. Im Trend nehme die Ungleichheit seit Jahren zu und verhindere effektive Armutsbekämpfung und realistische Entwicklungsszenarien. Oxfam macht als eine der Hauptursache Steueroasen aus. Stadler bestätigt diesen Befund auch für Deutschland: „Auch bei uns ist der Standortwettbewerb um Großunternehmen häufig das zentrale Argument gegen eine effektivere und höhere Besteuerung. Große Konzerne folgen den Subventionen und zahlen wenig Steuern, obwohl gerade sie von der Infrastruktur und dem hohen Bildungsniveau profitieren.“ Diese Entwicklung, die wir in Deutschland erkennen, führe uns Oxfam nun im weltweiten Maßstab einmal mehr vor Augen.

13.01.2016

AWO setzt sich gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus ein. #ausnahmslos

Viele Frauen haben in der Nacht zum neuen Jahr in Köln und anderen deutschen Städten sexualisierte Gewalt und Belästigung erfahren. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) solidarisiert sich mit den Betroffenen und fordert neben einer umfassenden Aufklärung endlich die Schließung der Schutzlücken im Sexualstrafrecht. Sie wehrt sich allerdings gegen die Instrumentalisierung der Kölner Vorfälle für rassistische Abwehrstrategien gegen Flüchtlinge und setzt sich gegen einen Generalverdacht gegen nicht-deutsche Männer ein. „Sexualisierte Belästigung und Gewalt muss ausnahmslos und überall geahndet werden. Aus diesem Grunde unterstütze ich die Aktion #ausnahmslos und fordere eine kritische und differenzierte Auseinandersetzung ein“, sagt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler.

13.01.2016

AWO zur Reform der Pflegeberufe

Heute verabschiedet das Bundeskabinett das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe. Aus den eigenständigen Berufsausbildungen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wird eine einheitliche Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann. Mit der neuen Pflegeausbildung will die Bundesregierung den Pflegeberuf attraktiver machen. „Erfreulich ist, dass mit der Reform das Schulgeld für die neue Ausbildung aufgehoben wird. Genauso werden Anleitung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler refinanziert“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Diese Veränderungen sind gerade vor dem Hintergrund des massiven Bedarfs an Auszubildenden in diesem Bereich entscheidend.

09.01.2016

16. gemeinsames Neujahrskonzert der AWO Landesverbände Berlin und Brandenburg in der Berliner Philharmonie

Die Arbeiterwohlfahrt Landesverbände Brandenburg und Berlin und die AWO Reisedienst GmbH – Reisen mit Herz veranstalten am Samstag, den 09. Januar 2016 um 14.00 Uhr zum 16. Mal ihr Neujahrskonzert in der Berliner Philharmonie.

28.12.2015

AWO fordert: 2016 muss zum Jahr der Integration werden

Die AWO betreut tausende Menschen nach ihrer Flucht durch ehren- und hauptamtlich engagierte Menschen. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler fordert von der Politik im Jahr 2016 den Fokus von der Erstaufnahme hin zur  gesellschaftlichen Integration der über eine Million Geflüchteten zu richten:

07.12.2015

Weil Schüler mehr brauchen: Schulsozialarbeit ausbauen!

„Die Schulen stehen heute vor gewaltigen Herausforderungen, denen sie alleine nicht mehr gewachsen sind“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. „Schule kann ihren erweiterten Bildungsauftrag nur mit Unterstützung weiterer Partner erfolgreich verwirklichen. Die Schulsozialarbeit ist eine professionelle und bewährte Partnerin von Schule, die endlich flächendeckend und mit ausreichend Personal ausgestattet werden muss.“

03.12.2015

AWO fordert Bundesteilhabegesetz einzuführen

Wir brauchen ein Bundesteilhabegesetz noch in dieser Legislaturperiode“, fordert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen. Wer auf Unterstützungsleistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen angewiesen ist, lebt häufig nahe der Armutsgrenze. Benötigt man zum Beispiel Assistenz beim Wohnen, kann kaum für die Altersversorge gespart werden. „Die Leistungen des Bundesteilhabegesetzes müssen einkommens- und vermögensunabhängig gestaltet werden“, fordert deshalb Döcker.

02.12.2015

AWO fordert breite Integrationsdebatte

„Es wird im Moment noch viel zu wenig darüber gesprochen, wie wir die vielen Menschen, die zu uns kommen und von denen die Allermeisten bleiben werden in unsere Gesellschaft integrieren“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts des gestern in Berlin von fünf SPD-Ministerinnen vorgestellten „Integrationsplan Deutschland“. „Die steigenden Zahlen von Geflüchteten stellt gleichermaßen die Kommunen sowie die betroffenen Einrichtungen und Dienste vor große Herausforderungen. Mittel- bis langfristig geht es nicht um eine Versorgung, sondern um die gezielte Integration der Geflüchteten in unsere Gesellschaft“, ist Stadler überzeugt und ergänzt: „Es ist Zeit für eine breite Integrationsdebatte. Die AWO fordert eine Integration von Anfang an. Bildung und Arbeit müssen im Fokus aller Bemühungen stehen“.

01.12.2015

AWO-Gesundheitsmoderatorinnen stellen das Erfahrungswissen der Erzieher*innen in den Mittelpunkt ihrer Kitas

Oft  sind es schon die kleinen Dinge und einfachen Ideen, die spürbare Verbesserungen bringen. Und wenn sie dann auch systematisch zusammenwirken, dann hat sich der Aufwand wirklich gelohnt. – So könnte man das Zwischenfazit und den Ausblick der zwölf Kita-Gesundheitsmoderatorinnen der AWO in Brandenburg zusammenfassen, die sich am 1. Dezember 2015 zu einem weiteren produktiven Erfahrungsaustausch getroffen haben.

01.12.2015

AWO unterstützt „Forum gegen Rassismus“

„Die AWO begrüßt, dass das Forum gegen Rassismus eine Grundsatzerklärung beschlossen hat, in der sich seine Mitglieder auf allgemeine Prinzipien der Rassismusbekämpfung verständigt haben“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Rassistische Diskriminierung wird nun nicht mehr ausschließlich als Phänomen des organisierten Rechtsextremismus verortet. „Die AWO setzt sich schon lange dafür ein, Rassismus und rassistische Diskriminierung als gesellschaftliche Realität anzuerkennen und mit allen rechtstaatlichen Mitteln zu bekämpfen“, erklärt Döcker warum die AWO das Forum gegen Rassismus unterstützt.

27.11.2015

AWO fordert: Kinderschutz und Jugendhilfe ausbauen

„Die pädagogische und häufig auch die materielle Not vieler Familien ist groß“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Anzahl der jungen Menschen, die so genannten Hilfen zur Erziehung (HzE) bezogen.  Demnach waren 2014 531 500 Kinder und Jugendliche betroffen. Zwei Drittel der Empfänger, unter denen viele Alleinerziehende sind, beziehen neben HzE noch weitere Sozialleistungen. Immer mehr kommen auch geflüchtete Kinder und Jugendlichen in die Einrichtungen der HzE, die dringend zu versorgen und zu integrieren sind. „Das System der Hilfen zur Erziehung wird einer Belastungsprobe ausgesetzt, die oft nicht mit den bisherigen Mitteln zu meistern ist“, betont Stadler und ergänzt: „Nur ein gut aufgestelltes Hilfesystem ist in der Lage, unerwartete gesellschaftliche und pädagogische Herausforderungen erfolgreich zu stemmen. Da muss manches - nicht nur mit Blick auf die Geflüchteten – bedarfsgerechter gestaltet werde.“

27.11.2015

AWO zur Reform der Pflegeberufe

„Angesichts des demografischen Wandels dürfen bei der Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung die Spezifika der Altenpflege nicht verloren gehen“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des nun vorliegenden Referentenentwurfs des Bundesgesundheitsministeriums. Döcker erklärt weiter: „Die fachgerechte Versorgung älterer Menschen muss auch in Zukunft ohne Qualitätsverlust sichergestellt werden.“ Auf die besondere Bedeutung der geriatrischen und gerontologischen Kompetenzen in vielen Bereichen der Pflege weist der Entwurf weiterhin nicht hin.  Die bisherige kritisch konstruktive Zusammenarbeit an dem Gesetz mit den beiden Bundesministerien begrüßt die AWO. So sind deutliche Verbesserungen und praktikablere Übergangsregelungen im Referentenentwurf gegenüber den vorherigen Überlegungen aus den Ministerien zu finden. Auch begrüßt die AWO, dass die wohnortnahe Ausbildung erhalten bleiben soll.

26.11.2015

„Stippvisite“ bei der AWO durch Bildungsminister Günter Baaske

Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport Günter Baaske kam zum Kurzbesuch Ende November ins AWO „Haus Prierosbrück“.

26.11.2015

Geflüchtete in den Arbeitsmarkt: AWO fordert erhebliche Anstrengungen aller Akteure

„Die Menschen, die in Deutschland bleiben, brauchen echte Perspektiven am Arbeitsmarkt“, erklärte der Bundesvorsitzende der AWO Wolfgang Stadler und fügt hinzu: „Es wird sicher ein hartes Stück Arbeit, die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu integrieren, aber nur so werden sie Teil unserer Gesellschaft.“ Stadler betont, dass Anstrengungen hier zwingend nötig seien, denn das Schlimmste wäre es, wenn die nach Deutschland geflüchteten Menschen dauerhaft ohne jede Beschäftigung blieben.

25.11.2015

FH Potsdam vergibt Deutschlandstipendien 2015

Der Präsident der Fachhochschule Potsdam, Prof. Dr. Eckehard Binas, übergibt am 25. November im Rahmen einer Stipendienfeier die diesjährigen Deutschland-Stipendienurkunden. 22 Studierende der FH Potsdam werden für herausragende Leistungen im Studium und hohes Engagement ausgezeichnet. Drei von ihnen wurden bereits im vergangenen Jahr gefördert. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein Jahr lang monatlich 300 Euro, die jeweils zur Hälfte von verantwortungsbewussten Unternehmen und von privaten Mittelgebern  sowie vom Bund getragen werden. Ein von der Hochschule organisiertes Begleitprogramm wird die finanzielle Förderung unterstützen.

25.11.2015

AWO fordert wirksamen Schutz vor Gewalt für geflüchtete Frauen

„Jede Frau hat ein Recht auf Schutz vor Gewalt“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler zum heutigen „Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ und fügt hinzu: „Geflüchtete Frauen und Mädchen sind besonders häufig von Gewalt betroffen und erfahren bisher in Deutschland keinen ausreichenden Schutz.“ So würden geflüchtete Frauen, die rund ein Drittel der derzeitigen Asylsuchenden ausmachen, Gewalt nicht nur in ihren Herkunftsländern oder auf der Flucht erleben müssen, sondern zu häufig auch in Flüchtlingsunterkünften durch Partner, Bewohnende oder Personal. Für Stadler ist deshalb klar: „In allen Flüchtlingsunterkünften muss es Schutzräume für Frauen geben.“

24.11.2015

AWO begrüßt Öffnung des Bundesfreiwilligendienstes für Geflüchtete

„Die AWO begrüßt, dass nun auch geflüchtete Frauen und Männer die Möglichkeiten eines Bundesfreiwilligendienstes nutzen können“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Ab dem 1. Dezember stellt das Bundesfamilienministerium dafür zusätzliche Plätze zur Verfügung. Das Programm hat zwei Komponenten: zum einen können geflüchtete Menschen einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten, zum anderen wird ein BFD-Einsatz in der Flüchtlingshilfe für die vielen einheimischen Engagierten ermöglicht. „Ein Freiwilligendienst hat großes Potential, geflüchteten Menschen Begegnungen, Erfahrungen und eine sinnstiftende Beschäftigung zu ermöglichen und sie so bei der Integration in Deutschland zu unterstützen. Die Arbeiterwohlfahrt wird dafür fast fünfhundert Plätze schaffen“, zeigt sich Stadler erfreut.

23.11.2015

AWO-Umfrage: Menschen sehen Rechte Gewalt mit großer Sorge!

Das ist alarmierend: 77 Prozent der Bevölkerung in Deutschland fürchten laut AWO-Sozialbarometer eine weitere Zunahme rassistisch motivierter Gewalt und Anschläge. Mehr als 72 Prozent der Befragten sehen in dieser Entwicklung eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland.

19.11.2015

Nach Rentenbericht: AWO fordert umfassende Reform der Alterssicherung

„Wir brauchen umfassende Reformen der Alterssicherung“,  kommentierte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den aktuellen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung. Dieser war Thema der gestrigen Kabinettssitzung. Nach Einschätzung der AWO ist das Kernstück der deutschen Alterssicherung, das so genannte Drei-Säulen-System gescheitert. „Die  Rentnerinnen und Rentner werden schon heute immer mehr vom Lebensstandard im Land abgekoppelt“, so Stadler und betont: „Wenn jetzt nicht gehandelt wird, wird Altersarmut in 20 Jahren zum Massenphänomen.“

12.11.2015

Pflegestärkungsgesetz: Auch Teil II lässt viele Probleme ungelöst

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker kommentiert das  heute im Bundestag zur Abstimmung stehende Zweite Pflegestärkungsgesetz: „Bei der Pflegeversicherung hat sich in den letzten Jahren ein großer struktureller Reformbedarf aufgestaut. Insofern begrüßt die AWO, das mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz, nach vielen Jahren der Diskussion 2017 der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werden wird. Dieser hebt die nachteilige Behandlung von beispielsweise Demenzkranken auf. Doch der dringend benötigte große Wurf ist diese Reform nicht.

11.11.2015

AWO gegen Wiedereinführung des Dublin-Verfahrens und für Schutz der Familie

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt zu den neuesten  Plänen des Bundesinnenministeriums zum Thema Aussetzung des Familienennachzuges und zur Wiedereinführung des Dublin-Verfahrens:

10.11.2015

Initiative „Brandenburg zeigt Herz - weil es um Menschen geht!“ vorgestellt

Am Dienstag, den 10. November 2015, starteten Dr. Manfred Stolpe, Ministerpräsident a.D. und Bundesminister a.D., Anne Böttcher, Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V., und David Kreuziger, Mitglied des Vorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Berlin-Brandenburg, im Rahmen einer Pressekonferenz mit anschließender Enthüllung des ersten Banners offiziell die Initiative „Brandenburg zeigt Herz“.

06.11.2015

AWO zum Kompromiss in Flüchtlingspolitik

Der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Wolfgang Stadler kommentiert den gestrigen Kompromiss in der Flüchtlingspolitik: „Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt es, dass die Große Koalition in Sachen Flüchtlingspolitik die Prozesse und Verfahren nun beschleunigen möchte. Dass die Idee der Transitzonen fallengelassen wurde, begrüßen wir. Insbesondere die darin eingebettete Inhaftierung der Flüchtlinge wäre nicht leistbar und rechtswidrig gewesen. Es ist auch richtig, dass die Grenzen weiterhin offen bleiben.

05.11.2015

AWO fordert: Armut als Problem anerkennen und nach Lösungen suchen

„Es wird viel geredet, aber noch zu wenig getan. Die bisherigen Bemühungen verfehlen offensichtlich ihr Ziel“, kommentiert der AWO  Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute veröffentlichten Ergebnisse der Studie Leben in Europa 2014. Demnach ist die Armutsrisikoquote in Europa und auch in Deutschland seit sechs Jahren konstant hoch. Von 2013 auf 2014 ist sie deutschlandweit sogar um 0,6 Prozentpunkte angestiegen. „Der Handlungsbedarf ist groß. Wir benötigen ein Gesamtkonzept zur Armutsvermeidung mit dem Ziel Ungleichheiten zu überwinden und den solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken“, bekräftigt Stadler.

27.10.2015

Armut von Kindern und Jugendlichen in Europa: AWO fordert Kurswechsel!

Armut und Perspektivlosigkeit grassieren in der jüngeren Generation Europas: Fast 30 Prozent aller jungen Menschen unter 18 Jahren sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Rund 5,4 Millionen zwischen 20 und 24 Jahren haben gar keinen Kontakt zum Arbeits- oder Ausbildungsmarkt. Das zeigt die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Erschreckend ist, dass diese Befunde längst nicht neu sind. AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler verdeutlicht heute, dass die Arbeiterwohlfahrt (AWO) seit Jahren auf diese gefährlichen Entwicklungen hinweist.

16.10.2015

Verbände starten ein „breites Band des Willkommens“ für Flüchtlinge

In Deutschland engagieren sich sehr viele Menschen für Flüchtlinge. Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, Menschenrechtsorganisation, Sport und Kultur unterstützen dieses zivilgesellschaftliche Engagement und setzen mit „Willkommensarmbändern“ ein Zeichen dafür, dass Flüchtlinge in Deutschland willkommen sind. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt dazu: „Auch die AWO unterstützt mit ihren Aufnahmeeinrichtungen und unzähligen Ehrenamtlichen die Geflüchteten dabei, ein erstes Ankommen in Deutschland zu bewältigen. Mit dem Willkommensarmband wollen wir ein Zeichen für ein offenes Deutschland setzen.“

16.10.2015

Reform des Vergaberechts: Ausschreibungsdefizite überwinden

„Mit der Modernisierung des Vergaberechts haben wir die Möglichkeit, gemeinsam Verbesserungen auf den Weg zu bringen, in dem die Förderung sozial- und beschäftigungspolitischer Belange sowie von Innovationen über das Vergaberecht erfolgen kann“, erläutert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (VergModG), wird heute in erster Lesung in den Deutschen Bundestag eingebracht. „Das neue Gesetz bietet die Möglichkeit, die einseitige Dominanz des Preiskriteriums bei Vergabeprozessen im Sozialbereich zu vermeiden und den Qualitätswettbewerb in den Vordergrund zu stellen“, betont Stadler.

15.10.2015

AWO zum Asylbeschleunigungsgesetz

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt anlässlich der heutigen Bundestags-Debatte zum Asylbeschleunigungsgesetz: „Das so genannte Asylbeschleunigungsgesetz wird nur bedingt dazu beitragen, die Aufnahme und Versorgung der ankommenden Flüchtlinge zu entlasten oder zu verbessern. Einen längeren Verbleib der Geflüchteten in Erstaufnahmeeinrichtungen lehnt die AWO genauso ab, wie ihnen das Taschengeld durch Sachleistungen zu ersetzen.

07.10.2015

Flüchtlings-Hilfe-Portal HelpTo geht an den Start

Unter dem Namen HelpTo startet der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt mit Unterstützung des Brandenburgischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport sowie der Landeshauptstadt Potsdam ein überregionales Flüchtlings-Hilfe-Portal im Internet.

07.10.2015

AWO fordert Sozialangebote schon in Erstaufnahmeeinrichtungen

„Wir müssen eine Brücke bauen zwischen der Situation der Erstaufnahme und der langfristigen Integration der Geflüchteten in die gesellschaftliche Normalität“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der Berufung Peter Altmaiers zum Flüchtlingskoordinator und Chef des neu eingerichteten Stabs  „Flüchtlingspolitik“ im Kanzleramt. „Dabei müssen vor allem unter der Einbeziehung von Fachleuten Konzepte für die besonders Schutzbedürftigen, wie Frauen und Kinder entwickelt werden“, fordert Stadler und ergänzt: „Die geflüchteten Menschen benötigen mehr als nur eine gute Unterbringung. Angebote, wie mobile Frauen-Beratung oder durch Kitas organisiert Spielgruppen müssen schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen zur Verfügung stehen.“

25.09.2015

Pflegestärkungsgesetz mit Licht und Schatten - AWO zum Pflegestärkungsgesetz

„Dieses Gesetz beendet eine systematische Ungerechtigkeit“, begrüßt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den Kernpunkt des heute im Bundestag zur Beratung anstehenden Pflegestärkungsgesetzes II. Demnach soll zukünftig auch Menschen ein Pflegebedarf anerkannt werden, die unter kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel Demenz, leiden. „Das unwürdige Feilschen um Pflegeminuten spielt bei der Ermittlung der Pflegestufe dann keine Rolle mehr“, erklärt Döcker. Kritisch betrachtet die AWO aber die Auswirkungen des Gesetzes auf die stationäre Pflege.

25.09.2015

Gesetz für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Kindeswohl muss Vorrang haben

„Das Gesetz muss seinem Titel gerecht werden“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Morgen wird im Bundestag das „Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher“ behandelt. Die betroffenen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sollen dann bundesweit verteilt werden. Die AWO sieht in dem Gesetz bisher vor allem ein Verteilungsgesetz zur Entlastung einiger Kommunen. „Wir benötigen dringend bundesweite Standards, die von allen Kommunen erfüllt werden müssen, die minderjährige Flüchtlinge aufnehmen. Das wird ohne eine finanzielle Beteiligung des Bundes nicht funktionieren. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen muss Vorrang haben“, betont Stadler. Grundsätzlich begrüßt die AWO aber, dass mit dem Gesetz die Grundlage für eine qualitativ gute Begleitung und Betreuung der betroffenen Kinder und Jugendlichen geschaffen werden soll. Von dem geplanten Verteilungsschlüssel müsse aber abgesehen werden.

24.09.2015

Flüchtlingsgipfel - AWO warnt vor Scheinlösungen

„Die geplanten Regelungen des Asylbeschleunigungsgesetzes sind aus Sicht der Arbeiterwohlfahrt nur scheinbar geeignet, die krisenhafte Situation bei der Aufnahme und Versorgung der ankommenden Flüchtlinge zu entlasten oder zu verbessern. Notwendig sind neue Programme zur Förderung des Wohnungsbaus und damit die Schaffung bezahlbaren Wohnraums für alle Menschen mit geringem Einkommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des heute in Berlin stattfindenden Flüchtlingsgipfels von Bund und Ländern.

21.09.2015

Welt-Alzheimertag – AWO fordert mehr Unterstützung und Solidarität

„An Demenz erkrankte Menschen und deren  Angehörige benötigen unsere Unterstützung und Solidarität, um mit dieser bisher unheilbaren Krankheit besser umgehen zu können“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des heutigen Welt-Alzheimertages. Bis zu 1,6 Mio. Menschen sind in Deutschland an einer Demenz erkrankt, ein Großteil davon an Alzheimer. Deshalb sei es nur konsequent, dass nun die Pflegeversicherung derart  umgestaltet wird, dass Demenz bei der Berechnung einer Pflegestufe bzw. dem  Pflegegrad, berücksichtigt wird. „Das schafft mehr Gerechtigkeit in der Pflegeversicherung“, zeigt sich Döcker überzeugt.

21.09.2015

AWO fordert - gesetzliche Krankenversicherung muss palliative Versorgung in Pflegeheimen sicherstellen

„Mit dem Hospiz- und Palliativgesetz werden eine Reihe von Verbesserungen in der hospizlichen und palliativen Versorgung von schwerstkranken oder sterbenden Menschen eingeführt. In einem vernetzten Zusammenwirken aller Akteure sind wir damit auf einem guten Weg die Themen Alter, Sterben und Tod in unserer Gesellschaft aus der Tabuisierung herauszuholen“, begrüßt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Intention des Gesetzentwurfes. Dieser wird heute im Ausschuss für Gesundheit öffentlich beraten. „Für die Betroffenen und ihre Familien ist es wichtig, am Ende ihres Lebens eine gute palliative Versorgung verbunden mit spiritueller Unterstützung und persönlicher Begleitung zu erfahren“, führt Döcker aus.

18.09.2015

Geschichte bewegt Zukunft: AWO Sozialkonferenz zu Frauen- und Gleichstellungspolitik

„Die AWO sieht sich in der Verantwortung, eine inklusive Vision von Geschlechtergerechtigkeit zu entwickeln, die alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, Herkunft, Religion, Alter und gesundheitlicher Befähigung einschließt. Dafür werden wir uns in den nächsten Jahren verstärkt einsetzen“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die Bewegründe für die 6. Sozialkonferenz der AWO. Die morgen in Hamburg stattfindende bundesweite Konferenz „Vom Frauenwahlrecht zur Gleichstellungspolitik–Geschichte bewegt Zukunft“ möchte Frauen- und Gleichstellungspolitik als Querschnittsthema des Verbandes stärken und weiterentwickeln.

16.09.2015

AWO unterzeichnet Erklärung „Gemeinsam für Arbeit“

„Für die AWO gehört es zu ihrem Selbstverständnis, dass sie sich in ihren eigenen Diensten und Einrichtungen darum bemüht, arbeitssuchende Menschen als Beschäftigte zu integrieren“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Nun wurde dieses Engagement auf eine formelle Grundlage gestellt. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), deren Mitglied die AWO ist, haben eine intensivere Zusammenarbeit bei der Personalrekrutierung und der Stellenbesetzung in den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege vereinbart.

15.09.2015

Preis „Soziale Stadt 2016“ – AWO ruft zur Teilnahme auf

„Wie werden wir soziale Probleme vor Ort lösen? Wie fördern wir ein gesellschaftliches Miteinander und wie können wir Integrationserfolge nachhaltig sichern?“ – das sind nach Ansicht von AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker entscheidende Fragen für die Zukunft der Städte. Um möglichst viele gute und kreative Antworten zu bekommen, lobt die AWO gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem GdW-Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und dem Deutschen Mieterbund den "Preis Soziale Stadt 2016" aus. Bis zum 18. Dezember 2015 können Projekte eingereicht werden, die beispielhaft zeigen, wie das soziale Miteinander in den Stadtquartieren gefördert werden kann.

08.09.2015

AWO unterstützt Aktionstag für pflegende Angehörige

„Mit der freiwilligen Unterstützung pflegebedürftiger Menschen leisten pflegende Angehörige einen wichtigen und wertvollen Beitrag zum partnerschaftlichen Zusammenleben wie auch zum Zusammenhalt der Generationen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Unterstützung der AWO für den Aktionstag. Der heutige bundesweite Aktionstag soll die Leistungen der pflegenden Angehörigen anerkennen und mehr in den gesellschaftlichen Fokus stellen. Zwar würde durch das erste Pflegestärkungsgesetz und das „Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“ Unterstützung für Pflegende geboten, aber in der Realität erreichen diese Angebote viele Betroffene nicht. „Die pflegenden Angehörigen benötigen einen gesetzlichen Beratungsanspruch“, meint Brigitte Döcker.

07.09.2015

AWO begrüßt erste Ergebnisse des Koalitionsgipfels

„Das war das lang erwartete deutliche Signal der Bundesregierung“, lobt Brigitte Döcker das Ergebnis des gestrigen Koalitionstreffens. Demnach werden  sechs Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die Situation der Flüchtlinge zu verbessern. „Wir benötigen nun ein Konzept, das das gesamte Leben der Menschen in den Blick nimmt und nicht nur ihre erste Unterbringung“, fügt Döcker hinzu. Den Ersatz des Taschengeldes durch Sachleistungen lehnt die AWO ab. „Ziel muss es sein, die Menschen in die Lage zu versetzen, ihr Leben selbst zu gestalten. Eine bessere Strategie gegen Rechtsextremismus gibt es nicht“, ist Döcker überzeugt.

04.09.2015

Der Sinn des Lebens liegt im Miteinander.

Arbeiterwohlfahrt Berlin und Brandenburg zeichneten Monika Kilian (AWO Kreisverband Fürstenwalde e.V. / AWO Landesverband Brandenburg e.V.) und Walter Momper (11. Regierender Bürgermeister von Berlin) mit der Regine-Hildebrandt-Medaille 2015 aus.

03.09.2015

AWO Flüchtlingskonferenz „Ankommen in Deutschland – Solidarität ist unsere Stärke!“

„Die wachsende Zahl von Flüchtlingen stellt Deutschland vor eine große Herausforderung. Die Arbeiterwohlfahrt stellt sich der daraus wachsenden Verantwortung bundesweit mit ihren haupt- und ehrenamtlich Tätigen vor Ort und in ihren Einrichtungen und Diensten“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt anlässlich der Eröffnung der Flüchtlingskonferenz der Arbeiterwohlfahrt. Die Veranstaltung „Ankommen in Deutschland – Solidarität ist unsere Stärke!“, findet heute in Berlin mit rund einhundert Teilnehmenden statt. „Das  Handeln der AWO basiert darauf, anzuerkennen, dass jeder Mensch und damit auch jeder Flüchtling aktiv handeln und seine Kompetenzen und Fähigkeiten in den Alltag einbringen kann und möchte“, erklärt der AWO Präsident.

02.09.2015

AWO fordert Betreuungsgeld für Kitas zu verwenden

„Die Pläne des Finanzministeriums eher Haushaltslöcher stopfen zu wollen, als Kitas zu unterstützen sind ein verheerendes familienpolitisches Signal“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Laut Meldungen der Süddeutschen Zeitung sträubt sich das Bundesfinanzministerium dagegen, die aus dem Betreuungsgeld frei gewordenen Mittel in die Kinderbetreuung zu investieren. „Damit wird eine hervorragende Gelegenheit verpasst, in die Qualität der Kinderbetreuung zu investieren und diese damit zu verbessern“, zeigt sich Stadler enttäuscht.

02.09.2015

AWO Flüchtlingsprojekt mit Flüchtlingen für Flüchtlinge

„Wir erleben gegenwärtig eine so große Hilfsbereitschaft seitens der Bevölkerung, dass unsere Einrichtungen die Anfragen kaum noch bewältigen können“, zeigt sich AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker hoch erfreut. Insbesondere Flüchtlingsberatungsstellen und Unterkünfte für Flüchtlinge erhalten großen Zuspruch. Die AWO initiierte deshalb  im Rahmen des Gesamtprojekts der Wohlfahrtsverbände „Koordinierung, Qualifizierung und Förderung der ehrenamtlichen Unterstützung von Flüchtlingen“ das Projekt: „Bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge in der AWO.“ „Ziel des Projektes ist eine möglichst effektive und zielführende Steuerung der Hilfsbereitschaft. Genauso möchten wir den Ehrenamtlichen dadurch einen bereichernden Einsatz bieten“, erklärt Döcker.

01.09.2015

AWO fordert – Bildungsoffensive Ganztagsschule mehr unterstützen

„Wenn Deutschland zur Bildungsrepublik werden möchte, brauchen wir gut ausgestattete Ganztagsschulen mit innovativen Lern- und Lehrformen“, erklärt AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler anlässlich des Beginns des neuen Schuljahrs in den meisten Bundesländern. Ganztagsschulen stehen für die Umgestaltung der traditionellen Schule hin zu einer Schule als Lern- und Lebensort, die sich an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler orientiert. Gute Ganztagsschulen können nachweislich das Sozialverhalten, die Motivation und die Schulleistungen verbessern. Sie können wirksame Beiträge zur Chancengerechtigkeit und zum Bildungserfolg unabhängig von der Herkunft der Kinder und Jugendlichen leisten. Dies ist aber nur möglich, wenn Quantität und Qualität des Bildungsangebotes stimmen.

27.08.2015

Kinder von Asylbewerbern haben ein Recht auf Bildung

„Jedes Kind in Deutschland hat das Recht auf Bildung. Dieses Recht steht allen Kindern in Deutschland zu, unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Hintergrund sind die jüngsten Diskussionen, ob die Schulpflicht von geflüchteten Kindern bis zur Anerkennung auszusetzen ist. Für die Arbeiterwohlfahrt ist das Recht auf Bildung nicht verhandelbar. Darüber hinaus betont sie, dass dies auch angesichts der immer noch monate- und jahrelangen Asylverfahren niemand wollen könne.

26.08.2015

„Gut leben“ geht nicht ohne soziale Nachhaltigkeit

Der AWO Bundesverband und der Deutsche Naturschutzring beteiligen sich mit einer gemeinsamen Veranstaltung an der Regierungsstrategie „Gut leben in Deutschland“. Der hierfür stattfindende Bürgerdialog ist Ausdruck der beiderseitigen Überzeugung, dass ökologische und soziale Fragen heute verstärkt zusammen gedacht werden müssen und es starke Allianzen für dieses Anliegen braucht. „Es ist belegt, dass Menschen in sozial schwachen Lebenslagen stärker unter Umweltbelastungen leiden. Wir müssen gemeinsam dafür eintreten, diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

24.08.2015

AWO zur Aussetzung des Dublin-Verfahrens für Syrien-Flüchtlinge

„Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung der Behörden, das Dublin-Verfahren zur Rücküberstellung in den Einreisestaat für Asylantragstellerinnen und Antragssteller aus Syrien ab sofort auszusetzen. Das ist ein klares Zeichen der Humanität“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Hintergrund ist, dass Asylantragsteller/-innen nach der Dublin-Verordnung verpflichtet sind, ihren Asylantrag im Einreisestaat zu stellen. Sie werden in der Europäischen Union (EU) im sogenannten Dublin-Verfahren in den jeweils zuständigen Mitgliedsstaat zurückgeführt. „Diese Regelung hat für viele Schutzsuchende unglaubliches Leid verursacht. Wir müssen uns klar machen, dass Menschen, die nach Deutschland zu Bekannten oder Verwandten geflüchtet sind, wegen dieser Regelung wieder zurück in das Einreiseland geschickt werden. Wir treten dafür ein, dass Menschen, auch um schneller Anschluss in ihrer neuen Umgebung finden zu können, dort bleiben können müssen, wo sie Anknüpfungspunkte haben“, sagt Döcker. Darüber hinaus sind viele Länder wie Italien oder andere europäische Staaten an den Rändern Europas überfordert und können keine ausreichende humanitäre Infrastruktur für Schutzsuchende bereit stellen.

24.08.2015

AWO zum Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme

„Es ist erfreulich, dass die allermeisten Bundesländer die Notwendigkeit verbesserter Rahmenbedingungen für Kindertageseinrichtungen erkannt haben. Es ist wichtig, dass sich die Personalschlüssel im vergangenen Jahr leicht verbessert haben“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Hintergrund sind die heute veröffentlichten Zahlen des „Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme“. Der Ländermonitor bietet Daten zum frühkindlichen Bildungssystem in den einzelnen Bundesländern sowie in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt.

21.08.2015

AWO-Sozialbarometer zeigt: Keine Gleichberechtigung in Sicht

„Es gibt in der Gesellschaft ein klares Bewusstsein für das Problem von Geschlechterungerechtigkeiten“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler anlässlich des aktuellen AWO Sozialbarometers. Die Zahlen zeigen aber auch, dass zwischen den Geschlechtern zum Teil gravierende Unterschiede in der Wahrnehmung existieren. „Es bestehen offenbar weiterhin alte Rollenmuster in den Köpfen“, ergänzt Stadler. Hintergrund ist, dass 56 Prozent der Befragten die Frauen in Deutschland „eher nicht gleichberechtigt“ sehen. Interessant: Nur 47 Prozent der befragten Männer sehen dies auch so; über die Hälfte (52 Prozent) ist gar der Meinung, es gehe „eher gleichberechtigt“ zu in Deutschland. Im Gegensatz dazu finden 65 Prozent der Frauen, dass sie „eher nicht gleichberechtigt“ sind.

20.08.2015

Sinkender Wohlstand bedroht Zusammenhalt: AWO fordert Politik zum Handeln auf

Für die Arbeiterwohlfahrt weist die gestern vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlichte Studie „Vermögensentwicklung in Deutschland“ an vielen Stellen auf die Gefahr der steigenden Ungleichheit in diesem Land hin. „Gesundheit ist neben Einkommen und Haushaltsstand ein entscheidender Faktor für den Wohlstand und die Studie verdeutlicht, dass Pflegebedürftigkeit eine Person erheblich belastet“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Durch diese Daten wird für die Arbeiterwohlfahrt im Grunde die Teilabdeckung in der gesetzlichen Pflegeversicherung infrage gestellt. „Das sollte die Politik zum Umdenken anregen“, berichtet Stadler.

12.08.2015

Reform der Pflegeversicherung

Vor 20 Jahren wurde die Pflegeversicherung eingeführt und seitdem hat sich trotz einiger Veränderungen ein massiver Reformbedarf aufgestaut. Es braucht: eine Gleichberechtigung von Menschen mit Pflegebedarf aufgrund körperlicher und geistiger Einschränkungen, eine Anpassung der Leistungen bezüglich des Realkaufkraftverlusts sowie eine nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung. „Umso entscheidender ist es nun, zügig Reformen der Pflegeversicherung auf den Weg zu bringen. Klar ist: Die Politik schlägt den richtigen Weg ein, doch einige Punkte bleiben unausgereift“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Hintergrund ist die heutige Beratung über die Reform der Pflegeversicherung im Bundeskabinett.

07.08.2015

Der Humanität verpflichtet: Das Sterben im Mittelmeer stoppen

„Die jüngste Tragödie auf dem Mittelmeer vor der Küste Libyens bestürzt und macht fassungslos“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Arbeiterwohlfahrt unterstreicht an diesem Tag, dass den vielen Worten der Betroffenheit nun dringend Taten folgen müssen. „Es ist unsere moralische und humanitäre Pflicht, alles zu tun, damit keine Menschen auf dem Weg nach Europa sterben. Diese Pflicht ist nicht verhandelbar“, ergänzt Döcker.

04.08.2015

Humanitäre Verantwortung betonen. Rassistischer Gewalt entschieden begegnen

„Die deutlich angestiegenen Gewalttaten auf Flüchtlingsunterkünfte in der Bundesrepublik besorgen uns“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Bereits im ersten Halbjahr 2015 wurden so viele Angriffe auf Unterkünfte registriert wie im gesamten Jahr 2014. Im Vergleich zum Jahr 2013 haben sich die Zahlen sogar verdreifacht. „Die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge ist an vielen Orten überwältigend und auch Ausdruck einer funktionierenden Zivilgesellschaft. Umso entschiedener müssen nun jedoch alle Gesellschaftsmitglieder ein Zeichen gegen die vermehrte menschenverachtende Gewalt setzen“, unterstreicht das Vorstandsmitglied. Aus Sicht der Arbeiterwohlfahrt muss weiter die humanitäre Verantwortung der Bundesrepublik für die Flüchtlinge im Mittelpunkt stehen.

31.07.2015

2 Jahre Kita-Rechtsanspruch: Jetzt braucht es bundeseinheitliche Qualitätsstandards!

Seit dem 01. August 2013 gilt der einklagbare Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege. „Das war ein richtiger und entscheidender Schritt mit Blick auf die Kinderbetreuung in diesem Land. Entscheidend ist jetzt, dass wir uns nicht darauf ausruhen, sondern eine weitergehende Verbesserung der Betreuungssituation verwirklichen“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler.

21.07.2015

Flüchtlinge in der EU: Es braucht Verantwortung, Menschlichkeit und eine europäische Einigung!

„Die jüngsten Diskussionen zur Verteilung von Flüchtlingen in der Europäischen Union zeigen, wie verquer die Debatten sind. Die AWO setzt sich dafür ein, dass Flüchtlinge in das Land gehen können, zu dem sie sprachliche oder familiäre Bezüge haben. Diese helfen ihnen, einen besseren und schnelleren Anschluss in den jeweiligen Ländern zu finden. Klar ist: Verteilt werden können die Kosten, aber doch nicht Menschen“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler.

21.07.2015

Betreuungsgeld: Urteil des Bundesverfassungsgerichts unterstreicht die Haltung der AWO!

„Die Zeit ideologischer Auseinandersetzungen ist nach dem heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts vorbei. Jetzt gilt es, zum Wohle der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft Politik zu machen, die soziale Gerechtigkeit herstellt und allen gleiche Chancen bietet“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Hintergrund ist das soeben gefällte Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld.

17.07.2015

Bastelspaß beim Prenzlauer Agenda-Diplom 2015

Am 16. Juli 2015 war es endlich soweit - die lang ersehnten Sommerferien begannen und damit auch das Prenzlauer Agenda - Diplom 2015. Auch in diesem Jahr war die AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH wieder mit einer spannenden Aktion vertreten

14.07.2015

Betreuungsausbau – Qualität ist nächste Herausforderung

„Diese beeindruckende Zahl ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Kinderbetreuung. „Nach dem Ausbau muss nun in erster Linie die Qualität der Betreuung sichergestellt bzw. verbessert werden. Die AWO präferiert ein bundesweites Qualitätsgesetz“, betont Stadler.

08.07.2015

Reform des Vergaberechts für Stärkung von Qualität und Innovation nutzen

„Soziale Arbeit ist stets eine personenbezogene Beziehungsarbeit, die von den Mitarbeitenden hohe Fachkompetenz und von dem sozialen Dienstleister ausreichende Erfahrung verlangt. Sie heben sich von anderen Dienstleistungen dadurch ab, dass sie ihre Wirkung erst im Zusammenspiel zwischen den Leistungserbringenden und den Leistungsempfangenden entfalten – das dürfen wir bei der aktuellen Reformdebatte um die Modernisierung des Vergaberechts nicht aus dem Blick verlieren", kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker das heute im Bundeskabinett zum Beschluss stehende Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts und führt aus: „Ziel des Gesetzes muss es sein, die einseitige Dominanz des Preiskriteriums im Sozialbereich zu vermeiden und damit den Qualitätswettbewerb zu fördern.“

07.07.2015

AWO fordert: 24-Stunden Kitas müssen Ausnahme bleiben

„Eine Kinderbetreuung rund um die Uhr darf es nur in Ausnahmefällen geben“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Hierzu könnte zum Beispiel eine Kindertagespflegeperson gefördert werden, die eine Betreuung zu Hause im gewohnten Umfeld des Kindes ermöglicht.“ Grundsätzlich begrüßt die AWO die Initiative von Bundesfamilienministerin Manuela  Schwesig, die Zeitphasen außerhalb der üblichen Betreuungszeiten in den Blick zu nehmen. „In jedem Fall ist immer in erster Linie das Wohl des Kindes zu berücksichtigen. Ziel muss es sein, dass sich die Arbeitswelt auf die Bedürfnisse von Eltern und ihren Kindern einlässt und nicht anders herum.“

02.07.2015

Vorstandswahl beim AWO Ortsverein Prenzlau e.V.

Am 26. Juni 2015 fanden sich die Mitglieder des AWO Ortsverein Prenzlau e.V. zur ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen. Ein bedeutender Punkt auf der Agenda war entsprechend der Satzung die Wahl des Vorstandes.

29.06.2015

Hartz-IV-Sanktionen: AWO fordert Sonderregelungen für junge Menschen abzuschaffen

„Die AWO lehnt eine strenge finanzielle Bestrafung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als nicht zielführend ab“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der heutigen Öffentlichen Anhörung entsprechender Anträge der Oppositionsparteien. Im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages wird heute über die Sanktionierung junger Hartz-IV-Empfänger beraten. „Sanktionen dürfen nur rechtskonform, mit Besonnenheit und niemals zum Selbstzweck ausgesprochen werden. Selbsthilfe und Eigenverantwortung der Leistungsberechtigten müssen aktiv gestärkt werden. Deshalb unterstützt die AWO die Forderung, die schärferen Sanktionsregelungen für unter 25-Jährige noch in dieser Legislaturperiode abzuschaffen", betont der AWO Bundesvorsitzende.

25.06.2015

AWO fordert: Aufwertung sozialer Berufe als Gebot der Stunde

„Es ist ein Skandal, dass gerade soziale Berufe in Bezahlung und Wertschätzung immer weiter abgehängt werden", kommentierte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die neue Studie von Bertelsmann-Stiftung und Prognos-AG. Im Vergleich zur Industrie verdienen die Beschäftigten in sozialen Berufen auch bei vergleichbarer Qualifizierung deutlich weniger, als Beschäftigte in anderen Branchen. Die aktuelle Studie verdeutlicht, dass diese Kluft zukünftig sogar noch weiter wachsen wird. Der AWO Bundesvorsitzende verweist auf die Rolle des Staates und die sehr komplexen Refinanzierungsbedingungen, betont jedoch: „Immer auf die knappen Kassen zu verweisen, bringt nichts: Am Ende werden wir als Gesellschaft insgesamt draufzahlen, wenn wir die Bedingungen in der Gesundheits- und Sozialbranche nicht verbessern.“

19.06.2015

AWO zum Weltflüchtlingstag

„Die Aufnahme von Flüchtlingen darf nicht als Übergangsphänomen betrachtet werden, sondern ist eine andauernde gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der wir uns stellen müssen und können", erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des Tags des Flüchtlings am 20. Juni.  „Notwendig ist eine vorausschauende, verantwortungsvolle und  menschenwürdige Flüchtlingspolitik", ergänzt Döcker.

18.06.2015

Präventionsgesetz – Schritt in die richtige Richtung

„In Vorsorge, Prävention und Gesundheitsförderung zu investieren, macht sich immer bezahlt – finanziell und gesundheitlich“, begrüßt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker das heute im Bundestag zur Verabschiedung stehende Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention. „Damit erhalten Prävention und Gesundheitsförderung die ihnen zustehende Bedeutung und Anerkennung“, ist Döcker überzeugt, weist aber zugleich darauf hin: „Im Mittelpunkt sollte nicht das Funktionieren von Menschen stehen, sondern die Verbesserung ihrer Lebensqualität und die Stärkung ihrer Gesundheitskompetenz.“

13.06.2015

#echtawo: Heute offizieller Start der ersten AWO Aktionswoche

Heute fiel im Rahmen des Bundesausschusses der Arbeiterwohlfahrt der offizielle Startschuss zur AWO-Aktionswoche. In dieser Woche öffnet die AWO bundesweit ihre Türen, um ihre engagierte, soziale Arbeit zu präsentieren. Bislang sind weit über 1.000 Veranstaltungen und Events in ganz Deutschland im Veranstaltungskalender eingetragen worden. Eine Zahl, die zeigt, dass die AWO das Aktionsmotto mit Leben füllen kann: Eben echte Vielfalt. Echtes Engagement. Echt AWO.

12.06.2015

Arm und überschuldet – trotz Arbeit

„Arm und überschuldet – trotz Arbeit“ lautet das Motto der am Montag beginnenden diesjährigen  Aktionswoche Schuldnerberatung. „Leider wird Einkommensarmut ein zunehmend bedeutender Überschuldungsfaktor“, bestätigt  AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den Zusammenhang von prekärer und atypischer Beschäftigung und Überschuldung. Doch in Folge einer Entscheidung des Bundessozialgerichts ziehen sich die Kommunen zunehmend aus der Förderung der Schuldnerberatung für Erwerbstätige zurück. „Immer mehr Menschen laufen trotz einer geregelten Beschäftigung Gefahr, sich zu überschulden und wenden sich hilfesuchend an unsere Schuldnerberatungsstellen. Deshalb brauchen wir einen rechtlich garantierten Anspruch auf Schuldnerberatung auch für Erwerbstätige“, fordert Döcker.

05.06.2015

AWO Anforderungen an eine moderne Flüchtlingspolitik

Im Rahmen der SPD-Konferenz „Verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik – jetzt“ mit Sigmar Gabriel, Malu Dreyer, Aydan Özoguz, Thomas Oppermann und anderen hat AWO-Präsident Wilhelm Schmidt die Forderungen der AWO an eine moderne Flüchtlingspolitik wie folgt zusammengefasst: Auch wenn sich die Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre schrittweise verbessert hat, so haben die dramatisch veränderten Verhältnisse für viele Millionen Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten gezeigt, dass der Handlungsbedarf für eine an den Menschenrechten orientierte Antwort außerordentlich ist.

03.06.2015

Rückblick: Der „Tag der offenen Tür“ in der Gärtnerei Pinnow

Am 08. Mai 2015 veranstaltete die Gärtnerei Pinnow der Uckermärkischen Werkstätten gGmbH erneut einen rundum erfolgreichen Tag der offenen Tür. Wie auch in den Jahren zuvor wurde dieser zahlreich besucht.

02.06.2015

Pflegekräfte-Anwerbung ist keine Lösung

Gestern veröffentlichte die  Bertelsmann-Stiftung die Studie „Internationale Fachkräfterekrutierung in der deutschen Pflegebranche“. Diese zeigt, dass nur ein Sechstel der im  Pflegebereich tätigen Unternehmen Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren, obwohl fast zwei Drittel der Firmen Vakanzen haben. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die Studie liefert interessante Zahlen zur Anwerbung von Pflegekräften und weist zugleich auf entscheidende Hürden und Hindernisse hin.

22.05.2015

AWO fordert Bekenntnis des Bundes für mehr Qualität in Kitas

Anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte zum fünften Bericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes und der Beratung der Anträge der Parteien DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen zur Verbesserung der Qualität in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erklärt der Bundesvorsitzende der AWO Wolfgang Stadler: „Die Arbeit in Einrichtungen der Kinderbetreuung ist in den letzten Jahren immer  anspruchsvoller geworden. Sprachförderung, Beobachtung und Dokumentation, Integration und Inklusion sind nur einige der zu erfüllenden Anforderungen, die tagtäglich an die Erzieherinnen und Erzieher gestellt werden.

22.05.2015

Wohngelderhöhung: Reform geht AWO nicht weit genug

„Wohnen ist ein Grundbedürfnis, deshalb brauchen all jene, die ihre Wohnkosten nicht aus eigener Kraft bestreiten können, einen verlässlichen staatlichen Zuschuss“, begrüßt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den von Bundesbauministerin Barbara Hendricks vorgelegten Gesetzentwurf. Dieser sieht eine Erhöhung des Wohngeldes vor und wird heute in erster Lesung im Bundestag beraten. Die geplante Erhöhung der Durchschnittszahlungen über die Wohngeldtabellen allein reiche aber nicht aus. „Wichtig wären vielmehr eine Entlastung bei den Heizkosten und auch eine dynamische Anpassung des Wohngeldes an die Wohnkosten- und Preisentwicklung, damit es in Zukunft nicht mehr von Zufälligkeiten und politischen Mehrheiten abhängt, ob und in welchem Umfang eine Wohngeldreform kommt“, erklärt Stadler.

21.05.2015

AWO begrüßt Beschluss für höhere Mittel für Jugendmigrationsdienste

Die AWO begrüßt die heute vom Bundestag beschlossene Erhöhung der Haushaltsmittel für die Jugendmigrationsdienste (JMD) im Rahmen des Nachtragshaushaltes. Die gestiegenen Zuwendungen sind das Resultat der steigenden Beratungszahlen in den Jugendmigrationsdiensten. „Die Erhöhung der Mittel für die Arbeit der Jugendmigrationsdienste ist ein richtiges Signal zur richtigen Zeit“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und fügt hinzu: „Durch die  Erhöhung der Mittel  erkennt die Bundesregierung die Bedeutung der Arbeit der Jugendmigrationsdienste an, und bestätigt, dass die Arbeit der Verbände zur Unterstützung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund auch in Zukunft finanziell abgesichert sein muss.“

21.05.2015

Ende gut, alles gut? – Jetzt kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff

Unter diesem Motto hatte das Bündnis für Gute Pflege am 20. Mai zu einer Fachveranstaltung in die Landesvertretung Bremen in Berlin-Tiergarten eingeladen. Bei der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der beiden Studien zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem damit verbundenen neuen Begutachtungsinstrument zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit im Rahmen der Pflegeversicherung vorgestellt. Beide Studien kommen zu dem Ergebnis, dass das neue Instrument der Begutachtung umsetzbar ist und den Pflegebedarf besser abbilden kann als das bisherige Verfahren.

20.05.2015

Aktuelle Umfrage zeigt: Wohlfahrtsverbände haben große Bedeutung für das soziale Gefüge in Deutschland

Die Ergebnisse des aktuellen AWO Sozialbarometers setzen ein deutliches Zeichen: Wohlfahrtsverbände wie die AWO sind für die Menschen unverzichtbare Säulen im sozialstaatlichen Gefüge Deutschlands. „Wenn 64 Prozent der Befragten die Bedeutung von Wohlfahrtsverbänden für die Gesellschaft als „äußerst wichtig“ und „sehr wichtig“ und immer noch 30 Prozent als „wichtig“ und nur zwei Prozent ihre Existenz als „unwichtig“ erachten, ist dies ein deutlicher Ausdruck für die Bedeutung von Wohlfahrtsverbänden“, stellt der AWO Bundesvorsitzende  Wolfgang Stadler klar. Gefestigt wird dieses Ergebnis insoweit als sich die positiven Einstellungen gegenüber Wohlfahrtsverbänden – unabhängig von Altersgruppe, der Einkommensschicht und der Parteipräferenz - zeigen. „Wohlfahrtsverbände sind ein wesentliches Konsenselement im deutschen Sozialstaat“, konstatiert Stadler. Dass 69 Prozent der Befragten die Hauptaufgabe der Wohlfahrtsverbände darin sehen, Bedürftige zu unterstützen und soziale Hilfe zu leisten, ergänzt nur das positive Bild innerhalb der Bevölkerung. In der Altenpflege/Altenhilfe, der Kinder und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Gesundheitshilfe, Familienhilfe, kurz: den Kernbereichen wohlfahrtsstaatlicher Tätigkeit, sehen die Menschen weitere Hauptaufgaben für die Wohlfahrtsverbände.

20.05.2015

Der Berufsbildungsverein Prenzlau e.V. in der Prenzlauer Tafel

Der AWO Kreisverband Uckermark e.V. und der Berufsbildungsverein Prenzlau e.V. (BBVP) sind beide seit Beginn der Neunzigerjahre erfolgreich im gemeinnützigen Sektor tätig. Für dieses Jahr trafen beide Organisationen nun eine Vereinbarung, die zur Unterstützung der Prenzlauer Tafel beiträgt.

18.05.2015

AWO für Perspektivwechsel bei Förderung Langzeitarbeitsloser

Die soziale Teilhabe von arbeitslosen Menschen ist seit Jahren ein Kernziel der Arbeiterwohlfahrt. Endlich unternimmt nun die Bundesregierung einen ersten Schritt in diese Richtung“, begrüßt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die  heutige Anhörung zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit im Bundestag. „Nur wenn Menschen sich als Teil der Gesellschaft erleben und wertgeschätzt fühlen, bauen sie Kompetenzen, Kontakte und Selbstvertrauen auf, die überhaupt die Voraussetzung für eine mögliche spätere Arbeitsmarktintegration sind“, so Stadler weiter.

13.05.2015

Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft

Zum morgigen Internationalen Tag der Familie erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Familien – ganz gleich welcher Form - sind das Fundament unserer Gesellschaft. Leider bestehen zwischen der hiesigen Familienpolitik und den realen Bedürfnissen von Familien noch immer erhebliche  Differenzen. Die bisherigen familienpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung wie zum Beispiel die Familienpflegezeit, die steuerliche Entlastung Alleinerziehender oder der Ausbau der Kinderförderungsangebote tragen durchaus zu einer verbesserten Situation bei, reichen offensichtlich aber nicht aus. Außerdem ist das bisherige System der monetären familienrelevanten Leistungen intransparent und ungerecht und zeigt zum Teil sogar widersprüchliche Effekte. Eine finanzielle bzw. steuerliche Vorzugsbehandlung von verheirateten Paaren, wie zum Beispiel durch das kinderunabhängige Ehegattensplitting ist nicht mehr zeitgemäß und gehört abgeschafft.

12.05.2015

Pflegeberufe sichern Lebensqualität

„Die Pflegenden sichern immer mehr Menschen Lebensqualität und ein würdevolles Altern. Damit dies so bleibt, müssen sie mehr Zeit für die eigentlichen pflegerischen Tätigkeiten bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Pflegenden. Döcker kritisiert aber: „Weder die Löhne, noch die Arbeitsbedingungen spiegeln die Bedeutung des Pflegebereiches wider.“

11.05.2015

Studien zur Kinderarmut: Kinder in den Mittelpunkt stellen!

Zu den gestern präsentierten Studien der Bertelsmann Stiftung zur Kinder- und Familienarmut erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V.: „Die Studien zeigen auf, dass die Familienförderung in Deutschland derzeit zu wenig an den Bedarfen von Kindern und Jugendlichen orientiert ist. Um allen Kindern gleiche Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen, fordert das ZFF zusammen mit dem Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG den Wechsel von der steuerlichen Förderung von Familien hin zu einer kindzentrierten Förderung durch eine sozial gerechte Kindergrundsicherung. Dadurch werden alle Kinder unabhängig vom Erwerbs- und Familienstatus ihrer Eltern gleichermaßen gefördert.

11.05.2015

Auf Entdeckungsreise in Potsdam mit dem AWO Ortsverein Prenzlau e.V.

Auf Einladung der SPD Uckermark entführte der AWO Ortsverein Prenzlau e.V. seine Mitglieder am 30. April 2015 zu einem ereignisreichen Tag nach Potsdam.  Dabei konnten die Teilnehmer in heiterer Stimmung vieles erkunden, entdecken und erleben.

07.05.2015

Rassismus und Diskriminierung weiter bekämpfen - AWO zum Staatenbericht der Bundesregierung

„Die Anhörung in Genf hat ergeben, dass unsere Zivilgesellschaft auf einem guten Weg ist, den Anforderungen der Einwanderungsgesellschaft Rechnung zu tragen. Nun müssen aber Politik und Verwaltung nachziehen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker zum gestrigen Abschluss der Anhörung des Staatenberichts der Bundesregierung über Bekämpfung von rassistischer Diskriminierung in Deutschland durch den UN-Antirassismus-Ausschuss in Genf am 05. und 06. Mai. „Deutschland muss der Tatsache, ein beliebtes Einwanderungsland zu sein, endlich Rechnung tragen“, ergänzt Döcker.

04.05.2015

Spendenaufruf des AWO International e.V.

Am 25. April 2015 erschütterte ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 7,8 den Himalaya. Diese verheerende Naturkatastrophe brachte Nepal Tod und Zerstörung. Trotz erster wirksamer Maßnahmen, in denen der AWO International e.V. sich beispielsweise mit der Verteilung von Nahrungsmitteln und Hilfsgütern engagiert, herrscht weiterhin große Not und Unsicherheit.

29.04.2015

Hospiz- und Palliativgesetz: Würdevolles Sterben für jeden sichern

„Gesetze müssen immer das Wohl des einzelnen Menschen im Blick haben. Wenn es um das sensible Thema Sterben geht, ist das umso wichtiger“, erklärt das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Heute wird im Bundeskabinett zum Hospiz-und Palliativgesetz beraten. Der vorliegende Gesetzentwurf ist aus Sicht der AWO ein wichtiger Schritt, um die medizinische und pflegerische Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu verbessern. Zentral ist für die AWO, dass sich sterbende Menschen in ihrem Umfeld gut umsorgt und aufgehoben fühlen. „Das sollte nicht nur unser Gradmesser sein, sondern auch der Anspruch der Gesetzgeber“, sagt das Vorstandsmitglied. Es ist deshalb aus fachlicher Sicht entscheidend, dass medizinische und pflegerische Versorgung sowie hospizliche Begleitung regional gut miteinander vernetzt sind.

21.04.2015

AWO fordert: Sozial- und Gesundheitsberufe stärken

„Die sozialen Berufe müssen viel stärker in den Mittelpunkt der Diskussionen rücken, vor allem in Politik und Gesellschaft“, erklärte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler am Dienstag in Berlin. So hat eine nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKEN einmal mehr bestätigt, dass atypische Beschäftigung im Sozial- und Gesundheitssektor weit verbreitet ist. Demnach sind 56 Prozent aller Beschäftigten in Teilzeit  tätig und 74 Prozent aller Neueinstellungen befristet. In der Tendenz steigen die atypischen Beschäftigungsverhältnisse noch. „Das bedeutet aber nicht, dass all diese Beschäftigungsverhältnisse ungewollt sind“, stellt Stadler klar, fügt aber hinzu: „Tatsache ist jedoch, dass unsere atypisch beschäftigten Kolleginnen und Kollegen nur schlecht sozial abgesichert sind. Wer aber möchte, dass sich die atypische Beschäftigung verringert, muss auch bereit sein, die Refinanzierungsstrukturen zu verändern.“ Die AWO setzt sich seit langem für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag Soziales ein. Nur dieser kann sicherstellen, dass der Wettbewerb nicht über die Löhne der Beschäftigten, sondern über die Qualität der Leistungen geführt und entschieden wird.

21.04.2015

Umsetzung Behindertenrechtskonvention: UN-Fachausschuss erteilt Bundesrepublik ein Mangelhaft

Deutschland wurde am 26. und 27. März 2015 vor dem UN-Fachausschuss der Vereinten Nationen zum Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) geprüft. Die nun veröffentlichten Empfehlungen stellen Deutschland kein gutes Zeugnis aus. An vielen Stellen äußert sich der UN-Fachausschuss mit großer Sorge.

20.04.2015

AWO fordert endlich Hilfe für Mittelmeerflüchtlinge

„Das Sterben im Mittelmeer ist der schreckliche Beweis für das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik. Die AWO trauert um die vielen ertrunkenen Männer, Frauen und Kinder und fordert endlich konkrete politische Veränderungen. Als Mitmenschen können wir nicht länger zusehen und müssen Hilfe leisten. Seenotrettung muss das oberste Gebot sein und die EU "mare nostrum" sofort reaktivieren  und finanzieren, damit nicht noch mehr Menschen sterben“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der fast täglichen Flüchtlingsdramen im Mittelmeer. Es zeige sich immer wieder, dass weder Mauern noch Zäune die Toten verhinderten. „Gefragt ist jetzt eine kurzfristige Lösung“, erklärt Stadler. Die durchaus wichtige Bekämpfung der kriminellen Schlepperstrukturen würde noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen und den Menschen aktuell nicht helfen.

20.04.2015

Regionalkonferenzen „Perspektiven für die Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg“

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg lädt zu verschiedenen Regionalkonferenzen zum Thema „Perspektiven für die Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg“ ein.

17.04.2015

AWO begrüßt geplante Verbesserungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

„Die AWO begrüßt es, dass das Bundesfamilienministerium daran arbeitet, die Situation dieser häufig schwer traumatisierten Kinder und Jugendlichen zu verbessern“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Hintergrund ist eine Initiative des Bundesfamilienministeriums für neue gesetzliche Regelungen in Bezug auf unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. „Alles muss sich in erster Linie nach dem Kindeswohl richten. Dieser Maßgabe wird mit den bisher bekannten Eckpunkten beziehungsweise vorgesehenen Maßnahmen und Regelungen gefolgt“, betont Stadler.

17.04.2015

AWO begrüßt steuerliche Entlastung Alleinerziehender

„Das ist ein erster und längst überfälliger Schritt, endlich die Doppelbelastung, die Alleinerziehende tagtäglich zu stemmen haben,  anzuerkennen,“ erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der gestern  bekannt gewordenen Entscheidung der Regierungskoalition, den steuerlichen Entlastungsbetrags für Alleinerziehende um deutliche 600 Euro anzuheben. Dieser Betrag wurde seit zehn Jahren nicht mehr angehoben. „Wichtig ist aber, dass die Mittel dafür nicht an anderer Stelle eingespart werden dürfen, sondern aus dem Finanzministerium kommen  müssen. Sollte die Refinanzierung dennoch aus dem Bundesfamilienministerium kommen, sollten hierfür die Mittel aus dem Etat des unsinnigen Betreuungsgeldes kommen “, betont Stadler.

15.04.2015

Der 2. Oster-Hof-Markt im Rückblick

Trotz des unbeständigen und teilweise schlechten Wetters am 01. April 2015 ließen sich der AWO Kreisverband Uckermark e.V. und die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG nicht beirren und verlegten kurzerhand den 2. Oster-Hof-Markt nach drinnen. So konnten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm und Einblicke in die verschiedenen Fachbereiche des AWO Kreisverbandes geboten werden.

14.04.2015

Hartz-IV-Sanktionen: AWO fordert mehr persönliche Beratung statt Sanktionen

Anlässlich der gestern durch die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Sanktionsstatistik bekräftigt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erneut die Forderung der AWO, den Beziehenden von sozialen Leistungen mehr Mitspracherechte und mehr Selbstverantwortung einzuräumen: „Wenn wir wollen, dass die Betroffenen näher an den Arbeitsmarkt herankommen, müssen wir die Jobcenter dazu bringen, mehr auf sie zuzugehen.“ Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass die persönliche Beratung und Vermittlung den größten Erfolg bringen. „Grundsätzlich gehören die zum Teil viel zu scharfen Sanktionsregelungen auf den Prüfstand“, findet der AWO Bundesvorsitzende.

08.04.2015

AWO fordert Chancengerechtigkeit für Roma

„Auch noch über 40 Jahre nach dem ersten Welt-Roma-Kongress von 1971 sind  Sinti- und Roma-Familien in Deutschland sozialer Ausgrenzung und Rassismus ausgesetzt“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Sinti und Roma. Stadler ergänzt: „Wir fordern Politik, Gesellschaft und Medien auf, sich intensiv für Chancengerechtigkeit aller in Deutschland und Europa lebenden Roma einzusetzen und eine echte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Sinti und Roma müssen befähigt werden, ihre Rechte und Interessen zu kennen und zu erstreiten.

01.04.2015

AWO begrüßt Reform des Pflege-TÜV

„Die Richtung stimmt und es wird vielen AWO Forderungen entsprochen. Beispielsweise den Qualitätsausschuss mit einem unparteiischen Vorsitzenden und einer neutralen Geschäftsstelle einzurichten, begrüßt die AWO sehr“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker angesichts der heute vom Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Karl-Josef Laumann vorgeschlagenen Reform der Selbstverwaltung in der Pflegeversicherung sowie zur Transparenz. „Die Abschaffung bzw. das Aussetzen der Pflegenoten war längst überfällig“, erklärt Döcker, fügt aber hinzu: „Grundsätzlich sind noch viele entscheidende Details der Vorschläge zu klären.“

27.03.2015

AWO unterstützt differenzierte Armutsbetrachtung

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt angesichts des heute erschienenen Interviews mit der Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles in der Süddeutschen Zeitung: „Die AWO begrüßt ausdrücklich die Ankündigung der Bundesarbeitsministerin, dass komplexe Thema Armut differenziert zu betrachten. Dass es in unserer reichen Gesellschaft Armut gibt, ist ein Skandal, der weder bestritten noch verharmlost werden darf. Dennoch greift die bisher übliche und zu Recht kritisierte Armutsbetrachtung über rein quantitative Faktoren, wie Einkommen, zu kurz. Armut muss vielmehr an den tatsächlichen Teilhabemöglichkeiten der Menschen am sozialen und gesellschaftlichen Leben gemessen werden.

25.03.2015

Familienpaket: Keine Hilfe für Familien

„Familien müssen der Gesellschaft mehr Wert sein“, kritisiert  der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zum so genannten Familienpaket. Kernaspekt ist die darin enthaltene Kindergelderhöhung um monatlich vier bzw. zwei Euro. „Das ist schon fast eine Provokation, denn damit wird keiner Familie geholfen“, erklärt Stadler. Der Gesetzentwurf bleibt weit hinter dem Erforderlichen zurück, um Armut wirksam zu bekämpfen, insbesondere bei Alleinerziehenden, deren Zahl stetig steigt. „Wird an den Plänen nichts geändert, profitieren wieder nur die Besserverdienenden“, kritisiert Stadler.

20.03.2015

AWO - Gesicht zeigen gegen Rassismus

„Gesicht zeigen gegen Rassismus“, unter diesem Motto haben die Beschäftigten des Bundesverbandes der AWO heute mit einer symbolischen Aktion ihre Haltung gegen Rassismus zum Ausdruck gebracht. Anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Rassismus trafen sich alle Beschäftigten des Bundesverbandes um 11:55 Uhr mit Protestschildern und Plakaten vor der Geschäftsstelle des Bundesverbandes in Berlin, um für fünf Minuten lautstark öffentlich gegen Rassismus zu demonstrieren. Gemeinsam mit dem Berliner Landesverband der AWO haben die Beschäftigten so ein öffentliches Zeichen gesetzt gegen Rassismus und für Demokratie.

20.03.2015

AWO begrüßt Präventionsgesetz – fordert aber Nachbesserungen

Anlässlich der heutigen ersten Beratung im Bundestag zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Wir begrüßen die Gesetzesinitiative der Bundesregierung zur Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung ausdrücklich. Es wird Zeit für ein Gesetz, das auf die Verbesserung der Gesundheit der gesamten Bevölkerung abzielt.

16.03.2015

AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gemeinsam mit bundesweit mehr als 70 Organisationen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 16. März bis 29. März 2015 gegen Rassismus. „Als Organisation der Zivilgesellschaft sehen wir uns in der Pflicht, öffentlich gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Rassismus steht im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

16.03.2015

Equal Pay Day: AWO fordert Lohngerechtigkeit

22 Prozent weniger Gehalt, so sieht noch immer die Realität für Frauen in Deutschland aus. „Eine Ungerechtigkeit, die wir nicht hinnehmen können und wollen", kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, die heute anlässlich des Equal Pay Days veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Equal Pay Day findet jährlich am 20. März statt und markiert das Datum, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um rechnerisch das Jahresdurchschnittsgehalt eines Mannes zu erreichen. „Ein Entgeltgleichheitsgesetz ist ein wichtiger Schritt, noch wichtiger ist aber eine Änderung des bisherigen Steuersystems“, fasst Stadler die wichtigsten AWO Forderungen zusammen.

13.03.2015

Arme Kinder brauchen gute und kostenfreie Kitabetreuung

„Erschreckende Ergebnisse, die uns zeigen, wie wichtig die Qualität der Kinderbetreuung ist“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der heute veröffentlichten Bertelsmann-Studie: „Der Einfluss von Armut auf die Entwicklung von Kindern“.  Darin werden eklatante  Entwicklungsnachteile von Kindern aus armen Haushalten deutlich. Die Studie zeigt auch, dass arme Kinder, die eine Kita besuchen bessere Voraussetzungen für den Schulstart mitbringen, als arme Kinder, die nicht in einer Kita betreut wurden. „Die AWO fordert ein bundesweites Gesetz, dass eine qualitativ gute und kostenfreie Kinderbetreuung sicherstellt“, betont Stadler. Zudem zeige die Studie, wie wichtig es ist, arme Familien auch finanziell besser zu unterstützen.

12.03.2015

Pflegestatistik: Pflege nimmt an Bedeutung zu

„Die Zahlen zeigen, dass es einen großen Bedarf gibt, Pflege und Beruf miteinander zu vereinbaren“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker angesichts der heute veröffentlichten Pflegestatistik 2013. Demnach werden 71 Prozent der Pflegebedürftigen, d.h. 1,86 Millionen Menschen zu Hause versorgt. Zwei Drittel von ihnen werden von Angehörigen gepflegt. Für Döcker ergeben sich aus den Zahlen folgende zentrale Forderungen: Die Vereinbarkeit von Pflege und die Beratungsleistungen für pflegende Angehörige müssen verbessert und  die Pflegequalität muss sichergestellt werden.“

11.03.2015

Die Wirkungen der Heilpflanzensäfte

Nach einem Vortrag zum Thema „Glück“ sowie dem „Deutsch-Polnischen Selbsthilfetag“ organisierte die REKIS Uckermark erfolgreich die dritte Veranstaltung binnen kurzer Zeit.

09.03.2015

AWO unterstützt Petition von „pro familia“ für kostenfreie Verhütungsmittel für Menschen mit niedrigen Einkommen

„pro familia“ startete die Bundestagspetition „Kostenfreie Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen“. Gemäß dem Leitgedanken, dass individuelle Familienplanung keine Frage des Geldes sein darf, unterstützt die AWO dieses Anliegen. Ziel der Bundestagspetition ist eine Gesetzesänderung, die alle Menschen mit geringem Einkommen von den Kosten für Verhütungsmittel entlastet. Wer dieses wichtige Anliegen unterstützen möchte, kann bis zum 1. April die Petition online unterzeichnen.

06.03.2015

Frauenquote in Führungspositionen der AWO-Unternehmen erhöhen

„Die Einführung einer gesetzlichen Quote ist ein historisches Ereignis“, begrüßt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, dass der Deutsche Bundestag heute das „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ verabschiedet hat. Dennoch sei klar, ergänzt Stadler: „dass eine solche Quotenregelung nur ein erster Schritt auf dem noch langen Weg zur Gleichberechtigung von Frau und Mann ist.“

06.03.2015

Gleichstellung zur zentralen Politikaufgabe machen

„Frauenquote, Lohngleichheit und Zeitsouveränität – diese Stichworte sind in aller Munde und suggerieren, dass es zur Gleichstellung von Frauen und Männern nur noch wenige Schritte sind“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler aus Anlass des Internationalen Frauentages, der seit 1919 jährlich am 08. März begangen wird. Ein Blick auf die tatsächliche Verteilung von beispielsweise Geld und Macht zeigt ein anderes Bild:  22 Prozent weniger Gehalt und 59 Prozent weniger Rente – Frauenrealität in Deutschland. „Symbolische oder teilweise widersprüchliche Einzelmaßnahmen stehen bisher einer erfolgreichen Gleichstellungspolitik im Weg“, bemerkt Stadler und ergänzt: „Auch wenn die Einführung einer Frauenquote ein erster wichtiger Schritt ist, benötigen wir endlich eine zentrale Einrichtung im Bereich Gender Mainstreaming, die direkt in einem Bundesministerium angesiedelt ist.“

05.03.2015

Scharfe Kritik an Gesetzentwurf zum Bleiberecht und der Aufenthaltsbeendigung

Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband und PRO ASYL kritisieren drohende Ausweitung der Abschiebungshaft und Aushöhlung der geplanten Bleiberechtsregelung

05.03.2015

Ein gelungener Tag zur deutsch-polnischen Selbsthilfe

Am 2. März 2015 lud die Regionale Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfe REKIS zum „Deutsch-Polnischen Selbsthilfetag 2015“ ein und viele folgten dem Ruf in den Prenzlauer Kultur- und Plenarsaal.

04.03.2015

Schäubles Gesamtpaket ist eine Mogelpackung!

Zu den Plänen von Bundesfinanzminister Schäuble zur Anpassung der familienpolitischen Leistungen erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V.: "Die Pläne von Bundesfinanzminister Schäuble sind kein Gesamtpaket sondern eine Mogelpackung! Durch die von ihm angekündigten Kindergelderhöhungen von 4 Euro 2015 und 2 Euro im Jahr 2016 verfestigt sich die Schere zwischen der Entlastung durch die Kinderfreibeträge und dem Kindergeld.

23.02.2015

Zuversicht hängt vom Geldbeutel ab - AWO Sozialbarometer zur finanziellen Absicherung

Fast Zweidrittel (64 Prozent) der Befragten blicken laut AWO Sozialbarometer ihrer persönlichen Zukunft eher mit Zuversicht entgegen; 34 Prozent eher mit Sorge. Das sei erfreulich, und doch zeige schon ein „zweiter Blick auf die Umfrage“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, „dass die Zuversicht bei Menschen mit einem monatlichen Nettohaushaushaltseinkommen von unter 1.500 Euro - um einiges geringer ausfällt.“ Diese Gruppe fühlt sich zudem in der Frage nach Absicherung im Leben zu 26 Prozent (15 Prozent der Gesamtbefragten) eher nicht bzw. ganz und gar nicht abgesichert. Sehr viel zuversichtlicher fällt der Blick in die Zukunft bei den Befragten mit einem monatlichen Nettohaushaushaltseinkommen von über 3.000 Euro: hier liegt der Anteil der Befragten bei 76 Prozent; ; ebenso fühlen sich auch nur 8 Prozent dieser Gruppe eher nicht bzw. ganz und gar nicht abgesichert.

18.02.2015

Die REKIS Uckermark thematisiert das Glück

Am Dienstag, den 17. Februar 2015, lud die Selbsthilfekontaktstelle REKIS Uckermark die von ihr betreuten Selbsthilfegruppen zu einem Vortrag zum Thema „Glück“ ein.

11.02.2015

AWO besorgt über Anstieg rassistischer Übergriffe

„Mit großer Besorgnis registriert die AWO die deutlich  ansteigende Zahl rassistisch motivierter Taten in Deutschland“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Anlass ist die gestrige Bekanntgabe der Zahlen durch die Bundesregierung, nach der es 2014 sechs Mal mehr Angriffe auf  Asylbewerberunterkünfte und ihre Bewohnerinnen und Bewohner gab, als noch 2012.

06.02.2015

AWO fordert: Weiterentwicklung des flexiblen Renteneintritts

„Wir müssen ehrlich diskutieren, welche Maßnahmen notwendig sind, um einen flexibleren, an den individuellen Bedürfnissen älterer Beschäftigter ausgerichteten Rentenzugang zu ermöglichen. Keineswegs dürfen wir uns nur an einer Berichtspflicht abarbeiten“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heutige Beratung des Zweiten Bericht der Bundesregierung zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre im Bundesrat. „Klar ist, viele Beschäftigte schaffen es nicht bis 67. Für diese Menschen muss etwas getan werden“, fordert Stadler.

05.02.2015

Zu Besuch in der Prenzlauer Tafel

An drei Tagen in der Woche öffnet die Tafel des Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Uckermark e.V. in Prenzlau ihre Türen für Menschen, die Unterstützung bedürfen. Dabei wird das Angebot des preisgünstigen Mittagstischs sowie vergünstigter Lebensmitteln gut angenommen.

05.02.2015

AWO – Pflegenoten allein bringen keine Qualität

„Die Pflegenoten konnten nie das leisten, was man sich von ihnen erhofft hat. Deshalb fordert die AWO schon lange ihre Ablösung durch ein wissenschaftlich erarbeitetes und in der Praxis erprobtes System, das es bereits seit 2011 gibt“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der immer lauter werdenden Kritik am bestehenden Prüfungssystem der Pflegequalität. Der Gesetzgeber erhoffte sich vom so genannten Pflege-TÜV transparente und bessere Pflegequalität. Tatsächlich entstanden ein bürokratischer Wust von checklistenartigem Abprüfen von pflegerischen Tätigkeiten und Arbeitsabläufen. „Die Pflegenoten zeigen nicht, was wirklich zählt: das Ergebnis der Pflege. Ob die Maßnahmen erfolgreich waren oder nicht, konnten die Noten nicht widerspiegeln“, kritisiert Döcker.

03.02.2015

AWO unterstützt Hanffreigabe für Schwerstkranke

„Für die AWO hat die Selbstbestimmung des Menschen auch hinsichtlich der medizinisch-pflegerischen Versorgung, des Sterbens und der Abschiedsrituale einen sehr hohen Stellenwert“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Daher begrüßt die AWO die von der Bundesregierung geplante Reform des erleichterten Zugangs zu Cannabis für Schwerstkranke. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, kündigte heute ein entsprechendes Gesetz an. Demnach sollen schwerkranke Patienten ab 2016 leichteren Zugang zur schmerzlindernden Pflanze Cannabis erhalten. Die anfallenden Kosten sollen die Krankenkassen übernehmen.

03.02.2015

Familien mit Migrationshintergrund – Besonders Mütter fördern

„Deutschland wird immer bunter und vitaler. Entscheidend dazu beigetragen haben Einwanderinnen und Einwanderer und ihre Familien, die aus den unterschiedlichsten Motiven ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlagert haben“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die heute vom Statistischen Bundesamt bekannt gegebene Zahl von 2,5 Millionen in Deutschland lebenden Familien mit Migrationshintergrund. Leider entsprechen viele der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen noch nicht dieser Realität. So müsse es das Ziel einer erfolgreichen Familienpolitik sein, die wirtschaftliche Stabilität von Familien abzusichern. „Besonders Mütter sollten dabei unterstützt werden, ins Berufsleben ein- oder aufzusteigen“, findet Döcker und ergänzt:  „Die Erwerbsbeteiligung von Müttern fördert in einem ganz wesentlichen Maße die soziale und kulturelle Einbindung. Sie stellt damit für die Kinder ein nicht zu unterschätzendes Rollenvorbild dar.“ Eine eigene Berufstätigkeit helfe den Frauen auch dabei, ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben zu führen. Grundvoraussetzungen für die berufliche Integration sind neben fachlichen und sprachlichen Kenntnissen eine gute und verlässliche Kinderbetreuung.

02.02.2015

Zuwanderungsgesetz muss mehr als Fachkräftesicherung sein

„Ein neues Zuwanderungsgesetz muss der gesamten Realität der globalen Migration gerecht werden“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die gestrige Ankündigung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Oppermann. Dieser hatte gestern Pläne für ein neues Zuwanderungsgesetz angekündigt und erste Details vorgestellt. Abgesehen davon, dass es eine Liste von Mangelberufen bereits gibt, gab es auch bereits 2001 durch die Süßmuth-Kommission Vorschläge für ein Punktesystem nach dem Vorbild Kanadas. Döcker erklärt weiter: „Ein Punktesystem wird an den tatsächlichen Migrationsströmen nichts ändern. Menschen, die Schutz vor Vertreibung und Hunger suchen, müssen auch Schutz bei uns finden, wenn sie den falschen Beruf haben. Familienangehörige haben ein Recht auf Familiennachzug. Die AWO erwartet von einem neuen Zuwanderungsgesetz, dass es mehr als nur Fachkräftesicherung regelt.

29.01.2015

Der AWO Sommer 2015 kann kommen

Die AWO Tours Strausberg hat auch für 2015 ein Paket für betreute Kinder- und Jugendreisen geschnürt. Seit 24 Jahren überzeugen wir mit spannenden Ferienangeboten und einer sehr guten Qualität. Dafür sorgen die Jugendwerkler_innen der AWO, die umfangreich ausgebildet und mit dem Herzen dabei sind.

28.01.2015

Pflegekosten durch allgemeingültigen Tarifvertrag regeln

„Wer möchte, dass Altenpflegerinnen und –pfleger in Zukunft besser bezahlt werden, muss klar sagen, dass Pflege dadurch teurer wird und sicherstellen, dass dies refinanziert wird“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker angesichts der gestern veröffentlichten Studie zu den Löhnen in der Pflege. Die grundsätzlichen Ergebnisse der Studie seien hinlänglich bekannt: Die Leistungen der ambulanten Pflege sind chronisch unterfinanziert und die Pflegeberufe werden  schlechter bezahlt als vergleichbare Berufe. Dank der Studie gibt es nun aber belastbare Zahlen. „Es ist zu hoffen, dass dies der Diskussion um Pflegefinanzierung einen neuen Schub gibt“, erklärt Döcker.

21.01.2015

Auf dem Weg zur Inklusion in Kitas – Was wir haben und was wir brauchen

Die im Januar 2015 veröffentlichte Broschüre mit gleichlautendem Titel versteht sich als Denk- und Handlungsanstoß für all jene die sich im und für den Bereich der Kindertagesstätten engagieren.

21.01.2015

Deutschland als Einwanderungsland: Gute Rahmenbedingungen für alle schaffen

„Der Bericht verdeutlicht, dass die Stimmungsmache gegen Zuwanderer nichts mit der Realität in Deutschland zu tun hat“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den Entwurf des Migrationsberichtes der Bundesregierung. Dieser wurde am heutigen Mittwoch im Bundeskabinett beraten. „Die Menschen kommen, um hier zu leben und zu arbeiten. Sie kommen nicht, um von Sozialleistungen zu leben. Allerdings entscheiden sich zwei Drittel von ihnen wieder zu gehen. Deutschland muss sich als Einwanderungsland mit einer Willkommenskultur darum bemühen, dass die Menschen hier für sich langfristig eine Zukunft sehen“, betont Döcker.

21.01.2015

AWO zum Mindestlohn: Nicht aufweichen und Einhaltung streng kontrollieren

„Die aktuelle Kritik ist vor allem eine interessengeleitete Kampagne von der wir uns nicht mürbe machen lassen dürfen“, erklärte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der wachsenden Kritik am Mindestlohn und erklärt weiter: „Wir haben uns von Beginn an darauf eingestellt, dass Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände nun jede Konjunkturdelle und jeden Zuwachs an Arbeitslosigkeit mit dem Mindestlohn erklären werden, um die Löhne weiter zu drücken. Die Einführung des Mindestlohns war ein Meilenstein in der bundesdeutschen Sozialpolitik. Schon jetzt gibt es zu viele Ausnahmen. Der Mindestlohn darf nicht weiter aufgeweicht werden.“

16.01.2015

AWO fordert Rechtsanspruch auf Hilfe für gewaltbetroffene Frauen

Schutz und Hilfe bei häuslicher und sexualisierter Gewalt sind für Frauen in Deutschland vielerorts wegen Finanzierungsmängeln nicht ausreichend gewährleistet. „Nur ein verbindlicher Rechtsanspruch sorgt für effektiven Schutz und schnelle Hilfe für betroffene Frauen und ihre Kinder. Der Bund muss seinem  Schutzauftrag nachkommen", fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler  anlässlich der heutigen Bundestagsberatung eines entsprechenden Antrags.

15.01.2015

Bildungssystem auf den Prüfstand stellen - AWO zum fünften nationalen Bildungsbericht

Angesichts der morgigen Bundestagsdebatte zu den Empfehlungen des fünften nationalen Bildungsberichts „Bildung in Deutschland 2014“ fordert die Arbeiterwohlfahrt (AWO) grundlegende Verbesserungen in der Bildung und Förderung von Kindern und jungen Menschen. „Unser Bildungssystem gehört auf den Prüfstand. Das bisherige Bildungssystem macht Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien zu Verlierern. Zu viele von ihnen bleiben ohne Schulabschluss, hängen im Übergangssystem fest oder brechen zu schnell ihre Ausbildung ab“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende und fordert: „Bildungserfolg darf nicht von der sozialen Herkunft abhängen. Deshalb benötigen wir eine Lockerung des Kooperationsverbotes und qualitativ gute Frühförderung.“

14.01.2015

Mit musikalischen Glanzlichtern ins Jahr 2015 – das AWO Neujahrskonzert

Am 10. Januar 2015 war es wieder soweit – der Vorstand des AWO Kreisverband Uckermark e.V. lud zum 15. Neujahrskonzert in die Berliner Philharmonie ein. Und die Mitglieder der Ortsvereine des AWO Kreisverband Uckermark e.V. sowie ehrenamtlich Engagierte folgten der Einladung mit Freude.

14.01.2015

Berufstätigkeit bei Frauen – Schlechtere Bedingungen im Westen

„Besonders in Westdeutschland fehlen Frauen häufig immer noch die notwendigen Rahmenbedingungen, um einer finanziell ausreichenden Berufstätigkeit nachgehen zu können“, ist der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt. Er erklärt damit die Ergebnisse einer heute von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie, der zufolge  westdeutsche Frauen einen viel geringeren Beschäftigungsgrad aufweisen, als Frauen in Ostdeutschland. „Ohne eine verlässlich gute Kinderbetreuung in Kita und Schule auch am Nachmittag wird sich an der geringen Berufstätigkeit nichts ändern. Auch gesetzliche Regelungen, wie das Ehegattensplitting, tun den Frauen nicht den vermeintlichen Gefallen, den sie sich erhoffen“, ist Stadler überzeugt.

12.01.2015

Ein Leben lang Kita?! Gute Kitas machen Schule.

Der Paritätische Landesverband Brandenburg e.V. und der AWO Landesverband Brandenburg e.V. laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit vielen Gästen am Donnerstag, den 22. Januar 2015 um 17:30 Uhr an der Filmvorführung alphabet von Erwin Wagenhofer mit anschließender Diskussion im Thalia Kino in Potsdam-Babelsberg teilzunehmen.

12.01.2015

AWO ruft zur Teilnahme an morgiger Mahnwache für Pariser Opfer in Berlin auf

Der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt und der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler erklären: „Wir rufen unsere Mitglieder, Beschäftigten und Anhängerinnen und Anhänger dazu auf, sich an der morgigen Mahnwache für die insgesamt 17 Opfer der terroristischen Überfälle vom vergangenen Mittwoch und Donnerstag in Paris, zu beteiligen. Die Mahnwache beginnt um 18 Uhr am Berliner Brandenburger Tor und  wurde von der Türkischen Gemeinde Deutschlands und dem Zentralrat der Muslime initiiert und wird von inzwischen von vielen politischen Parteien und Organisationen unterstützt.

10.01.2015

AWO ruft zur Teilnahme an Mahnwache für Pariser Opfer auf

Der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt und der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler erklären: „Wie alle freiheitlich denkenden Bürgerinnen und Bürger zeigt sich die Arbeiterwohlfahrt tief entsetzt über den terroristischen Überfall auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins Charlie Hebdo. Im Namen der gesamten Arbeiterwohlfahrt möchten wir gegenüber den Angehörigen der Opfer unser tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Ihnen gelten unsere Gedanken und unsere Anteilnahme.

09.01.2015

Arbeiterwohlfahrt für Solidarität und gegen Pegida

„Die Arbeiterwohlfahrt steht für Solidarität und Toleranz und hat sich in ihrer langen Tradition immer gegen die Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen ausgesprochen. Deshalb lehnen wir jedwede Vorurteile gegen Menschen anderen Glaubens oder gegen Menschen mit Migrationshintergrund entschieden ab“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler vor dem Hintergrund der sich immer weiter ausbreitenden Pegida-Demonstrationen, die sich gegen eine vermeintliche Islamisierung der Bundesrepublik wenden.