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Aktuelle Meldungen

Was gibt es Neues bei der AWO? Was tut sich auf sozialpolitischer Ebene? Finden Sie hier alle aktuellen Meldungen der Arbeiterwohlfahrt auf einen Blick.

Aktuelle Meldungen 2018

18.10.2018

Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften fordern Änderungen im Entwurf des Gute-Kita-Gesetzes

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Gewerkschaften sehen Nachbesserungsbedarf im Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung. Dazu haben sie ein Forderungspapier erarbeitet.

11.10.2018

Zur Berufungsverhandlung im Fall Kristina Hänel: AWO Bundesverband und Paritätischer Gesamtverband fordern die Abschaffung von § 219a StGB und den Schutz des Informationsrechts der Frau!

Anlässlich der Berufungsverhandlung im Fall der Frauenärztin Kristina Hänel am Landgericht Gießen fordern der AWO Bundesverband und der Paritätische Gesamtverband die Abschaffung des §219a StGB. Der Fall Kristina Hänel stehe wie kein zweiter für das Informationsrecht von Frauen. Am 24. November 2017 war am Amtsgericht Gießen ein Urteil gegen Kristina Hänel ergangen, wonach sich die Ärztin nach § 219a StGB, der die Werbung für den Abbruch einer Schwangerschaft verbietet, strafbar gemacht haben solle. Aus Sicht des AWO Bundesverbandes und des Paritätischen Gesamtverbandes ein Fehlurteil, das dringend aufgehoben werden müsse, so die Forderung der beiden Wohlfahrtsverbände.

10.10.2018

Teilhabechancengesetz – nicht an Mindestlohn koppeln

Anlässlich der für morgen angesetzten Beratung im Bundestag zum Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz) erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir begrüßen, dass mit dem Gesetz ein neues Förderinstrument geschaffen wird, um auch Langzeitarbeitslosen eine echte Perspektive zu geben. Der aktuelle Gesetzentwurf hat jedoch ein großes Manko: die Bindung an den Mindestlohn. Auch ein Sozialer Arbeitsmarkt muss auf einer fairen und gerechten Bezahlung basieren, dessen Grundlage der real gezahlte Lohn und nicht, wie geplant, pauschal der Mindestlohn ist. Des Weiteren halten wir die Voraussetzung vorher mindestens sieben Jahre Hartz-IV bezogen haben zu müssen, für viel zu lang. Die Menschen sollten nicht so lange warten müssen, bis sie an einem für sie passenden Förderinstrument teilnehmen können.

28.09.2018

Menschenleben statt Grenzen schützen! AWO verurteilt das Ende der Seenotrettung scharf

Die MS Aquarius ist das letzte private Seenotrettungsschiff im Mittelmeer. Nun ist der Aquarius die Flagge entzogen worden und das Schiff darf nicht mehr auslaufen, um Menschenleben zu retten! Die AWO protestiert entschieden gegen diese Kriminalisierung humanitärer Hilfe.

28.09.2018

Gemeinsame Erklärung mit der Tafel Deutschland

Die Tafel Deutschland und vier große Verbände der freien Wohlfahrtspflege – der Deutsche Caritasverband, die Diakonie Deutschland, der Paritätische Gesamtverband, der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband – fordern in der gemeinsamen Erklärung „Soziale Gerechtigkeit schaffen – Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung“ die Politik auf, sich stärker gegen Armut und Ausgrenzung einzusetzen. Die Zahl der von Armut betroffenen alleinerziehenden und kinderreichen Familien, Senioren und Seniorinnen und Menschen mit Migrationshintergrund steigt. Auch Arbeit schützt längst nicht mehr generell vor Armut.

25.09.2018

AWO lehnt soziales Pflichtjahr ab

Auf Einladung des Bundesgesundheitsministers trafen sich heute 18 Sozial- und Wohlfahrtsverbände zum Austausch über einen allgemeinen Pflichtdienst.

20.09.2018

Weltkindertag – Politik an Bedürfnissen der nachwachsenden Generation ausrichten

Zum heutigen Weltkindertag erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wenn Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind, müssen wir in der Gegenwart die bestmöglichen Bedingungen für sie schaffen. Es reicht nicht, von Kinderrechten nur zu reden - Deutschland muss das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen.“ Eine längst überfällige Maßnahme sieht die AWO darin, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Die AWO ist überzeugt,  dass gesetzlich verbindliche Kinderrechte, das allgemeine Bewusstsein für die eigenständigen Rechte von Kindern und Jugendlichen von Politik, gesellschaftlichen Institutionen, Rechtspraxis und Verwaltung stärken und ihre Beteiligung im Hinblick auf die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse verbindlich machen. „Eine moderne, zukunftsgewandte und glaubwürdige Politik muss sich daran messen lassen, wie ernst sie die Anliegen und Bedürfnisse ihrer nachwachsenden Generation nimmt“, ist Stadler überzeugt.

20.09.2018

AWO fordert Maßnahmenpaket für bezahlbaren Wohnraum

Am Freitag findet im Bundeskanzleramt der sogenannte „Wohngipfel“ statt. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, doch in einer Wohnung zu leben, die den eigenen Bedürfnissen entspricht und zugleich bezahlbar ist, wird für immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem kaum zu verwirklichenden Traum. Die AWO fordert vor allem drei Maßnahmen gegen die Wohnungsnot: ein höheres Wohngeld, eine wirksamere Mietpreisbremse und einen verstärkten sozialen Wohnungsbau.“ Zudem fordert Wolfgang Stadler, die zunehmende Wohnungsnot der Einrichtungen und Dienste sozialer Träger ernst zu nehmen: „Für ihre wichtige Arbeit benötigen soziale Dienstleister kostengünstige Räume und Gebäude, um ihre Einrichtungen unterzubringen und Dienste überhaupt ausüben zu können.“

19.09.2018

Gute-Kita-Gesetz – Bund muss stärker in die Pflicht

Das Bundeskabinett hat heute das sogenannte Gute-Kita-Gesetz verabschiedet. „Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass es um die frühkindliche Betreuung in Deutschland nicht zum Besten steht. Von daher ist jedes Gesetz, dass auf Verbesserungen abzielt, zu begrüßen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, fügt aber hinzu: „Leider wird es diesem Gesetz nicht gelingen, die frühkindliche Bildung flächendeckend zu verbessern.“ Nach Meinung der AWO müssten dafür in Sachen Finanzierung mindestens die Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz umgesetzt werden. Im aktuellen Gesetzentwurf gibt der Bund seine finanziellen Zusagen nur bis zum Jahr 2022. „Der Bund muss in die Pflicht und dauerhaft Gelder in die gesellschaftlich so wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung investieren“, betont der AWO Bundesvorsitzende.

19.09.2018

Bundesweiter Aktionstag der Migrationsfachdienste – die AWO ist dabei!

Die AWO beteiligt sich am Aktionstag der Migrationsfachdienste, der am 20. September stattfindet. Viele Dienste der AWO haben die Bundestagsabgeordneten ihrer Wahlkreise sowie andere verantwortliche Entscheidungstragende eingeladen, um Einblicke in die wichtige Arbeit der Migrationsfachdienste zu geben. „Immer mehr Menschen kommen auf die Beratungsdienste zu. Gleichzeitig  steigen die Anforderungen an die Beratung und an die Beratenden. Um unsere fachliche Qualität sichern zu können, benötigen wir eine deutliche Mittelerhöhung in beiden Bundesprogrammen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

14.09.2018

Gemeinsamer Aufruf: „Hände weg von den Rentenbeiträgen für pflegende Rentner*innen“

Gemeinsam fordern AWO Bundesverband, Caritas Deutschland, Diakonie Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Ver.di, und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, die geplante Gesetzesänderung, die zu einer finanziellen Benachteiligung pflegender Rentnerinnen und Rentner führt, zurückzunehmen. Bisher können gerade die Bezieherinnen und Bezieher kleiner Renten ihre Bezüge etwas aufbessern, wenn sie Angehörige pflegen. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die pflegenden Angehörigen sind der größte Pflegedienstleister der Republik. Viele von ihnen sind bereits selber schon im Rentenalter. Dass sie durch ihre Pflege finanziell etwas bessergestellt werden, sollte selbstverständlich sein. Deshalb fordert die AWO Hände weg von den Rentenbeiträgen für pflegende Rentnerinnen und Rentner.“

14.09.2018

Tag der berufstätigen Eltern – AWO fordert mehr Respekt und Unterstützung für berufstätige Alleinerziehende

Anlässlich des Tages der berufstätigen Eltern am 16. September möchte die AWO allen Müttern und Vätern ihre Anerkennung und ihren Dank aussprechen. In diesem Sinne erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Tagtäglich werden in Familien vielfältige Leistungen erbracht, die für den Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft grundlegend sind. Besonders gefordert sind Eltern, die jeden Tag ihre Familie mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren zu versuchen. Für alleinerziehende Berufstätige ist die Situation am schwierigsten. Sie verdienen nicht nur unseren Respekt, sondern benötigen gezielte Unterstützung.“

13.09.2018

AWO fordert Rückkehr zum Modell der lebensstandardsichernden Rente

Anlässlich der Studienergebnisse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der aktuellen Diskussionen um die wachsende Rentenlücke erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir brauchen einen Wiedereinstieg in die lebensstandardsichernde Rente. Es wird immer klarer, dass der Ausstieg aus diesem Modell vor mehr als 15 Jahren ein Fehler war. Der Abbau des Rentenniveaus trifft nicht nur Geringverdiener, sondern alle Versicherten. Viele können die wachsende Rentenlücke nicht mit einer Riester-Rente oder einer Betriebsrente kompensieren. Ihnen fehlen entweder das Geld oder attraktive und transparente Angebote. Wer den Ausgleich der Rentenlücke nicht schafft, muss sich im Alter auf harte Einschnitte beim Lebensstandard und schlimmstenfalls auf Altersarmut gefasst machen.

28.08.2018

Rente – Abwärtsspirale muss gestoppt werden

Anlässlich des für heute angekündigten Treffens der Koalitionsspitzen zur Rente erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die Rente hat ein Demografie-Problem und dieses zu lösen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gleichwohl muss die Abwärtsspierale des Rentenniveaus endlich gestoppt werden. Nur so kann die gesetzliche Rente langfristig wieder ein lebensstandardsicherndes Niveau gewährleisten. Sinkt das Rentenniveau immer weiter, werden zukünftig mehr Rentnerinnen und Rentner zum Sozialamt gehen müssen, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben.“

28.08.2018

Kita-Studie – AWO fordert Bundesstandards für bessere Betreuung

Die heute veröffentlichten Daten der Bertelsmann Stiftung stellen dem System Kindertageseinrichtungen in Deutschland ein schlechtes Zeugnis aus. „Die Unterschiede in der Betreuung sind weder den Kindern noch den Eltern gegenüber erklärbar.  Die Betreuungsqualität darf nicht vom Wohnort abhängen, deshalb benötigen wir bundeseinheitliche Standards“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Studie der Stiftung zeigt eklatante Unterschiede in Bezug auf die Anzahl der von einer Fachkraft zu betreuenden Kinder zwischen den einzelnen Bundesländern.

22.08.2018

AWO unterstützt Appell: Fachlichkeit statt Diffamierung!

Insgesamt 54 Organisationen setzen sich mit diesem Appell für die Rechte von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ein. Jede rechtliche Konstruktion und jede Forderung, die ordnungspolitische Interessen über die Rechte von Kindern stellt, lehnen wir ab. Geflüchtete Minderjährige sind in erster Linie Kinder und Jugendliche und müssen in diesem Sinne von der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden. „Allen Kindern und Jugendlichen in Deutschland müssen Schutz und Unterstützung zu Gute kommen – egal welcher Herkunft sie sind. Eine Zwei-Klassen-Jugendhilfe ist mit der AWO nicht zu machen. Wir lassen nicht zu, wenn aus kurzfristigem politischem Kalkül versucht wird, geflüchtete Kinder und Jugendliche von notwendigen Unterstützungsleistungen auszuschließen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Mit dem Appell setzen sich alle beteiligten Organisationen für mehr Fachlichkeit und rechtsbasierte Diskussionen und Entscheidungen ein.

22.08.2018

Inobhutnahmen - Bund muss Kinderschutz stärker fördern

In Deutschland wurden im Jahr 2017 über 61.000 Kinder in die Obhut des Staates* genommen, um sie zu schützen, zeigen heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Zahlen für vorläufige Schutzmaßnahmen durch die Jugendämter. „Die Ursachen liegen vor allem in einer zu hohen Belastung der Eltern bei einer gleichzeitigen Überforderung vieler Jugendämter“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Lösung sieht Stadler in der finanziellen Beteiligung des Bundes an den Kosten: „Kinder zu schützen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Doch wenn die Kassenlage einer Kommune über die Ausstattung des Jugendamtes bestimmt, werden Entscheidungen nicht nur nach pädagogischen, sondern häufig nach finanziellen Gesichtspunkten getroffen. Das kann nicht unser Anspruch sein. Am Kinderschutz darf nicht gespart werden, der Bund sollte die kommunale Jugendhilfe nicht im Regen stehen lassen."

17.08.2018

Einwanderungsgesetz - Einwanderung nicht nur auf Erwerbstätigkeit beziehen

In den vergangenen Tagen legte das Bundesinnenministerium dem Kabinett ein Eckpunktepapier für ein Einwanderungsgesetz für qualifizierte Fachkräfte vor, das zunehmend in der Presse diskutiert wird. „Einwanderung darf nicht nur auf Erwerbstätigkeit bezogen werden. Ein Einwanderungsgesetz sollte alle Lebensbereiche der zu uns kommenden  Menschen in den Blick nehmen. Was fehlt ist ein Gesamtkonzept“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

15.08.2018

Ausbildungsstatistik – Mehr geflüchteten Jugendlichen Ausbildung ermöglichen

Die heute vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Berufsausbildungsstatistik zeigen, dass die Zahl Auszubildender mit Fluchterfahrung  deutlich gestiegen ist. „Das sind zunächst einmal erfreuliche Nachrichten, allerdings könnten die Zahlen deutlich höher liegen, wenn Arbeitgeber die Sicherheit hätten, dass Auszubildende nicht während oder direkt nach der Ausbildung abgeschoben werden können“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Die AWO fordert eine Bleibegarantie für Auszubildende.“ Auch in Sachen Bleibeperspektive sieht die AWO dringenden Handlungsbedarf.  „Es gibt keine bessere Bleibeperspektive als eine Ausbildung“, betont der AWO Bundesvorsitzende.

14.08.2018

Gute-Kita-Gesetz – Verbesserungen notwendig

Gestern hatte das Bundesfamilienministerium ca. 30 Verbände und Fachorganisationen geladen, um den Gesetzentwurf zum „Gute-Kita-Gesetz“ zu erörtern. „Die AWO begrüßt, dass das Bundesfamilienministerium sich mit diesem Gesetz für eine qualitativ gute Kinderbetreuung einsetzten möchte“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fügt hinzu: „Um einen gelingenden quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung sicherzustellen, müssen aber in diesem Gesetz die Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz umgesetzt werden.“

10.08.2018

Internationaler Tag der Jugend – Bedürfnisse und Sorgen der Jugend nicht außer Augen lassen

Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „In einer Gesellschaft die im Schnitt rund 45 Jahre ist, läuft man schnell Gefahr die Bedürfnisse und Sorgen der Jugendlichen aus den Augen zu verlieren. Auch wenn die Situation der Pflege und Altersarmut wichtige Themen sind, wird beispielsweise über die dauerhaft hohe Zahl der Jugendlichen im Hartz-IV-Bezug zu wenig gesprochen. Die Politik in Bund, Ländern und Kommunen muss gezielter an den Belangen junger Menschen ausgerichtet werden.“

08.08.2018

Kindesmissbrauch – Qualifizierung und Austausch können Kinder besser schützen

Mit der Urteilssprechung im Staufener Missbrauchsfall darf die Aufarbeitung nicht beendet sein. Nach der Verurteilung von insgesamt acht Personen bleibt die Aufforderung an die Ämter und die Justiz, schnellstmöglich Lehren daraus zu ziehen. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Die AWO fordert eine Fortbildungspflicht für Familienrichterinnen und Familienrichter. Das Argument der Unabhängigkeit von Richtern darf nicht dazu dienen, deren Qualifizierungsverpflichtung in ihren jeweiligen Fachgebieten zu unterlaufen. Zudem fordern wir einen verpflichtenden Austausch zwischen Familiengericht, Jugendamt und Staatsanwaltschaft.“

06.08.2018

AWO lehnt soziales Pflichtjahr ab

Zur aktuellen Diskussion zur Einführung eines allgemeinen Pflichtdienstes erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO lehnt den Vorschlag, einen allgemeinen Pflichtdienst einzuführen als Sommerlochidee ab. Die Idee eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres ist eine doppelte Mogelpackung: weder stärken wir die Solidarität und den Gemeinsinn junger Menschen, wenn wir sie in einen Pflichtdienst zwingen, noch erreichen wir damit etwas gegen den Fachkräftemangel im sozialen Bereich. Die AWO ist grundsätzlich davon überzeugt, dass ein soziales Jahr ein großer Gewinn für junge Menschen sein kann, aber nur, wenn es freiwillig erfolgt.

18.07.2018

Teilhabechancengesetz - Langzeitarbeitslose haben echte Perspektive verdient

Anlässlich des  für heute geplanten Kabinettsbeschlusses zum Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz) erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir begrüßen, dass mit dem Gesetz ein neues Förderinstrument geschaffen wird, um auch Langzeitarbeitslosen eine echte Perspektive zu geben. Der Gesetzentwurf muss aber deutlich nachgebessert werden. So muss auch ein Sozialer Arbeitsmarkt auf einer fairen und gerechten Bezahlung basieren, dessen Grundlage der Tarifvertrag und nicht der Mindestlohn ist. Des Weiteren halten wir die Voraussetzung vorher mindestens sieben Jahre Hartz-IV bezogen haben zu müssen, für viel zu lang. Die Menschen sollten nicht so lange warten müssen, bis sie an einem für sie passenden Förderinstrument teilnehmen können.

16.07.2018

AWO fordert: Keine Notaufnahmegebühr sondern mehr geöffnete Arztpraxen

Zur Forderung der Bundesvereinigung der Kassenärzte eine Gebühr von 50 Euro für Notaufnahme-Patienten einzuführen, um so den Andrang in Notaufnahmen zu stoppen, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Den Vorschlag eine Notfallgebühr einzuführen, lehnt die AWO entschieden ab. Die Höhe von 50 Euro würde nur dazu führen, dass sozial ohnehin schon benachteiligte Menschen sich einen Notaufnahmebesuch nicht leisten können. Auch die vorgeschlagene Möglichkeit, die 50 Euro im tatsächlichen Notfall nicht bezahlen zu müssen, läuft ins Leere, da man als Patient meistens gar nicht einschätzen kann, wie schwerwiegend die eigene Erkrankung oder die der Kinder ist. Genau aus diesem Grund sucht man einen Arzt auf.

13.07.2018

Rentenpaket – Leistungsverbesserungen reichen noch nicht aus

Anlässlich der heutigen Vorstellung des Rentenpakets durch den Bundesarbeitsminister Hubertus Heil erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Mit dem heutigen Rentenpakt bringt der Bundesarbeitsminister zentrale rentenpolitische Vereinbarungen auf den Weg. Zum einen muss der weitere Verfall des Rentenniveaus gestoppt werden und zum zweiten wurde deutlich, dass die kapitalgedeckte Alterssicherung keine verlässliche Alternative ist. In den letzten 15 Jahren sank das Rentenniveau – trotz der kräftigen Rentenerhöhungen der vergangenen Jahre – um rund 10 Prozent. Dieser Trend muss gestoppt werden. Die AWO sieht die Lösung darin, mittel- und langfristig die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung wieder zu stärken. Die doppelte Haltelinie kann nur der erste Schritt sein.

11.07.2018

NSU-Prozess: Urteil in die Gesellschaft tragen

Zur heutigen Urteilsverkündung im NSU-Prozess erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Mit dem heutigen Urteil wird ein Prozess beendet, der zeigte, dass Teile aus Politik und Sicherheitsbehörden, die seit langem bekannte Gefahr von Rechts verharmlosten und dass rechtsextreme Einstellungsmuster nicht nur an den Rändern aufzufinden, sondern bis weit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen sind. Anders ist es nicht zu erklären, dass von September 2000 bis zum April 2007 ein Mördertrio, das sich Nationalsozialistischer Untergrund nannte, eine Blutspur durch Deutschland legte, zehn Menschen ermordete und zahlreiche Menschen durch Bombenattentate verletzte.

06.07.2018

Solidarität muss gelebt werden - AWO erinnert an gescheiterte Evian-Konferenz vor 80 Jahren

Anlässlich des 80. Jahrestages der gescheiterten Evian-Konferenz und der aktuellen politischen Migrationsdebatte erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die Solidarität in Europa befindet sich in einer tiefen Krise. Die Errungenschaften des europäischen Integrationsprozesses sind bedroht. Bedroht ist auch das Versprechen eines gemeinsamen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts, also das, was die Europäische Union ausmacht.

03.07.2018

„Konzertierte Aktion Pflege“ - AWO fordert Pflegeversicherung umzubauen

Die Bundesminister Spahn, Giffey und Heil haben heute geladen zur: „Konzertierten Aktion Pflege“. Die AWO ist einer der eingeladenen Verbände und fordert schon lange ein koordiniertes Vorgehen abgestimmter Maßnahmen, um die Pflege in Deutschland zu verbessern.

29.06.2018

Recht auf Asyl nicht aushöhlen durch Externalisierung

Die AWO appelliert an die in Brüssel tagenden Regierungschefs, das individuelle Asylrecht, das auf Grund der furchtbaren Fluchtschicksale während und nach dem zweiten Weltkrieg geschaffen wurde, nicht anzutasten.

27.06.2018

AWO fordert Lösung im Konflikt um § 219a StGB

Zur heutigen öffentlichen Bundestagsanhörung in Punkto § 219a StGB erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Nachdem das parlamentarische Verfahren aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Regierungsparteien ins Stocken geraten ist, begrüßen wir, dass die Diskussion um die Abschaffung des § 219a StGB fortgesetzt wird. Es muss dringend eine Lösung für die bestehende Rechtsunsicherheit für Ärztinnen und Ärzte geben und Frauen und Paare der öffentliche Zugang zu wichtigen Informationen zum Schwangerschaftsabbruch gewährt werden. Das kann unserer Überzeugung nach nur durch die Abschaffung des § 219a StGB gelingen.

26.06.2018

Mindestlohn – AWO fordert mehr Kontrollen und weniger Ausnahmen

Anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Anzahl von Beschäftigten mit Mindestlohn erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „1,4 Mio. Menschen in Deutschland werden zum gesetzlichen Mindestlohn beschäftigt. Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 war ein sozialpolitischer Meilenstein. Die Wahrheit ist aber auch: Der gesetzliche Mindestlohn ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Es würden viel mehr Menschen vom gesetzlichen Mindestlohn profitieren, wenn seine Einhaltung schärfer kontrolliert und die zahlreichen Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn endlich auf den Prüfstand gestellt würden. Es ist nicht hinnehmbar, dass langzeitarbeitslose Menschen in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung vom gesetzlichen Mindestlohn ausgenommen sind. Dies öffnet einer „hire and fire“-Politik zu Lasten der langzeitarbeitslosen Menschen Tür und Tor und erschwert ihre langfristige Wiedereingliederung am allgemeinen Arbeitsmarkt.

26.06.2018

AWO fordert Suchtprävention statt Repression

AWO zum Weltdrogentag

25.06.2018

AWO fordert mehr Investitionen in Barrierefreiheit und Menschenrechte

7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen - Schwerbehindertenstatistik zeigt erneuten Anstieg

20.06.2018

Weltflüchtlingstag - AWO fordert humanitäre Verpflichtung anzuerkennen

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages: „Die AWO tritt dafür ein, dass allen Verfolgten und Schutzsuchenden das Asylrecht als individuelles Recht gewährt wird. In diesem Sinne fordern wir die Bundesregierung auf, sich zu den Inhalten ihres Koalitionsvertrages zu bekennen.“ Demnach müsse sich die Bundesrepublik zu ihren bestehenden rechtlichen und humanitären Verpflichtungen bekennen und würde das Grundrecht auf Asyl nicht antasten. „Statt über Zurück- oder Abweisungen an deutschen Grenzen zu debattieren, muss die Bundesregierung ihren humanitären Verpflichtungen nachkommen“, fordert dann auch Döcker.

13.06.2018

Bündnis fordert: Unsere Demokratie braucht starke öffentlich-rechtliche Medien

In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich 23 zivilgesellschaftliche Organisationen für starke öffentlich-rechtliche Medien aus und fordern deren solide Finanzierung. Man sei besorgt angesichts der Stimmen, die die öffentlich-rechtlichen Medien „bis zur Unkenntlichkeit reduzieren wollen, ihn pauschal diskreditieren oder gar seine Berechtigung in Frage stellen. Ihnen setzen wir ein deutliches Signal entgegen, denn wir sind überzeugt: Unsere Demokratie braucht starke öffentlich-rechtliche Medien“, heißt es in der Erklärung. Anlass des gemeinsamen Appells ist das Treffen der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am Donnerstag, bei dem es auch um die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien gehen soll.

11.06.2018

AWO verurteilt die verweigerte Rettung von über 600 Flüchtlingen im Mittelmeer scharf

Für ein solidarisches Asylsystem in der EU!

08.06.2018

Strafgefangene endlich in die gesetzliche Rentenversicherung aufnehmen!

AWO zum Beschluss der Justizministerkonferenz

07.06.2018

Nein zu AnkER-Zentren!

Stellungnahme der AWO zur Einrichtung sogenannter AnkER-Zentren.

07.06.2018

Chancengerechtigkeit in der Bildung bedarf einer gelingenden Ganztagsschule

Über 30 pädagogische Fachkräfte der AWO Ganztagsbetreuung an Ganztagsschulen trafen sich vom 04. bis 06. Juni zu ihrer diesjährigen Jahrestagung, um über Faktoren gelingender Schulkindbetreuung zu diskutieren.

07.06.2018

AWO fordert: Uneingeschränkter Abschiebestopp nach Afghanistan!

Angesichts des aktuellen Lageberichts des Auswärtigen Amts zur Sicherheitslage in Afghanistan sieht Bundeskanzlerin Merkel keine Notwendigkeit mehr für einen Abschiebestopp. Sie sei nun überzeugt, dass die bisherigen Einschränkungen für die Abschiebung von Afghanen nicht mehr gelten müssen.

31.05.2018

Leichter durch den Pflegealltag: AWO bietet präventive Kuren

Landhaus Fernblick ist Deutschlands erste Vorsorgeklinik für pflegende Angehörige

28.05.2018

AWO fordert: Gebührenfreiheit und Qualität dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden!

Gebührengerechtigkeit für Kindertagesstätten.

18.05.2018

AWO fordert: Hartz-IV-System grundlegend reformieren

20 Forderungen für eine betroffenenzentrierte Reform des SGB II

17.05.2018

Pflegeprämien - AWO fordert Tarifvertrag statt Prämien

Die Pläne des Pflegebeauftragten der Bundesregierung Andreas Westerfellhausen mit Hilfe von Prämienzahlungen mehr Fachkräfte in den Beruf zurückzuholen, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler wie folgt: „Der Fachkräftemangel in der Pflege lässt sich nicht mit einmaligen Geldgeschenken bekämpfen. Prämien haben nur einen kurzfristigen Effekt. Zudem wären solche Prämien ein demotivierendes Signal für diejenigen, die den Beruf seit Jahren zuverlässig ausüben. Ihre Arbeit würde damit weniger wertgeschätzt. Die Lösung für dauerhaft mehr Fachkräfte liegt darin, endlich einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflegebranche einzuführen. Hierfür müssen von Seiten der Politik endlich die Voraussetzungen  geschaffen werden. Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für die Pflege würde die Arbeitsbedingungen verbessern und eine höhere Bezahlung der Pflegekräfte ermöglichen.“

15.05.2018

Familien haben Zukunft – mit mehr Zeit, Geld und Infrastruktur

Anlässlich des Tages der Familie am 15. Mai erinnert die AWO an die Bedeutung der Familie für eine funktionierende Gesellschaft.

11.05.2018

Überlasteten Müttern neuen Antrieb geben | Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks hat begonnen

Bis zum Muttertag am 13. Mai sind wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auf den Straßen und an den Türen unterwegs, um Spenden für erschöpfte und kranke Mütter zu sammeln. Die Spendenaktion – dieses Jahr unter dem Motto „Mission Mutter: Überlasteten Müttern neuen Antrieb geben“ – wird seit 1950 vom Müttergenesungswerk (MGW) durchgeführt. Elke Büdenbender, Schirmherrin der gemeinnützigen Stiftung, rief mit einem Spendenappell zur Unterstützung auf.

09.05.2018

Pflegeberufe sichern Lebensqualität

Alljährlich wird am 12. Mai der Internationale Tag der  Pflegenden begangen. „Die Pflegenden sichern immer mehr Menschen Lebensqualität und ein würdevolles Altern. Damit dies so bleibt, müssen sie mehr Zeit für die pflegerischen Tätigkeiten bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker, kritisiert aber: „Weder die Löhne, noch die Arbeitsbedingungen spiegeln die Bedeutung des Pflegebereiches wider. Will man die Arbeitsbedingungen tatsächlich verbessern, benötigt man zuerst mehr Personal.“

09.05.2018

AWO lehnt Regelung zum Familiennachzug ab

Heute wird das Bundeskabinett die Neuregelung der Großen Koalition zum Familiennachzug bei Flüchtlingen mit subsidiärem Status beschließen. Die AWO hat dazu eine Stellungnahme verfasst.

08.05.2018

Europatag – Gemeinsam für ein soziales Europa

Anlässlich des morgigen Europatages bekräftigt die AWO ihr Bestreben nach einem sozialen Europa, das Vielfalt, Zusammenhalt und Miteinander lebt und niemanden zurücklässt. Die AWO ist der festen Überzeugung, dass die EU ein einmaliges Friedensprojekt ist, das nicht durch rechtspopulistische und nationalistische Egoismen aufs Spiel gesetzt werden darf. AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler betont: „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Brexit und dem Erstarken des Rechtspopulismus ist ein Zusammenrücken der europäischen Mitgliedstaaten notwendig. Solidarität darf nicht an den nationalen Grenzen halt machen, nur zusammen können die zukünftigen Aufgaben gelöst werden.“

26.04.2018

AWO fordert Tarifvertrag für alle Pflegekräfte

Den Fachkräftemangel in der Pflege kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler wie folgt: „Wir erwarten von der neuen Bundesregierung spürbare Verbesserungen für die Beschäftigten in der Altenpflege und begrüßen die positiven Signale aus dem Arbeits- und dem Familienministerium. Es müssen endlich die Voraussetzungen für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflegebranche geschaffen werden. Das Ziel sind bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung für die Pflegekräfte. Es ist nicht erst seit den gestern veröffentlichten Zahlen klar, dass vielerorts Pflegekräfte fehlen.

23.04.2018

Breites Bündnis fordert Aufhebung von § 219a StGB

In einem offenen Brief an die Bundesregierung und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD fordern der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und das Zukunftsforum Familie (ZFF) gemeinsam in einem breiten Bündnis von 26 Verbänden und Organisationen den §219a StGB aufzuheben. Die unterzeichnenden Organisationen fordern die umfassende Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche und Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte.

11.04.2018

Bündnis für Gute Pflege – Pflege zum Schwerpunkt im 100 Tage-Programm machen

Das Bündnis für Gute Pflege fordert die Bundesregierung auf im Rahmen Ihrer Klausur in Meseberg Pflege zu einem der Schwerpunktthemen ihres 100-Tage-Programms zu machen.

11.04.2018

5. Oster-Hof-Markt

Am 22.03.2018 luden der AWO Kreisverband Uckermark e.V. und die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau e.G. zum 5. Oster-Hof-Markt. 

06.04.2018

AWO fordert Rentenleistungen zu verbessern

Die AWO sendet heute dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ihre Stellungnahme für die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Rentenanpassung zum 1. Juli 2018 zu.

05.04.2018

Weltgesundheitstag – Gesundheit darf nicht vom sozialen Status abhängen

Mit dem Thema „Universal Health Coverage“ des diesjährigen Weltgesundheitstages am 07. April 2018 weist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darauf hin, wie wichtig eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist.  „Als Verband der freien Wohlfahrtspflege tritt die AWO in anwaltschaftlicher Funktion für sozial benachteiligte Menschen ein. Der Zugang zum Gesundheitssystem muss allen Menschen unabhängig von ihrem sozialen und rechtlichen Status möglich sein“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und fügt hinzu: „Die AWO fordert Leistungsverbesserungen, die insbesondere sozial benachteiligten Menschen eine bessere Gesundheitsversorgung ermöglichen. Gesundheit darf nicht vom sozialen Status abhängen.“

20.03.2018

AWO Diskussionsforum „Vorurteile, Ressentiments und Populismus“: Antisemitismus. Zur Präsenz eines Ressentiments.

Anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Rassismus fand heute beim AWO Bundesverband das Diskussionsforum „Vorurteile, Ressentiments und Populismus“ statt. Diesjähriger Schwerpunkt ist der stärker werdende Antisemitismus. „Mit Sorge vernehmen wir, dass in den letzten Jahren die Hemmschwelle für hasserfüllte Äußerungen und Handlungen enorm gesunken ist. Auf diese Entwicklung möchten wir hinweisen und über Lösungen und Handlungsoptionen diskutieren“, begrüßte der AWO Präsident Wilhelm Schmidt die rund 70 Teilnehmenden. Es entspricht grundsätzlich der Überzeugung der AWO, sich deutlich gegen menschenverachtende Ideologien zu positionieren und ihre Rolle als demokratische Akteurin der Zivilgesellschaft wahrzunehmen.

16.03.2018

Equal Pay Day: Von Lohngleichheit noch weit entfernt

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienten im Jahr 2017 Frauen noch immer 21 Prozent weniger als Männer. „Deutschland muss endlich einen Schritt in Richtung Moderne gehen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der massiven Ungerechtigkeit in Bezug auf die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day am 18. März sei eine gute Möglichkeit, Bilanz zu ziehen: „In Sachen Gleichstellung ist Deutschland ein Entwicklungsland - Von Gerechtigkeit keine Spur“, kritisiert Stadler.

15.03.2018

Friedrich-Ebert-Stiftung und AWO veranstalteten Fachgespräch: FES und AWO zu sozialen Dienstleistungen in der Plattformökonomie

Gestern luden die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu einem Fachgespräch, um das Thema Plattformökonomie und soziale personenbezogene Dienstleistungen zu erörtern. Gemeinsam mit Gästen aus Politik und Gewerkschaften wurden Fragen diskutiert, wie zum Beispiel welche Folgen das Aufkommen von Plattformen im Bereich der sozialen Dienstleistungen haben könnte und wie auch in Zukunft eine gute Qualität und eine flächendeckende Versorgung von sozialen Leistungen sichergestellt werden könne.

15.03.2018

AWO zum Weltverbrauchertag: Verbraucherschutz auch für geflüchtete Menschen

Mit ihrem Projekt „Stärkung von Verbraucherschutzkompetenzen bei Menschen nach der Flucht“ unterstützt die AWO gezielt deren Wissen in Bezug auf ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher. „Die AWO setzt ihr bewährtes Prinzip von Hilfe zur Selbsthilfe um und bietet den Einwanderern gemeinsam mit den Verbraucherberatungsstellen vor Ort praktische Unterstützung. Wir verbessern dadurch nicht nur die Kompetenzen von Geflüchteten, sondern wir ermöglichen ihnen damit eine stärkere  Beteiligung an politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Diskursen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

13.03.2018

Verbände lehnen Gesetzesänderungen zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab

Ein breites Bündnis von 23 Verbänden und Organisationen lehnt Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab. In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen sich die Unterzeichnenden zudem gegen die Einführung von Vorprüfverfahren in ANkER-Zentren für Erwachsene aus, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden. Stattdessen müssten die derzeitigen Regelungen nachgebessert werden, um den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Verfahren zur Alterseinschätzung zu stärken. Neben dem Deutschen Kinderhilfswerk, dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen haben u.a. der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, die Diakonie Deutschland, die IPPNW, PRO ASYL, Save the Children und terre des hommes die Stellungnahme unterzeichnet.

07.03.2018

Internationaler Frauentag – 100 Jahre Wahlrecht für Frauen und noch keine Geschlechtergerechtigkeit erreicht

Als vor 100 Jahren die Frauen in Deutschland das Wahlrecht erhielten, gaben 82 Prozent von ihnen bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung ihre Stimme ab. 37 weibliche Abgeordnete, unter ihnen die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Marie Juchacz, zogen in das Parlament ein. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Gründerin Marie Juchacz als erste weibliche Abgeordnete das Wort ergriff. Die AWO Gründerin plädierte für eine gerechtere Sozialpolitik, eine Forderung, die nach wie vor nichts an Aktualität verloren hat“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfang Stadler. In ihrer Rede  wandte sich Juchacz besonders der Situation der Frauen zu: „Wir Frauen sind uns sehr bewußt, daß in zivilrechtlicher wie auch in wirtschaftlicher Beziehung die Frauen noch lange nicht die Gleichberechtigten sind. Es wird hier angestrengtester und zielbewußtester Arbeit bedürfen, um den Frauen im staatsrechtlichen und wirtschaftlichen Leben zu der Stellung zu verhelfen, die ihnen zukommt.“

02.03.2018

Bündnis für Gute Pflege stellt seine Forderungen den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses vor

Das Bündnis für Gute Pflege hat am 1. März die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags zu einem Parlamentarischen Abend in die Parlamentarische Gesellschaft eingeladen, bei dem sich das Bündnis mit seinen Forderungen zur Verbesserung der Pflege in Deutschland den neuen und alten Mitgliedern des Ausschusses vorstellte. Zentrale Forderung des Bündnisses ist derzeit vor allem die Verbessering der personellen Situation in der Pflege, wie im aktuellen Appell des Bündnisses für „Mehr Personal für bessere Pflege – Jetzt“ dargestellt: Eine gute personelle Ausstattung ist eine wichtige Voraussetzung für hohe Versorgungsqualität von pflegebedürftigen Menschen und die Unterstützung pflegender Angehöriger. Eine quantitativ und qualitativ angemessene Personalausstattung steigert darüber hinaus die Attraktivität der beruflichen Tätigkeit in der Altenpflege. Beschäftigte bleiben länger im Beruf und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können gewonnen werden. Auch für die konzeptionelle Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wird mehr und gut qualifiziertes Pflegepersonal benötigt. Ein Personalbemessungsinstrument bis 2020 zu entwickeln, reicht dazu bei weitem nicht aus und greift in der Praxis viel zu spät.

27.02.2018

Arm bei Arbeitslosigkeit: AWO fordert realitätsgerechte Sozialhilfeleistungen

Anlässlich der aktuell veröffentlichten Daten zum Armutsrisiko bei Arbeitslosigkeit des EU-Statistikamtes Eurostat erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem Land, in dem die Wirtschaft boomt und die Lage am Arbeitsmarkt so gut ist, die Gefahr bei Arbeitslosigkeit arm zu werden so groß ist, wie in keinem anderen EU-Land. Aus Sicht der AWO muss eine konsequente Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung erfolgen, zum Beispiel durch realitätsgerechte Grundsicherungs- und Sozialhilfeleistungen.

27.02.2018

AWO unterstützt Leitbild "Miteinander in Vielfalt“

Vor genau einem Jahr veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) das Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft „Miteinander in Vielfalt“. Dieses Leitbild wurde in einer Kommission aus namhaften Mitgliedern* erarbeitet. Anlass genug für die FES heute zu einer Konferenz zu laden, um sich erneut mit diesem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema auseinanderzusetzen. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker vertritt die AWO dort auf einer Podiumsdiskussion.

23.02.2018

Krebsaktionstag: AWO bietet kostenfreie und kompetente Unterstützung

AWO betont Bedeutung der psychosozialen Versorgung krebskranker Menschen

20.02.2018

AWO fordert stärkeren Kampf gegen soziale Ungleichheit

Stellungnahme des AWO Bundesverbandes zum Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018

05.02.2018

AWO startet Infoseite „Einfach mein Recht“

Neu in Deutschland angekommene Menschen müssen ihre Rechte und Möglichkeiten der Teilhabe kennen und bei deren Inanspruchnahme unterstützt werden. „Der AWO Bundesverband möchte geflüchtete Menschen darüber informieren, welche Rechte ihnen zustehen. Sie sollen über die Information hinaus erfahren, wo sie bei Bedarf Beistand für die Durchsetzung ihrer Rechte bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, geht heute www.einfachmeinrecht.awo.org an den Start.

31.01.2018

Koalitionseinigung für Pflege ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein

Laut Medienberichten haben sich die Koalitionäre auf ein Sofortprogramm in der Pflege mit einer besseren Personalausstattung in der Altenpflege geeinigt.

31.01.2018

Potenzial von Ganztagsschulen besser nutzen | AWO Positionspapier zur Verbesserung einer gelingenden Bildung veröffentlicht

Mit ihrem heute veröffentlichen Positionspapier „Gute Orte für Kinder - Anforderungen und Herausforderungen für eine gelingende Bildung von Schulkindern“ fordert die AWO ein gemeinsam von Schule und Jugendhilfe verantwortetes und qualitativ gut ausgestattetes Angebot an Ganztagsschulen. „Die Kooperation von Jugendhilfe und Schule ist ein guter Weg, soziale Benachteiligungen abzubauen“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Das Potenzial von Ganztagsschulen bleibt viel zu häufig ungenutzt. Gute Ganztagsschulen sind mehr als Schule, sie sind ein Lern- und Lebensort, um das Sozialverhalten, die Motivation und die Schulleistungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Gute Ganztagsschulen können wirksame Beiträge zur Chancengerechtigkeit und zum Bildungserfolg unabhängig von der Herkunft leisten.“

30.01.2018

AWO lehnt Gesetzesvorschlag zum Familiennachzug ab

Laut Medienberichten haben sich Union und SPD auf einen Gesetzesvorschlag zum Familiennachzug bei Flüchtlingen mit subsidiärem Status geeinigt. Dieser soll schon diesen Donnerstag im Bundestag beschlossen werden.

27.01.2018

AWO gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus legt die AWO einen Kranz in Sachsenhausen nieder und gedenkt so der millionenfach Verfolgten und Ermordeten.

25.01.2018

Mehr Mut zu sozialer Gerechtigkeit! | AWO zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche

Die AWO hat die Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD vom 12. Januar 2018 eingehend geprüft und im Hinblick auf die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen eine Stellungnahme erarbeitet.

22.01.2018

Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt bei der AWO: AWO veröffentlicht ihren 1. Gleichstellungsbericht

Der Bundesverband der AWO veröffentlicht heute den 1. Gleichstellungsbericht der Arbeiterwohlfahrt. Damit setzt der Verband ein klares Zeichen, denn: „Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt sind Themen, mit denen sich die AWO auseinandersetzen muss, wenn sie langfristig als zukunftsfähiger Wohlfahrtsverband bestehen möchte“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt. Stadler sieht den Gleichstellungsbericht als Grundlage für einen nachhaltigen Veränderungsprozess: „Das Ziel ist mehr Geschlechtergerechtigkeit in der AWO.“

19.01.2018

AWO zum Gesetzentwurf der CDU/CSU: Jede weitere Aussetzung des Familiennachzugs ist untragbar!

Brigitte Döcker, Vorstandsmitglied des AWO Bundesverbandes, kommentiert den heutigen Gesetzesentwurf der Fraktion CDU/CSU zur Verlängerung der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten.

17.01.2018

AWO feierte Neujahrsempfang | Gastrede von Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell

Am gestrigen Abend fand der Neujahrsempfang der AWO in Berlin statt. Der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt begrüßte die mehr als 150 Gäste: „Das Jahr 2018 beginnt mit einer ungewohnten politischen Situation - es verspricht spannend zu werden. Doch ganz gleich welche Regierungskonstellation wir bekommen – die AWO hat Visionen und die werden wir versuchen, durchzusetzen.“ Der feierliche Empfang ließ Gelegenheit die Ergebnisse und Erfolge des zurückliegenden Jahres Revue passieren zu lassen und zugleich einen Ausblick auf die Herausforderungen des Jahres 2018 zu geben. In politischer Hinsicht, so stellte AWO Präsident Schmidt klar, gelten für die AWO klare Grundsätze: ,,Als Arbeiterwohlfahrt akzeptieren wir keine Einschränkung des individuellen Rechts auf Asyl“, und ergänzte: ,,Wir stehen für Vielfalt. Deshalb kämpfen wir für eine gerechte Gesellschaft und gegen jede Form von Rechtsextremismus.''

15.01.2018

Land muss sich mehr engagieren: AWO und ver.di fordern Übernahme der Ausbildungsvergütung in der Pflege durch das Land Brandenburg

Die Verhandlungsführer von AWO und ver.di fordern das Land Brandenburg auf, umgehend für eine Übernahme der Finanzierung der Ausbildungsvergütung im Bereich der Altenpflege zu sorgen. Für die derzeit 820 in Ausbildung befindlichen Altenpflegefach- und -hilfskräfte stünden bei Zugrundelegung des seit Oktober geltenden Tarifvertrags für Azubis der AWO Tarifgemeinschaft 10 Mio. € in Rede.

12.01.2018

AWO zum Sondierungsergebnis: Licht und Schatten – Noch mehr Akzente in Sozialpolitik setzen!

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler kommentiert das heute veröffentlichte Ergebnis der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD.

10.01.2018

25 Jahre Band für Mut und Verständigung | Engagement gegen Rassismus und Gewalt: ihr Vorschlag zählt

Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen, die hinsehen und sich einmischen, sich engagieren und Verantwortung übernehmen, Zivilcourage zeigen? Wir zeichnen Einzelpersonen und Initiativen aus Berlin und Brandenburg für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit oder ihr couragiertes Eingreifen aus. Machen Sie uns einen Vorschlag!

04.01.2018

Perspektive und Familie helfen Kriminalität zu verhindern

Zu der Diskussion um die Studie: Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland mit dem Schwerpunkt auf Jugendlichen und Flüchtlingen erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die Studie zeigt ganz klar, worin der größte Handlungsbedarf besteht: Junge Menschen egal welcher Herkunft, benötigen eine Perspektive für ihre Zukunft. Sie müssen ihre Möglichkeiten kennen, um sich als gleichberechtigtes Mitglied unserer Gesellschaft erleben zu können. Zum Zweiten unterstützen die Ergebnisse der Studie die AWO Forderung, die Einschränkungen des Rechts auf Familiennachzug umgehend aufzuheben, da gerade die jungen Männer ohne Familienangehörige drohen besonders schnell in die Kriminalität abzurutschen. So kann auch subsidiär geschützten Menschen die Integration ermöglicht und der besondere Schutz der Familien, wie er im Grundgesetz verankert ist, gewährleistet werden.