AWO Kreisverband Uckermark e.V.

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Aktuelle Meldungen

Was gibt es Neues bei der AWO? Was tut sich auf sozialpolitischer Ebene? Finden Sie hier alle aktuellen Meldungen der Arbeiterwohlfahrt auf einen Blick.

Aktuelle Meldungen 2018

11.04.2019

AWO unterstützt Bundesratsantrag zur Pflegeversicherung

Die Landesregierungen von Hamburg, Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein fordern in der morgigen Bundesratssitzung mit ihrem gemeinsamen Antrag die Bundesregierung auf, zeitnah einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Leistungssystematik der Pflegeversicherung grundlegend verändert sowie eine Verbesserung der solidarischen Finanzierungsbasis erreicht werden soll. „Die AWO unterstützt dieses Anliegen. Unsere erfolgreiche Petition  Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen! hat gezeigt, dass dieses Thema von der Bundesregierung nicht länger ignoriert werden kann“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

10.04.2019

Armutskongress: AWO fordert intensiveren politischen Diskurs über Armut

Heute beginnt der diesjährige zweitätige Armutskongress in Berlin. Erstmals ist die AWO neben dem Paritätischen Gesamtverband, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Nationalen Armutskonferenz Mitveranstalterin des Kongresses. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt: „Ziel muss die Verwirklichung von Teilhabe und Selbstbestimmung für alle Menschen sein. Daher ist es wichtig, den politischen Diskurs über Armut und Ungleichheit zu führen und Antworten auf armuts- und verteilungspolitische Herausforderungen zu finden.“ Erwartet werden rund 500 Teilnehmende aus Wissenschaft, Sozialverbänden, Sozialen Einrichtungen, Medien und Politik, die zwei Tage lang unter dem Motto „Baustelle Deutschland. Solidarisch anpacken!“ lösungsorientiert und praktisch über Armut diskutieren.

09.04.2019

AWO Brandenburg fordert Reform der Finanzierung der Pflegeversicherung

„Vor fast 25 Jahren beschloss der Deutsche Bundestag die Einführung der Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung. Zweifellos ein Meilenstein in der deutschen Sozialpolitik. Doch die gesellschaftlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen haben sich gravierend verändert und machen eine umfängliche Reform - allem voran der Finanzierung der Pflegeversicherung - zwingend erforderlich“, erklärt Anne Baaske Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. im Rahmen des Fachgespräches „Zukunft der Pflege gestalten!“ mit Herrn Prof. Dr. Rothgang am Dienstag, den 09. April 2019, in Potsdam.

08.04.2019

AWO begrüßt SPD Vorhaben zur Begrenzung der Eigenanteile

Die von der AWO beim Deutschen Bundestag eingereichte Petition Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen! verlief mit über 74.000 Stimmen erfolgreich. Dass die SPD sich dieses Themas auch annimmt, begrüßt die AWO sehr. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO begrüßt das Vorhaben der SPD, die Pflegekosten für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen neu aufzuteilen, ausdrücklich. Aus Sicht der AWO ist die Begrenzung der Eigenanteile dringend notwendig, damit für Betroffene das Risiko der Pflegebedürftigkeit in seinem finanziellen Ausmaß kalkulierbar wird. Die über dem festen Eigenanteil liegenden Pflegekosten, sind durch die Pflegekassen zu tragen. Ohne diese Änderung wird Pflege pflegebedürftige Menschen zukünftig arm machen und immer mehr werden gezwungen sein, Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen, um ihre Pflege bezahlen zu können.“

07.04.2019

AWO Brandenburg fordert bessere Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum

Anlässlich des Weltgesundheitstages am Sonntag, den 07. April 2019, erklärt Anne Baaske, Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V.: „Die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ist bereits heute eine große Herausforderung, dabei ist eine gute gesundheitliche Versorgung wichtige Voraussetzung für ein lebenswertes Brandenburg.  Sie muss dafür sorgen, dass alle Menschen - unabhängig von sozialen Indikatoren und gesundheitlichen Unterschieden - medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können, ohne dabei nicht kalkulierbare Folgen zu befürchten.“

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06.04.2019

AWO Brandenburg wird Mitglied im Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Nach langjähriger partnerschaftlicher Zusammenarbeit zu politischen Themen wurde der AWO Landesverband Brandenburg e.V. im Rahmen des 53. Plenums des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit am Samstag, den 06. April 2019, in Potsdam als Mitglied aufgenommen. „Mit unserer Aufnahme in das Aktionsbündnis werden wir Mitglied in einer starken Gemeinschaft, die gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit eintritt.“, freut sich Anne Baaske, Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V.

03.04.2019

Grundsicherung im Alter: AWO fordert klare Rentenreformen

Heute gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass die Zahl der Beziehenden von Grundsicherung im Alter erneut gestiegen ist. Demnach bezogen im Dezember 2018 schon deutlich über eine Million Menschen (1.079.000) Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

02.04.2019

AWO verfolgt konsequente Compliance-Strategie

Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) geht weiter konsequent seinen Weg der verantwortungsvollen Verbands- und Unternehmensführung und –kontrolle. Ab sofort ist die Weitergabe von öffentlichen Mitteln an die Landes- und Bezirksverbände durch den Bundesverband geknüpft an die Einhaltung des AWO Governance Kodexes. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Hiermit zeigen wir einmal mehr, dass wir uns unserer besonderen Verantwortung im Umgang mit den finanziellen und personellen Ressourcen innerhalb der Verbands- und Unternehmensführung bewusst sind. Mit öffentlichen Mitteln ist besonders sorgfältig umzugehen. Die in unserem Kodex vorgegebenen Vergütungsregelungen sind zu beachten - es ist wichtig, dass Führung und Aufsicht getrennt sind - und selbstverständlich müssen Interessenkonflikte ausgeschlossen sein."

27.03.2019

AWO Petition zur Pflege erfolgreich

Die von der AWO beim Deutschen Bundestag eingereichte Petition Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen! hat das notwendige Quorum deutlich überschritten. Dies teilte der Petitionsausschuss heute offiziell AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker mit. „Die über 74.000 erreichten Stimmen zeigen, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürger dieses Thema ist. Wir möchten uns bei allen bedanken, die sich mit uns in dieser letztlich doch sehr kurzen Zeit dafür eingesetzt und uns ihre Stimme gegeben haben. Nun fordern wir die Mitglieder des Petitionsausschusses dazu auf, die Petition an den Deutschen Bundestag zur Berücksichtigung und damit zur Einleitung eines Gesetzgebungsverfahren zu überweisen“, erklärt Döcker.

26.03.2019

Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

Anlässlich des zehnten Jahrestags der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland am 26. März 2019 resümiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Seit zehn Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland geltendes Recht. Dadurch verpflichtet sich die Bundesrepublik, die universellen Menschenrechte auch für Menschen mit Behinderungen umzusetzen. In dieser Hinsicht hat die Konvention einiges erreichen können. Es bleibt aber auch noch eine Menge zu tun.“

21.03.2019

Für eine Gesellschaft, in der sich alle sicher fühlen können - AWO zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Rassismus findet erneut ein AWO Diskussionsforum „Vorurteile, Ressentiments und Populismus“ statt. Diesjähriges Thema ist „Der NSU und die deutsche Gesellschaft“. Unter der Moderation von Frank Jansen diskutieren Petra Pau (MdB, Obfrau NSU-Untersuchungsausschuss), Mehmet Daimagüler (Anwalt Nebenklage NSU-Prozess), Prof. Dr. Elke Grittmann (Institut für Journalismus), Wolfgang Benz (Historiker) und Margit Weihnert (Vorsitzende AWO Landesverband Sachsen) über die Auswirkungen der NSU-Mordserie auf unsere Einwanderungsgesellschaft. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt dazu: „Gesucht sind Impulse für die Arbeit an einem Gemeinwesen, in dem sich alle gleichermaßen sicher fühlen und dem Rechtsstaat vertrauen können.“

20.03.2019

Haushalt 2020: AWO fordert gerechtere Steuerpolitik statt pauschaler Kürzungen

Heute wird der Bundesfinanzminister Olaf Scholz im Bundeskabinett seine Eckpunkte für den Haushalt 2020 vorstellen. Nach bekannt gewordenen Plänen, sollen die Ministerien im nächsten Jahr insgesamt einen Betrag von 3,7 Milliarden Euro einsparen. Auch auf Schulden soll weiterhin verzichtet werden. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO befürwortet das Ziel, die öffentlichen Haushalte auszugleichen, um der Verantwortung für die nachkommenden Generationen gerecht zu werden. Dies sollte aber in erster Linie durch eine gerechtere Steuerpolitik und nicht durch pauschale Einsparungen in wichtigen sozialpolitischen Feldern erfolgen. Wenn man die Einnahmeseite bei den Steuern erhöhen will, kommt man um Themen wie die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerflucht sowie die stärkere Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen nicht herum. Das dogmatische Festhalten an der Schuldenbremse engt letztlich die politische Gestaltungs- und Handlungsspielräume zu sehr ein und geht zudem zu Lasten sozialer Maßnahmen.“

18.03.2019

Equal Pay Day: AWO fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit

Anlässlich des heutigen Equal Pay Days* erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es ist höchste Zeit, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern nicht nur einmal jährlich zu kritisieren, sondern Worten Taten folgen zu lassen. Lohngerechtigkeit, die den Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern abbaut, muss endlich umgesetzt werden.“

15.03.2019

AWO begrüßt Initiative zur Öffnung der Integrationskurse

Die AWO unterstützt die Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widman-Mauz, den Zugang zu Integrationskursen für alle Geflüchteten zu öffnen. Hierzu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Es ist für ein gelingendes Zusammenleben dringend notwendig, dass Schutzsuchenden echte Teilhabe durch den Erwerb deutscher Sprachkenntnisse sowie Kenntnisse der Lebensumstände in Deutschland ermöglicht wird.“ Gerade ehrenamtlich Engagierte und Menschen mit Fluchterfahrung äußern immer wieder den Wunsch, Integrationskurse weiter zu öffnen.

14.03.2019

Großdemo - „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ am 19. Mai in sieben Städten Deutschlands

Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 60 Organisationen und Initiativen plant für den 19. Mai Großdemonstrationen in sieben Städten Deutschlands. Eine Woche vor der Europawahl wollen zehntausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ für eine EU der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen. Die Europawahl am 26. Mai 2019 sei eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union, heißt es im Aufruf des Bündnisses. Denn Nationalisten und Rechtsextreme hofften darauf, mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Alle seien gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern, so das Bündnis.

14.03.2019

Weltweiter Schulstreik: AWO unterstützt Ruf der Jugendlichen nach konsequentem Klimaschutz

Mit einem erneuten Schulstreik werden am morgigen Freitag mittlerweile weltweit wieder Schülerinnen und Schüler für einen konsequenten Klimaschutz und die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele demonstrieren. Die AWO erklärt sich aus  diesem Anlass solidarisch mit den engagierten Schülerinnen und Schülern und stellt sich hinter ihre Forderungen.

14.03.2019

AWO Bundesverband begrüßt Urteil des Rostocker Oberlandesgerichts

Das Oberlandesgericht Rostock bestätigte das Urteil des Neubrandenburger Landgerichts, nachdem die mit dem damaligen Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes Müritz abgeschlossenen Vertragsinhalte nicht wirksam zustande kamen. In diesem Zusammenhang entstandene Bezüge muss der ehemalige Geschäftsführer der AWO zurückzahlen.

11.03.2019

AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 11. März bis 24. März 2019 gegen Rassismus. „Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das selbstbestimmte Leben von Menschen und gefährdet dadurch unsere Demokratie. Für die Menschen, Erwachsene und Kinder, denen Rassismus entgegenschlägt, ist Rassismus eine massive existenzielle Bedrohung und erweckt Angst und Schrecken. Dem muss unsere gesamte Gesellschaft entgegentreten. Deshalb beteiligt sich die AWO bundesweit an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Aktivitäten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Verbände und Einrichtungen der AWO sind aufgerufen,  mit kreativen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und sich zu beteiligen.

07.03.2019

AWO unterstützt „Pariser Erklärung"

France Terre d’Asile, Heinrich Böll Stiftung, Cimade, Forum Refugees, Caritas Deutschland, Diakonie Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Pro Asyl und der AWO Bundesverband haben die „Pariser Erklärung“ unterzeichnet.

07.03.2019

FSJ und BFD bei der AWO – awo-freiwillich.de komplett überarbeitet und mit allen wichtigen Informationen

Das Aktionsjahr der AWO Freiwilligendienste unter dem Motto „Erfahrung für die Zukunft“ nahm die AWO zum Anlass, ihre Webseite zu den Freiwilligendiensten www.awo-freiwillich.de komplett neu zu gestalten. „Die Seite bietet vielfältige Einblicke in die praktische Arbeit der Freiwilligen und die begleitenden Seminare, in denen 2019 die politische Bildung besonders im Vordergrund stehen wird. Es werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Beiträge hinkommen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

06.03.2019

AWO fordert zum Internationalen Frauentag: Recht auf körperliche Autonomie

Anlässlich des Frauentages am 08. März erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „ Auch 100 Jahre nachdem das Wahlrecht für Frauen eingeführt wurde, sind zentrale Menschenrechte für Frauen in Deutschland noch nicht verwirklicht.“ Nach Ansicht der AWO gehören die Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die eigene Gesundheit zu den Grundvoraussetzungen für Frauen, ihr Leben frei und eigenverantwortlich gestalten zu können. Der Feiertag bietet Anlass, immer wieder eine kritische und öffentliche Diskussion zu führen, wie es um die Rechte der Frauen steht. In diesem Sinne begrüßt die AWO die Initiative des Berliner Senats, den 08. März in Berlin zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen.

01.03.2019

Verbraucherschutz für Geflüchtete: Hilfe in einfacher Sprache veröffentlicht

Eine neue Arbeitshilfe der AWO informiert in einfacher Sprache über die wichtigsten Fragen rund um Verbraucherrechte und Verbraucherschutz. Sie dient als einfaches Nachschlagewerk für Geflüchtete, für Beratungen oder zur Unterrichtsvorbereitung in Sprachkursen.

27.02.2019

AWO - Gemeinsam für ein soziales und solidarisches Europa

Zu den Europawahlen 2019 hat die AWO ihre europapolitischen Forderungen „Gemeinsam für ein soziales und solidarisches Europa“ verabschiedet. Daraus resultieren 39 Fragen, die die AWO als Wahlprüfsteine nun an die im Bundestag vertretenden demokratischen Parteien gesendet hat. „Die Europäische Union ist ein einmaliges Friedensprojekt. Frieden, Stabilität und Wohlstand können aber auf Dauer nur mit einem sozialen Europa, das Vielfalt, Zusammenhalt und Solidarität lebt und niemanden zurücklässt gesichert werden. Ein wichtiges Ziel der europäischen Politik ist es, soziale Ungleichheiten zwischen den Mitgliedsstaaten zu verringern. Das darf aber nicht dazu führen, dass Deutschland seine hart erkämpften sozialen Standards absenkt. Im Gegenteil, die gemeinnützige Sozialwirtschaft muss gestärkt werden“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

27.02.2019

AWO unterstützt Erklärung des Netzwerks für eine gerechte Rente

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Wer lange Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat und hierfür Rentenbeiträge gezahlt hat, muss im Alter mehr haben als eine bedürftigkeitsgeprüfte Grundsicherung. Das Grundrentenkonzept setzt dieses Ziel um und trägt der langjährigen AWO-Forderung Rechnung, dass Leistungsverbesserungen für Niedrigverdiener in der Rentenversicherung nicht bedürftigkeitsabhängig sein dürfen. Die Höhe einer Rente muss sich nach der Lebensleistung des einzelnen Versicherten richten und nicht nach der Höhe des Partnereinkommens. Diese entscheidende Bedingung erfüllt die Grundrente im Gegensatz zu den früheren Modellen voll und ganz.“

22.02.2019

Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen endlich beendet

Gestern veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung zu seinem Urteil, nachdem die Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Betreuung in allen Angelegenheiten und für Menschen, die schuldunfähig eine rechtswidrige Tat begangen und in einer Psychiatrie untergebracht sind, verfassungswidrig und nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind.

19.02.2019

AWO feiert den 100. Jahrestag der Rede ihrer Gründerin Marie Juchacz als erste Frau in einem deutschen Parlament

Mit einer Gedenkveranstaltung ehrt die AWO heute einen  besonderen Moment in der Geschichte des deutschen Parlaments – zum 100. Mal jährt sich, dass mit der Sozialdemokratin Marie Juchacz erstmals eine Frau im deutschen Reichstag eine Rede hielt. Noch im selben Jahr war Marie Juchacz verantwortlich für die Gründung der Arbeiterwohlfahrt (als Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD). An der heutigen Veranstaltung nahmen rund 100  Gäste aus der AWO und der Sozialdemokratischen Partei teil. Dazu erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt: „Marie Juchacz war zu einer Zeit politisch hochengagiert, in der Frauen Politik gänzlich verboten war. Sie kämpfte stellvertretend für alle Frauen in diesem Land für Gleichberechtigung, Solidarität und Gerechtigkeit. Und ihr Kampf ist noch nicht zu Ende. Es gibt noch viel zu leisten in diesem Land bis Männer und Frauen und Männer nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch in der Praxis gleichberechtigt sind.“

18.02.2019

Anhörung §219a StGB im Bundestag: AWO lehnt Eilverfahren ab

Anlässlich der heutigen öffentlichen Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zur Reform des §219a StGB erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die breit geführte Debatte um die Durchsetzung des Informationsrechts von ungewollt schwangeren Frauen und um die Berufsfreiheit von Ärztinnen und Ärzten zeigt, wie groß das öffentliche Interesse an diesem Thema ist. Dieses berechtigte Interesse durch ein Eilverfahren im Bundestag zu ignorieren und damit die politische Auseinandersetzung einfach so abzuwürgen, anstatt sie im Parlament angemessen zu Ende zu führen, wird weder dem Thema noch dem Interesse der Menschen gerecht.“

15.02.2019

AWO startet Petition beim Deutschen Bundestag „Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen!“

Die AWO hat beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition: Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen! eingebracht, die heute online geht: epetitionen.bundestag.de. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt: „Seit Jahren macht die AWO auf die Tatsache aufmerksam, dass alle Kostensteigerungen, die in Pflegeheimen anfallen, aufgrund der Deckelung der Beträge, die die Pflegeversicherung zahlt, allein von den Bewohnerinnen und Bewohnern übernommen werden müssen. Für diese ist die Schmerzgrenze längst überschritten, denn sogar direkt durch die Pflege entstehende Kosten sind inzwischen in den zu zahlenden Eigenanteilen enthalten. Doch von Seiten der Politik wurde das Thema bisher nicht ernsthaft angegangen. Mit der Petition wollen wir zeigen, wie wichtig den Menschen dieses Thema ist. Wir sind überzeugt davon, dass wir in den nächsten vier Wochen die 50.000 Stimmen zusammenbekommen, damit der Bundestag sich mit einer gesetzlichen Neuregelung beschäftigen muss.“ Bereits 2017 lagen die Kosten, die eine versicherte Person selbst übernehmen musste, im Bundesdurchschnitt deutlich über der durchschnittlichen Rentenleistung.⃰

11.02.2019

AWO begrüßt Sozialstaatspapier der SPD

Anlässlich der Verabschiedung des Papiers „Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit. Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit.“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO begrüßt, dass die Sozialdemokratie sich auf ihre Wurzeln besinnt und wieder stärker den Arbeitsalltag der Menschen in den Blick nehmen möchte. So zum Beispiel setzt sich die AWO für eine starke Tarifbindung auch im sozialen Bereiche ein. Soziale Arbeit schafft die Basis für eine funktionierende Gesellschaft. Das muss sich auch in den Löhnen widerspiegeln. Nur so wird Soziale Arbeit wieder attraktiv, denn gerade hier macht sich ein Fachkräftemangel verstärkt bemerkbar.“

08.02.2019

AWO begrüßt Bürgergeld

Die SPD will am Wochenende das so genannte „Bürgergeld“ beschließen. Das umfassende Konzept zum Arbeitsmarkt soll eine Abkehr vom System Hartz IV sein.

07.02.2019

Was Kinder in Armut für mehr Teilhabe brauchen: Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG legt neue Zahlen vor

Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG, ein Zusammenschluss von Sozial-, Wohlfahrts-, Fachverbänden und Wissenschaftler*innen, hat sein Konzept für eine Grundsicherung für alle Kinder überarbeitet.

04.02.2019

AWO begrüßt Grundrentenkonzept

Zum Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für eine Grundrente erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Mit seinem Konzept für eine Grundrente hat Hubertus Heil einen guten und klugen Vorschlag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages vorgelegt, der jetzt schnell auf den Weg gebracht werden muss.

30.01.2019

AWO gratuliert Müttergenesungswerk zum 69. Jubiläum

Elly-Heuss-Knapp, die Frau des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, gründete vor genau 69 Jahren - am 31. Januar 1950 - die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, besser bekannt als Müttergenesungswerk (MGW). „An der Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten für Eltern, vor allem für Mütter, hat sich in den letzten 69 Jahren nichts geändert. Es bleibt eine Herausforderung, Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen mit dem eigenen Beruf unter einen Hut zu bringen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und fügt hinzu: „Wenn Mütter und Väter an ihre Grenzen stoßen und krank werden, bedeutet dieses auch eine Belastung für die Kinder.“

29.01.2019

Reform des §219a StGB: AWO fordert weiterhin komplette Abschaffung

Der seit gestern vorliegende Gesetzesentwurf zur Reform des §219a StGB überzeugt aus Sicht der AWO nicht. „Das Ziel der Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch wird durch die Reformen nicht erreicht“, urteilt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Frauen in Deutschland haben ein Recht auf vollständige, umfassende und aus einer Hand verfügbare, medizinische Informationen, um eine für sie sinnvolle Entscheidung treffen zu können. Stattdessen wird nun alles noch komplizierter. Mit diesem Reformvorschlag werden ungewollt schwangere Frauen weiterhin moralisch abgewertet und ihnen die Informationsgewinnung unnötig erschwert.“

25.01.2019

AWO gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus legt die AWO am Sonntag, den 27. Januar einen Kranz in Sachsenhausen nieder und gedenkt so der millionenfach Verfolgten und Ermordeten.

22.01.2019

Neuer deutsch-französischer Vertrag - Impulse für den zivilgesellschaftlichen Dialog

Anlässlich der heutigen Unterzeichnung des Vertrags von Aachen über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die deutsch-französische Freundschaft ist ein wichtiger Kern der europäischen Zusammenarbeit. Der neue Vertrag mit dem Ziel, die Zusammenarbeit noch weiter auszubauen, bietet zivilgesellschaftlichen Organisationen wie der AWO die Möglichkeit, besonders im Bereich im Bereich der interkulturellen Begegnungen, neue Impulse zu setzen. Diese wollen wir auch zukünftig lebendig mitgestalten.“

18.01.2019

AWO fordert weitere Maßnahmen für gute Bildung

Anlässlich der aktuellen Debatte im Bundestag zu den Empfehlungen des 7. Nationalen Bildungsberichts fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler grundlegende Verbesserungen in der Bildung und Förderung junger Menschen: „Der Bildungsbericht 2018 kann viele Fortschritte im Bildungsbereich aufführen. Zugleich stellen wir fest, dass dieser Trend zu mehr Bildung nicht bei allen Menschen ankommt. Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Familien nehmen nicht in gleichem Maße an den Verbesserungen teil. Immer noch sind zu viele Kinder von Armut bedroht, der Abstand zwischen leistungsstarken und leistungsschwächeren Grundschüler*innen hat sich in Deutschland vergrößert, der Anteil Jugendlicher ohne Schulabschluss ist von 5,8 % auf 6 % gestiegen.“ Wolfgang Stadler sieht hier große Verbesserungsbedarfe: „Wir müssen für diese abgehängten Kinder und Jugendlichen besondere Anstrengungen unternehmen und zusätzliche Angebote bieten. Dafür fehlt jedoch qualifiziertes Personal. Die Folge: Kita-Gruppen werden immer größer, qualitativ gute pädagogische Arbeit in Kita und Grundschule kann nicht mehr überall gesichert werden.“

17.01.2019

AWO fordert: In Pflegeversicherung müssen alle einzahlen

Bundesgesundheitsminister Spahn möchte die Finanzierung der Pflegeversicherung reformieren. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO fordert seit langem eine nachhaltige Reform der Finanzierung der Pflegeversicherung. Alle Berufsgruppen, alle Einkommensarten und auch bisher privatversicherte Personen müssen in die gesetzliche Pflegeversicherung einbezogen werden. So kann die Einnahmebasis der Pflegeversicherung im Umlagesystem erweitert werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ergänzt: „Diese Finanzierung kann einen wichtigen Beitrag zur Verminderung von sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit darstellen.“ Genauso wichtig ist es zudem, die Refinanzierung der so genannten Behandlungspflege in Pflegeheimen durch die Krankenversicherung  zu gewährleisten. Dies ist bisher systemwidrig in die Pflegeversicherung verschoben worden. Die Eigenanteile der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen steigen ohnehin schon enorm, da die Zuzahlung der Pflegeversicherung noch oben gedeckelt ist.

16.01.2019

AWO Neujahrsempfang ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres

Gestern Abend feierte der AWO Bundesverband seinen Neujahrsempfang. Mit fast 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft war es in der Berliner Kalkscheune rappelvoll. In bester Stimmung startete die AWO mit ihren Gästen in ihr 100. Jubiläumsjahr, dementsprechend betonte auch der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt: „Das neue Jahr kann nur ein gutes Jahr werden, denn schließlich feiern wir unser 100. Jubiläum. Dass wir als AWO auch nach einhundert Jahren nicht nur existieren, sondern ein großer Wohlfahrtsverband sind, ist die Leistung von Hunderttausenden ehren- und hauptamtlich Engagierten. Wir konnten uns aber nur deshalb so erfolgreich entwickeln, weil wir uns immer an unseren Grundwerten orientiert haben.“

15.01.2019

Hartz IV - AWO fordert klare Kante gegen Sanktionspraxis im SGB II

Anlässlich der heutigen Verhandlung* des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu den Sanktionen im SGB II erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir hoffen, dass das BVerfG endlich Farbe bekennt und verbindlich klärt, ob Kürzungen der Grundsicherung vereinbar sind mit dem Recht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Statt auf Sanktionen, sollte stärker auf die persönliche Beratung und Betreuung gesetzt werden. Nur das kann die Betroffenen tatsächlich näher an den Arbeitsmarkt heranführen. Die AWO fordert außerdem, dass das Sanktionssystems hinsichtlich von Bedarfsgemeinschaften entschärft wird. Dies wäre ein wichtiger und längst überfälliger Beitrag zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut.“

14.01.2019

Courage? Ausgezeichnet!

Das Bündnis für Mut und Verständigung zeichnet besonderes Engagement aus.

14.01.2019

AWO fordert Sofortmaßnahmen für angemessenen Wohnraum

Nach den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen haben sieben Prozent der Bevölkerung in Deutschland zu wenig Platz zum Leben. Hierzu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, doch in einer Wohnung zu leben, die den eigenen Bedürfnissen entspricht und zugleich bezahlbar ist, wird für immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem kaum realisierbaren Traum. Wir benötigen drei Sofortmaßnahmen für mehr angemessenen Wohnraum: ein höheres Wohngeld, eine wirksamere Mietpreisbremse und einen verstärkten sozialen Wohnungsbau. Darüber hinaus  ist es notwendig, Energie- und Wasserpreise sozial auszugestalten. Wohngeld und die Kosten der Unterkunft und Heizung müssen außerdem regelmäßig an die Lebensrealität der Menschen angepasst werden.“*

14.01.2019

Wohlfahrtsverbände und deutscher Startup Sektor wollen gemeinsam innovative soziale Lösungen entwickeln

Gemeinsam haben fünf große Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK und ZWST), das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) und der Bundesverband Deutscher Startups (Startup Verband) beschlossen, zukünftig stärker zusammen an innovativen Lösungen für die neuen  gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. In einem ersten Schritt wurde ein gemeinsames Positionspapier   entwickelt, das den Anspruch der unterzeichnenden Verbände verdeutlicht, innovative Lösungen entwickeln zu wollen, die der Gesellschaft zu Gute kommen.

12.01.2019

Regine-Hildebrandt-Medaille an Burkhard Thomaschewski verliehen

Burkhard Thomaschewski wurde mit der Regine-Hildebrandt-Medaille gewürdigt. Sie wird an Persönlichkeiten, Projekte oder Initiativen verliehen, die sich im Sinne Regine Hildebrandts in beispielhafter Weise um das Gemeinwohl und das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt in Berlin und Brandenburg verdient gemacht haben.

10.01.2019

Starke Familien Gesetz: Kinder brauchen mehr

Das Bundeskabinett verabschiedete gestern das so genannte „Starke-Familien-Gesetz“. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Es gibt zu viele arme Kinder in diesem Land, es ist höchste Zeit zu handeln. Insofern begrüßen wir einzelne Maßnahmen in dem Gesetz, sind aber der Ansicht, dass diese lange nicht ausreichen, um Kinderarmut in Deutschland wirkungsvoll und nachhaltig zu bekämpfen. Das Gesetz ist kein Schritt dahin, dass Dickicht familienpolitischer Leistungen abzubauen. Grundsätzlich ist das Nebeneinander aus Kindergeld, Kinderfreibetrag, Kinderzuschlag, Kinderregelsätzen und Pauschalen des Bildungs- und Teilhabepakets für die Betroffenen kaum zu durchschauen und birgt die Gefahr, dass die Leistungen nicht bei den Familien ankommen, die diese am Nötigsten bräuchten. Wir brauchen perspektivisch ein einheitliches kindzentriertes System der finanziellen Absicherung, so wie es die Kindergrundsicherung darstellt und für die sich die AWO seit langem einsetzt.“

02.01.2019

AWO setzt sich auch in ihrem Jubiläumsjahr 2019 für mehr soziale Gerechtigkeit ein

Zum Jahresanfang erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Für die AWO hat ein ganz besonderes Jahr begonnen – sie wird 100 Jahre alt. Damals wie heute wird sie gebraucht, um denjenigen eine Stimme zu geben, die nicht immer für sich selbst eintreten können oder schlicht nicht gehört werden. Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit. In einer älter und zunehmend verunsicherter werdenden Gesellschaft braucht es eine funktionierende soziale Infrastruktur im Quartier, von Kindertagesstätten, über Beratungseinrichtungen bis hin zu Seniorenzentren. Dafür setzt sich die AWO ein.“

19.12.2018

AWO begrüßt Fachkräfteoffensive der Bundesregierung

Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt das nun im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgestellte Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen/Erzieher“.

17.12.2018

Bundesgeld für vergütete Erzieherausbildung stößt auf Konzeptideen

„Damit sich mehr Menschen für den Erzieherberuf entscheiden, begrüßen wir die Initiative von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ausdrücklich. Wir sehen in den zusätzlichen Bundesmitteln eine Chance, an bestehende Konzeptideen in Brandenburg anzudocken und eine dualorientierte Erzieher_innenausbildung zu etablieren“, kommentiert Anne Baaske, Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V., die heute vorgestellten Pläne zur Fachkräfte-Offensive in der Kindertagesbetreuung.

13.12.2018

Kita-Gesetz: Nachbesserungen erforderlich

Morgen möchte die Große Koalition das Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertageseinrichtung – kurz das „Gute-KiTa-Gesetz“ – vom Bundestag beschließen lassen. „Das Gesetz ist ein guter Anfang, doch entscheidende Aspekte bleiben leider außen vor. Aus Sicht der AWO ist beispielsweise das Fehlen von gesetzlich festgelegten  Qualitätsstandards enttäuschend. Das wäre ein entscheidender Schritt in Richtung einer tatsächlichen Verbesserung der Strukturqualität in Kindertageseinrichtungen.“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fügt hinzu: „In den nächsten Jahren muss hier noch nachgebessert werden.“

13.12.2018

Kompromiss zu §219a – ein Armutszeugnis für die Koalition

Zum gestern vorgelegten „Vorschlag der Bundesregierung zur Verbesserung der Information und Versorgung in Schwangerschaftskonfliktlagen“ erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Das vorliegende Ergebnis ist kein Zeichen für ernsthafte politische Kompromissfähigkeit. Dieser sogenannte Kompromiss ist ein Armutszeugnis für die Arbeit der Großen Koalition und ein Schlag ins Gesicht für die betroffenen Frauen. Nach einem Jahr Verhandlung wurde gestern Abend ein Vorschlag vorgelegt, der die Situation der Frauen und die der Ärztinnen und Ärzte eher verschlimmert, als verbessert. Das im Kompromiss verankerte Ziel der Hilfe und Unterstützung für ungewollt schwangere Frauen, wird so nicht erreicht. Wer das erreichen will, muss den Paragraphen streichen.“

13.12.2018

AWO startet ins 100. Jubiläumsjahr

Unter dem Motto 100 Jahre AWO – Erfahrung für die Zukunft – startet die AWO heute an ihrem 99. Geburtstag in ihr 100. Jubiläumsjahr. Die Arbeiterwohlfahrt wurde am 13. Dezember 1919 auf Initiative von Marie Juchacz gegründet. Mit ihrer annähernd 100-jährigen Geschichte zählt die AWO zu den ältesten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland. „Das Gesicht unserer Gründerin Marie Juchacz ist das Gesicht unserer Jubiläumskampagne, unsere Kernthemen sind die Anliegen, mit denen Marie Juchacz das Selbstverständnis und den Anspruch der AWO geprägt hat: Frauenrechte, Vielfalt, Gegen Almosen – Für Teilhabe, Menschenwürdiges Leben, Gerechtigkeit und Solidarität“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt. Den Start in das Jubiläumsjahr wird online durch verschiedene Aktionen begleitet.

10.12.2018

Menschenrechte werden noch nicht überall eingelöst

Heute vor 70 Jahren verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einen Meilenstein im Kampf um deren universelle Verwirklichung. „Für uns als AWO ist die Orientierung an den Menschenrechten Grundlage unseres Verständnisses von Gesellschaftspolitik und sozialer Arbeit“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Mit der Erklärung unterstrichen die Vereinten Nationen die individuelle Würde und die fundamentale Gleichheit aller Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder Geschlecht. Die Erklärung verheißt allen Menschen das Recht auf Schutz vor Diskriminierung, auf Religionsfreiheit und das Recht, Asyl zu suchen. Sie beinhaltet das Recht auf Bildung und soziale Sicherheit.

04.12.2018

Bürgerschaftliches Engagement ersetzt kein sozialstaatliches Engagement

Der Tag des Ehrenamts am 05. Dezember bietet eine Gelegenheit, dieses Engagement zu würdigen. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Millionen Menschen leisten deutschlandweit unzählige Stunden freiwilliger und unentgeltlicher Arbeit. Ihr Engagement wurde zu einer unverzichtbare Stütze des demokratischen Gemeinwesens und ist essentiell für die Teilhabe vielfältiger Gruppen in der Gesellschaft. Die inzwischen zahlreichen gesellschaftlichen Preise und Würdigungen von Engagierten dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass deren politische Anerkennung noch in den Kinderschuhen steckt. Die Zivilgesellschaft darf nicht zum Notnagel eines sich immer stärker zurückziehenden Sozialstaats verkommen.

04.12.2018

Ausbau der Freiwilligendienste – der richtige Weg für ein starkes Engagement junger Menschen

Der AWO Bundesverband begrüßt und unterstützt das gestern von der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey vorgestellte Konzept für ein Jugendfreiwilligenjahr. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler betont: „Wird dieses Konzept umgesetzt, ist das ein großer Schritt, die Freiwilligendienste für breite Zielgruppen attraktiv zu gestalten und als wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl zu würdigen. Mit dem hier verankerten Prinzip der Freiwilligkeit schlägt das BMFSFJ den richtigen Weg ein. Es bietet gute Möglichkeiten, die bestehenden und bewährten Freiwilligendienste auszubauen und zu stärken.“

04.12.2018

AWO begrüßt Initiative für Digitalsteuer

In Brüssel beraten heute die 28 Finanzminister der EU über die Einführung einer Digitalsteuer für große Internetkonzerne. „Die AWO unterstützt die Initiative, große Internetkonzerne zu besteuern. Gerade große Internetkonzerne, die in Deutschland Milliarden umsetzen, dürfen sich nicht ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entziehen, indem sie so gut wie keine Steuern zahlen. Alle Unternehmen müssen ihren Beitrag für eine solidarische und gerechte Gesellschaftsordnung leisten“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Grundlage der heutigen Diskussion ist der von Deutschland und Frankreich erarbeitete Kompromissvorschlag, nachdem ab Januar 2021 Online-Werbeerlöse mit einer Umsatzsteuer in Höhe von drei Prozent besteuert werden sollen.

30.11.2018

AWO übernimmt Federführung der nationalen Armutskonferenz

Die Delegiertenversammlung der Nationalen Armutskonferenz (nak) wählte heute Gerwin Stöcken, Mitglied des Präsidiums der AWO und Sozialdezernent der Landeshauptstad Kiel, in Berlin zum neuen Sprecher der nak. Der AWO Bundesverband übernimmt damit für die kommenden zwei Jahre die Feder- und Geschäftsführung der nak.

29.11.2018

Klimafreundlich pflegen – AWO im Gespräch mit Bundesumweltministerin

Im Rahmen der gestrigen Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) tauschte sich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit sechs ausgewählten Klimaschutzprojekten aus. Darunter auch das Anfang 2018 von der AWO gestartete Projekt „klimafreundlich pflegen“.

29.11.2018

AWO würdigt Engagement von Menschen mit Behinderungen und fordert gesetzliche Änderungen

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember würdigt die AWO deren Engagement und fordert gleichzeitig gesetzliche Nachbesserungen. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt dazu: „Der wertvolle Beitrag, den engagierte Menschen mit Behinderungen zum allgemeinen Wohl und zur Vielfalt Deutschlands und der Welt leisten, wird viel zu wenig gewürdigt. Trotz aller gesetzlichen und gesellschaftlichen Fortschritte besteht aus Sicht der AWO weiterhin großer Handlungsbedarf, um die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen umzusetzen.“

23.11.2018

AWO verleiht Heinrich-Albertz-Friedenspreis an Malu Dreyer

Mit der heutigen Verleihung des Heinrich-Albertz-Friedenspreises wird das Wirken und Handeln von Malu Dreyer gewürdigt. Der AWO Präsident Wilhelm Schmidt erklärt zu Beginn der Preisverleihung im Konzerthaus auf dem Berliner Gendarmenmarkt: „Mit dem Heinrich-Albertz-Friedenspreis zeichnet die AWO Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für deren Engagement für den sozialen Frieden aus. Mit der diesjährigen Wahl auf die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigt die AWO Malu Dreyers Verdienste, das Bürgerschaftliche Engagement  in unserer Gesellschaft zu stärken und ihren unermüdlichen Einsatz für Menschenwürde, Demokratie und unseren Sozialstaat.“

20.11.2018

Gewalt gegen Frauen – AWO fordert Rechtsanspruch auf Schutz

Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey stellt heute die Sonderauswertung „Partnerschaftsgewalt“ der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 vor. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler zeigt sich entsetzt angesichts der Zahlen, nach denen in Deutschland im Schnitt jeden zweiten bis dritten Tag ein Mann seine Partnerin oder ehemalige Partnerin tötet. „Überkommene Vorstellungen von Männlichkeit und die Verknüpfung von Männlichkeit und Gewalt gehören endlich auf den Müllhaufen der Geschichte. Es ist ein Skandal, dass in Deutschland über 40 Jahre nach der Gründung des ersten Frauenhauses diese  noch immer keine stabile und auskömmliche Finanzierung erhalten. Genauso wenig ist nachvollziehbar, dass es nicht geschafft wird, die Opferzahlen im Bereich häuslicher Gewalt zu senken. Wir benötigen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe vor Gewalt und zwar schnell.“

08.11.2018

Pflegepersonalstärkungsgesetz - Medizinische Rehabilitation bleibt außen vor

Anlässlich der für morgen geplanten Verabschiedung des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) kritisiert die AWO unter anderem, dass es in der medizinischen Rehabilitation keine Personalverbesserungen geben soll. „Grundsätzlich begrüßen wir die Intention des geplanten Gesetzes, eine spürbare Verbesserung durch eine bessere Personalausstattung in der Kranken- und Altenpflege zu erreichen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und fügt hinzu: „Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen Pflegekräfte einen wichtigen Teil der multiprofessionellen Teams ausmachen, bleiben dabei allerdings völlig unberücksichtigt.“ Dieser Sachverhalt ist insbesondere mit Blick auf die Gefahr, dass Krankenhäuser und Pflegeheime Pflegekräfte in großem Maße aus Rehabilitationseinrichtungen abwerben könnten, nicht nachzuvollziehen“.

08.11.2018

Teilhabechancengesetz – Chance für Langzeitarbeitslose

Anlässlich der für heute geplanten Verabschiedung des Teilhabechancengesetzes durch den Bundestag erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Dieses Gesetz war lange überfällig. Menschen, die lange Zeit ohne eine reguläre Beschäftigung sind, können ohne spezielle Maßnahmen nicht so einfach in den Arbeitsmarkt zurückkommen. Für Langzeitarbeitslose ist das Gesetz eine Chance, wieder am Berufsleben teilhaben zu können.“ Die AWO begrüßt besonders die jüngsten Änderungen, wie die Orientierung des Lohnkostenzuschusses am Tariflohn.

08.11.2018

AWO begrüßt Rentenpaket, fordert aber langfristige Lösungsansätze

Anlässlich der Verabschiedung des „Rentenpakets“ im Deutschen Bundestag erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Mit dem heute verabschiedeten Rentenpaket löst die Bundesregierung zentrale rentenpolitische Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein. Die doppelte Haltelinie bedeutet für Rentnerinnen, Rentner und rentennahe Jahrgänge, dass sie sich darauf verlassen können, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 nicht unter 48 Prozent sinkt. Das kann allerdings nur der Anfang sein. Es muss auch langfristig gewährleistet sein, dass das Rentenniveau nicht ins Bodenlose sinkt. Die Rente muss auch langfristig sicherstellen, dass Versicherte nach einem erfüllten Erwerbsleben ihren Lebensstandard weit gehend aufrechterhalten können.

Aktion Deutschland Hilft
02.11.2018

Armutsstatistik ist für Deutschland ein Armutszeugnis

Angesichts der europaweiten Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) zur Armutsentwicklung erklärt der Vorsitzende des Vorstandes der Arbeiterwohlfahrt, Wolfgang Stadler, zu den deutschen Ergebnissen: „Die Auswertung ist für Deutschland ein Armutszeugnis. Wir erleben ein anhaltendes Wirtschaftswachstum und ein Rekordtief bei der Arbeitslosigkeit, dennoch bleibt das Risiko von Armut und Ausgrenzung unverändert hoch und alarmierend stabil.

25.10.2018

AWO verlangt Aufklärung zum Einsatz von Gewalt bei Abschiebung

Die Arbeiterwohlfahrt ist entsetzt über die bekannt gewordenen Geschehnisse bei der Abschiebung am 6. Juni 2018.

19.10.2018

AWO unterstützt Forderung nach Qualitätsmanagement für BAMF

Heute berät der Bundestag einen Antrag für ein umfassendes Qualitätsmanagement im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). AWO Bundesvorstand Brigitte Döcker begrüßt den Vorstoß: „Eine Qualitätsoffensive für das BAMF ist dringend erforderlich. Die Einhaltung der Europa- und im Verfassungsrecht festgeschriebenen Verfahrensgarantien und Qualitätsstandards muss systematisch gesichert werden. Dies ist  unerlässlich, wenn man den Schutz von Asylsuchenden sicherstellen und Fehlentscheidungen vermeiden möchte.“

18.10.2018

Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften fordern Änderungen im Entwurf des Gute-Kita-Gesetzes

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Gewerkschaften sehen Nachbesserungsbedarf im Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung. Dazu haben sie ein Forderungspapier erarbeitet.

11.10.2018

Zur Berufungsverhandlung im Fall Kristina Hänel: AWO Bundesverband und Paritätischer Gesamtverband fordern die Abschaffung von § 219a StGB und den Schutz des Informationsrechts der Frau!

Anlässlich der Berufungsverhandlung im Fall der Frauenärztin Kristina Hänel am Landgericht Gießen fordern der AWO Bundesverband und der Paritätische Gesamtverband die Abschaffung des §219a StGB. Der Fall Kristina Hänel stehe wie kein zweiter für das Informationsrecht von Frauen. Am 24. November 2017 war am Amtsgericht Gießen ein Urteil gegen Kristina Hänel ergangen, wonach sich die Ärztin nach § 219a StGB, der die Werbung für den Abbruch einer Schwangerschaft verbietet, strafbar gemacht haben solle. Aus Sicht des AWO Bundesverbandes und des Paritätischen Gesamtverbandes ein Fehlurteil, das dringend aufgehoben werden müsse, so die Forderung der beiden Wohlfahrtsverbände.

10.10.2018

Teilhabechancengesetz – nicht an Mindestlohn koppeln

Anlässlich der für morgen angesetzten Beratung im Bundestag zum Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz) erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir begrüßen, dass mit dem Gesetz ein neues Förderinstrument geschaffen wird, um auch Langzeitarbeitslosen eine echte Perspektive zu geben. Der aktuelle Gesetzentwurf hat jedoch ein großes Manko: die Bindung an den Mindestlohn. Auch ein Sozialer Arbeitsmarkt muss auf einer fairen und gerechten Bezahlung basieren, dessen Grundlage der real gezahlte Lohn und nicht, wie geplant, pauschal der Mindestlohn ist. Des Weiteren halten wir die Voraussetzung vorher mindestens sieben Jahre Hartz-IV bezogen haben zu müssen, für viel zu lang. Die Menschen sollten nicht so lange warten müssen, bis sie an einem für sie passenden Förderinstrument teilnehmen können.

28.09.2018

Menschenleben statt Grenzen schützen! AWO verurteilt das Ende der Seenotrettung scharf

Die MS Aquarius ist das letzte private Seenotrettungsschiff im Mittelmeer. Nun ist der Aquarius die Flagge entzogen worden und das Schiff darf nicht mehr auslaufen, um Menschenleben zu retten! Die AWO protestiert entschieden gegen diese Kriminalisierung humanitärer Hilfe.

28.09.2018

Gemeinsame Erklärung mit der Tafel Deutschland

Die Tafel Deutschland und vier große Verbände der freien Wohlfahrtspflege – der Deutsche Caritasverband, die Diakonie Deutschland, der Paritätische Gesamtverband, der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband – fordern in der gemeinsamen Erklärung „Soziale Gerechtigkeit schaffen – Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung“ die Politik auf, sich stärker gegen Armut und Ausgrenzung einzusetzen. Die Zahl der von Armut betroffenen alleinerziehenden und kinderreichen Familien, Senioren und Seniorinnen und Menschen mit Migrationshintergrund steigt. Auch Arbeit schützt längst nicht mehr generell vor Armut.

25.09.2018

AWO lehnt soziales Pflichtjahr ab

Auf Einladung des Bundesgesundheitsministers trafen sich heute 18 Sozial- und Wohlfahrtsverbände zum Austausch über einen allgemeinen Pflichtdienst.

20.09.2018

Weltkindertag – Politik an Bedürfnissen der nachwachsenden Generation ausrichten

Zum heutigen Weltkindertag erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wenn Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind, müssen wir in der Gegenwart die bestmöglichen Bedingungen für sie schaffen. Es reicht nicht, von Kinderrechten nur zu reden - Deutschland muss das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen.“ Eine längst überfällige Maßnahme sieht die AWO darin, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Die AWO ist überzeugt,  dass gesetzlich verbindliche Kinderrechte, das allgemeine Bewusstsein für die eigenständigen Rechte von Kindern und Jugendlichen von Politik, gesellschaftlichen Institutionen, Rechtspraxis und Verwaltung stärken und ihre Beteiligung im Hinblick auf die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse verbindlich machen. „Eine moderne, zukunftsgewandte und glaubwürdige Politik muss sich daran messen lassen, wie ernst sie die Anliegen und Bedürfnisse ihrer nachwachsenden Generation nimmt“, ist Stadler überzeugt.

20.09.2018

AWO fordert Maßnahmenpaket für bezahlbaren Wohnraum

Am Freitag findet im Bundeskanzleramt der sogenannte „Wohngipfel“ statt. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, doch in einer Wohnung zu leben, die den eigenen Bedürfnissen entspricht und zugleich bezahlbar ist, wird für immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem kaum zu verwirklichenden Traum. Die AWO fordert vor allem drei Maßnahmen gegen die Wohnungsnot: ein höheres Wohngeld, eine wirksamere Mietpreisbremse und einen verstärkten sozialen Wohnungsbau.“ Zudem fordert Wolfgang Stadler, die zunehmende Wohnungsnot der Einrichtungen und Dienste sozialer Träger ernst zu nehmen: „Für ihre wichtige Arbeit benötigen soziale Dienstleister kostengünstige Räume und Gebäude, um ihre Einrichtungen unterzubringen und Dienste überhaupt ausüben zu können.“

19.09.2018

Gute-Kita-Gesetz – Bund muss stärker in die Pflicht

Das Bundeskabinett hat heute das sogenannte Gute-Kita-Gesetz verabschiedet. „Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass es um die frühkindliche Betreuung in Deutschland nicht zum Besten steht. Von daher ist jedes Gesetz, dass auf Verbesserungen abzielt, zu begrüßen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, fügt aber hinzu: „Leider wird es diesem Gesetz nicht gelingen, die frühkindliche Bildung flächendeckend zu verbessern.“ Nach Meinung der AWO müssten dafür in Sachen Finanzierung mindestens die Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz umgesetzt werden. Im aktuellen Gesetzentwurf gibt der Bund seine finanziellen Zusagen nur bis zum Jahr 2022. „Der Bund muss in die Pflicht und dauerhaft Gelder in die gesellschaftlich so wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung investieren“, betont der AWO Bundesvorsitzende.

19.09.2018

Bundesweiter Aktionstag der Migrationsfachdienste – die AWO ist dabei!

Die AWO beteiligt sich am Aktionstag der Migrationsfachdienste, der am 20. September stattfindet. Viele Dienste der AWO haben die Bundestagsabgeordneten ihrer Wahlkreise sowie andere verantwortliche Entscheidungstragende eingeladen, um Einblicke in die wichtige Arbeit der Migrationsfachdienste zu geben. „Immer mehr Menschen kommen auf die Beratungsdienste zu. Gleichzeitig  steigen die Anforderungen an die Beratung und an die Beratenden. Um unsere fachliche Qualität sichern zu können, benötigen wir eine deutliche Mittelerhöhung in beiden Bundesprogrammen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

14.09.2018

Gemeinsamer Aufruf: „Hände weg von den Rentenbeiträgen für pflegende Rentner*innen“

Gemeinsam fordern AWO Bundesverband, Caritas Deutschland, Diakonie Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Ver.di, und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, die geplante Gesetzesänderung, die zu einer finanziellen Benachteiligung pflegender Rentnerinnen und Rentner führt, zurückzunehmen. Bisher können gerade die Bezieherinnen und Bezieher kleiner Renten ihre Bezüge etwas aufbessern, wenn sie Angehörige pflegen. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die pflegenden Angehörigen sind der größte Pflegedienstleister der Republik. Viele von ihnen sind bereits selber schon im Rentenalter. Dass sie durch ihre Pflege finanziell etwas bessergestellt werden, sollte selbstverständlich sein. Deshalb fordert die AWO Hände weg von den Rentenbeiträgen für pflegende Rentnerinnen und Rentner.“

14.09.2018

Tag der berufstätigen Eltern – AWO fordert mehr Respekt und Unterstützung für berufstätige Alleinerziehende

Anlässlich des Tages der berufstätigen Eltern am 16. September möchte die AWO allen Müttern und Vätern ihre Anerkennung und ihren Dank aussprechen. In diesem Sinne erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Tagtäglich werden in Familien vielfältige Leistungen erbracht, die für den Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft grundlegend sind. Besonders gefordert sind Eltern, die jeden Tag ihre Familie mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren zu versuchen. Für alleinerziehende Berufstätige ist die Situation am schwierigsten. Sie verdienen nicht nur unseren Respekt, sondern benötigen gezielte Unterstützung.“

13.09.2018

AWO fordert Rückkehr zum Modell der lebensstandardsichernden Rente

Anlässlich der Studienergebnisse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der aktuellen Diskussionen um die wachsende Rentenlücke erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir brauchen einen Wiedereinstieg in die lebensstandardsichernde Rente. Es wird immer klarer, dass der Ausstieg aus diesem Modell vor mehr als 15 Jahren ein Fehler war. Der Abbau des Rentenniveaus trifft nicht nur Geringverdiener, sondern alle Versicherten. Viele können die wachsende Rentenlücke nicht mit einer Riester-Rente oder einer Betriebsrente kompensieren. Ihnen fehlen entweder das Geld oder attraktive und transparente Angebote. Wer den Ausgleich der Rentenlücke nicht schafft, muss sich im Alter auf harte Einschnitte beim Lebensstandard und schlimmstenfalls auf Altersarmut gefasst machen.

28.08.2018

Rente – Abwärtsspirale muss gestoppt werden

Anlässlich des für heute angekündigten Treffens der Koalitionsspitzen zur Rente erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die Rente hat ein Demografie-Problem und dieses zu lösen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gleichwohl muss die Abwärtsspierale des Rentenniveaus endlich gestoppt werden. Nur so kann die gesetzliche Rente langfristig wieder ein lebensstandardsicherndes Niveau gewährleisten. Sinkt das Rentenniveau immer weiter, werden zukünftig mehr Rentnerinnen und Rentner zum Sozialamt gehen müssen, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben.“

28.08.2018

Kita-Studie – AWO fordert Bundesstandards für bessere Betreuung

Die heute veröffentlichten Daten der Bertelsmann Stiftung stellen dem System Kindertageseinrichtungen in Deutschland ein schlechtes Zeugnis aus. „Die Unterschiede in der Betreuung sind weder den Kindern noch den Eltern gegenüber erklärbar.  Die Betreuungsqualität darf nicht vom Wohnort abhängen, deshalb benötigen wir bundeseinheitliche Standards“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Studie der Stiftung zeigt eklatante Unterschiede in Bezug auf die Anzahl der von einer Fachkraft zu betreuenden Kinder zwischen den einzelnen Bundesländern.

22.08.2018

AWO unterstützt Appell: Fachlichkeit statt Diffamierung!

Insgesamt 54 Organisationen setzen sich mit diesem Appell für die Rechte von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ein. Jede rechtliche Konstruktion und jede Forderung, die ordnungspolitische Interessen über die Rechte von Kindern stellt, lehnen wir ab. Geflüchtete Minderjährige sind in erster Linie Kinder und Jugendliche und müssen in diesem Sinne von der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden. „Allen Kindern und Jugendlichen in Deutschland müssen Schutz und Unterstützung zu Gute kommen – egal welcher Herkunft sie sind. Eine Zwei-Klassen-Jugendhilfe ist mit der AWO nicht zu machen. Wir lassen nicht zu, wenn aus kurzfristigem politischem Kalkül versucht wird, geflüchtete Kinder und Jugendliche von notwendigen Unterstützungsleistungen auszuschließen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Mit dem Appell setzen sich alle beteiligten Organisationen für mehr Fachlichkeit und rechtsbasierte Diskussionen und Entscheidungen ein.

22.08.2018

Inobhutnahmen - Bund muss Kinderschutz stärker fördern

In Deutschland wurden im Jahr 2017 über 61.000 Kinder in die Obhut des Staates* genommen, um sie zu schützen, zeigen heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Zahlen für vorläufige Schutzmaßnahmen durch die Jugendämter. „Die Ursachen liegen vor allem in einer zu hohen Belastung der Eltern bei einer gleichzeitigen Überforderung vieler Jugendämter“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Lösung sieht Stadler in der finanziellen Beteiligung des Bundes an den Kosten: „Kinder zu schützen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Doch wenn die Kassenlage einer Kommune über die Ausstattung des Jugendamtes bestimmt, werden Entscheidungen nicht nur nach pädagogischen, sondern häufig nach finanziellen Gesichtspunkten getroffen. Das kann nicht unser Anspruch sein. Am Kinderschutz darf nicht gespart werden, der Bund sollte die kommunale Jugendhilfe nicht im Regen stehen lassen."

17.08.2018

Einwanderungsgesetz - Einwanderung nicht nur auf Erwerbstätigkeit beziehen

In den vergangenen Tagen legte das Bundesinnenministerium dem Kabinett ein Eckpunktepapier für ein Einwanderungsgesetz für qualifizierte Fachkräfte vor, das zunehmend in der Presse diskutiert wird. „Einwanderung darf nicht nur auf Erwerbstätigkeit bezogen werden. Ein Einwanderungsgesetz sollte alle Lebensbereiche der zu uns kommenden  Menschen in den Blick nehmen. Was fehlt ist ein Gesamtkonzept“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

15.08.2018

Ausbildungsstatistik – Mehr geflüchteten Jugendlichen Ausbildung ermöglichen

Die heute vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Berufsausbildungsstatistik zeigen, dass die Zahl Auszubildender mit Fluchterfahrung  deutlich gestiegen ist. „Das sind zunächst einmal erfreuliche Nachrichten, allerdings könnten die Zahlen deutlich höher liegen, wenn Arbeitgeber die Sicherheit hätten, dass Auszubildende nicht während oder direkt nach der Ausbildung abgeschoben werden können“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Die AWO fordert eine Bleibegarantie für Auszubildende.“ Auch in Sachen Bleibeperspektive sieht die AWO dringenden Handlungsbedarf.  „Es gibt keine bessere Bleibeperspektive als eine Ausbildung“, betont der AWO Bundesvorsitzende.

14.08.2018

Gute-Kita-Gesetz – Verbesserungen notwendig

Gestern hatte das Bundesfamilienministerium ca. 30 Verbände und Fachorganisationen geladen, um den Gesetzentwurf zum „Gute-Kita-Gesetz“ zu erörtern. „Die AWO begrüßt, dass das Bundesfamilienministerium sich mit diesem Gesetz für eine qualitativ gute Kinderbetreuung einsetzten möchte“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fügt hinzu: „Um einen gelingenden quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung sicherzustellen, müssen aber in diesem Gesetz die Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz umgesetzt werden.“

10.08.2018

Internationaler Tag der Jugend – Bedürfnisse und Sorgen der Jugend nicht außer Augen lassen

Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „In einer Gesellschaft die im Schnitt rund 45 Jahre ist, läuft man schnell Gefahr die Bedürfnisse und Sorgen der Jugendlichen aus den Augen zu verlieren. Auch wenn die Situation der Pflege und Altersarmut wichtige Themen sind, wird beispielsweise über die dauerhaft hohe Zahl der Jugendlichen im Hartz-IV-Bezug zu wenig gesprochen. Die Politik in Bund, Ländern und Kommunen muss gezielter an den Belangen junger Menschen ausgerichtet werden.“

08.08.2018

Kindesmissbrauch – Qualifizierung und Austausch können Kinder besser schützen

Mit der Urteilssprechung im Staufener Missbrauchsfall darf die Aufarbeitung nicht beendet sein. Nach der Verurteilung von insgesamt acht Personen bleibt die Aufforderung an die Ämter und die Justiz, schnellstmöglich Lehren daraus zu ziehen. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Die AWO fordert eine Fortbildungspflicht für Familienrichterinnen und Familienrichter. Das Argument der Unabhängigkeit von Richtern darf nicht dazu dienen, deren Qualifizierungsverpflichtung in ihren jeweiligen Fachgebieten zu unterlaufen. Zudem fordern wir einen verpflichtenden Austausch zwischen Familiengericht, Jugendamt und Staatsanwaltschaft.“

06.08.2018

AWO lehnt soziales Pflichtjahr ab

Zur aktuellen Diskussion zur Einführung eines allgemeinen Pflichtdienstes erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO lehnt den Vorschlag, einen allgemeinen Pflichtdienst einzuführen als Sommerlochidee ab. Die Idee eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres ist eine doppelte Mogelpackung: weder stärken wir die Solidarität und den Gemeinsinn junger Menschen, wenn wir sie in einen Pflichtdienst zwingen, noch erreichen wir damit etwas gegen den Fachkräftemangel im sozialen Bereich. Die AWO ist grundsätzlich davon überzeugt, dass ein soziales Jahr ein großer Gewinn für junge Menschen sein kann, aber nur, wenn es freiwillig erfolgt.

18.07.2018

Teilhabechancengesetz - Langzeitarbeitslose haben echte Perspektive verdient

Anlässlich des  für heute geplanten Kabinettsbeschlusses zum Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz) erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir begrüßen, dass mit dem Gesetz ein neues Förderinstrument geschaffen wird, um auch Langzeitarbeitslosen eine echte Perspektive zu geben. Der Gesetzentwurf muss aber deutlich nachgebessert werden. So muss auch ein Sozialer Arbeitsmarkt auf einer fairen und gerechten Bezahlung basieren, dessen Grundlage der Tarifvertrag und nicht der Mindestlohn ist. Des Weiteren halten wir die Voraussetzung vorher mindestens sieben Jahre Hartz-IV bezogen haben zu müssen, für viel zu lang. Die Menschen sollten nicht so lange warten müssen, bis sie an einem für sie passenden Förderinstrument teilnehmen können.

16.07.2018

AWO fordert: Keine Notaufnahmegebühr sondern mehr geöffnete Arztpraxen

Zur Forderung der Bundesvereinigung der Kassenärzte eine Gebühr von 50 Euro für Notaufnahme-Patienten einzuführen, um so den Andrang in Notaufnahmen zu stoppen, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Den Vorschlag eine Notfallgebühr einzuführen, lehnt die AWO entschieden ab. Die Höhe von 50 Euro würde nur dazu führen, dass sozial ohnehin schon benachteiligte Menschen sich einen Notaufnahmebesuch nicht leisten können. Auch die vorgeschlagene Möglichkeit, die 50 Euro im tatsächlichen Notfall nicht bezahlen zu müssen, läuft ins Leere, da man als Patient meistens gar nicht einschätzen kann, wie schwerwiegend die eigene Erkrankung oder die der Kinder ist. Genau aus diesem Grund sucht man einen Arzt auf.

13.07.2018

Rentenpaket – Leistungsverbesserungen reichen noch nicht aus

Anlässlich der heutigen Vorstellung des Rentenpakets durch den Bundesarbeitsminister Hubertus Heil erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Mit dem heutigen Rentenpakt bringt der Bundesarbeitsminister zentrale rentenpolitische Vereinbarungen auf den Weg. Zum einen muss der weitere Verfall des Rentenniveaus gestoppt werden und zum zweiten wurde deutlich, dass die kapitalgedeckte Alterssicherung keine verlässliche Alternative ist. In den letzten 15 Jahren sank das Rentenniveau – trotz der kräftigen Rentenerhöhungen der vergangenen Jahre – um rund 10 Prozent. Dieser Trend muss gestoppt werden. Die AWO sieht die Lösung darin, mittel- und langfristig die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung wieder zu stärken. Die doppelte Haltelinie kann nur der erste Schritt sein.

11.07.2018

NSU-Prozess: Urteil in die Gesellschaft tragen

Zur heutigen Urteilsverkündung im NSU-Prozess erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Mit dem heutigen Urteil wird ein Prozess beendet, der zeigte, dass Teile aus Politik und Sicherheitsbehörden, die seit langem bekannte Gefahr von Rechts verharmlosten und dass rechtsextreme Einstellungsmuster nicht nur an den Rändern aufzufinden, sondern bis weit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen sind. Anders ist es nicht zu erklären, dass von September 2000 bis zum April 2007 ein Mördertrio, das sich Nationalsozialistischer Untergrund nannte, eine Blutspur durch Deutschland legte, zehn Menschen ermordete und zahlreiche Menschen durch Bombenattentate verletzte.

06.07.2018

Solidarität muss gelebt werden - AWO erinnert an gescheiterte Evian-Konferenz vor 80 Jahren

Anlässlich des 80. Jahrestages der gescheiterten Evian-Konferenz und der aktuellen politischen Migrationsdebatte erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die Solidarität in Europa befindet sich in einer tiefen Krise. Die Errungenschaften des europäischen Integrationsprozesses sind bedroht. Bedroht ist auch das Versprechen eines gemeinsamen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts, also das, was die Europäische Union ausmacht.

03.07.2018

„Konzertierte Aktion Pflege“ - AWO fordert Pflegeversicherung umzubauen

Die Bundesminister Spahn, Giffey und Heil haben heute geladen zur: „Konzertierten Aktion Pflege“. Die AWO ist einer der eingeladenen Verbände und fordert schon lange ein koordiniertes Vorgehen abgestimmter Maßnahmen, um die Pflege in Deutschland zu verbessern.

29.06.2018

Recht auf Asyl nicht aushöhlen durch Externalisierung

Die AWO appelliert an die in Brüssel tagenden Regierungschefs, das individuelle Asylrecht, das auf Grund der furchtbaren Fluchtschicksale während und nach dem zweiten Weltkrieg geschaffen wurde, nicht anzutasten.

27.06.2018

AWO fordert Lösung im Konflikt um § 219a StGB

Zur heutigen öffentlichen Bundestagsanhörung in Punkto § 219a StGB erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Nachdem das parlamentarische Verfahren aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Regierungsparteien ins Stocken geraten ist, begrüßen wir, dass die Diskussion um die Abschaffung des § 219a StGB fortgesetzt wird. Es muss dringend eine Lösung für die bestehende Rechtsunsicherheit für Ärztinnen und Ärzte geben und Frauen und Paare der öffentliche Zugang zu wichtigen Informationen zum Schwangerschaftsabbruch gewährt werden. Das kann unserer Überzeugung nach nur durch die Abschaffung des § 219a StGB gelingen.

26.06.2018

Mindestlohn – AWO fordert mehr Kontrollen und weniger Ausnahmen

Anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Anzahl von Beschäftigten mit Mindestlohn erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „1,4 Mio. Menschen in Deutschland werden zum gesetzlichen Mindestlohn beschäftigt. Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 war ein sozialpolitischer Meilenstein. Die Wahrheit ist aber auch: Der gesetzliche Mindestlohn ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Es würden viel mehr Menschen vom gesetzlichen Mindestlohn profitieren, wenn seine Einhaltung schärfer kontrolliert und die zahlreichen Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn endlich auf den Prüfstand gestellt würden. Es ist nicht hinnehmbar, dass langzeitarbeitslose Menschen in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung vom gesetzlichen Mindestlohn ausgenommen sind. Dies öffnet einer „hire and fire“-Politik zu Lasten der langzeitarbeitslosen Menschen Tür und Tor und erschwert ihre langfristige Wiedereingliederung am allgemeinen Arbeitsmarkt.

26.06.2018

AWO fordert Suchtprävention statt Repression

AWO zum Weltdrogentag

25.06.2018

AWO fordert mehr Investitionen in Barrierefreiheit und Menschenrechte

7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen - Schwerbehindertenstatistik zeigt erneuten Anstieg

20.06.2018

Weltflüchtlingstag - AWO fordert humanitäre Verpflichtung anzuerkennen

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages: „Die AWO tritt dafür ein, dass allen Verfolgten und Schutzsuchenden das Asylrecht als individuelles Recht gewährt wird. In diesem Sinne fordern wir die Bundesregierung auf, sich zu den Inhalten ihres Koalitionsvertrages zu bekennen.“ Demnach müsse sich die Bundesrepublik zu ihren bestehenden rechtlichen und humanitären Verpflichtungen bekennen und würde das Grundrecht auf Asyl nicht antasten. „Statt über Zurück- oder Abweisungen an deutschen Grenzen zu debattieren, muss die Bundesregierung ihren humanitären Verpflichtungen nachkommen“, fordert dann auch Döcker.

13.06.2018

Bündnis fordert: Unsere Demokratie braucht starke öffentlich-rechtliche Medien

In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich 23 zivilgesellschaftliche Organisationen für starke öffentlich-rechtliche Medien aus und fordern deren solide Finanzierung. Man sei besorgt angesichts der Stimmen, die die öffentlich-rechtlichen Medien „bis zur Unkenntlichkeit reduzieren wollen, ihn pauschal diskreditieren oder gar seine Berechtigung in Frage stellen. Ihnen setzen wir ein deutliches Signal entgegen, denn wir sind überzeugt: Unsere Demokratie braucht starke öffentlich-rechtliche Medien“, heißt es in der Erklärung. Anlass des gemeinsamen Appells ist das Treffen der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am Donnerstag, bei dem es auch um die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien gehen soll.

11.06.2018

AWO verurteilt die verweigerte Rettung von über 600 Flüchtlingen im Mittelmeer scharf

Für ein solidarisches Asylsystem in der EU!

08.06.2018

Strafgefangene endlich in die gesetzliche Rentenversicherung aufnehmen!

AWO zum Beschluss der Justizministerkonferenz

07.06.2018

Nein zu AnkER-Zentren!

Stellungnahme der AWO zur Einrichtung sogenannter AnkER-Zentren.

07.06.2018

Chancengerechtigkeit in der Bildung bedarf einer gelingenden Ganztagsschule

Über 30 pädagogische Fachkräfte der AWO Ganztagsbetreuung an Ganztagsschulen trafen sich vom 04. bis 06. Juni zu ihrer diesjährigen Jahrestagung, um über Faktoren gelingender Schulkindbetreuung zu diskutieren.

07.06.2018

AWO fordert: Uneingeschränkter Abschiebestopp nach Afghanistan!

Angesichts des aktuellen Lageberichts des Auswärtigen Amts zur Sicherheitslage in Afghanistan sieht Bundeskanzlerin Merkel keine Notwendigkeit mehr für einen Abschiebestopp. Sie sei nun überzeugt, dass die bisherigen Einschränkungen für die Abschiebung von Afghanen nicht mehr gelten müssen.

31.05.2018

Leichter durch den Pflegealltag: AWO bietet präventive Kuren

Landhaus Fernblick ist Deutschlands erste Vorsorgeklinik für pflegende Angehörige

28.05.2018

AWO fordert: Gebührenfreiheit und Qualität dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden!

Gebührengerechtigkeit für Kindertagesstätten.

18.05.2018

AWO fordert: Hartz-IV-System grundlegend reformieren

20 Forderungen für eine betroffenenzentrierte Reform des SGB II

17.05.2018

Pflegeprämien - AWO fordert Tarifvertrag statt Prämien

Die Pläne des Pflegebeauftragten der Bundesregierung Andreas Westerfellhausen mit Hilfe von Prämienzahlungen mehr Fachkräfte in den Beruf zurückzuholen, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler wie folgt: „Der Fachkräftemangel in der Pflege lässt sich nicht mit einmaligen Geldgeschenken bekämpfen. Prämien haben nur einen kurzfristigen Effekt. Zudem wären solche Prämien ein demotivierendes Signal für diejenigen, die den Beruf seit Jahren zuverlässig ausüben. Ihre Arbeit würde damit weniger wertgeschätzt. Die Lösung für dauerhaft mehr Fachkräfte liegt darin, endlich einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflegebranche einzuführen. Hierfür müssen von Seiten der Politik endlich die Voraussetzungen  geschaffen werden. Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für die Pflege würde die Arbeitsbedingungen verbessern und eine höhere Bezahlung der Pflegekräfte ermöglichen.“

15.05.2018

Familien haben Zukunft – mit mehr Zeit, Geld und Infrastruktur

Anlässlich des Tages der Familie am 15. Mai erinnert die AWO an die Bedeutung der Familie für eine funktionierende Gesellschaft.

11.05.2018

Überlasteten Müttern neuen Antrieb geben | Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks hat begonnen

Bis zum Muttertag am 13. Mai sind wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auf den Straßen und an den Türen unterwegs, um Spenden für erschöpfte und kranke Mütter zu sammeln. Die Spendenaktion – dieses Jahr unter dem Motto „Mission Mutter: Überlasteten Müttern neuen Antrieb geben“ – wird seit 1950 vom Müttergenesungswerk (MGW) durchgeführt. Elke Büdenbender, Schirmherrin der gemeinnützigen Stiftung, rief mit einem Spendenappell zur Unterstützung auf.

09.05.2018

Pflegeberufe sichern Lebensqualität

Alljährlich wird am 12. Mai der Internationale Tag der  Pflegenden begangen. „Die Pflegenden sichern immer mehr Menschen Lebensqualität und ein würdevolles Altern. Damit dies so bleibt, müssen sie mehr Zeit für die pflegerischen Tätigkeiten bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker, kritisiert aber: „Weder die Löhne, noch die Arbeitsbedingungen spiegeln die Bedeutung des Pflegebereiches wider. Will man die Arbeitsbedingungen tatsächlich verbessern, benötigt man zuerst mehr Personal.“

09.05.2018

AWO lehnt Regelung zum Familiennachzug ab

Heute wird das Bundeskabinett die Neuregelung der Großen Koalition zum Familiennachzug bei Flüchtlingen mit subsidiärem Status beschließen. Die AWO hat dazu eine Stellungnahme verfasst.

08.05.2018

Europatag – Gemeinsam für ein soziales Europa

Anlässlich des morgigen Europatages bekräftigt die AWO ihr Bestreben nach einem sozialen Europa, das Vielfalt, Zusammenhalt und Miteinander lebt und niemanden zurücklässt. Die AWO ist der festen Überzeugung, dass die EU ein einmaliges Friedensprojekt ist, das nicht durch rechtspopulistische und nationalistische Egoismen aufs Spiel gesetzt werden darf. AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler betont: „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Brexit und dem Erstarken des Rechtspopulismus ist ein Zusammenrücken der europäischen Mitgliedstaaten notwendig. Solidarität darf nicht an den nationalen Grenzen halt machen, nur zusammen können die zukünftigen Aufgaben gelöst werden.“

26.04.2018

AWO fordert Tarifvertrag für alle Pflegekräfte

Den Fachkräftemangel in der Pflege kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler wie folgt: „Wir erwarten von der neuen Bundesregierung spürbare Verbesserungen für die Beschäftigten in der Altenpflege und begrüßen die positiven Signale aus dem Arbeits- und dem Familienministerium. Es müssen endlich die Voraussetzungen für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflegebranche geschaffen werden. Das Ziel sind bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung für die Pflegekräfte. Es ist nicht erst seit den gestern veröffentlichten Zahlen klar, dass vielerorts Pflegekräfte fehlen.

23.04.2018

Breites Bündnis fordert Aufhebung von § 219a StGB

In einem offenen Brief an die Bundesregierung und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD fordern der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und das Zukunftsforum Familie (ZFF) gemeinsam in einem breiten Bündnis von 26 Verbänden und Organisationen den §219a StGB aufzuheben. Die unterzeichnenden Organisationen fordern die umfassende Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche und Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte.

11.04.2018

Bündnis für Gute Pflege – Pflege zum Schwerpunkt im 100 Tage-Programm machen

Das Bündnis für Gute Pflege fordert die Bundesregierung auf im Rahmen Ihrer Klausur in Meseberg Pflege zu einem der Schwerpunktthemen ihres 100-Tage-Programms zu machen.

11.04.2018

5. Oster-Hof-Markt

Am 22.03.2018 luden der AWO Kreisverband Uckermark e.V. und die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau e.G. zum 5. Oster-Hof-Markt. 

06.04.2018

AWO fordert Rentenleistungen zu verbessern

Die AWO sendet heute dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ihre Stellungnahme für die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Rentenanpassung zum 1. Juli 2018 zu.

05.04.2018

Weltgesundheitstag – Gesundheit darf nicht vom sozialen Status abhängen

Mit dem Thema „Universal Health Coverage“ des diesjährigen Weltgesundheitstages am 07. April 2018 weist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darauf hin, wie wichtig eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist.  „Als Verband der freien Wohlfahrtspflege tritt die AWO in anwaltschaftlicher Funktion für sozial benachteiligte Menschen ein. Der Zugang zum Gesundheitssystem muss allen Menschen unabhängig von ihrem sozialen und rechtlichen Status möglich sein“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und fügt hinzu: „Die AWO fordert Leistungsverbesserungen, die insbesondere sozial benachteiligten Menschen eine bessere Gesundheitsversorgung ermöglichen. Gesundheit darf nicht vom sozialen Status abhängen.“

20.03.2018

AWO Diskussionsforum „Vorurteile, Ressentiments und Populismus“: Antisemitismus. Zur Präsenz eines Ressentiments.

Anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Rassismus fand heute beim AWO Bundesverband das Diskussionsforum „Vorurteile, Ressentiments und Populismus“ statt. Diesjähriger Schwerpunkt ist der stärker werdende Antisemitismus. „Mit Sorge vernehmen wir, dass in den letzten Jahren die Hemmschwelle für hasserfüllte Äußerungen und Handlungen enorm gesunken ist. Auf diese Entwicklung möchten wir hinweisen und über Lösungen und Handlungsoptionen diskutieren“, begrüßte der AWO Präsident Wilhelm Schmidt die rund 70 Teilnehmenden. Es entspricht grundsätzlich der Überzeugung der AWO, sich deutlich gegen menschenverachtende Ideologien zu positionieren und ihre Rolle als demokratische Akteurin der Zivilgesellschaft wahrzunehmen.

16.03.2018

Equal Pay Day: Von Lohngleichheit noch weit entfernt

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienten im Jahr 2017 Frauen noch immer 21 Prozent weniger als Männer. „Deutschland muss endlich einen Schritt in Richtung Moderne gehen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der massiven Ungerechtigkeit in Bezug auf die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day am 18. März sei eine gute Möglichkeit, Bilanz zu ziehen: „In Sachen Gleichstellung ist Deutschland ein Entwicklungsland - Von Gerechtigkeit keine Spur“, kritisiert Stadler.

15.03.2018

Friedrich-Ebert-Stiftung und AWO veranstalteten Fachgespräch: FES und AWO zu sozialen Dienstleistungen in der Plattformökonomie

Gestern luden die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu einem Fachgespräch, um das Thema Plattformökonomie und soziale personenbezogene Dienstleistungen zu erörtern. Gemeinsam mit Gästen aus Politik und Gewerkschaften wurden Fragen diskutiert, wie zum Beispiel welche Folgen das Aufkommen von Plattformen im Bereich der sozialen Dienstleistungen haben könnte und wie auch in Zukunft eine gute Qualität und eine flächendeckende Versorgung von sozialen Leistungen sichergestellt werden könne.

15.03.2018

AWO zum Weltverbrauchertag: Verbraucherschutz auch für geflüchtete Menschen

Mit ihrem Projekt „Stärkung von Verbraucherschutzkompetenzen bei Menschen nach der Flucht“ unterstützt die AWO gezielt deren Wissen in Bezug auf ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher. „Die AWO setzt ihr bewährtes Prinzip von Hilfe zur Selbsthilfe um und bietet den Einwanderern gemeinsam mit den Verbraucherberatungsstellen vor Ort praktische Unterstützung. Wir verbessern dadurch nicht nur die Kompetenzen von Geflüchteten, sondern wir ermöglichen ihnen damit eine stärkere  Beteiligung an politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Diskursen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

13.03.2018

Verbände lehnen Gesetzesänderungen zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab

Ein breites Bündnis von 23 Verbänden und Organisationen lehnt Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab. In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen sich die Unterzeichnenden zudem gegen die Einführung von Vorprüfverfahren in ANkER-Zentren für Erwachsene aus, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden. Stattdessen müssten die derzeitigen Regelungen nachgebessert werden, um den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Verfahren zur Alterseinschätzung zu stärken. Neben dem Deutschen Kinderhilfswerk, dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen haben u.a. der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, die Diakonie Deutschland, die IPPNW, PRO ASYL, Save the Children und terre des hommes die Stellungnahme unterzeichnet.

07.03.2018

Internationaler Frauentag – 100 Jahre Wahlrecht für Frauen und noch keine Geschlechtergerechtigkeit erreicht

Als vor 100 Jahren die Frauen in Deutschland das Wahlrecht erhielten, gaben 82 Prozent von ihnen bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung ihre Stimme ab. 37 weibliche Abgeordnete, unter ihnen die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Marie Juchacz, zogen in das Parlament ein. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Gründerin Marie Juchacz als erste weibliche Abgeordnete das Wort ergriff. Die AWO Gründerin plädierte für eine gerechtere Sozialpolitik, eine Forderung, die nach wie vor nichts an Aktualität verloren hat“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfang Stadler. In ihrer Rede  wandte sich Juchacz besonders der Situation der Frauen zu: „Wir Frauen sind uns sehr bewußt, daß in zivilrechtlicher wie auch in wirtschaftlicher Beziehung die Frauen noch lange nicht die Gleichberechtigten sind. Es wird hier angestrengtester und zielbewußtester Arbeit bedürfen, um den Frauen im staatsrechtlichen und wirtschaftlichen Leben zu der Stellung zu verhelfen, die ihnen zukommt.“

02.03.2018

Bündnis für Gute Pflege stellt seine Forderungen den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses vor

Das Bündnis für Gute Pflege hat am 1. März die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags zu einem Parlamentarischen Abend in die Parlamentarische Gesellschaft eingeladen, bei dem sich das Bündnis mit seinen Forderungen zur Verbesserung der Pflege in Deutschland den neuen und alten Mitgliedern des Ausschusses vorstellte. Zentrale Forderung des Bündnisses ist derzeit vor allem die Verbessering der personellen Situation in der Pflege, wie im aktuellen Appell des Bündnisses für „Mehr Personal für bessere Pflege – Jetzt“ dargestellt: Eine gute personelle Ausstattung ist eine wichtige Voraussetzung für hohe Versorgungsqualität von pflegebedürftigen Menschen und die Unterstützung pflegender Angehöriger. Eine quantitativ und qualitativ angemessene Personalausstattung steigert darüber hinaus die Attraktivität der beruflichen Tätigkeit in der Altenpflege. Beschäftigte bleiben länger im Beruf und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können gewonnen werden. Auch für die konzeptionelle Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wird mehr und gut qualifiziertes Pflegepersonal benötigt. Ein Personalbemessungsinstrument bis 2020 zu entwickeln, reicht dazu bei weitem nicht aus und greift in der Praxis viel zu spät.

27.02.2018

Arm bei Arbeitslosigkeit: AWO fordert realitätsgerechte Sozialhilfeleistungen

Anlässlich der aktuell veröffentlichten Daten zum Armutsrisiko bei Arbeitslosigkeit des EU-Statistikamtes Eurostat erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem Land, in dem die Wirtschaft boomt und die Lage am Arbeitsmarkt so gut ist, die Gefahr bei Arbeitslosigkeit arm zu werden so groß ist, wie in keinem anderen EU-Land. Aus Sicht der AWO muss eine konsequente Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung erfolgen, zum Beispiel durch realitätsgerechte Grundsicherungs- und Sozialhilfeleistungen.

27.02.2018

AWO unterstützt Leitbild "Miteinander in Vielfalt“

Vor genau einem Jahr veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) das Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft „Miteinander in Vielfalt“. Dieses Leitbild wurde in einer Kommission aus namhaften Mitgliedern* erarbeitet. Anlass genug für die FES heute zu einer Konferenz zu laden, um sich erneut mit diesem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema auseinanderzusetzen. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker vertritt die AWO dort auf einer Podiumsdiskussion.

23.02.2018

Krebsaktionstag: AWO bietet kostenfreie und kompetente Unterstützung

AWO betont Bedeutung der psychosozialen Versorgung krebskranker Menschen

20.02.2018

AWO fordert stärkeren Kampf gegen soziale Ungleichheit

Stellungnahme des AWO Bundesverbandes zum Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018

05.02.2018

AWO startet Infoseite „Einfach mein Recht“

Neu in Deutschland angekommene Menschen müssen ihre Rechte und Möglichkeiten der Teilhabe kennen und bei deren Inanspruchnahme unterstützt werden. „Der AWO Bundesverband möchte geflüchtete Menschen darüber informieren, welche Rechte ihnen zustehen. Sie sollen über die Information hinaus erfahren, wo sie bei Bedarf Beistand für die Durchsetzung ihrer Rechte bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, geht heute www.einfachmeinrecht.awo.org an den Start.

31.01.2018

Koalitionseinigung für Pflege ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein

Laut Medienberichten haben sich die Koalitionäre auf ein Sofortprogramm in der Pflege mit einer besseren Personalausstattung in der Altenpflege geeinigt.

31.01.2018

Potenzial von Ganztagsschulen besser nutzen | AWO Positionspapier zur Verbesserung einer gelingenden Bildung veröffentlicht

Mit ihrem heute veröffentlichen Positionspapier „Gute Orte für Kinder - Anforderungen und Herausforderungen für eine gelingende Bildung von Schulkindern“ fordert die AWO ein gemeinsam von Schule und Jugendhilfe verantwortetes und qualitativ gut ausgestattetes Angebot an Ganztagsschulen. „Die Kooperation von Jugendhilfe und Schule ist ein guter Weg, soziale Benachteiligungen abzubauen“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Das Potenzial von Ganztagsschulen bleibt viel zu häufig ungenutzt. Gute Ganztagsschulen sind mehr als Schule, sie sind ein Lern- und Lebensort, um das Sozialverhalten, die Motivation und die Schulleistungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Gute Ganztagsschulen können wirksame Beiträge zur Chancengerechtigkeit und zum Bildungserfolg unabhängig von der Herkunft leisten.“

30.01.2018

AWO lehnt Gesetzesvorschlag zum Familiennachzug ab

Laut Medienberichten haben sich Union und SPD auf einen Gesetzesvorschlag zum Familiennachzug bei Flüchtlingen mit subsidiärem Status geeinigt. Dieser soll schon diesen Donnerstag im Bundestag beschlossen werden.

27.01.2018

AWO gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus legt die AWO einen Kranz in Sachsenhausen nieder und gedenkt so der millionenfach Verfolgten und Ermordeten.

25.01.2018

Mehr Mut zu sozialer Gerechtigkeit! | AWO zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche

Die AWO hat die Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD vom 12. Januar 2018 eingehend geprüft und im Hinblick auf die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen eine Stellungnahme erarbeitet.

22.01.2018

Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt bei der AWO: AWO veröffentlicht ihren 1. Gleichstellungsbericht

Der Bundesverband der AWO veröffentlicht heute den 1. Gleichstellungsbericht der Arbeiterwohlfahrt. Damit setzt der Verband ein klares Zeichen, denn: „Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt sind Themen, mit denen sich die AWO auseinandersetzen muss, wenn sie langfristig als zukunftsfähiger Wohlfahrtsverband bestehen möchte“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt. Stadler sieht den Gleichstellungsbericht als Grundlage für einen nachhaltigen Veränderungsprozess: „Das Ziel ist mehr Geschlechtergerechtigkeit in der AWO.“

19.01.2018

AWO zum Gesetzentwurf der CDU/CSU: Jede weitere Aussetzung des Familiennachzugs ist untragbar!

Brigitte Döcker, Vorstandsmitglied des AWO Bundesverbandes, kommentiert den heutigen Gesetzesentwurf der Fraktion CDU/CSU zur Verlängerung der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten.

17.01.2018

AWO feierte Neujahrsempfang | Gastrede von Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell

Am gestrigen Abend fand der Neujahrsempfang der AWO in Berlin statt. Der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt begrüßte die mehr als 150 Gäste: „Das Jahr 2018 beginnt mit einer ungewohnten politischen Situation - es verspricht spannend zu werden. Doch ganz gleich welche Regierungskonstellation wir bekommen – die AWO hat Visionen und die werden wir versuchen, durchzusetzen.“ Der feierliche Empfang ließ Gelegenheit die Ergebnisse und Erfolge des zurückliegenden Jahres Revue passieren zu lassen und zugleich einen Ausblick auf die Herausforderungen des Jahres 2018 zu geben. In politischer Hinsicht, so stellte AWO Präsident Schmidt klar, gelten für die AWO klare Grundsätze: ,,Als Arbeiterwohlfahrt akzeptieren wir keine Einschränkung des individuellen Rechts auf Asyl“, und ergänzte: ,,Wir stehen für Vielfalt. Deshalb kämpfen wir für eine gerechte Gesellschaft und gegen jede Form von Rechtsextremismus.''

15.01.2018

Land muss sich mehr engagieren: AWO und ver.di fordern Übernahme der Ausbildungsvergütung in der Pflege durch das Land Brandenburg

Die Verhandlungsführer von AWO und ver.di fordern das Land Brandenburg auf, umgehend für eine Übernahme der Finanzierung der Ausbildungsvergütung im Bereich der Altenpflege zu sorgen. Für die derzeit 820 in Ausbildung befindlichen Altenpflegefach- und -hilfskräfte stünden bei Zugrundelegung des seit Oktober geltenden Tarifvertrags für Azubis der AWO Tarifgemeinschaft 10 Mio. € in Rede.

12.01.2018

AWO zum Sondierungsergebnis: Licht und Schatten – Noch mehr Akzente in Sozialpolitik setzen!

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler kommentiert das heute veröffentlichte Ergebnis der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD.

10.01.2018

25 Jahre Band für Mut und Verständigung | Engagement gegen Rassismus und Gewalt: ihr Vorschlag zählt

Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen, die hinsehen und sich einmischen, sich engagieren und Verantwortung übernehmen, Zivilcourage zeigen? Wir zeichnen Einzelpersonen und Initiativen aus Berlin und Brandenburg für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit oder ihr couragiertes Eingreifen aus. Machen Sie uns einen Vorschlag!

04.01.2018

Perspektive und Familie helfen Kriminalität zu verhindern

Zu der Diskussion um die Studie: Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland mit dem Schwerpunkt auf Jugendlichen und Flüchtlingen erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die Studie zeigt ganz klar, worin der größte Handlungsbedarf besteht: Junge Menschen egal welcher Herkunft, benötigen eine Perspektive für ihre Zukunft. Sie müssen ihre Möglichkeiten kennen, um sich als gleichberechtigtes Mitglied unserer Gesellschaft erleben zu können. Zum Zweiten unterstützen die Ergebnisse der Studie die AWO Forderung, die Einschränkungen des Rechts auf Familiennachzug umgehend aufzuheben, da gerade die jungen Männer ohne Familienangehörige drohen besonders schnell in die Kriminalität abzurutschen. So kann auch subsidiär geschützten Menschen die Integration ermöglicht und der besondere Schutz der Familien, wie er im Grundgesetz verankert ist, gewährleistet werden.